Im vierten Super-League-Spiel des FCV wartet ein weiterer Brocken. Marc Schneider sieht auch hier die Chancen für die ersten Punkte gegen den Favoriten aus Bern.
Turnier: Super League, Runde 4
Austragungsort: Bern
Austragungsstätte: Wankdorf
Zuschauerzahl:
Schiedsrichter: Désirée Blanco
1’
Vaduz will zu Beginn das Spiel in Ruhe aufbauen und dabei wird gleich einmal der erste Ball in Richtung Offensive lanciert.
Die heutige Partie wird von Désirée Blanco geleitet. Sie wird an der Seitenlinie von Susanne Küng und Leroy Hartmann unterstützt. Vierter Offizieller ist Urs Schnyder. Aus Volketswil werden die Unparteiischen durch die VARs Sven Wolfensberger und Hüseyin Sanli im Notfall assistiert.
YB nahm in diesem Sommer ordentlich Geld für neue Spieler in die Hand. Als Königstransfer darf definitiv Cedric Zeisger angesehen werden, der vom bundesligisten FC Augsburg für 3,5 Millionen Euro in die Hauptstadt wechselte. Heute fehlt aber der Neuzugang verletzt.
Wie bereits die Partien zwischen GC – Sion und Lugano – St. Gallen stand bei einem Weiterkommen seitens des FCV auch die Partie YB – Vaduz auf dem Spiel für eine Verschiebung. Durch das Nichtweiterkommen des FCV erübrigte sich dies aber.
Nach einer durchwachsenen vergangenen Saison standen die Young Boys dieses Jahr nicht auf dem europäischen Rasen. Vaduz hingegen musste sich bekanntlich nach einem 2:2-Unentschieden gegen Turku vom europäischen Fussball verabschieden.
Gute Nachrichten gibt es um die Personalie Lado Akhalaia. Der Stürmer bewegt sich in Richtung Genesung und wird in den kommenden Wochen wieder ins Mannschaftstraining schrittweise zurückkehren.
Schlechte Nachrichten gab es noch aus dem Lager der Vaduzer. Die Residenzler meldeten, dass mehrere Wochen auf Dejan Sorgic verzichtet werden muss. Er zog sich eine schwere Muskelverletzung im Spiel gegen Sion zu.
Flankenkönig im FCV-Trikot: Malik Sawadogo schlug bisher ligaweit die meisten Flanken (23). Mit 8 erfolgreichen Hereingaben liegt er auf Platz 3 der Liga – nur Lukas Daschner (10, St. Gallen) und Donat Rrudhani (9, Sion) flankten noch präziser.
YB ist das einzige Team der Liga, das bereits über 30 Schüsse aufs Tor abgegeben hat (31). Bei der Chancenverwertung liegen die Berner mit 20.3 % ligaweit auf Platz 2 hinter Lugano (21.2 %).
Der FCV gerät oft unter Druck, wehrt sich aber nach Kräften: 138 Klärungsaktionen (davon 63 per Kopf) sind der absolute Spitzenwert der gesamten Super League.
Während YB nach ruhenden Bällen glänzt, kassierte Vaduz bereits 3 Gegentore nach Standards. Nur Thun, Sion und Luzern fingen sich mit je 4 Gegentreffern noch mehr.
YB ist mit 6 Standard-Toren die Nummer 1 der Super League – das sind mindestens zwei mehr als jedes andere Team. Hinten steht bei Berner Standards zudem weiterhin die Null.
Seit seinem Liga-Debüt am 26. Spieltag der Vorsaison erzielte Samuel Essende 8 Treffer. Ligaweit war in diesem Zeitraum kein Spieler erfolgreicher – lediglich Luzerns Oscar Kabwit kommt auf dieselbe Ausbeute.