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Vor 100 Jahren schaffte ein Schweizer, woran heute selbst Extremläufer scheitern

Lange bevor Extremläufe Millionen begeisterten, schrieb ein Schweizer mit einer aussergewöhnlichen Marschleistung Sportgeschichte.
Karl Horat
Johann Linder bei der Ankunft im Stechschritt in Strasbourg anno 1926: Da hatte der Gehsport-Champion mehr als 500 Kilometer zu Fuss in weniger als 79 Stunden zurückgelegt.
Eine Ovomaltine-Milch, zwei Bananen, drei Eier und zwei oder drei Cognac: Nach so einem Frühstück konnte Johann Linder losschreiten zu Gewaltmärschen. Isotonisches – wie heute üblich – brauchte er nicht.

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