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Meisterwerke während drei Monaten in Singapur

Die Ausstellung «Princely Treasures from the House of Liechtenstein» im National Museum of Singapore wurde am Mittwochabend feierlich eröffnet. Bis 29. September werden dort 91 Werke europäischer Meister aus Hochrenaissance, Barock, Neoklassizismus und Biedermeier präsentiert. Die LGT Bank fungiert als Hauptsponsor.

Singapur/Vaduz. - Mit den «Princely Treasures» im National Museum of Singapore wird erstmals eine beeindruckende Auswahl an Meisterwerken aus den Sammlungen des Fürsten von und zu Liechtenstein in Singapur gezeigt. Die Ausstellung umfasst Gemälde, Grafiken, Tapisserien, Skulpturen und Kunstgegenstände aus dem späten 15. Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Werke stammen von Künstlern wie Raphael, Rembrandt, Canaletto und Waldmüller. Höhepunkt der Ausstellung sind acht aussergewöhnliche Gemälde von Peter Paul Rubens, darunter das «Porträt von Clara Serena Rubens», «Die Beweinung Christi» und «Mars und Rhea Sylvia».

Kontinuierliche Sammeltätigkeit

Die Fürstlichen Sammlungen sind das Ergebnis einer über 400 Jahre andauernden, kontinuierlichen Sammeltätigkeit des Fürstenhauses von Liechtenstein. Sie umfassen Hauptwerke europäischer Kunst und gelten heute als eine der bedeutendsten Privatsammlungen der Welt. Ihr Grundstein wurde bereits im Jahr 1600 von Fürst Karl I. gelegt. Seitdem hat es das Fürstenhaus von Liechtenstein verstanden, seine Bestände über Generationen planvoll zu ergänzen, sinnvoll zu verdichten und zu erweitern. Bis heute wird die Sammeltätigkeit durch eine aktive Ankaufspolitik fortgesetzt.

Weitere Ausstellungen in Asien

Drei Monate lang, bis 29. September, erhalten Kunstliebhaber und Kunstinteressierte im National Museum of Singapore nun
einen beeindruckenden Einblick in den Kunstschatz der Fürstenfamilie von Liechtenstein. Singapur ist dabei bereits die vierte Station der «Asienreise» der Fürstlichen Sammlungen. Seit vergangenem Jahr konnten die Meisterwerke bereits in Japan ? Tokio, Kochi und Kyoto ? besichtigt werden. Ab Herbst dieses Jahres sind weitere Ausstellungen im National Museum in Peking und im China Art Museum in Shanghai geplant. (pd)

 

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