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Der Mord an einem 11-jährigen Mädchen wühlt Frankreich auf – die Wut richtet sich gegen die unfähige Justiz

Der mutmassliche Täter war mehrfach wegen Sexualdelikten angezeigt worden, doch die Behörden liessen die Dossiers liegen. Nun wird der Fall Lyhanna zum Symbol für das Versagen im Kampf gegen Gewalt an Kindern.
Stefan Brändle, Paris
In Fleurance gedachten 6000 Menschen bei einem Schweigemarsch der getöteten elfjährigen Lyhanna.
Eine Frage bewegt Frankreich: Wie war das möglich? Wie konnte ein seit Jahren mehrfach angezeigter Mann ein Mädchen entführen, wahrscheinlich vergewaltigen und umbringen? Warum war er nicht längst in Haft?

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