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101. Podest für Odermatt

Strahlende Schweizer bei Dreifachsieg

Marco Pfiffner beendet die Abfahrt in Garmisch mit 5,59 Sekunden Rückstand nur auf dem 45. Rang. Marco Odermatt feiert seinen 54. Weltcupsieg und setzt sich vor seinen Landsleuten durch.
von Fabrizio Bühler
Marco Pfiffner schaffte es nur auf Rang 45.
Marco Pfiffner schaffte es nur auf Rang 45. (Bild: Freshfocus)
Alexis Monney (v.l.), Marco Odermatt und Stefan Rogentin feiern ihr Podest.
Alexis Monney (v.l.), Marco Odermatt und Stefan Rogentin feiern ihr Podest. (Bild: Freshfocus)

Der Dreifachsieg der Schweiz prägte die Abfahrt in Garmisch. Marco Odermatt führte das Klassement an, dahinter komplettierten Alexis Monney und Stefan Rogentin das Podest. 

Alexis Monney (v.l.), Marco Odermatt und Stefan Rogentin feiern ihr Podest.
Alexis Monney (v.l.), Marco Odermatt und Stefan Rogentin feiern ihr Podest. (Bild: Freshfocus)

Marco Odermatt zauberte bei frühlingshaften Bedingungen eine nahezu perfekte Fahrt auf die Kandahar. Dem zu diesem Zeitpunkt führenden Rogentin nahm er fast eine Sekunde ab. Alexis Monney, als 12. Fahrer gestartet, lag bei jeder Zwischenzeit vor Odermatt, musste sich im Ziel aber um vier Hundertstel geschlagen geben – und machte den Schweizer Dreifachsieg perfekt.

Marco Pfiffner: «Für mich ist es die schwierigste Strecke»

Nach rund fünf Jahren kehrte auch Marco Pfiffner auf die Kandahar zurück. Die Ausgangslage war mit Startnummer 45 anspruchsvoll, doch der Liechtensteiner fand zunächst gut ins Rennen. Dann kam jener Moment, der auf dieser Piste oft über Sekunden entscheidet. «Oben unterlief mir ein Fehler», sagt Pfiffner, und er spürte die Folgen unmittelbar: «Über das Flachstück fehlte mir das Tempo, dann summierten sich die Sekunden.» So lag er bei der dritten Zwischenzeit bereits 2,46 Sekunden hinter Oder­matt zurück. «Für mich ist es die schwierigste Strecke. Sie ist immer kurvig und relativ arhythmisch», analysierte Pfiffner. Besonders die Übergänge bereiteten ihm Mühe: «Die Abwechslung von Gleiten zu Technik – das war die grösste Schwierigkeit.» Im unteren Abschnitt, auf dem nochmals technisch anspruchsvolle Kurven folgen, gingen weitere Zehntel verloren. Im Ziel bedeutete das Rang 45 und 5,59 Sekunden Rückstand. 

Marco Pfiffner schaffte es nur auf Rang 45.
Marco Pfiffner schaffte es nur auf Rang 45. (Bild: Freshfocus)

Bereits heute um 11.15 Uhr steht der Super-G an. Danach folgt die Heimreise, ehe Pfiffner weiter nach Courchevel reist – zum letzten Saisonrennen dieses Jahres.

Artikel: http://www.vaterland.li/liechtenstein/sport/schweizer-dreifachpodest-an-der-abfahrt-in-garmisch-art-711845

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