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Bluttat in Kanada: Schützin soll bei OpenAI aufgefallen sein

Im Februar wurden in Kanada acht Menschen erschossen, sechs von ihnen in einer Schule. Die Schützin nahm sich selbst das Leben. Vorher aber gab es auffällige Chats.
Blumen für die Toten und Kuscheltiere als Ausdruck der Trauer. (Bild: Keystone)

Etwa zwei Wochen nach den tödlichen Schüssen an einer Schule in Kanada werfen die Chatbot-Unterhaltungen der mutmasslichen Täterin und der Umgang der Plattformbetreiber mit solchen Inhalten Fragen auf. Das leitende Sicherheitsteam des ChatGPT-Entwicklers OpenAI werde heute zu Gesprächen in Ottawa erwartet, sagte der kanadische Minister für Künstliche Intelligenz, Evan Solomon. Zuvor war bekanntgeworden, dass OpenAI das Konto der mittlerweile toten Tatverdächtigen im Juni gesperrt hatte, weil diese den KI-Chatbot zur «Förderung gewalttätiger Aktivitäten» missbraucht habe, berichtete der Sender CBC.

Blumen für die Toten und Kuscheltiere als Ausdruck der Trauer. (Bild: Keystone)

Die Aktivitäten des Kontos hätten die Schwelle für eine Weiterleitung an die Strafverfolgungsbehörden aber nicht erreicht, zitierte der Sender aus einer Stellungnahme von OpenAI. «Wir wollen ein besseres Verständnis dafür bekommen, was geschieht und wie OpenAI vorgeht», erklärte Minister Solomon.

Anfang Februar waren im westkanadischen Ort Tumbler Ridge acht Menschen getötet worden, sechs davon in einer Schule. Die mutmassliche Täterin tötete sich selbst. Unter den Opfern waren Schülerinnen und Schüler, eine Lehrkraft sowie die Mutter und der Stiefbruder der mutmasslichen Schützin. Laut Polizei war bekannt, dass die Verdächtige psychische Probleme hatte. Es handelt sich laut kanadischen Medien um den schlimmsten Vorfall dieser Art an einer Ausbildungsstätte in dem nordamerikanischen Land seit 1989. (dpa)

 
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