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Jaume Munar unterliegt Roberto Bautista Agut

Am ersten Achtelfinaltag des J. Safra Sarasin Swiss Open Gstaad scheiden mit dem 20-jährigen Andrej Rublew (ATP 46) und dem 21-jährigen Jaume Munar (ATP 89) zwei grosse Nachwuchshoffnungen aus.
Jauma Munar, ein Jünger Rafael Nadals und spanischer Hoffnungsträger für die Zukunft
Jauma Munar, ein Jünger Rafael Nadals und spanischer Hoffnungsträger für die Zukunft (Bild: KEYSTONE/EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON)

Jaume Munar ist ein Jünger Rafael Nadals. Er entstammt wie Nadal der Insel Mallorca. Er trainiert seit Jahren bei Nadal in der Academy. Nicht viel fehlte, und Munar hätte schon vor drei Jahren am Swiss Open debütiert. Damals kam Rafael Nadal kurz vor Turnierbeginn auf den Markt. Nadal wollte im Juli noch einmal auf Sand spielen. Er benötigte damals aber zwei Wildcards: eine für sich und eine für Munar. Gstaad konnte den beiden Tennisprofis aus Mallorca aber nur eine bieten, deshalb traten Nadal und Munar damals am Stuttgarter Weissenhof an.

Bei seiner Premiere in Gstaad forderte Munar nach einem 6:0, 6:1-Startsieg Landsmann Roberto Bautista Agut (ATP 17) alles ab. Munar gewann den ersten Satz, besass zu Beginn des zweiten Durchgangs die erste Breakmöglichkeit, verlor am Ende aber 6:2, 3:6, 2:6.

Dass Nadal und Munar 2015 nicht nach Gstaad kamen, davon profitierte damals Andrej Rublew. Der Russe debütierte als 17-Jähriger im Saanenland und kehrte heuer als Top-50-Akteur nach Gstaad zurück. Aber die schnellen Bedingungen in der dünnen Höhenluft liegen Rublews Spiel nicht. 2015 wie 2018 verlor er schon das Startspiel, diesmal in nur 64 Minuten mit 3:6, 3:6 gegen Matteo Berrettini (ITA/ATP 84), der vor einer Woche in Bastad gegen Henri Laaksonen keine Chance gehabt hatte.

Am insgesamt zwölften Spieltag am Gstaader Tennisturnier (inklusive der neun Tage des WTA-Turniers) spielte erstmals das Wetter nicht richtig mit. Wegen Regens begannen die Partien mit einer Stunde Verzögerung, danach brachten der Japaner Daniel Taro und der Spanier Roberto Carballes Baena mit einem Dreistunden-Fight das Programm durcheinander, schliesslich musste die Partie Rublews wegen Regens nochmals unterbrochen werden. Weil die Partie von Bautista Agut auf den Nebenplatz verlegt werden konnte, brachten die Organisatoren das Programm trotzdem über die Bühne.

Im Doppel schieden die letzten im Tableau verbliebenen Schweizer, Adrian Bodmer und Jakub Paul, gegen die topgesetzten Niederländer Robin Haase/Matwe Middelkoop in den Viertelfinals mit 4:6, 2:6 aus. (sda)

 
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