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Die kulturelle Zusammenarbeit besiegelt

Mit der Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrags besiegelten Vertreter der liechtensteinischen Regierung und der Präsident des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, die gemeinsame Zusammenarbeit.

Vaduz. – Die im Regierungsgebäude unterschriebene Erklärung sieht vor, dass die weltweit tätigen Goethe-Bibliotheken einen Einblick in die Liechtenstein-Literatur ermöglichen. Die Fürst Franz Josef von Liechtenstein-Stiftung stellt dazu ein erstes Bücherpaket zur Verfügung, die jährliche Aktualisierung erfolgt über das Ressort Äusseres.

«Grossherzig und klug»

Künftig werden in knapp 100 Bibliotheken des Goethe-Instituts Publikationen über die Geschichte und Kultur des Landes informieren. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, nannte diese Entscheidung «grossherzig und klug». Durch dieses Vorgehen leiste Liechtenstein einen Beitrag zur Pflege der deutschen Sprache, die Lehmann nicht nur als Verständigungsmittel, sondern auch als Träger kultureller Werte ansieht.

Eine «bereichernde» Idee

Prinz Nikolaus, Präsident der Fürst Franz Josef von Liechtenstein Stiftung, zeigte sich ebenfalls hoch erfreut über das Zustandekommen des Abkommens, das auf eine Idee von Josef Wolf, ehemaliger Botschafter Liechtensteins in Berlin, zurück geht. Die Präsenz Liechtensteins in den Goethe-Bibliotheken werde sich «bereichernd» auswirken, zeigte sich Prinz Nikolaus überzeugt.
Am Abend hält Klaus-Dieter Lehmann im Landesmuseum einen Vortrag zur Arbeit des Goethe-Instituts. (ehu)

Mehr in der heutigen Print- und Online-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands».

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