• Das Coronavirus sorgt für ein Durcheinander auch im Radsport
    Das Coronavirus sorgt für ein Durcheinander auch im Radsport  (KEYSTONE/EPA/ALI HAIDER)

Quarantäne für Radprofis aufgehoben

Nach zehn Tagen in Quarantäne durften die meisten der in Abu Dhabi festgehaltenen Radprofis aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ausreisen. Die World-Tour-Teams Groupama-FDJ und Cofidis bestätigten, dass sie sich auf der Heimreise befänden und belgische Medien vermeldeten, dass auch das Team Gasprom das Hotel verlassen habe.
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Nach zehn Tagen in Quarantäne durften die meisten der in Abu Dhabi festgehaltenen Radprofis aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ausreisen. Die World-Tour-Teams Groupama-FDJ und Cofidis bestätigten, dass sie sich auf der Heimreise befänden und belgische Medien vermeldeten, dass auch das Team Gasprom das Hotel verlassen habe.

Die drei Mannschaften waren zusammen mit dem einheimischen Team UAE Emirates unter Quarantäne gestellt worden, nachdem an der UAE Tour sechs Personen mit dem Coronavirus infiziert worden waren und die Rundfahrt abgebrochen worden war. Nachdem zum dritten Mal alle negativ auf das Virus getestet worden seien, durften die Fahrer das Land verlassen, vier Tage früher als ursprünglich vorgesehen.

Was mit den Fahrern der Mannschaft UAE Emirates ist, blieb vorerst offen. Die Mannschaft aus dem Emirat hat aber ohnehin - wie fünf andere Equipen der World Tour - beschlossen, vorerst gar keine Rennen zu bestreiten.

Durcheinander im Rad-Zirkus

Wie die meisten Sportarten bringt das Coronavirus auch den Radsport komplett durcheinander. Letzte Woche sind mehrere World-Tour-Rennen, unter ihnen der Klassiker Mailand - Sanremo vom 21. März, aus dem Kalender gestrichen worden.

Das Etappenrennen Paris - Nizza, das am Sonntag begann, lud nach den Absagen kurzfristig zwei Teams der zweitklassigen ProSeries ein, um in Plaisir immerhin 17 Teams am Start zu haben. Das Rennen profitiert trotz der Umstände davon, dass die meisten Mannschaften nun mit einem "Best-of"-Aufgebot antreten.

Hirschi aus Aufgebot gestrichen

Zum "Opfer" dieser personellen Wechsel wurde dafür Marc Hirschi, der bei Sunweb im letzten Moment aus dem Aufgebot gestrichen wurde. So stand mit Stefan Küng, der bei Groupama-FDJ nicht von der Quarantäne in Abu Dhabi betroffen war, nur ein Schweizer am Start von Paris - Nizza. (sda)

08. Mär 2020 / 12:30
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