• Richard Carapaz freut sich über die "Maglia rosa". Er trägt sie als erster Fahrer aus Ecuador
    Richard Carapaz freut sich über die "Maglia rosa". Er trägt sie als erster Fahrer aus Ecuador  (KEYSTONE/AP ANSA/ALESSANDRO DI MEO)

Richard Carapaz erobert Leadertrikot

Die 14. Etappe des Giro d'Italia wird zum Triumph für Richard Carapaz aus Ecuador. Der 25-jährige gewinnt die Bergetappe in Courmayeur solo und holt sich auch gleich das Leadertrikot.
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Nach seinem zweiten Etappensieg im Rahmen der diesjährigen Italien-Rundfahrt und seinem dritten insgesamt führt Carapaz in der Gesamtwertung nach der zweiten schwierigen Bergetappe sieben Sekunden vor dem Slowenen Primoz Roglic und 1:47 Minuten vor dem Italiener Vincenzo Nibali.

In der Tageswertung setzte sich Carapaz nach 131 Kilometern im Aostatal mit einem Vorsprung von 1:32 Minuten auf den Briten Simon Yates, der am Freitag schwer geschlagen worden war, und 1:54 Minuten auf Nibali durch. Carapaz, der bereits im Vorjahr als Vierter des Schlussklassements geglänzt hatte, hatte bereits die vierte Etappe in Frascati für sich entschieden.

Auf dem Weg nach Courmayeur riss Carapaz knapp 28 Kilometer vor dem Ziel an der zweitletzten Steigung hinauf zum Colle San Carlo aus. Nachdem er den Bergpreis mit einem Vorsprung von 35 Sekunden passiert hatte, kamen die Verfolger um Roglic und Nibali in der Abfahrt bis auf 19 Sekunden heran.

Doch an der acht Kilometer langen Schlusssteigung legte Carapaz noch einmal einen Zacken zu, während sich die Top-Favoriten dahinter wie bereits am Vortag zu belauern begannen. Und so gewann der Fahrer des Teams Movistar nicht nur die Etappe, sondern er eroberte sich - auch dank der Zeitbonifikation von zehn Sekunden - auch die "Maglia rosa".

Jan Polanc, der bisherige Träger der Leadertrikot, konnte auf dem schwierigen Parcours mit fünf teilweise happigen Anstiegen wie erwartet nicht mit den Besten mithalten. Er erreichte das Ziel mit einem Rückstand von 7:41 Minuten.

Nur wenige Sekunden früher im Ziel war der nun ehemlige Gesamtdritte Ilnur Sakarin, der für seinen Effort vom Vortag (Etappensieg und Vorstoss auf Platz 3 in der Gesamtwertung) büsste.

Am Sonntag steht für die Fahrer eine mittelschwere, aber lange Etappe auf dem Programm. Beim 15. Giro-Teilstück über 232 Kilometer von Ivrea nach Como müssen die Fahrer zwei Berge der zweiten und ein Anstieg der dritten Kategorie bewältigen. (sda)

25. Mai 2019 / 17:27
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