Wir befinden uns derzeit in der Halbzeit der Pflichtspielkampagne, und die Spannung steigt zunehmend. Drei Teams kämpfen noch um den Gruppensieg. Wales führt die Tabelle mit 10 Punkten an, hat allerdings auch ein Spiel mehr absolviert als Belgien. Dahinter folgt Nordmazedonien mit acht Punkten. Belgien hat im vierten Spiel heute Abend die Chance, durch einen Sieg gegen Kasachstan wichtige Punkte zu sammeln und mit Wales, das heute spielfrei hat, punktgleich zu ziehen.
Im Vorgespräch mit einem Funktionär des nordmazedonischen Fussballverbandes äusserte dieser die Einschätzung, dass nicht allzu viele Zuschauer ins Stadion kommen werden. Erwartet werden rund 7 000 Besucher.
Auch beim Blick auf die Marktwerte der beiden Teams zeigen sich erneut deutliche Unterschiede: Der Gesamtwert der Liechtensteiner liegt bei rund 850 000 Franken, während Nordmazedonien auf etwa 36 Millionen Franken kommt. Allein Eljif Elmas macht mit einem Marktwert von 14 Millionen Franken fast ein Drittel des nordmazedonischen Kaders aus. Der wertvollste Liechtensteiner ist mit 250 000 Franken Lars Traber.
Der Balkanstaat ist bislang in der laufenden Pflichtspielkampagne ungeschlagen und gilt in der Heimspielstätte in Skopje als echte Macht: Dort trotzte Nordmazedonien sowohl Wales als auch Belgien jeweils ein Unentschieden ab.
In der laufenden Qualifikationskampagne für die WM 2026 hat sich Nordmazedonien in Gruppe J als Geheimfavorit etabliert. Das Ziel ist klar: Die Mannschaft will sich ein Ticket für die Weltmeisterschaft in Zentral- und Nordamerika sichern.
Liechtenstein konnte phasenweise auch gegen Belgien überzeugen. Rund 30 Minuten lang behauptete sich das Team tapfer gegen die «Red Devils». Spätestens mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit zeigte Belgien dann jedoch seine ganze Klasse.