­
­
­
­
Krieg in der Ukraine

Liechtenstein weitet Sanktionsliste aus

Am 24. Juli übernahm Liechtenstein einen ersten Teil der von der EU neu beschlossenen Sanktionen gegen weitere Personen und Organisationen aus Russland, Belarus und Moldau.
Mitteilung aus der Regierung (Bild: Archiv)

Die EU beschloss am 18. Juli neue Sanktionen gegenüber Russland. Es handelt sich um das 18. Massnahmenpaket gegen russische Energie-, Finanz- und Militärsektoren. Einen ersten Teil habe Liechtenstein nun autonom nachvollzogen, wie sie in einer Medienmitteilung informiert. «Die Regierung führt damit ihre bisherige Politik konsequent weiter», heisst es weiter. Die weiteren Sanktionen sollen den Handel zwischen der EU und Russland weiter reduzieren, so die Regierung.

Das neue Paket beinhaltet Reise- und Finanzsanktionen gegen 14 Personen und 41 Organisationen aus Russland. Auch gegen Belarus und Moldau wurden die Massnahmen ausgeweitet: Neu auf der Sanktionslisten stehen laut Regierung acht Organisationen und eine juristische Person aus dem Belarus. «Die restriktiven Massnahmen sind Teil eines Pakets, mit denen die EU sicherstellt, dass Sanktionen gegenüber Russland nicht über Belarus umgangen werden können», begründet die Regierung den Entscheid. Gegen sieben Personen und drei Organisationen aus Moldau werden neu Reise- und Finanzsanktionen verhängt.

«Mit den Sanktionen reagiert die EU auf Handlungen, welche die Souveränität und Unabhängigkeit der Republik Moldau sowie deren Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Stabilität beeinträchtigen und untergraben», heisst es in der Medienmitteilung der Regierung. (ikr)

 
Lädt

Schlagwort zu Meine Themen

Zum Hinzufügen bitte einloggen:

Anmelden

Schlagwort zu Meine Themen

Hinzufügen

Sie haben bereits 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

Entfernen

Um «Meine Themen» nutzen zu können, stimmen Sie der Datenspeicherung hierfür zu.

Kommentare
Keine Kommentare

    Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben

Kommentare hinzufügen

Ähnliche Artikel

Regeln für Waffenexport werden gelockert – aber nicht für die Ukraine: Die wichtigsten Antworten

Die Schweiz soll Waffen künftig auch an Länder liefern dürfen, die Krieg führen. Doch für die Ukraine bleibt das verboten. Die wichtigsten Antworten zur Abstimmung über das Kriegsmaterialgesetz vom 29. November.
26.10.2026

Paul Rechsteiner: Die AHV lohnt sich auch für die Jungen

Die 13. AHV-Rente sei nicht nur für ältere Menschen eine gute Nachricht, sondern auch für die Jungen, schreibt Tagblatt-Kolumnist Paul Rechsteiner. Die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer sei verkraftbar und eine Investition in eine sichere Altersvorsorge für alle Generationen.
26.10.2026

Die Empörung in Europa über Musk ist scheinheilig

Der Eingriff des US-Milliardärs in den Ukrainekrieg sorgt für Fassungslosigkeit. Doch die Europäer sollten sich an die eigene Nase fassen.
23.10.2026
­
­