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Somaliland eröffnet Botschaft in Jerusalem

Der Status von Jerusalem ist international umstritten. Die abtrünnige Region Somaliland am Horn von Afrika eröffnet dort nun ihre weltweit erste diplomatische Vertretung.
Somalilands Präsident Abdirahman Mohamed Abdullahi (links) und Israels Präsident Isaac Herzog stossen während eines Treffens in Jerusalem auf die Beziehungen zwischen beiden Staaten an. (Bild: EPA)

Somaliland hat ein halbes Jahr nach der Anerkennung durch Israel eine Botschaft in Jerusalem eröffnet. Bei der Einweihungszeremonie sprach der Präsident der Region in Ostafrika, Abdirahman Mohamed Abdullahi, von einer grossen Ehre. Es sei für ihn ein besonderer Moment, die weltweit erste diplomatische Vertretung Somalilands zu eröffnen.

Somalilands Präsident Abdirahman Mohamed Abdullahi (links) und Israels Präsident Isaac Herzog stossen während eines Treffens in Jerusalem auf die Beziehungen zwischen beiden Staaten an. (Bild: EPA)

Somaliland hatte 1991 seine Unabhängigkeit von Somalia erklärt, war jedoch lange Zeit international nicht anerkannt. Erst im Dezember vergangenen Jahres erkannte Israel die mehrheitlich muslimische Region im Norden Somalias als unabhängigen Staat an. Mehrere Länder der Region verurteilten diesen Schritt. Die Regierung in Mogadischu lehnt die Anerkennung Somalilands durch Israel weiterhin entschieden ab.

Der Status Jerusalems ist völkerrechtlich umstritten. Israel betrachtet die gesamte Stadt als seine «ewige Hauptstadt», während die Palästinenser Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines künftigen palästinensischen Staates beanspruchen. Nach Angaben des israelischen Aussenministeriums handelt es sich um die achte diplomatische Vertretung, die in Jerusalem eröffnet wurde. (dpa)

 
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