Nach Bekennerbrief: Polizei rückt zu deutschem Kraftwerk aus
Im Umfeld des Kraftwerks Weisweiler bei Aachen im Westen Deutschlands zieht die Polizei nach einem Hinweis aus einem Bekennerschreiben immer mehr Kräfte zusammen.
Mitarbeiter der Spurensicherung sind in Schutzanzügen und mit Atemschutz im Einsatz. Sie fokussieren sich auf mehrere Stellen auf einem Feld und in einem Gebüsch in unmittelbarer Nähe des Kraftwerks und einem Umspannwerk in der Stadt Eschweiler, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur (dpa) beobachtete. Die Bereiche wurden von Beamten fotografisch dokumentiert.

Zuvor waren zwei Bekennerschreiben aufgetaucht, die nach dpa-Informationen beide von einem Mann aus Gevelsberg bei Hagen (Nordrhein-Westfalen) stammen sollen. Darin hatte der Mann die jüngsten Angriffe auf das Energienetz in Brandenburg und in Nordrhein-Westfalen für sich reklamiert. Ausserdem hatte er Weisweiler als weiteren Tatort genannt.
Die Polizei hatte daraufhin am Freitagmorgen damit begonnen, das Gelände rund um das Kraftwerk abzusuchen. Was dort womöglich gefunden wurde, sagte die Polizei zunächst nicht. (dpa)
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