­
­
­
­

Frankreichs Schulprotest hält an – Regierung sucht Ausweg

Seit Tagen gehen Schülerinnen und Schüler in Frankreich auf die Strasse, um mehr Geld für Bildung einzufordern. Doch vielerorts artet der Protest aus. Wie will die Regierung durchgreifen?

Nach tagelangen teils gewaltsamen Schulprotesten in Frankreich versucht die Regierung, die Lage in den Griff zu bekommen. Bildungsminister Édouard Geffray will mit Vertretern von Gymnasiasten und Studierenden zusammenkommen, um über deren Forderungen zu sprechen. Justizminister Gérald Darmanin droht hingegen, Eltern sollten für die durch ihre Kinder bei den Demonstrationen entstandenen Schäden zahlen.

Auch am Morgen gingen die Proteste weiter. Geffray zufolge sollen heute rund 400 Gymnasien geschlossen bleiben und stattdessen Fernunterricht anbieten. Im Umfeld der geschlossenen Schulen wurden Medienberichten zufolge Demonstrationen verboten.

Proteste auch an Universitäten

Seit Tagen machen Schülerinnen und Schüler an Frankreichs Gymnasien ihrem Ärger über marode Schulgebäude und zu wenig Lehrpersonal Luft. Mittlerweile wird auch an Universitäten demonstriert.

Immer wieder kam es bei den Protesten auch zu Ausschreitungen. Dem Innenministerium zufolge schlagen die Proteste in «städtische Unruhe» um. Einsatzkräfte würden angegriffen, Brände gelegt und Zerstörung angerichtet. Tausende Menschen wurden festgenommen. (dpa)

 
Lädt

Schlagwort zu Meine Themen

Zum Hinzufügen bitte einloggen:

Anmelden

Schlagwort zu Meine Themen

Hinzufügen

Sie haben bereits 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

Entfernen

Um «Meine Themen» nutzen zu können, stimmen Sie der Datenspeicherung hierfür zu.

Kommentare
Keine Kommentare

    Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben

Kommentare hinzufügen

Ähnliche Artikel

Krise in Ceuta: Jetzt erklärt Marokko, wie es dazu kam

Die Regierung in Rabat sieht die Verantwortung für den Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta nicht bei sich. Sie geht auch davon aus, dass es deutlich weniger Migranten waren als bislang angegeben.
03.08.2026

Zehntausende Migranten haben Ceuta wieder verlassen – gab es Weiterreisen nach Europa?

Die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta hat einen grossen Ansturm von Migranten aus Marokko erlebt. Das spanische Innenministerium sprach von 49'000 Ankömmlingen innert 24 Stunden. Nun scheinen viele wieder zurückgekehrt zu sein.
31.07.2026

Mehr als 70'000 Menschen in Spanien wegen Bränden evakuiert

In zwei Regionen nahe Madrid gilt ein Notstand – erstmals in Spanien wegen Waldbränden. Das Wetter hat sich zuletzt günstig entwickelt, doch unter Kontrolle sind die Flammen weiterhin nicht.
25.07.2026

Wettbewerb

1x 2 Tickets für das Benefizkonzert «Balsam für die ...
Balsam für die Seele
vor 22 Stunden

Umfrage der Woche

Ist konfessioneller Religionsunterricht noch zeitgemäss?
­
­