Verkehrskontrolle endet tödlich – Täter 35 Jahre später hingerichtet
Ein Mann ist für die Tötung eines Polizisten im US-Bundesstaat Florida hingerichtet worden. Der 53-Jährige wurde im Staatsgefängnis nahe Starke nach einer tödlichen Injektion am Dienstagabend um 18.24 Uhr für tot erklärt. Er ist damit der dritte Häftling, der in Florida in diesem Jahr hingerichtet wurde - nach einem Rekord von 19 Hinrichtungen im Jahr 2025. Mehr als ein Dutzend Angehörige und Polizeibeamte wohnten der Hinrichtung bei. Wenige Stunden zuvor hatte der Oberste Gerichtshof einen letzten Einspruch ohne Begründung zurückgewiesen.
Billy Leon Kearse war wegen der Tötung des Polizisten Danny Parrish aus Fort Pierce im Jahr 1991 zum Tode verurteilt worden. Gerichtsunterlagen zufolge hatte Parrish Kearse im Januar 1991 angehalten, weil dieser in einer Einbahnstrasse in die falsche Richtung gefahren war. Als Kearse keinen gültigen Führerschein vorweisen konnte, forderte Parrish ihn auf auszusteigen und versuchte, ihn zu fesseln. Dabei kam es zu einem Handgemenge.

Kearse griff nach der Dienstwaffe des Polizisten und feuerte 14 Schüsse ab. Neun Kugeln trafen den Beamten nach Angaben der Staatsanwaltschaft in den Körper, vier weitere in seine Schutzweste. Ein Taxifahrer hörte die Schüsse und rief über das Funkgerät des Polizisten Hilfe, doch Parrish starb später im Krankenhaus.
Nach der Hinrichtung erklärte Parrishs Witwe Mirtha Busbin, sie habe nun Frieden gefunden. «Es waren lange, lange 35 Jahre», sagte Busbin. «Wir haben nichts gewonnen; wir haben ein weiteres Leben verloren. Aber wir haben Gerechtigkeit bekommen.»
Neben den drei Hinrichtungen in Florida wurden 2026 bislang je eine Person in Texas und Oklahoma hingerichtet. (dpa)
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