• Stefan Küng zeigte auf den 54 km von Northallerton nach Harrogate nicht die gewünschte Leistung
    Stefan Küng zeigte auf den 54 km von Northallerton nach Harrogate nicht die gewünschte Leistung  (KEYSTONE/EPA ANP/VINCENT JANNINK)

Stefan Küng nur knapp in den Top 10

Stefan Küng erreicht im WM-Zeitfahren als Zehnter nur das Minimalziel. Der Thurgauer verliert auf den 54 km von Northallerton nach Harrogate 2:46 Minuten auf den Titelverteidiger Rohan Dennis.
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Zu Platz 3 fehlten Stefan Küng, der Anfang August in Alkmaar als Vierter die EM-Bronzemedaille nur um 17 Hundertstel verpasste hatte, 51 Sekunden. Der Schweizer hatte vor dem WM-Zeitfahren von seiner starken Form gesprochen. Nach absolviertem Wettkampf sagte Küng, dass er eigentlich gut zu seinem Rhythmus gefunden habe und seine Fahrt bis zuletzt gut durchziehen konnte.

"Ich bin zufrieden mit meinem Wettkampf und meiner Leistung. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich gedacht, dass es mir weiter nach vorne reicht. Die anderen Fahrer waren halt einfach stärker. Das Niveau ist brutal hoch", so der 25-jährige Ostschweizer, der sich in einem WM-Zeitfahren im vierten Anlauf erstmals in den ersten zehn klassieren konnte.

Mit Claudio Imhof (35. Rang) bestritt ein zweiter Schweizer das Zeitfahren. Die angestrebte Platzierung in den Top 20 verpasste der Thurgauer am Tag vor seinem 29. Geburtstag um mehr als zwei Minuten.

Dennis wieder mit grossem Vorsprung

Der Australier Dennis fuhr wie vor Jahresfrist an den Titelkämpfen in Innsbruck in einer eigenen Liga. WM-Silber ging an das zehn Jahre jüngere Supertalent Remco Evenepoel aus Belgien. Der letztjährige Junioren-Weltmeister und diesjährige Elite-Europameister im Zeitfahren büsste 1:08 Minuten auf den Sieger ein. WM-Bronze ging an den Italiener Filippo Ganna (1:55 zurück).

Im Gegensatz zum Dienstag, als die Frauen und U23-Männer ihr Zeitfahren bei äusserst schlechten, teils sogar fast unzumutbaren Verhältnissen absolvieren mussten, war die Männer-Elite auf fast durchwegs trockener Strasse unterwegs. Dennis absolvierte das seit 20 Jahren längste WM-Zeitfahren mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 49,8 km/h. Der 29-Jährige aus Down Under zeigte sich bestens in Form, obwohl er mit seinem Team Bahrain-Merida im Streit liegt und seit seiner Tour-de-France-Aufgabe Mitte Juli keinen einzigen Wettkampf mehr bestritten hat.

In den kommenden Tagen folgen in der Region Yorkshire die Strassenrennen, mit demjenigen der Männer über 285 km als WM-Abschluss am Sonntag. Zum Schweizer Sextett wird dannzumal auch Stefan Küng zählen. (sda)

25. Sep 2019 / 16:58
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