Collardi: Schweizer Banken in Topliga
Dies sagte der Manager am Donnerstag in einem Interview mit dem neuen englischsprachigen Sender CNN Money Switzerland.
Collardi hob etwa hervor, dass die Schweiz immer eine Vorreiterrolle bei Innovationen gespielt habe. So würden Neuerungen auch im Bankensektor schnell adaptiert.
In diesem Zusammenhang sprach der Manager, der beruflich zur Genfer Privatbank Pictet wechselt, die Nutzung neuer Technologien wie Blockchain an und umriss die Form, wie künftig die Kundenansprache für Geldgeschäfte etwa über Tablets oder über Smartphones erfolgen werde. Auch bei Anlagerobotern, die aus einem Datenwust geeignete Anlageprodukte für die Kundschaft heraussuchen und Vorschläge unterbreiten, sieht er Schweizer Geldhäuser in der vorderen Liga spielen.
Dass Computer das Bankgeschäft künftig vollständig übernähmen, glaubt Collardi hingegen nicht. Viele Elemente des optimalen Geldanlegens haben mit Vertrauen sowie mit sehr persönlichen Entscheiden zu tun und da könnten Maschinen einen Bankberater kaum ersetzen, betonte er. Roboter übten ohnehin in Zukunft mehr eine Assistenzfunktion bei der Anlageberatung aus.
Kluge Köpfe und Risikokapital im Land
Die Schweiz habe obendrein weitere Trümpfe vorzuweisen. Dabei führte er das Wissen über Kryptowährungen oder das Strukturieren von enormen Datenmengen an. Und ausserdem gebe es im Land viel Geld, das in neue Geschäftsfelder für die Bankenwelt der Zukunft investiert werden soll.
Gleichwohl warnte der Bankenmanager in dem Interview vor Herausforderungen für die Finanzbranche. So sei der Marktzugang zur EU für Schweizer Geldhäuser enorm wichtig, weil zahlreiche europäische Kunden ihre Finanztransaktionen nicht von ihren Heimatländern aus erledigen wollten. (sda)
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben





Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.