Ermittlungen nach Verkehrsunfall mit sechs Toten in Italien
Nach einem schweren Verkehrsunfall auf einer Staatsstrasse in Italien mit sechs Toten laufen die Ermittlungen zur genauen Ursache. Am Sonntagabend stiessen ein Reisebus, ein Wohnmobil und drei Autos zwischen den Regionen Umbrien und Latium nördlich von Rom zusammen. Dutzende Menschen wurden dabei zudem verletzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Nach ersten Erkenntnissen geriet das Wohnmobil auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal mit dem entgegenkommenden Bus zusammen. Der Bus kam von der Strasse ab, weitere Fahrzeuge wurden daraufhin in den Unfall verwickelt. Vier der Todesopfer sassen in dem Reisebus, der zwischen den Aussichtspunkten der Marmore-Wasserfälle unterwegs war. Zwei weitere Opfer waren Insassen des Wohnmobils. Unter den Verletzten soll auch ein Kind sein, das in eine Klinik gebracht wurde und ausser Lebensgefahr sein soll.
Rettungskräfte fanden am Unfallort ein Bild der Verwüstung vor. Gepäckstücke, persönliche Gegenstände und Fahrzeugteile lagen auf der Fahrbahn verteilt. Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei waren stundenlang im Einsatz. Die Behörden wollen nun Dashcams der beteiligten Fahrzeuge auswerten. Die Stadt Terni in der Nähe richtete zudem eine Einsatzzentrale des Zivilschutzes ein. (dpa)
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