Russlands Militärparade mit deutlich weniger Stargästen ++ Video: So lief die Inszenierung ab
10:51 Uhr
Samstag, 9. Mai
Die Parade im Video
Kremlchef Putin beschwört den Geist der Sieger aus dem Zweiten Weltkrieg und gratulierte im Anschluss an die Parade, die mit einer Kampffliegerstaffel und den Farben der russischen Flagge am Moskauer Himmel endete, einzelnen Veteranen persönlich mit Händeschütteln zum 81. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges. (dpa)
10:00 Uhr
Samstag, 9. Mai 2026
Maiparade als Inszenierung
Die Maiparade in Moskau: Eine Kampffliegerstaffel, die das russische Volk beeindrucken soll. (has)
09:42 Uhr
Samstag, 9. Mai 2026
Fokus nun auf die wenigen internationalen Promi-Gäste
Bei der diesjährigen Maiparade in Moskau sind deutlich weniger internationale Gäste dabei als noch 2025. Erwartet werden laut Berichten vor allem der laotische Präsident Thongloun Sisoulith und Malaysias König Ibrahim Sultan Iskandar. Bei der Parade selbst sind sie zusammen mit Belarus-Machthaber Alexander Lukaschenko zu sehen. Dieser darf nach Putins Ansprache als einer seiner wichtigsten Verbündeten gleich rechts von ihm stehen (siehe Bild).

Auch der slowakische Premierminister Robert Fico hält sich in Moskau auf, soll laut slowakischen Angaben aber nicht direkt an der Parade teilnehmen. 2025 war die Gästeliste noch deutlich prominenter besetzt: Damals nahmen unter anderem Xi Jinping, Brasiliens Präsident Lula da Silva und Venezuelas Präsident Nicolás Maduro teil. (smr)
09:31 Uhr
Samstag, 9. Mai 2026
Propagandabegriffe bei Putins Rede
Dass Russland sich in einem Krieg befindet, wird von Putin nicht direkt ausgesprochen. Stattdessen spricht er weiter von einer «militärischen Spezialoperation». Die Bildsprache im russischen Fernsehen und bei der Parade ist allerdings unmissverständlich: Wer hier zuschaut, kommt am Eindruck nicht vorbei, dass sich das Land in einem echten Krieg befindet. Vor allem Raketen und Bombengeschütz werden auch in kurzen Videos präsentiert und die Stärke der russischen Flugwaffe betont. (smr)
09:22 Uhr
Samstag, 9. Mai 2026
Putin beschwört ein siegreiches Russland

«Sie produzieren immer neuere Waffen, aber unser Geist bleibt ungebrochen». Nun fokussiert Putin kurz auch auf die Probleme seines Militärs im Ukrainekrieg. Die Ukraine hat technologisch aufgerüstet und mittlerweile auch eigene sehr effiziente automatisierte Kriegsmaschinerie entwickelt. Das werde ihr und der NATO aber nichts nützen, bekräftigt Putin gegenüber der russischen Bevölkerung. Der Sieg werde Russland gehören. Denn das Entscheidende sei der unbrechbare Geist der russischen Bevölkerung. Dann folgt ein Video von russischen Streitkräften aus dem Ukrainekrieg, das die eigenen modernen Waffen zeigen soll. Putin sagt auch, dass er glaube, dass die Aktionen Russlands gegen die Ukraine gerecht seien. (smr)
09:16 Uhr
Samstag, 9. Mai 2026
Jetzt spricht Präsident Wladimir Putin
«Wir werden uns immer an die helfenhaften Leistungen der Sowjets erinnern», sagt Russlands Präsident Putin. Zum Start seiner Rede erwähnt er die Ukraine und den aktuellen Konflikt nur kurz, dann geht er schnell zum Zweiten Weltkrieg über. Auffällig ist, wie oft er vom «Mutterland» spricht und die Ukraine ausklammert. Nach einer Einleitung zur Historie geht Putin in eine Schweigeminute über. (smr)
09:02 Uhr
Samstag, 9. Mai 2026
Sichere Parade dank Trump
Donald Trump hat gestern Abend auf Truth Social überraschend eine dreitägige Waffenruhe im Ukraine-Krieg angekündigt. Vom 9. bis 11. Mai sollen die Kampfhandlungen eingestellt werden – parallel zu den russischen Feierlichkeiten rund um den «Tag des Sieges» zum Ende des Zweiten Weltkriegs.
Auf seiner Plattform Truth Social erklärte Trump, sowohl Kremlchef Wladimir Putin als auch der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hätten der Initiative zugestimmt. Zusätzlich kündigte er einen grossen Gefangenenaustausch an: Beide Seiten sollen jeweils 1000 Gefangene zurückerhalten. Auch aus Moskau wurde bestätigt, dass Russland den Vorschlag akzeptiert.
Trump bezeichnete die Feuerpause als möglichen Wendepunkt im Krieg. Er hoffe, dies könne «der Anfang vom Ende» des Konflikts sein, schrieb der US-Präsident. Gleichzeitig betonte er, die Gespräche über eine dauerhafte Lösung würden weiterlaufen. (chm)
07:58 Uhr
Samstag, 9. Mai 2026
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