• Rheintaler Wirtschaftsforum, Widnau
    Bundesrätin Doris Leuthard sprach am Rheintaler Wirtschaftsforum in Widnau, wie wichtig die Zusammenarbeit mit der EU ist – insbesondere beim Export.  (Tatjana Schnalzger)

Disruptive Zeit im Gespräch

Das Rheintaler Wirtschaftsforum ging gestern zum 24. Mal über die Bühne. Nebst der Verleihung des Wirtschaftspreises sprach Bundesrätin Doris Leuthard über Verhandlungen mit der EU und die «No Billag»-Initiative.

Den Einstieg in das Wirtschaftsforum Rheintal unter dem Motto «Werte, Wohlstand und Wettbewerb» in Widnau machte gestern Nachmittag Regierungspräsident des Kantons St. Gallen Fredy Fässler. Nebst einem humorvollen Auftakt sprach er auch ernsthafte Themen an. «Das Rheintal belegt bei der Exportquote nach Basel den zweiten Platz. Dabei möchte ich auch erwähnen, dass der Forschungsstandort Buchs gesichert ist, da oft nach diesem gefragt wird», informierte er. Zwei Branchen würden aber noch fehlen – nämlich Finanzen und Pharma. «Das können die Hightech-Firmen nicht wettmachen», bedauerte er. Sogleich übergab er die Bühne an die Preisverleihung der Rheintaler Wirtschaft. Der Preis ging 2018 an Arthur Philipp von der APM Technica AG. 

2017 mit möglichem Rekord

Wie gewohnt führte die Moderatorin Susanne Wille Fischlin (10vor10) souverän und mit Charme durch den Nachmittag. Auch dieses Mal griff sie wieder in die Film-Archivkiste und stiess auf diverse Filme, über die das Publikum genau so gut lachen wie staunen konnte. Sie kündigte die Referenten an und stellte nach ihren Ausführungen kritische Fragen. 


Als Keynote-Referentin trat Bundesrätin Doris Leuthard auf die Bühne, um über Werte, Wettbewerb und Wohlstand zu diskutieren. Die Wirtschaftszahlen von 2017 seien noch nicht komplett zusammengestellt. «Beim Export verzeichneten wir 2016 einen Rekord an Bilanzüberschuss. Darum gehen wir erneut von einem Rekord im 2017 aus», so Leuthard optimistisch. «Für uns ist es sehr wichtig, wie es dem Euroraum geht. Denn der legt momentan zu», berichtete sie. «Entscheidend ist weiterhin, gut mit ihm verbunden zu sein.» Dabei führte sie aus, dass bereits seit zehn Jahren Verhandlungen über die Äquivalenz der Börse geführt werden und sie erhoffe sich nun ein baldiges Übereinkommen. Ihre grösste Sorge in diesem Jahr sei, ein grundsätzliches Abkommen mit der EU zu finden, dass den Marktzugang sichert. Dabei gehe es auch um die Absicherung bezüglich des Brexit. «Wenn wir nicht aufpassen, wird der Finanzplatz Schweiz nicht als Gewinner hinaus gehen.» (ms)

Der ganze Bericht in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Wirtschaft Regional»

 
20. Jan 2018 / 13:00
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