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Bei Männern zählt die Leistung, bei Frauen der Körper: Wie Bodyshaming den Sport vergiftet

Sie gewinnen Medaillen und brechen Rekorde. Trotzdem werden Sportlerinnen bis heute häufiger nach ihrem Aussehen als nach ihrer Leistung beurteilt. Der Fall der Judoka Léa Fontaine zeigt, warum.
Simon Häring
Als die Französin Léa Fontaine Ende August Lausanne verliess, war sie die beste Judoka der Welt. Sie hatte Gold gewonnen, erstmals ihre Landsfrau Romane Dicko bezwungen und die Weltranglistenführung übernommen.

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