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Landtag und Regierung besichtigen Asylunterkünfte

Einblick in das Leben der Schutzsuchenden in Liechtenstein

Auf Einladung des Innenministers Hubert Büchel erhielten Regierungsräte und Landtagsabgeordnete Einblick in die Unterbringung und Betreuung schutzsuchender Menschen in Liechtenstein.
Flüchtlingshilfe Liechtenstein
Aufnahmezentrum für Flüchtlinge der Landesverwaltung Liechtenstein (Bild: Daniel Schwendener)

Landtag und Regierung mussten sich in den vergangenen Jahren vermehrt mit der Asylpolitik und der Aufnahme Schutzbedürftiger auseinandersetzen. Verschiedene Krisen und nicht zuletzt der Ukraine-Krieg erforderten das Ergreifen von Massnahmen, um den fliehenden Menschen Schutz und Unterkunft zu bieten.

Die Aufnahmezentren im Land haben angesichts dieser Krisen zunehmend an Bedeutung gewonnen, schreibt die Regierung in einer Medienmitteilung. Aus diesem Anlass lud Innenminister Hubert Büchel Regierungsräte und Landtagsabgeordnete dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Am Mittwoch besuchten sie das Aufnahmezentrum für Asylsuchende in Vaduz und die Kollektivunterkunft in Triesen. «Ziel war es, den politischen Entscheidungsträgern einen direkten Einblick in die Unterbringung und Betreuung schutzsuchender Menschen sowie in die tägliche Arbeit der Mitarbeitenden im Asylwesen zu ermöglichen», heisst es in der Medienmitteilung.

Das Aufnahmezentrum wurde in den 1990er Jahren als Provisorium errichtet. Seitdem ist aber der Bedarf an Unterkünften gestiegen: Heute finden 800 Flüchtlinge in 80 Liegenschaften Unterkunft. Ein zentraler Punkt des Besuchs sei auch die Information über eine notwendige Modernisierung des Aufnahmezentrums, schreibt die Regierung. Für diese Modernisierung seien bereits erste planerische Vorarbeiten eingeleitet. Anschliessend ging es nach Triesen zur Kollektivunterkunft: Dort konnten die Abgeordneten in direkten Kontakt mit den Schutzsuchenden treten, bevor es zum gemeinsamen Apéro im Schlosswald weiterging. Als Zeichen der Dankbarkeit haben die Schutzsuchenden Speisen aus ihren Heimatstaaten offeriert, so die Regierung in der Mitteilung.  «Der Besuch unterstreicht die Bedeutung eines offenen Austauschs zwischen Politik, Verwaltung und Bevölkerung - und die gemeinsame Verantwortung für eine gerechte, tragfähige und menschliche Asylpolitik in Liechtenstein», fasste die Regierung den Anlass zusammen. (ikr)

Nicht nur Abklärungen zu neuem Asylzentrum: Gesamtes Areal mit Landespolizei, Gefängnis und Amt wird überprüft

Asylantenheim Vaduz

Neues Asylzentrum und neue Unterkunft geplant

 

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