­
­
­
­

Mehr als 2200 Nachbeben: Zahl der Opfer steigt

Das weltweit stärkste Beben des Jahres hat am Montag die Philippinen erschüttert. Noch immer steigt die Zahl der Toten und Vermissten, der Schaden geht in die Millionen. Und die Erde bebt weiter.
Beschädigte Gebäude in General Santos City. (Bild: EPA)

Die Zahl der Todesopfer nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen ist auf mindestens 45 gestiegen.

Beschädigte Gebäude in General Santos City. (Bild: EPA)

Zudem wurden neuen Angaben des Zivilschutzes zufolge mehr als 630 Menschen verletzt, 17 weitere gelten als vermisst. Das Beben der Stärke 7,8 – laut der US-Erdbebenwarte USGS das weltweit stärkste des Jahres – hatte am frühen Montag die südliche Insel Mindanao erschüttert. Seither folgten mehr als 2200 Nachbeben, wie das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) mitteilte.

Erdbeben verursachte einen Millionenschaden

Mehr als 3000 Gebäude wurden beschädigt oder zerstört, wie Bernardo Rafaelito Alejandro vom Zivilschutz des südostasiatischen Inselstaats sagte. Auch der internationale Flughafen von General Santos City, ein wichtiger Knotenpunkt im Süden Mindanaos, habe teilweise Schaden genommen. Inzwischen aber werde der Flughafen wieder für Hilfs- und Regierungsflüge genutzt.

Auch Strassen und Brücken seien beschädigt worden. Die Gesamtschäden an der Infrastruktur werden laut Alejandro auf rund 562 Millionen Pesos geschätzt, umgerechnet knapp 8 Millionen Euro.

Die Erde bebte ausgerechnet am ersten Schultag

Das Erdbeben ereignete sich am ersten Schultag nach den Ferien. Tausende Schulen blieben zunächst geschlossen. Rettungskräfte suchen weiter nach Vermissten und bemühen sich, abgeschnittene Ortschaften zu erreichen.

Zunächst ausgegebene Tsunami-Warnungen für die Philippinen und Indonesien wurden bereits am Montag wieder aufgehoben. In mehreren Küstengebieten waren kleinere Flutwellen registriert worden. Kleinere Wellen erreichten auch die Küsten Indonesiens, Palaus und Südjapans.

Die Philippinen liegen am Pazifischen Feuerring, einer der seismisch aktivsten Regionen der Erde. Dort stossen mehrere Erdplatten aufeinander, weshalb es regelmässig zu starken Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt. (dpa)

 
Lädt

Schlagwort zu Meine Themen

Zum Hinzufügen bitte einloggen:

Anmelden

Schlagwort zu Meine Themen

Hinzufügen

Sie haben bereits 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

Entfernen

Um «Meine Themen» nutzen zu können, stimmen Sie der Datenspeicherung hierfür zu.

Kommentare
Keine Kommentare

    Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben

Kommentare hinzufügen

Ähnliche Artikel

Mindestens 20 Tote nach schwerem Erdbeben in Indonesien

Vor der auch bei Touristen beliebten indonesischen Insel Flores kommt es zu einem sehr schweren Erdbeben. Zeitweise galt auch eine Tsunami-Warnung.
15.08.2026

Erdbeben auf den Philippinen: 15 Tote und 129 Verletzte

Nach dem schweren Beben auf den Philippinen gibt es erste Schätzungen zu den Opferzahlen. In einer Schule sollen Menschen eingeschlossen sein.
08.06.2026

Mindestens ein Todesopfer und Dutzende Verletzte nach Erdbeben in Südwestjapan

In der Region um Kumamoto werden Gebäude, Strassen und Brücken beschädigt, ein Zug entgleist. Eine Tsunami-Warnung wird aufgehoben, die Behörden warnten jedoch vor möglichen Nachbeben.
28.07.2026

Wettbewerb

2x2 Tickets für «Simon & Jan - Heisse Luft» zu gewinnen
Simon & Jan - Heisse Luft

Umfrage der Woche

Was gefällt Ihnen an der Lihga am besten?
­
­