• Die US-Luftfahrtbehörde FAA  will die jüngsten Neuerungen an Flugzeugen des Typs Boeing 737 MAX einer internationalen Prüfung unterziehen. Nach zwei Abstürzen von Maschinen dieses Typs innert weniger als fünf Monaten gilt derzeit ein weltweites Flugverbot für das Modell. (Archivbild)
    Die US-Luftfahrtbehörde FAA will die jüngsten Neuerungen an Flugzeugen des Typs Boeing 737 MAX einer internationalen Prüfung unterziehen. Nach zwei Abstürzen von Maschinen dieses Typs innert weniger als fünf Monaten gilt derzeit ein weltweites Flugverbot für das Modell. (Archivbild)  (KEYSTONE/AP/TED S. WARREN)

Boeing 737 Max wird drei Monate lang geprüft

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat eine internationale Überprüfung der jüngsten Neuerungen an Flugzeugen des Typs Boeing 737 MAX angekündigt. Laut einer FAA-Mitteilung vom Freitag werden zehn verschiedene Luftfahrtbehörden an dem Test beteiligt sein.
Washington. 

Dieser soll am 29. April beginnen und 90 Tage dauern. Boeing hatte am Mittwoch einen letzten Testflug für das Softwareupdate vorgenommen.

Nach Angaben der FAA werden die Luftfahrtbehörden von Australien, Brasilien, China, der EU, Indonesien, Japan, Kanada, Singapur und der Vereinigten Arabischen Emirate Vertreter entsenden. Hinzu kommen Experten der FAA und der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Gemeinsam sollen sie drei Monate lang die neue Technik des US-Unternehmens überprüfen.

Nach zwei Abstürzen von Maschinen des Typs Boeing 737 MAX innert weniger als fünf Monaten gilt derzeit ein weltweites Flugverbot für dieses Modell.

Im März war eine Maschine der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines in Äthiopien abgestürzt. Alle 157 Menschen an Bord kamen ums Leben. Im Oktober war eine 737 MAX vor der indonesischen Insel Java abgestürzt, alle 189 Insassen starben.

Als Ursache beider Abstürze steht das Stabilisierungssystem MCAS (Maneuvering Characteristics Augmentation System) im Verdacht, das speziell für die Boeing 737 MAX entwickelt wurde. Es drückt bei einem drohenden Strömungsabriss die Nase des Flugzeugs automatisch nach unten, auch wenn die Piloten gegensteuern. (sda/afp)

20. Apr 2019 / 20:38
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