Erneut kassieren die Liechtensteiner innerhalb weniger Minuten zwei Gegentore. Ähnlich wie bereits im Spiel gegen Belgien hat die Mannschaft von Trainer Konrad Fünfstück Mühe, nach einem frühen Gegentor wieder Ordnung ins Spiel zu bringen.
Enis Bardhi erzielt das 2:0 für Nordmazedonien nach einer Vorlage von Ilievski. Der Ball wurde flach ins Zentrum gespielt, sodass Bardhi nur noch einschieben musste.
Der erste Vorstoss der Liechtensteiner: Sandro Wolfinger läuft bis zur Höhe der Grundlinie und bringt Luque-Notaro gut ins Spiel. Dessen Abschluss landet jedoch im Seitennetz.
Die Gastgeber führen in der ersten Halbzeit durch ein nachträglich korrigiertes Eigentor von Benjamin Büchel. In den letzten Minuten vor der Pause hatten die Liechtensteiner alle Hände voll zu tun. Nach der Behandlung von Jens Hofer wirkte die Abwehr etwas ungeordnet, wodurch die Nordmazedonier versuchten, die Situation auszunutzen. Trotzdem zeigten die Liechtensteiner in der ersten Halbzeit gute Phasen und verteidigten die Räume konsequent.
Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass der Favorit klar die Oberhand hat: 64 Prozent Ballbesitz gehen auf das Konto der Nordmazedonier. Doch in Sachen Chancenauswertung machen sie keine gute Figur.