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Für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Die Prävention von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren am Bau war Schwerpunktthema des Alpinen Kolloquiums 2013, das dieser Tage in Malbun stattfand. Die Veranstaltung, an der traditionsgemäss Vertreter aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Südtirol und Liechtenstein teilnehmen, wurde erstmals im Fürstentum ausgetragen.

Malbun. - Die liechtensteinische Regierung wurde von Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer vertreten, der auch die Begrüssungsansprache hielt. «Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen sind heute eine internationale Herausforderung», sagte er. «Grenzöffnungen und Änderungen in Unternehmensstrukturen führen zu einer wachsenden Mobilität der tätigen Firmen und erfordern grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich der Arbeitssicherheit.»

Mehrere Beteiligte

Das Alpine Kolloquium wird seit dem Jahr 2000 durchgeführt. Veranstalter sind in wechselnder Reihenfolge die Schweizerische Unfallversicherung (Suva), die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt Österreich (AUVA), das Arbeitsinspektorat Österreich, die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BGBAU) in Deutschland, das Paritätische Komitee im Bauwesen für Ausbildung und Sicherheit in der autonomen Provinz Bozen (PKB) und seit diesem Jahr das Liechtensteiner Amt für Volkswirtschaft (AVW).

Länderübergreifend

Neben einem Austausch zu länderspezifischen Arbeitsschutzthemen werden in Kurzvorträgen und Expertengruppen auch aktuelle Entwicklungen auf internationaler Ebene erläutert. Ziel ist es, die Vorgehensweisen in den einzelnen Ländern zu harmonisieren und gemeinsame Aktivitäten zu fördern. Gemeinsame Dokumente, die zurzeit von der Arbeitsgruppe DACHS (Deutschland/Austria/Schweiz/Südtirol) erarbeitet werden, beinhalten Themen wie die Prävention von Absturzgefährdungen, die Entwicklung einer Unfalldatenbank sowie die Förderung der gegenseitigen Anerkennung von Qualifikationsmassnahmen in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. (ikr)

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