Mögliches Attentat auf Ministerpräsident Donald Tusk aufgedeckt
Die polnische Polizei hat nach eigenen Angaben Informationen über einen möglichen Anschlag auf Ministerpräsident Donald Tusk und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz erhalten.
Vertreter der Geheimdienste, der Polizei und des Innenministeriums kamen in Warschau zu einer Sondersitzung zusammen. Danach sagte Innenministeriumssprecher Jacek Dobrzyński, man nehme die Angelegenheit sehr ernst. Die Behörden gingen von einer hohen Wahrscheinlichkeit aus, dass die Drohungen in die Tat umgesetzt werden könnten.

Zu den Hinweisen sagte der Sprecher, Informationen über die Drohung hätten zunächst den Staatsschutz erreicht, der sie anschliessend an die Polizei weitergeleitet habe. Weitere Angaben zu dem mutmasslich geplanten Anschlag machte er nicht.
Regierungssprecher Adam Szłapka sagte polnischen Medien, Tusk habe am Sonntagmorgen von der Drohung erfahren. Auch wenn Amtsträger gelegentlich Drohungen erhielten, sei diese «ausserordentlich besorgniserregend» gewesen. Dobrzyński sagte, die polnischen Behörden erhielten von Monat zu Monat eine zunehmende Zahl von Drohungen.
Die polnischen Behörden waren in dieser Woche in erhöhter Alarmbereitschaft. In der Region Masowien in Zentralpolen, zu der auch die Hauptstadt Warschau gehört, hatte es innerhalb von vier Tagen drei Angriffe an Schulen gegeben. Ein Mensch wurde dabei getötet, viele weitere wurden verletzt.
Im September warnte Tusk vor einer erwarteten Zunahme hybrider Angriffe Russlands auf die Nato-Ostflanke. Er erklärte, Russland plane Drohnen- oder Raketenangriffe auf europäische Staaten, die die Ukraine unterstützen, darunter Polen. Ziel sei es, die westliche Unterstützung für Kiews Kampf gegen die russische Invasion zu schwächen. Moskau hat derartige Pläne dementiert. (dpa)
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben





Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.