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Ab Januar 2027

Unterländer Gemeinden erhöhen die Gebühren für Wasser und Abwasser

Die Gemeinden des Liechtensteiner Unterlandes nehmen per ersten Januar 2027 in den Bereichen Wasser- und Abwassergebühren Anpassungen vor. Dadurch möchten sie dem Verursacherprinzip gerecht werden.
Wasser
Mit den Anpassungen ab dem ersten Januar 2027 soll die Kostenstruktur mehr dem Verursacherprinzip gerecht werden. (Bild: Archiv)

Die Gemeinderäte von Eschen, Gamprin, Mauren, Ruggell und Schellenberg haben sich für eine Erhöhung der Gebühren in den Bereichen Wasser und Abwasser entschieden. Damit soll die bestehende Art der Kostendeckung angepasst werden. So wird der Erhalt und Betrieb der Wasserinfrastruktur momentan nur circa zur Hälfte durch die direkten Gebühren finanziert. Bei dem Abwasser ist der Anteil der Finanzierung durch die Tarifeinnahmen noch geringer. «Für den Werterhalt und Betrieb der Abwasserinfrastrukturen muss mit jährlichen Kosten von CHF 8.9 Mio gerechnet werden. Mit den aktuellen Gebühreneinnahmen von ca. CHF 2.1 Mio. resultiert ein Fehlbetrag von CHF 6.8 Mio», schreibt die Wasserversorgung der Unterländer Gemeinden (WLU) in der Medienmitteilung. 

Neu sollen verschiedene Gebühren erhöht werden, was dazu führt, dass ein grösserer Anteil der Kosten von den Unterländern direkt getragen wird: «Die einmalige Anschlussgebühr für das Wasser als auch für das Abwasser betragen neu je CHF 10 pro Kubikmeter umbauten Raumes. Weiters wurde beschlossen, ebenfalls die Schmutzwassergebühr für das Abwasser auf CHF 1.65 pro Kubikmeter anzupassen als auch die Grundgebühren anzuheben», berichtet die WLU. (red)

Artikel: http://www.vaterland.li/liechtenstein/gesellschaft/unterlaender-gemeinden-erhoehen-die-gebuehren-fuer-wasser-und-abwasser-art-720333

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