Klimawandel und die Wettbewerbsfähigkeit Europas im Fokus
Erbprinz Alois und Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein nehmen am 1. und 2. September 2026 am Treffen der Staatsoberhäupter der deutschsprachigen Länder in Innsbruck und Alpbach (Österreich) teil. Gastgeber des diesjährigen Austauschs sind der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen und seine Gattin Doris Schmidauer. Weitere Teilnehmer sind König Philippe und Königin Mathilde von Belgien, der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Gattin Elke Büdenbender, Grossherzog Guillame und Grossherzogin Stephanie von Luxemburg sowie der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin mit Gattin Caroline Parmelin.
Am ersten Abend des zweitägigen Programms fand in Innsbruck ein offizieller Empfang und ein Arbeitsmittagessen, bei dem die Staatsoberhäupter aktuelle innen- und aussenpolitische Entwicklungen erörterten, statt. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Regierung hervor. Ein weiterer Themenschwerpunkt des Treffens war der Klimawandel und dessen Auswirkungen auf den Alpenraum. Die Staatsoberhäupter und ihre Partnerinnen besuchten dazu den Stubaier Gletscher, wo führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Belgien Einblicke in die aktuelle Gletscher- und Klimaforschung gaben. «Uns wurde eindrücklich vor Augen geführt, wie sehr sich unsere Alpenlandschaft gerade verändert und wie gross die Verantwortung ist, die wir haben», wird Erbprinz Alois zitiert. «Der Klimawandel erhöht Naturgefahren, gefährdet unsere Wasserressourcen und hat negative Auswirkungen auf Landwirtschaft, Tourismus und Infrastruktur.» Umso wichtiger sei der direkte Austausch mit Expertinnen und Experten sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Bewältigung dieser globalen Herausforderungen.
Der zweite Veranstaltungstag führt die Delegationen zum European Forum Alpbach, wo sie an einer Arbeitssitzung zum Thema "How Europe Wins" teilnehmen. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Zukunft Europas, seiner Wettbewerbsfähigkeit sowie zu den politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre. Erbprinz Alois wird dabei auch die Positionen und Erfahrungen Liechtensteins in die Diskussion einbringen. «Viele Themen, die Liechtenstein aktuell beschäftigen, sind in allen deutschsprachigen Ländern relevant. Dazu gehört die Sicherheit im physischen und digitalen Raum, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Volkswirtschaften und die langfristige Sicherung von Wohlstand, Stabilität und gesellschaftlichem Zusammenhalt», wird der Erbprinz wiedergegeben.
Den Abschluss des Programms bildet ein Austausch mit Stipendiatinnen und Stipendiaten des European Forum Alpbach. Dieser bietet Gelegenheit zum Dialog zwischen politischen Entscheidungsträgern und jungen Menschen aus ganz Europa. (ikr)
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I.K.H. Erbprinzessin Sophie
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S.D. Erbprinz Alois
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