• Lausannes Trainer Fabio Celestini kann sich in Zürich über den ersten Punkt im 2018 freuen
    Lausannes Trainer Fabio Celestini kann sich in Zürich über den ersten Punkt im 2018 freuen  (KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Nur ein Torschuss zwischen GC und Lausanne

Die Grasshoppers und Lausanne-Sport trennen sich in einem schwachen Spiel 0:0. 3100 Zuschauer sehen im Letzigrund viel Leerlauf - und einen einzigen Schuss, der auf eines der beiden Tore flog.
Fussball. 

Das statistische Highlight der Partie gab es kurz vor der Pause. Nach einem Angriff der Grasshoppers über die linke Seite und einer zu kurzen Abwehr von Lausannes Keeper Thomas Castella kam GC-Stürmer Jeffren an den Ball - und schoss auf das Tor. Sein Versuch wurde von Alexandre Pasche kurz vor der Linie zwar abgewehrt, dennoch: Es war am Ende der einzige Schuss, der in Richtung eines der beiden Tore kam.

Die Grasshoppers waren während fast der gesamten 90 Minuten bemüht, den erlösenden Treffer zu erzielen. Doch nur mit dem Tropfenzähler kamen sie in den gegnerischen Strafraum. Nach der Pause standen sie einem Treffer in der 82. Minute am nächsten. Symptomatischer Weise war es ein Gegner, der ihnen beinahe zum Erfolg verhalf. Lausannes Abwehrchef Alain Rochat lenkte eine Flanke einen Meter am eigenen Tor vorbei.

GC-Trainer Murat Yakin war hinterher verärgert: "Wir hatten nicht die richtige Mentalität. Keiner wollte Verantwortung übernehmen. Nach diesem Spiel müssen wir unsere Ziele revidieren. Jetzt muss keiner mehr von der Europa League reden."

Nach diesem trostlosen Spiel waren die Lausanner nicht unzufrieden. Nachdem sie in den ersten drei Spielen der Rückrunde jeweils noch vor der Pause 0:2 in Rückstand geraten waren, wollten sie in Zürich vor allem kein Tor kassieren. Das gelang ihnen, auch weil sie im neuen 4-4-2-System geordnet verteidigten. Der Lohn war der erste Punkt im 2018.

Und um ein Haar wäre ihnen sogar ein Tor gelungen. Stürmer Francesco Margiotta schoss aber kurz nach der Pause ins Aussennetz. Dem Abschluss des Italieners war übrigens nicht ein rassiger Angriff vorausgegangen, sondern ein haarsträubender Fehlpass von GC-Innenverteidiger Emil Bergström.

Telegramm und Tabelle:

Grasshoppers - Lausanne-Sport 0:0. - 3100 Zuschauer. - SR Tschudi.

Grasshoppers: Lindner; Lavanchy, Bergström, Rhyner, Doumbia; Basic, Taipi; Jeffren (67. Kodro), Pusic, Andersen (84. Kapic); Djuricin.

Lausanne-Sport: Castella; Marin, Loosli, Rochat, Kololli; Schmid, Tejeda, Pasche, Fransson (74. Geissmann); Margiotta (67. Gétaz), Zidane (80. Zeqiri).

Bemerkungen: Grasshoppers ohne Lika (gesperrt) sowie Cvetkovic, Sainsbury und Bajrami (alle verletzt), Lausanne-Sport ohne Monteiro und Rapp (beide gesperrt) sowie Manière, Zarate und Dominguez (alle verletzt). 83. Gelb-Rote Karte gegen Taipi wegen Unsportlichkeit. Verwarnungen: 34. Basic (Foul). 79. Taipi (Foul). 83. Pasche (Foul). 94. Kodro (Foul).

Basel - Zürich verschoben.

1. Young Boys 23/52 (53:22). 2. Basel 22/41 (41:19). 3. St. Gallen 23/33 (32:41). 4. Zürich 23/32 (29:28). 5. Lugano 23/31 (23:31). 6. Grasshoppers 24/31 (31:31). 7. Luzern 23/30 (32:38). 8. Lausanne-Sport 23/26 (36:45). 9. Thun 23/24 (36:44). 10. Sion 23/20 (27:41). (sda)

03. Mär 2018 / 20:53
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