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Fürst nimmt Stellung zu Vorwurf der jungen FL

Landesfürst Hans-Adam II. wies die Vorwürfe der jungen Freien Liste über das Treffen zwischen westeuropäischen Rechtspopulisten und Anführern der russischen Eurasien-Bewegung im Stadtpalais in Wien zurück. Demnach habe das Fürstenhaus keinen Einfluss auf die Gästeliste. Das Stadtpalais sei von einer Agentur gebucht worden.

Vaduz/Wien. -  Soweit dem Landesfürsten bekannt sei, wurde eine Anfrage bei der Verwaltung in Wien dahingehend beantwortet, dass die Räumlichkeiten im Stadtpalais von einer Agentur gemietet wurden, und das Fürstenhaus keinen Einfluss auf die Gästeliste hat. «Es stellt sich schon die Frage, ob sich die Junge Freie Liste auch beklagt hätten, wenn sich nicht die «Rechte», sondern die «Linke» im Stadtpalais getroffen hätte. Wie man der Gästeliste des Tagesanzeigers entnehmen kann, haben sich im Stadtpalais Abgeordnete getroffen, die in freien Wahlen in ihre Parlamente gewählt wurden. Abgesehen davon, dass es unserer Liegenschaftsverwaltung schon aus technischen Gründen nicht möglich ist, die Gästeliste bei so einem Empfang auf ihre politische Einstellung zu überprüfen, wäre dies auch eine unzulässige Einmischung in die Innenpolitik eines befreundeten Nachbarstaates», so der Inhalt des Leserbriefs vom Schloss. (pd/rba)

12. Jun 2014 / 22:04
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