«Vaterland»-Leserreise nach Hamburg 30. Dezember 2026 bis 02. Januar 2027
Jahreswechsel und Konzertzauber in der schönen Hansestadt
An der Elbe begegnen sich hanseatische Tradition und Weltoffenheit und auch Hamburgs «neues Wahrzeichen» – die Elbphilharmonie – vereint auf einzigartige Weise historische und moderne Architektur.
Die Reiseteilnehmer dürfen sich von einer der schönsten Städte Europas in den Bann ziehen lassen und dabei einen unvergesslichen Jahreswechsel erleben. Gemeinsam entdecken die Reisenden das faszinierende Zusammenspiel von Historie und Moderne und erleben als Höhepunkt das Neujahrskonzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters als Hommage an die Musik Tschechiens im Grossen Saal mit seiner hervorragenden Akustik.
Anreise nach Hamburg mit Ausflug
Die Reisenden fahren von Vaduz zum Flughafen Zürich und fliegen nach Hamburg. Am Flughafen der Hansestadt werden sie von der Reiseleitung in Empfang genommen. Nach der Begrüssung lernen sie zunächst die Aussenbereiche Hamburgs kennen und erfahren Wissenswertes über Deutschlands zweitgrösste Stadt. Im Anschluss entdecken sie die Binnenalster, die Alsterarkaden sowie das prachtvolle Rathaus, das bis heute ein Symbol von Wohlstand und Macht der hanseatischen Bürgervertretung ist. Der bekannteste der zahlreichen Sakralbauten Hamburgs ist die evangelische Hauptkirche Sankt Michaelis, ein Wahrzeichen der Metropole und die bedeutendste Barockkirche Norddeutschlands. Anschliessend geht es zur Reeperbahn und weiter zu den Landungsbrücken am Hamburger Hafen, dem nach Rotterdam und Antwerpen drittgrössten Seehafen Europas. Am späten Nachmittag erreichen die Teilnehmer ihr 4-Sterne-Hotel an der Parkanlage «Planten un Blomen». Beim Abendessen lassen sie nach der Zimmerbelegung den Tag gemütlich ausklingen.
Elbphilharmonie und die historische Speicherstadt
Nach dem Frühstück lassen sich die Reisenden von den faszinierenden Gegensätzen der Hafen City in den Bann ziehen. Prägend für den jungen Stadtteil sind die modernen aber dennoch nachhaltigen Architekturen, welche einen harmonischen Kontrast zu den historischen Gebäuden der Speicherstadt bilden. Entlang des Zollkanals gelangen sie zum auffälligen Gebäudeensemble Unilever-Haus und Marco-Polo-Tower, zu den Marco-Polo-Terrassen und zur Elbphilharmonie. Hamburgs «neues Wahrzeichen» entstand unter Einbeziehung des alten Kaispeichers A aus dem Jahr 1963 an der Spitze des Grossen Grasbrooks. Die auffällige Architektur der 2017 eröffneten Elbphilharmonie verbindet die Aussenmauern des alten Backsteinspeichers mit einem modernen Aufbau mit gläserner Fassade. In 37 Metern Höhe geniesset man von der Aussichtsplattform «Plaza» den Blick auf die Stadt und den Hafen.
Im Anschluss an einen Mittagsimbiss im Restaurant widmen sich die Besucher der berühmten Speicherstadt. Der grösste zusammenhängende historische Lagerhauskomplex der Welt – eines der wichtigsten Wahrzeichen Hamburgs – entstand zwischen 1883 und 1927 in drei Abschnitten. Die in neugotischer Backsteinarchitektur auf Eichenpfählen errichteten Lagerhäuser zwischen Baumwall und Oberhafen verfügen über jeweils eine Anbindung an das Wasser sowie an die Strasse. Gemeinsam mit dem Kontorhausviertel zählt die Speicherstadt zum Weltkulturerbe der Unesco. Einst waren die bis zu sieben Stockwerke hohen Lagerhäuser mit Stückgut – vor allem Kaffee, Tee und Gewürzen – gefüllt. Durch Containerlagerung nutzlos geworden, wurden die Speicher von Museen, Bars und Agenturen zu neuem Leben erweckt. Schliesslich kehren die Reisenden zum Hotel zurück.
Nach etwas Zeit zur freien Verfügung beschliessen die Reiseteilnehmer den letzten Abend des Jahres mit einem Silvester-Dinner-Buffet in festlicher Atmosphäre im Restaurant «Balaustine» des Hotels. Dabei dürfen sie sich auf exklusive kulinarische Köstlichkeiten und angenehme Unterhaltung freuen. Um Mitternacht geniessen sie den überwältigenden Blick auf das Silvesterfeuerwerk über Hamburg.
Kaffee-Erlebnis und Neujahrskonzert
Nach einem späten Frühstück entdecken die Reisenden den beeindruckende 837 Jahre alten geschichtsträchtigen Hamburger Hafen bei einer Barkassenrundfahrt. Knapp ein Zehntel der Stadtfläche wird vom Hafengebiet eingenommen, das Hamburg den Beinamen «Tor zur Welt» einbrachte. Durch Handelsrouten ist die Hansestadt mit über 900 Häfen in 170 Ländern verbunden. Die Reisenden geniessen den faszinierenden Blick auf die Speicherstadt, die Elbphilharmonie, die grossen Werften, Schleusen und Kreuzfahrtterminals sowie die malerischen Fleete.
Im Anschluss begeben sie sich erneut zur Speicherstadt. Am Ufer des St.-Annenfleets, wo bereits ab 1892 Kaffee gelagert und bearbeitet wurde, besuchen sie den «Genuss-Speicher» mit seiner Erlebniswelt rund um das beliebte Getränk. Im eindrucksvollen Museum «Kaffeerösterei Burg» tauchen die Teilnehmer in die Geschichte des Kaffeeanbaus und -handels ein. Sie lernen die verschiedenen Zubereitungsweisen kennen und begegnen bei einer Kaffeeverkostung unterschiedlichen Aromen aus Brasilien, Äthiopien und Indonesien.
Ein Halt am Hotel bietet die Gelegenheit, sich auf den heutigen Konzertabend vorzubereiten. Um 18 Uhr erwartet die Teilnehmer auf besten Plätzen PK1 im Grossen Saal der Elbphilharmonie das Neujahrskonzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Seit 1990 sind Hamburg und die tschechische Hauptstadt Prag nicht nur durch die Flüsse Elbe und Moldau, sondern auch durch eine Städtepartnerschaft verbunden. Das Silvester- und das Neujahrskonzert zum Jahreswechsel 2026/2027 stehen daher im Zeichen der mitreissenden Musik Tschechiens. Für die beiden Konzerte des NDR Elbphilharmonie Orchester sind zwei absolute Experten für tschechische Klänge in Hamburg zu Gast – der renommierte Violinist Josef Špa ek sowie Petr Popelka, Chefdirigent der Wiener Philharmoniker. Dabei darf man sich auf die schwungvolle Eröffnung des festlichen Abends durch Bed ich Smetanas Ouvertüre zu «Die verkaufte Braut» freuen, gefolgt von der «Fantasie für Violine und Orchester in g-Moll». Die Zuhörer geniessen das Vorspiel und die Ballettmusik aus der temperamentvollen Oper «Die Teufelskäthe». Den krönenden Abschluss des Konzerts bildet «Sinfonietta». Mit kraftvollen Fanfaren, zahlreichen Trompeten sowie leuchtenden Klangfarben ist Leoš Janá eks Werk eine strahlende Hymne auf die Freiheit und Energie des modernen Tschechiens. Schliesslich geht es zurück zum Hotel.
Grüner Bunker und Rückreise nach Vaduz
Noch vor dem Frühstück geht es los zu einem ausgewählten Restaurant, wo man beim Brunch die Eindrücke der Silvesterreise nochmals Revue passieren lassen kann. Auf dem Weg in den Südosten der Altstadt begegnen die Reisenden einer der spannendsten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt – dem Grünen Bunker. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der einstige Flakturm St. Pauli – einer von sechzehn in Berlin, Hamburg und Wien für Flugabwehrkanonen und deren Feuerleitanlagen errichteten Hochbunkern – unterschiedlich genutzt. Seitdem das einst unansehnliche und negativ behaftete Gebäude in den Jahren 2019 bis 2024 umfangreich umgebaut wurde, geniesst es internationale Anerkennung als bedeutendes Transformationsprojekt. Im Rahmen des Umbaus wurde der Grüne Bunker um fünf Stockwerke aufgestockt und mit über 23 000 Pflanzen begrünt. Bei einem Halt erfahren die Reisenden Wissenswertes über dieses besondere Projekt. Im Anschluss geht es zum Flughafen, wo der Rückflug nach Zürich sowie die Fahrt zu zum Ausgangsort Vaduz folgt.
Buchung und Beratung
Liechtensteiner Vaterland
Tel. +423/236 16 61,
leserreise@vaterland.li
Oder direkt beim Reiseveranstalter Mondial Tours MT SA
Via Varenna 29, 6600 Locarno
Tel. +41 91/752 35-20
info@mondial-tours.ch
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