• Leonidas Stergiou (links), der 17-Jährige im St. Galler Abwehrzentrum. Rechts der Xamaxien Taulant Seferi
    Leonidas Stergiou (links), der 17-Jährige im St. Galler Abwehrzentrum. Rechts der Xamaxien Taulant Seferi  (KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

St. Gallen behilft sich mit Baby-Defensive

Am Mittwoch um 19 Uhr findet in der Super League ein vorgezogenes Spiel der 6. Runde statt. Der FC Zürich empfängt den FC St. Gallen.
Fussball. 

Der jüngste Auftritt des FC St. Gallen im Heimspiel gegen die Young Boys war trotz der Niederlage erfreulich, erfrischend, ermutigend. "Aber wir müssen den jugendlichen Übermut ein wenig eindämmen", sagt Trainer Peter Zeidler vor dem Match im Letzigrund. Dieses Spiel wird wegen des LCZ-Meetings vorgezogen.

Zeidler glaubt, dass das kurz vor Schluss eingefangene Tor zum 2:3 gegen den Meister auch der Unerfahrenheit der Mannschaft zuzuschreiben ist. Die Spieler hätten gespürt, dass in der Schlussphase vielleicht sogar der Sieg möglich gewesen wäre. Sich mit dem Unentschieden zufriedenzugeben wäre gemäss dem Trainer gescheiter gewesen.

Die Jugendlichkeit findet beim FC St. Gallen in diesen Wochen besonders in der Viererabwehr statt. Silvan Hefti, Leonidas Stergiou, der Neue Yannis Letard und Miro Muheim sind im Durchschnitt keine 20 Jahre alt. Zeidler weiss, dass ein Routinier in der Mitte guttun würde. Auch der YB konstruiert seine Verteidigung seit Jahr und Tag um einen erfahrenen Spieler. Dieser hiess bis letzte Saison Steve von Bergen, ab dieser Saison heisst er Fabian Lustenberger. Bei St. Gallen heisse er Milan Vilotic. Zeidler wartet auf die Rückkehr des derzeit verletzten 32-Jährigen.

In den ersten vier Spielen stellte St. Gallen mit sieben Gegentoren die zweitschwächste Defensive. Die schwächste stellt - mit neun Gegentoren - der FCZ.

Zürich - St. Gallen (Duelle der letzten Saison: 0:0, 2:3, 1:3, 1:1). - Mittwoch, 19.00 Uhr. - SR San. - Absenzen: Hekuran Kryeziu, Winter, Rüegg (alle verletzt); Nuhu, Lüchinger, Bakayoko, Vilotic (alle verletzt) und Wiss (rekonvaleszent). - Fraglich: Kololli; Guillemenot, Kutesa. - Statistik: Den FCZ kann man kaum noch als heimstark bezeichnen. Seit Beginn der letzten Saison gewann die Mannschaft nur 7 von 20 Heimspielen (35 Prozent) in der Meisterschaft. Mit der Auswärtsstärke des FC St. Gallen ist es allerdings auch nicht weit her: 6 Siege in 20 Spielen ergeben eine Erfolgsquote von 30 Prozent. Wer für das Spiel, das wegen des LCZ-Meetings vorgezogen wurde, auf ein Unentschieden tippt, wird vielleicht richtig liegen.

Rangliste: 1. Young Boys 4/10 (7:3). 2. Basel 4/9 (11:6). 3. Sion 4/7 (5:5). 4. Thun 4/5 (6:5). 5. Servette 4/5 (3:4). 6. Lugano 4/4 (4:3). 7. Luzern 4/4 (2:3). 8. St. Gallen 4/4 (5:7). 9. Neuchâtel Xamax FCS 4/3 (5:6). 10. Zürich 4/2 (3:9). (sda)

14. Aug 2019 / 04:00
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