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Daniele Polverino wird in die Fussstapfen des scheidenden Marco Rissi treten.

Einen ersten losen Kontakt hatte der FC Schaan bereits in der Winterpause mit dem ehemaligen Vaduzer Spieler. «Im Winter ging es aber noch um eine mögliche Spielerstation. Vor rund eineinhalb Monaten haben wir nochmals gesprochen und am Pfingstmontag habe ich mich entschieden den FC Schaan in der nächsten Saison zu trainieren», erklärt Daniele Polverino.

Von Philipp Kolb

Fussball. –Der 34-jährige freut sich auf seine neue Aufgabe und hat diesbezüglich auch schon klare Vorstellungen: «Im ersten Jahr werde ich als Spielertrainer fungieren. Dann hänge ich die Fussballschuhe an den Nagel und bin nur noch Trainer».

In Schaan angefangen

Polverinos Fussballkarriere hat er in Schaan gestartet. Als 15-jähriger gab er sein Debüt in der ersten Mannschaft des FC Schaan, wechselte dann zum FC St.Gallen und danach zum FC Vaduz. Zuletzt stand er beim FC Balzers unter Vertrag und freut sich sehr wieder dorthin zurückzukehren wo er als Kind und Teenager die Fussballschuhe schnürte. «Ich bin dem FC Schaan dankbar für diese Entscheidung. Man gibt mir eine Chance bei meiner ersten Trainerstation», so Polverino.

Geplant gewesen war eigentlich, dass ihm Torhüter Carlos Silva (Ex Vaduz, Ex Eschen/Mauren) als Co-Trainer hilft. Der im Land bestens bekannte Torhüter, der zuletzt beim FC Rorschach spielte und dort zum Beispiel im Cup-Vorrundenhalbfinal gegen Montlingen als Penaltykiller und Matchwinner vom Platz ging, musste kurzfristig absagen. «Er hat in Gossau eine neue Arbeit gefunden. Das Co-Traineramt liegt leider nicht drin, was sehr schade ist», erklärt Polverino.

«Es wird nicht einfach»

Beim FC Schaan tut sich auf die neue Saison einiges. Viele gewichtige Abgänge stehen an. Patrick Burgmeier, Herbert Bicker, Marco Gurini und Fabio Rupf verlassen den Verein. «Das sind alles wichtige Spieler», so Polverino. Er kann noch nicht verraten, wer alles neu beim FC Schaan auflaufen wird.

«Das Kader steht noch nicht. Daran wird noch gearbeitet. Aber es wird sicher eine schwierige Saison für uns», so Polverino, der nach den Erfolgen von Marco Rissi auch ein schweres Erbe anzutreten hat. «Ich freu mich darauf. Es wird spannend zu sehen wie es auf der anderen Seite aussieht und ich möchte der Mannschaft zeigen, was ich gelernt habe».

 

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