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Melanie Kieber im Liewo-Porträt

Weitertragen, was einmal Liebe war

Mit dem «Welda Schuppa» hat Melanie Kieber der Alphütte in Eschen neues Leben eingehaucht. Es ist aber weit mehr als nur eine Bar: Es ist ein Ort, an dem Erinnerungen mitschwingen.
von Bianca Cortese
Melanie Kieber in Eschen
Dass ausgerechnet die Alphütte in Eschen zur Fasnachtsbar wird, ist kein Zufall. Schon Latte habe immer wieder mit diesem Ort geliebäugelt, verrät Melanie Kieber. (Bild: Daniel Schwendener)
Latte und Melanie Kieber in den Ferien. (Bild: eingesandt)
Was bei Augusta immer bleiben muss? «Die Gemütlichkeit und Geselligkeit», sagt Melanie Kieber und erzählt, dass sie schon früh Freude daran hatte, Menschen zu bewirten. (Bild: eingesandt)
Manches, was Latte früher selbst gemacht habe, lasse sie heute machen. Und doch trägt Melanie Kieber vieles bewusst weiter – für ihn, für sie, für das, was sie zusammen waren. (Bild: eingesandt)

Als ich Melanie Kieber in der Alphütte in Eschen treffe, ist das Eröffnungswochenende bereits vorbei. Draussen ist es kalt, und auch drinnen kriecht die Winterluft noch durch die Ritzen. Doch zwischen Holz, Licht und Western-Deko liegt etwas, das wärmer ist als jede Heizung: das Gefühl, dass hier jemand mit Liebe und Mut einen neuen Treffpunkt geschaffen hat. Die Alphütte ist zu einem «wilden Schuppen» geworden. Und spürbar ist sofort: Das ist keine Deko. Das ist Herzblut.

Ein wilder Schuppen mit Herz

«Welda Schuppa» heisst das Motto, unter dem die Alphütte während der Fasnachtszeit zur Bar wird. Cowboyhüte hängen an den Wänden, alte Holzschilder und rustikale Requisiten erzählen vom Western-Stil – bodenständig, stimmig, mit viel Liebe fürs Detail. Auf den Tischen flackern kleine Lichter, an den Wänden hängen Öllampen-Attrappen – natürlich batteriebetrieben, aber so warm im Schein, dass man für einen Moment tatsächlich meint, gleich müsse irgendwo ein Cowboy zur Tür hereinkommen. Metallschilder mit frechen Sprüchen setzen Akzente, da liegt ein Geldsack wie aus einem Westernfilm, dort blitzt ein weiteres Detail auf, das erst beim zweiten Blick auffällt. Alles wirkt durchdacht – wie ein Ort, den man nicht einfach öffnet, sondern zum Leben erweckt. Und trotz der Enge der Alphütte wirkt der Raum nicht klein, sondern dicht: voller Atmosphäre. Vor allem dort, wo die Theke steht, als Zentrum dieses wilden Schuppens, in dem es um mehr geht als nur ums Ausschenken.

«Die Leute sind richtig dankbar, dass die Alphütte wieder offen ist. Viele verbinden diesen Ort mit Erinnerungen.»

«Es ist am ersten Wochenende richtig gut gelaufen», erzählt Melanie Kieber. «Drinnen und draussen war viel los.» Zusätzlich wurde auch beim Catering-Anhänger Carlotta ausgeschenkt. «Und so gegen 23 Uhr hat sich dann alles nach drinnen verlegt, damit die Nachbarn ihre Ruhe haben.» Viele Gäste kamen bereits verkleidet: Cowboyhüte, Western-Style, Fasnachtslaune. Reservieren? Geht nicht. «Die Alphütte ist klein und ich möchte, dass es für alle fair bleibt. Wer früh da ist, kann sitzen. Und alle anderen finden bestimmt irgendwo ein Plätzchen.»

Während sie erzählt, wirkt sie gefasst und konzentriert – wie jemand, der es gewohnt ist, dass Dinge funktionieren müssen. Doch immer wieder schimmern Tränen in ihren Augen. Nicht dramatisch, nicht aufgesetzt. Eher so, als würde sich ein Gefühl zeigen, das sie im Alltag oft wegdrückt – nicht weil es keinen Platz hätte, sondern weil jeder Gedanke an ihn noch immer schmerzt. Denn die Bar ist zwar neu, aber die Geschichte dahinter ist älter. Und sie beginnt bei einem Namen, der in Liechtenstein noch immer mitschwingt und unvergessen bleibt: Leander Marxer, besser bekannt als «Latte».

Ein Ort, ein Datum, ein Mensch

Dass ausgerechnet die Alphütte in Eschen zur Fasnachtsbar wird, ist kein Zufall. Schon Latte habe immer wieder mit diesem Ort geliebäugelt, verrät Melanie Kieber. «Er feierte früher selbst oft in der Alphütte. Und als er in die Gastro kam, wurde sie immer wieder zum Thema.» Sie hätten einige Male darüber gesprochen, bestätigt sie. Vieles davon blieb ein Gedanke. Ein «Irgendwann». 

Latte und Melanie Kieber in den Ferien. (Bild: eingesandt)

Sie kannten einander schon lange. «Von früher», wie sie erzählt. Leander Marxer arbeitete manchmal bei Metallbau Goop in Schellenberg, sie wohnte daneben und lief als Schülerin dort vorbei. Er war drei Jahre älter,  sie selbst Jahrgang 1979. Irgendwann verliess er Liechtenstein, um seinen Traum als Schauspieler zu leben, und kehrte Jahre später ins Land zurück. Beim Bobbycar-Rennen in Schellenberg sahen sie sich wieder. «Wir kamen ins Gespräch, redeten und lachten die ganze Nacht», erinnert sie sich. Dann wird es still im Raum. Melanie Kieber streicht mit den Fingern über die Innenseite ihres Ringfingers. Dort hat sie sich ein Datum tätowieren lassen: 9.8.2014. Ein kleines Detail, das mehr erzählt als ein langer Satz. Tränen kullern. «Latte wusste, dass wir zusammengehören. Dass ich es für ihn bin. Aber ich brauchte etwas Zeit. Mein Leben war damals noch anders sortiert», erzählt sie. Und doch machte es irgendwann klick. «Er war einfach der Mann für mich. Mein Stinki.» 

«Stinki», wie er sie liebevoll nannte. Sexy klinge das nicht gerade, gibt auch Melanie Kieber lachend zu. Weshalb es ausgerechnet dieser Spitzname wurde, kann sie nicht erklären. Aber es sei eben typisch Latte gewesen, genauso wie sein «liebelieb», das er beim Tschüsssagen sagte oder einfach dann, wenn ihm gerade danach war.

Vom Aushelfen zum Mittragen

Damals habe Latte gespürt, dass ihm die Schauspielerei allein nicht mehr reichte, erzählt sie. Er wechselte in die Gastronomie, baute sich Stück für Stück etwas auf und suchte irgendwann jemanden, der ihm im Hintergrund den Rücken freihält. Jemanden fürs Büro. Erst habe sie nur ein bisschen ausgeholfen. Dann wurde es mehr. Und wie das bei Menschen so ist, die gern anpacken und Verantwortung übernehmen: Aus einem kleinen Gefallen wurde bald ein fester Teil ihres Alltags. 

Und ich wusste: Wenn ich etwas will und es versuche, dann schaffe ich es auch.

Melanie Kieber ist keine, die daraus eine grosse Geschichte macht. Sie drängt sich nicht in den Vordergrund, wirkt eher leise und unaufgeregt und gerade dadurch glaubwürdig. Sie weiss, was sie kann. Aber sie muss es niemandem beweisen. Wenn sie von früher erzählt, klingt das nicht nach Selbst­inszenierung, sondern nach einer klaren, bodenständigen Haltung. «Ich war immer schon so», sagt sie.

Mit 18 zog sie aus. Nicht aus Trotz, sondern weil sie spürte, dass es Zeit war. «Und ich wusste: Wenn ich etwas will und es versuche, dann schaffe ich es auch. Und wenn es halt nicht beim ersten Mal klappt, gibt es einen anderen Weg.» Nach der Lehre führte ihr Weg zunächst in die Privatwirtschaft, später zur Polizei ins Büro. Und selbst als Augusta immer mehr Raum einnahm, blieb dieser Teil ihres Lebens bestehen: Seit sie Kinder hat, arbeitet sie dort noch immer 20 Prozent. Es sei auch Latte wichtig gewesen, dass sie das behält, sagt sie – trotz allem, was sie gemeinsam aufbauten. Denn so sehr sie als Team funktionierten: Jeder hatte neben all den Dingen auch sein Eigenes. Er seines und sie ihres.

Ein Team mit zwei sturen Köpfen

Wie sie sich als Paar ergänzt hätten? Melanie Kieber muss nicht überlegen. «Wir haben alles miteinander besprochen und gemacht. Es war ein Hand-in-Hand-Arbeiten. Wir haben uns perfekt ergänzt.» Jeder wusste, was er zu tun hatte. Und doch war nicht immer alles himmelblau und rosarot. Auch bei ihnen habe es mal geknirscht: kleine Zankereien, nichts Grosses, aber zwei Menschen mit eigenen Köpfen. «Wir waren beide stur», sagt sie und lächelt. Nachtragend seien sie aber nie gewesen. «Wir haben uns beide nicht entschuldigt, weil wir beide meinten, im Recht zu sein», erzählt sie. Und trotzdem habe es am Ende keine grossen Worte gebraucht, es sei einfach wieder gut gewesen. 

«Wir haben uns perfekt ergänzt. Er hatte sein Tempo, seine Ideen, sein Chaos, und ich war eher die Struktur, die Ruhe, der Blick fürs Ganze. Wir waren einfach ein super Team.»

Latte habe enorm viel darauf gegeben, was sie dachte und wollte. Ihre Meinung zählte. Und er brauchte es manchmal auch, dass ihn jemand einbremste, ihn in die Schranken wies und gleichzeitig tatkräftig mit anpackte, wenn es darauf ankam. Genau dieses Zusammenspiel habe sie stark gemacht: sein Tempo, seine Ideen, sein Chaos. Und sie, die Struktur, die Ruhe, der Blick fürs Ganze. «Wir waren einfach ein super Team.» 

Die grösste gemeinsame Herausforderung sei rückblickend ganz klar der «Leua» gewesen. Doch gerade diese Zeit habe gezeigt, wie sehr sie als Team zusammenstanden – nicht nur als Unternehmer, sondern als Menschen. Besonders spürbar sei das auch gewesen, wenn es um ihre Kinder ging. «Er hatte ein Gespür für sie», sagt Melanie Kieber. Und dann huscht etwas Weiches über ihr Gesicht. «Toll war, dass auch meine Kinder ihn sofort akzeptierten.» Es sei nicht selbstverständlich, dass ein Mensch so schnell Teil eines Familienalltags wird, und doch sei genau das passiert. 

Heute sind ihre Kinder 13 und 16 Jahre alt «und einfach so toll», schwärmt sie. Verständnisvoll, selbstständig. Und sie geben ihr Halt. Melanie Kieber sagt offen, dass sie nicht weiss, wo sie heute ohne sie wäre. Sie seien es gewesen, die sie getragen haben, als alles plötzlich still wurde.

Ich befand mich wie in einem Film. Es fühlte sich nicht real an und ich war wie ein Roboter.

Augusta: Sein Lebenswerk, ihr Weg

Nach Leander Marxers plötzlichem und viel zu frühen Tod war für Melanie Kieber zunächst alles unwirklich. «Ich befand mich wie in einem Film. Es fühlte sich nicht real an und ich war wie ein Roboter», sagt sie. Und doch sei für sie schnell klar gewesen, dass sie weitermachen müsse. «Von Anfang an», betont sie. Ihre Kinder seien dabei ihr Halt gewesen, ihr Grund, überhaupt wieder aufzustehen. Sie sei Mutter gewesen. Verantwortlich. Sie musste. Aber sie musste es nicht allein. Neben ihren Kindern und ihrer eigenen Familie gab es da noch eine weitere Familie, die sie auffing: Marxers. «Sie waren und sind unglaublich wertvoll», sagt Melanie Kieber.

Schon lange bevor Latte starb, hätten Gusti und Norbert sie aufgenommen wie eine eigene Tochter. Und als dann plötzlich die Welt für sie alle zusammenbrach, sei dieser Rückhalt noch wichtiger geworden. Bis heute sei die Familie Marxer aus der Firma und auch aus ihrem privaten Alltag nicht mehr wegzudenken. «Sie helfen und unterstützen mich, wo sie nur können. Und sie alle packen mit an, mit genau derselben Leidenschaft.»

Was bei Augusta immer bleiben muss? «Die Gemütlichkeit und Geselligkeit», sagt Melanie Kieber und erzählt, dass sie schon früh Freude daran hatte, Menschen zu bewirten. (Bild: eingesandt)

Melanie Kieber wusste, dass Augusta Lattes Lebenswerk war. Und sie erinnert sich daran, wie oft er angedeutet hatte, dass sie eines Tages übernehmen müsse, falls er nicht mehr da sei. Rückblickend wirke es auf sie fast surreal, wie sehr es ihm am Herzen lag, dass sie alles lernte. «Er zeigte mir, wie ich was regeln muss», erzählt sie. Und dann habe er immer wieder gesagt: «Weisst du, Stinki, wenn ich mal nicht mehr da bin, musst du.» Damals machte sie das wütend. «Ich dachte, wir hätten noch Zeit. Wir hatten doch noch so viele Pläne», sagt sie traurig. 

Ich dachte, wir hätten noch Zeit. Wir hatten doch noch so viele Pläne.

Im Nachhinein habe sie sich oft gefragt, er etwas gespürt habe. «Vielleicht hatte er eine Vorahnung», meint sie. Die Realität aber ist, wie sie ist. Und Melanie Kieber versucht, so gut wie möglich damit klarzukommen. «Wenn ich zu viel Zeit habe, ist das ganz schwierig. Dann weiss ich nicht, was ich mit mir selber anfangen soll und studiere viel zu viel. Dann fällt mir die Decke komplett auf den Kopf.» Das sei auch ein Grund gewesen, weshalb sie sich entschieden habe, Augusta weiterzuführen, und vor allem, um Latte auf diese Weise nah zu bleiben. «Irgendwie ist er so immer bei mir.»

Gemütlichkeit, Geselligkeit und Mut

Manches, was Latte früher selbst gemacht habe, lasse sie heute machen. Und doch trägt sie vieles bewusst weiter – für ihn, für sie, für das, was sie zusammen waren. Er wollte unbedingt noch Essig herstellen, erzählt sie. Er habe es begonnen, aber nicht fertigstellen können. «Schlussendlich habe ich ihn beendet, etikettiert, und jetzt ist er im Verkauf.» Auch beim Gin habe der finale Abschluss gefehlt. «Ich hätte es auch nicht übers Herz gebracht», sagt sie. «Augusta war sein Baby, und jetzt habe ich es übernommen und ziehe es sozusagen auf.» Dabei spürt sie bis heute die Rückendeckung der Familie Marxer. «Alleine würde ich es nicht schaffen.» 

Ich bin keine gelernte, aber immerhin eine
Handgelenk-mal-Pi-Köchin.

Manches, was Latte früher selbst gemacht habe, lasse sie heute machen. Und doch trägt Melanie Kieber vieles bewusst weiter – für ihn, für sie, für das, was sie zusammen waren. (Bild: eingesandt)

Was bei Augusta immer bleiben muss? «Die Gemütlichkeit und Geselligkeit», sagt sie und erzählt, dass sie schon früh Freude daran hatte, Menschen zu bewirten. Als Kind habe sie bei Festen mitgeholfen, privat an einer Bar ausgeschenkt und abgeräumt. Auch zu Hause sei Kochen für sie nie Pflicht gewesen, sondern etwas, das sie gerne tat. «Ich bin keine gelernte, aber immerhin eine Handgelenk-mal-Pi-Köchin», lacht sie.

Man spürt, wie bescheiden sie das sagt, als würde sie ihre eigenen Fähigkeiten lieber kleinreden. Dabei kommt es, wie sie selbst zugibt, meistens besser heraus als sie es gerade beschreibt. «Bei gewissen Dingen bin ich innerlich schon nervös, vor allem wenn etwas nicht funktioniert, wie ich es will.» Meist merke man es ihr aber nicht an. Am schönsten sei es für sie, wenn ihre Arbeit bei den Gästen gut ankomme. Die Rückmeldungen sind dabei weit mehr als nur Lob: «Sie geben mir Kraft und laden meine Batterien auf.» 

Gewachsen an allem, was war

Dass sie die Rolle der Gastgeberin nicht nur mit Herz, sondern auch mit Verantwortung ausfüllt, zeigt ein weiterer Schritt, den sie im vergangenen Jahr bewusst gemacht hat: Melanie Kieber hat die Wirteprüfung absolviert. «Ich brauchte sie zwar noch nicht, aber ich wollte das für mich», erklärt sie. Gemeinsam mit Chiara, der Patentochter von Latte, habe sie sich nochmals intensiv mit Hygiene, Vorschriften und Gesetzen auseinandergesetzt. «Damit ich sicher bin, wenn ich meinen Namen dafür hergebe.» Leander Marxer habe ihr die Prüfung schon lange nahegelegt. «Er hat immer gesagt, ich solle das machen, ich würde das mit links schaffen.» Heute wirkt es, als hätte sie mit diesem Schritt nicht nur für sich selbst etwas abgeschlossen, sondern auch ein Versprechen eingelöst.

Ich hoffe einfach, dass ich ihn irgendwann wiedersehe.

Was sie über sich selbst gelernt hat? «Dass ich auf mich hören muss. Auf mein Herz. Und dass ich vieles schaffen kann – auch weil ich dabei nicht allein bin.» Sie habe zudem an Selbstvertrauen gewonnen. Nicht zuletzt, weil sie sich heute weniger von anderen beeinflussen lasse. «Diejenigen, die dreinreden oder mich anders haben wollen, brauche ich in meinem Leben nicht.» Vielleicht liege das auch am Alter, meint sie. Immerhin denke man mit 46 Jahren anders als früher: klarer, entschiedener und man sei vor allem mehr bei sich selbst.

Zum Schluss bleibt eine Frage, die fast zu gross ist für einen Raum wie die Alphütte: Was würde Latte sagen, wenn er heute zur Tür hereinkommen würde? Melanie Kieber lacht, und für einen kurzen Moment liegt etwas Helles in ihrem Gesicht, als würde die Erinnerung selbst den Raum wärmer machen. «‹Geil›, würde er sagen. Ich glaube, er hätte eine riesige Freude.» Dann wird sie stiller. Ihre Stimme bricht, als sie hinzufügt: «Ich hoffe einfach, dass ich ihn irgendwann wiedersehe.» 

Und vielleicht ist es genau das, was man hier in diesem wilden Schuppen spürt – zwischen Holz und Licht, zwischen Cowboyhüten und all den kleinen Details, in denen so viel Herz steckt: Dass ein Mensch zwar fehlt, aber nicht verschwindet. Weil jemand da ist, der weiterträgt, was einmal Liebe war.

Artikel: http://www.vaterland.li/liechtenstein/gesellschaft/weitertragen-was-einmal-liebe-war-art-703110

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