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Acht Tote bei Absturz von US-Militärbomber

Eine achtköpfige Besatzung eines US-Militärflugzeugs ist bei einem Unglück nahe einem Stützpunkt in der Mojave-Wüste ums Leben gekommen. Die Maschine war Teil eines laufenden Modernisierungs- und Testprogramms der US-Luftwaffe.
Niemand konnte gerettet werden. (Bild: Keystone)

In Kalifornien ist ein B-52-Bomber des US-Militärs kurz nach dem Start auf einem Luftwaffenstützpunkt abgestürzt. Dabei kamen nach Angaben des Militärs alle acht Menschen an Bord ums Leben. Nach Auswertung der Aufnahmen des Absturzes sei festgestellt worden, dass niemand den Unfall hätte überleben können, sagte der stellvertretende Kommandeur der Edwards Air Force Base, James Hayes, am Montag. Zu den Todesopfern gehörten Militärangehörige sowie staatliche und zivile Auftragnehmer, erklärte Hayes.

Niemand konnte gerettet werden. (Bild: Keystone)

Luftaufnahmen zeigten, dass von dem Flugzeug, das gegen 11.20 Uhr während eines routinemässigen Testfluges auf dem Stützpunkt nördlich von Los Angeles abstürzte, kaum etwas übrig geblieben war. Auf den Videoaufnahmen war eine riesige schwarze Rauchwolke zu sehen, die über der Wüste aufstieg. Die Ursache des Absturzes war zunächst unklar. Die Untersuchung könne bis zu sechs Monate dauern, sagte Hayes. Der Flugbetrieb wurde zunächst eingestellt, alle anfliegenden Maschinen wurden umgeleitet. Am späten Nachmittag wurde der Betrieb jedoch wieder aufgenommen.

Die Boeing B-52 Stratofortress, die üblicherweise mit fünf Besatzungsmitgliedern geflogen wird, ist ein Langstreckenbomber, der 1955 in Dienst gestellt wurde. Das für den Transport sowohl konventioneller als auch nuklearer Waffen konzipierte Flugzeug kam in zahlreichen Konflikten zum Einsatz, vom Vietnamkrieg bis hin zu jüngsten Einsätzen im Nahen Osten. Hayes teilte mit, dass die B-52 das Radar-Modernisierungsprogramm auf dem Luftwaffenstützpunkt unterstützte.

Im Jahr 2025 wurde eine B-52 mit einem neuen, modernisierten Radarsystem nach Edwards verlegt. Ein Testteam plante laut einer Pressemitteilung, das Flugzeug während des gesamten Jahres 2026 am Boden und in der Luft zu testen. Das moderne AESA-Radarsystem (Active Electronically Scanned Array) ersetzte das veraltete Radar des Flugzeugs, um dessen Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Die Edwards Air Force Base liegt etwa 160 Kilometer nördlich von Los Angeles und ist ein wichtiger Standort für die Erprobung und Entwicklung von Flugzeugen der US-Luftwaffe. Dort werden aber auch Waffensysteme und Software getestet. (dpa)

 
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