• Noch kann Trainer Alain Geiger nicht sicher mit Servettes Aufstieg rechnen
    Noch kann Trainer Alain Geiger nicht sicher mit Servettes Aufstieg rechnen  (KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

Servette bereit für die Rückkehr

18 Runden trennen Servette vom Aufstieg in die Super League, aus der die Genfer im Frühling 2013 abstiegen. Vor der Rückrunde der Challenge League bauen sie einen Vorsprung von sechs Punkten.
Fussball. 

Alain Geiger, der zu Beginn der Achtziger fünf gute Jahre seiner Karriere als Libero von Servette verbracht hatte, bewarb sich letzten Frühling in Genf für den vakanten Trainerposten. Er bekam ihn, obwohl sich im Umfeld des Klubs Skepsis breitgemacht hatte. Geiger, mittlerweile 58 Jahre alt, war schon neun Jahre lang nicht mehr im Schweizer Fussball tätig gewesen. Stattdessen trainierte er in rascher Folge sechs Klubs in Nordafrika und Saudi-Arabien.

Die Skeptiker durften sich bestätigt fühlen, als Servette das erste Meisterschaftsviertel mit je drei Siegen, Remis und Niederlagen beendete. Von dort weg und bis zur Winterpause jedoch war Servette die klar beste Mannschaft. Die Grenats gaben in neun Spielen nur noch zwei Punkte (beim 1:1 im Derby in Lausanne) ab.

Geiger kann sich aus einem gut durchmischten Kader bedienen, dem zahlreiche Spieler mit Erfahrung aus der Super League angehören, unter ihnen Alexandre Alphonse, Daniel Follonier, Sébastien Wüthrich, Steven Lang, Andrea Maccoppi, Steve Rouiller und Sally Sarr.

Servettes Kader scheint ausgeglichener zu sein als jenes von Lausanne, das sofort wieder aufsteigen möchte, jetzt aber sieben Punkte hinter Servette und auch noch hinter Winterthur liegt. Die bislang etwas enttäuschende Mannschaft von Trainer Giorgio Contini büsste allein in den zweiten neun Runden elf Punkte auf Servette ein. Die mit hohen Erwartungen vom FC Thun verpflichteten Joël Geissmann und Simone Rapp blieben vieles schuldig. Rapp wurde in der Winterpause von St. Gallen verpflichtet.

Aarau auf der Überholspur

Im Herbstpensum gab der FC Aarau die grössten Rätsel auf. Die ersten sechs Spiele gingen alle verloren, und nach elf Runden wiesen die Aarauer erst einen Sieg vor. Der Posten von Trainer Patrick Rahmen, vormals Assistent von Markus Babbel in Luzern, war in Frage gestellt. Ab der 12. Runde jedoch punkteten die Aargauer mit sechs Siegen und einem Remis. Nur Servette war in dieser Phase ebenso erfolgreich.

Sinnbildlich für den Wandel ist Marco Schneuwly. Der routinierte Stürmer und Goalgetter enttäuschte anfänglich und fiel danach für sieben Partien verletzt aus. In den letzten Wochen vor der Pause tat sich der Deutschfreiburger als Teamstütze hervor - und auch wieder als Torschütze. Der Erfolg stellte sich aber besonders mit der Verpflichtung des treffsicheren Österreichers Stefan Maierhofer ein. Der Zuzug von Markus Neumayer in der Winterpause könnte den FCA noch weiter voranbringen. Aaraus Rückstand auf Servette beträgt schon 14 Punkte. Aber ab dieser Saison bekommt auch wieder der Zweite der Challenge League eine Chance auf den Aufstieg - in der Barrage gegen den Neunten der Super League. Dieser 2. Platz ist für Aarau zu erreichen. (sda)

01. Feb 2019 / 01:00
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