­
­
­
­

«Wir müssen kleinere Kuchen backen»

«Nur dann, wenn wir jetzt kleinere Kuchen backen, werden wir in Zukunft überhaupt noch Kuchen backen und etwas verteilen können», erklärt Erbprinz Alois zu den fortschreitenden Sparmassnahmen zur Sanierung des Staatshaushalts.

Vaduz. ? Wie hoch schätzt Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein bei fortschreitenden schmerzhaften Eingriffen die Leidensfähigkeit der liechtensteinischen Bürgerinnen und Bürger ein? Wird es schliesslich nicht zu einem Verteilungskampf kommen, bei dem sich jeder selber der Nächste ist? Dazu erklärt das stellvertretende Staatsoberhaupt im grossen Interview, das im Staatsfeiertagsmagazin des «Liechtensteiner Vaterlands» am kommenden Dienstag erscheinen wird: «Es gibt immer einen Verteilungskampf, egal wie gross der Kuchen ist, der verteilt werden kann. In den letzten Jahren konnten wir im internationalen Vergleich pro Kopf enorm grosse Kuchen verteilen, wodurch wir uns viel leisten konnten, wovon andere nur träumen durften.»

Prämienerhöhung vertretbar

Aber selbst dann habe es einen Kampf um das grösste Stück gegeben. «In Zukunft werden wir kleinere Kuchen backen müssen. Ich hoffe, dass die Bevölkerung dafür Verständnis hat», betont Erbprinz Alois. (güf)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von Samstag.

 

Schlagwörter

Lädt

Schlagwort zu Meine Themen

Zum Hinzufügen bitte einloggen:

Anmelden

Schlagwort zu Meine Themen

Hinzufügen

Sie haben bereits 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

Entfernen

Um «Meine Themen» nutzen zu können, stimmen Sie der Datenspeicherung hierfür zu.

Ähnliche Artikel

Abo
04.03.2024
AboLeserbrief
01.02.2024
AboVon Johann II. gegründet
Entstanden ist der «Landes-Wohltätigkeitsfonds» 1887 im Zusammenhang mit Plänen für ein Landesspital.
vor 8 Stunden
Wettbewerb
3x2 Tickets für «Giessenparkbad Opening mit 77 Bombay Street» zu ...
77 Bombay Street
Umfrage der Woche
Wenn an diesem Sonntag über das Referendum gegen den Ergänzungskredit für den Neubau des Landesspitals abgestimmt würde, was würden Sie in die Urne legen?
­
­