• Nino Schurter gewinnt zum zweiten Mal nach 2017 das Cape Epic in Südafrika
    Nino Schurter gewinnt zum zweiten Mal nach 2017 das Cape Epic in Südafrika  (KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Schurter/Forster gewinnen Cape Epic

Nino Schurter und Lars Forster gewinnen in Südafrika das prestigeträchtige Mountainbike-Etappenrennen Cape Epic. Für Schurter ist es der zweite Triumph nach 2017.
Mountainbike. 

Vor zwei Jahren war Schurter zusammen mit Matthias Stirnemann eher überraschend zu seinem ersten Sieg am Cape Epic gekommen. Aus der erfolgreichen Titelverteidigung im letzten Jahr wurde für den siebenfachen Weltmeister und Olympiasieger von 2016 im Cross-Country dann allerdings nichts. Stirnemann musste das Rennen wegen eines Infekts bereits nach der 1. Etappe aufgeben.

Schurter nahm zusammen mit dem Europameister Lars Forster heuer einen neuerlichen Anlauf in Südafrika. Nach starkem Beginn mit drei Tagessiegen in Folge erlitt das Duo am vierten Tag einen Rückschlag. Ein Hinterrad-Defekt von Forster kostete viel Zeit. Die beiden fielen in der Gesamtwertung auf Platz 4 zurück.

Doch der St. Galler und der Bündner kämpften sich zurück. Sie sicherten sich nach acht anspruchsvollen Tagen mit 630 km und über 16'000 Höhenmetern den Gesamtsieg. Das zweitplatzierte deutsch-brasilianische Duo Manuel Fumic/Henrique Avancini distanzierten sie um acht Minuten.

Mit Urs Huber verpasste ein weiterer Schweizer das Podest nur knapp. Der Aargauer wurde an der Seite des Deutschen Simon Stiebjahn hinter den Italienern Damiano Ferraro/Samuele Porro undankbarer Vierter.

Langvad siegt bei den Frauen, Lüthi auf dem Podest

Bei den Frauen stand einmal mehr die Dänin Annika Langvad zuoberst auf dem Podest. Die Cross-Country-Weltmeisterin von 2016 trat als Titelverteidigerin an und setzte sich an der Seite der Niederländerin Anna van der Breggen überlegen mit über einer halben Stunde Vorsprung vor dem südafrikanisch-deutschen Duo Candice Lill/Adelheid Morath durch. Für die 35-jährige Langvad war es bereits der fünfte Gesamtsieg am Cape Epic. Als Dritte aufs Podest schaffte es die Schweizerin Ariane Lüthi, die zusammen mit der Polin Maja Wloszczowska fuhr. (sda)

24. Mär 2019 / 11:48
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