Nach Hitzewelle folgen Gewitter – ab Donnerstag wird es dann wieder sommerlich
Die Schweiz und Europa schwitzen – die Bilder
13:51 Uhr
Montag, 29. Juni
Plötzlich wird es in der Nacht 30 Grad heiss: ein seltenes Wetterphänomen bei Gewittern
Statt weiter abzukühlen, kann mitten in der Nacht plötzlich wieder heisse Luft vom Himmel fallen. Grund dafür kann ein sogenannter Heatburst sein, der sich in der Nacht auf Sonntag im Thurgau ereignet hat. (chm)
13:08 Uhr
Montag, 29. Juni
Gewitterwarnung für fast die ganze Schweiz
Der Bund warnt ab 13 Uhr für weite Teile der Schweiz vor erheblichen Gewittern. In den meisten Regionen gilt bis Mitternacht Warnstufe 3. Ausgenommen sind das Tessin und das Engadin. Bereits am Montagmorgen zogen erste Gewitterzellen über das Land. (chm)
10:35 Uhr
Montag, 29. Juni
Rekordhitze überfordert Leichenhallen in Frankreich
Nach der aussergewöhnlichen Hitzewelle in Frankreich sind zahlreiche Leichenhallen an ihre Kapazitätsgrenzen gestossen. Allein in Paris seien viele Kühlräume vollständig belegt, sagte der Betreiber einer Leichenhalle der Nachrichtenagentur AP. Angehörige müssten teils lange auf einen Platz für Verstorbene warten.
Nach ersten Schätzungen der Gesundheitsbehörde Santé publique France starben zwischen Mittwoch und Freitag vergangener Woche täglich 1200 bis 1400 Menschen – deutlich mehr als die üblichen 900 bis 1000 Todesfälle pro Tag. Rund 85 Prozent der Verstorbenen waren älter als 65 Jahre. Viele starben allein in ihren Wohnungen.
Um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen, richtete die Stadt Paris provisorische Lagerplätze ein. Verstorbene mussten teilweise auch in Leichenhallen ausserhalb der Hauptstadt gebracht werden.
Die Bestatterin Véronique Bertrand fordert mehr Solidarität mit älteren Menschen. Viele der Todesopfer hätten allein gelebt und seien erst spät entdeckt worden. Nach der Hitzekatastrophe von 2003 hätten sich Nachbarn noch stärker umeinander gekümmert. «Im Laufe der Jahre haben wir vielleicht vergessen, dass so etwas wieder passieren könnte», sagte sie. (dpa)
07:49 Uhr
Montag, 29. Juni
Nach Hitzewelle folgen Gewitter – ab Donnerstag wieder sommerlich
Das sonnige Wetter ist vorerst vorbei. Am Montag steigt das Gewitterrisiko deutlich an, wie MeteoSchweiz mitteilt. Am Montag sind in allen Landesteilen Schauer und teils kräftige Gewitter möglich, besonders am Nachmittag und Abend.
Im Flachland werden trotz der zunehmenden Bewölkung bis zu 29 Grad erreicht, im Rhonetal bis 32 und im Tessin bis 33 Grad.

Für Dienstag kündigt MeteoSchweiz erneut verbreitet Gewitter an. Lokal sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Am Mittwoch zieht dann eine Kaltfront durchs Land. Zunächst gibt es stellenweise weitere Schauer und Gewitter, im Tagesverlauf setzt sich vor allem im Westen wieder häufiger die Sonne durch.
Ab Donnerstag beruhigt sich das Wetter laut MeteoSchweiz voraussichtlich wieder. Bis Sonntag soll es wieder meist sonnig und trocken bleiben, bei Höchstwerten von 26 bis 31 Grad im Norden und rund 32 Grad im Süden. (cam)
19:33 Uhr
Sonntag, 28. Juni
40,5 Grad – polnischer Hitzerekord in Grenzstadt Slubice
Mit vorläufig 40,5 Grad ist in der Grenzstadt Slubice an der Oder ein neuer Temperaturhöchststand für Polen verzeichnet worden. Der Spitzenwert müsse noch offiziell bestätigt werden, teilte das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft in Warschau mit. Doch Sprecherin Agnieszka Prasek sagte: «Wir können von einem Rekord sprechen.»
Die bisherigen Temperaturrekorde in Polen hatten lange Bestand gehabt. 1921 waren 40,2 Grad gemessen worden bei Opole (Oppeln) in Schlesien, das damals zum Deutschen Reich gehörte. Der polnische Höchstwert nach dem Zweiten Weltkrieg stammte von 1994 ebenfalls aus Slubice mit 39,5 Grad. (dpa)
18:34 Uhr
Sonntag, 28. Juni
WHO-Chef warnt: «Europa ist nicht auf extreme Hitze vorbereitet»
Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat die europäischen Länder angesichts der extremen Hitze zu mehr Vorsorge aufgerufen. Hitzestress werde oft als «stiller Killer» bezeichnet, schrieb er am Sonntag auf der Plattform X. Wohnungen, Arbeitsplätze und Schulen in Europa seien nicht auf extreme Temperaturen ausgelegt.
Tedros forderte die Länder des Kontinents auf, Aktionspläne zum Gesundheitsschutz bei Hitze umzusetzen. Die Gefahren extremer Hitze sollten durch bessere Vorbereitung, Prävention und stärkere Reaktionen der Gesundheitssysteme angegangen werden, erklärte er. Derzeit lebten 150 Millionen Menschen in Europa unter extremer Hitze, «Hunderte sind gestorben, Schulen sind geschlossen», Stromnetze seien überlastet.
Europa sei der sich am schnellsten erwärmende Kontinent der Erde, erhitze sich doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt. Eine Hitzewelle, wie sie früher als einmaliges Ereignis einer Generation gegolten habe, trete inzwischen fast jedes Jahr auf, schrieb er. Diese Entwicklung sei vom Klimawandel und der Erderwärmung getrieben. (dpa)
14:50 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Frankreich: Hohe Übersterblichkeit während Hitzewelle
Während der Hitzewelle sind in Frankreich nach Schätzungen der nationalen Gesundheitsbehörde deutlich mehr Menschen gestorben als sonst. Allein an drei Tagen habe es nach aktueller Datenlage insgesamt mindestens 1000 zusätzliche Todesfälle gegeben, teilte die Behörde Santé publique France am Sonntag mit.

Die Gesundheitsbehörde wies darauf hin, dass die Schätzung voraussichtlich noch steigen werde, wenn weitere Daten vorlägen - etwa zu Todesfällen in Privathaushalten. Gerade dort sei ein deutlicher Anstieg registriert worden, besonders in der Region Paris. (dpa)
14:47 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Deutschland glüht: 41,5 Grad und Hitzerekorde gebrochen
Die Hitzewelle hat am Wochenende in Deutschland ihren Höhepunkt erreicht Extremtemperaturen in Serie beschert: Erst am Freitagnachmittag hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach vorläufigen Angaben in Saarbrücken-Burbach mit 41,3 Grad die bis dahin höchste Temperatur in Deutschland registriert. Am Samstag wurden an derselben Station um 15 Uhr dann 41,4 Grad gemessen. Den absoluten Rekord jedoch registrierte der DWD um 16.20 Uhr mit 41,5 Grad in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt.
Die folgende Nacht war dann nach vorläufigen DWD-Angaben die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Im ostsächsischen Kubschütz sank die Nachttemperatur nicht unter 29,4 Grad: Damit wurde der alte Rekord für die wärmste Nacht - 27,2 Grad am 13. August 2003 am Berg Weinbiet in Rheinland-Pfalz - um mehr als zwei Grad übertroffen. (dpa)
11:32 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Hitzewelle bald vorbei: Nächste Woche wird es spürbar kühler
Nach den heissen Tagen zeichnet sich in der Deutschschweiz eine Wetteränderung ab. Zwar bleibt es am Montag und Dienstag mit Höchstwerten um 28 Grad nochmals sommerlich warm, die grosse Hitze mit über 35 Grad ist aber vorerst vorbei. Dazu wechseln sich Sonne und Wolken ab.
Vor allem am Nachmittag und Abend entstehen örtlich Regengüsse und teils kräftige Gewitter. Dabei sind Starkregen und stürmische Böen möglich, auch wenn nicht jede Region betroffen sein wird.

Am Mittwoch sorgt eine Kaltfront verbreitet für Regen und einzelne Gewitter. Gleichzeitig gehen die Temperaturen weiter zurück. Im Norden werden noch 23 bis 28 Grad erreicht.
Bereits ab Donnerstag setzt sich wieder häufiger die Sonne durch. Es bleibt meist trocken, die Temperaturen bewegen sich zwischen 26 und 29 Grad. Auch die Nächte werden deutlich erholsamer und kühlen auf rund 14 Grad ab. Die Hitzewelle endet damit vorerst, ohne dass der Sommer gleich eine längere Pause einlegt. (thr)
22:00 Uhr
Samstag, 27. Juni
Rhein bei Basel ist 26 Grad warm
Die rekordhohen Lufttemperaturen in Basel treiben auch die Wassertemperatur des Rheins in die Höhe. Am Samstagabend, kurz vor 22:00 Uhr, erreichte die Temperatur bei der Rheinüberwachungsstation Weil am Rhein (RÜS) 26,0 Grad. So warm war der Rhein Ende Juni seit Beginn der Messreihe 1993 noch nie. Höhere Werte wurden bisher nur während der Hitzewelle im August 2018 gemessen.
Den Höchstwert registrierte die Messstation am 6. August 2018 mit 26,8 Grad. Die Auswertung basiert auf den Rohdaten der RÜS seit 1993. Ob der Rhein früher bereits ähnlich warm oder noch wärmer war, lässt sich nicht belegen, da aus der Zeit davor keine durchgehend vergleichbare Messreihe vorliegt. (chm)
18:18 Uhr
Samstag, 27. Juni
Hitze lässt Temperaturrekorde in Europa schmelzen
Die Hitzewelle hat sich weiter nach Mittel- und Osteuropa verlagert und in mehreren Ländern Temperaturrekorde dahinschmelzen lassen. Viele Wetterdienste meldeten am Samstag Höchstwerte.

Auch in den nordischen Ländern, die nicht für extrem heisse Sommer bekannt sind, wurden ungewöhnlich hohe Temperaturen gemessen. Der dänische Wetterdienst meldete in Ødum nördlich von Aarhus 37 Grad - den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1874.
Auch in Deutschland machte die Hitze den Menschen zu schaffen. In mehreren Bundesländern kletterten die Temperaturen über 40 Grad.
Tschechien erlebte ebenfalls den heissesten Tag seit Beginn der Aufzeichnungen. In Doksany im Norden des Landes wurden 40,6 Grad gemessen. Meteorologen erklärten, das Ende der Fahnenstange sei womöglich noch nicht erreicht. (dpa)
15:55 Uhr
Samstag, 27. Juni
39 Grad! Neuer Schweizer Juni-Allzeitrekord in Basel
Meteo Schweiz hat für Basel für heute Nachmittag 39 Grad angekündigt. Um 15:30 Uhr war es soweit. Mit 39 Grad ist der gestrige Schweizer Juni-Allzeithitzerekord von 38,8 Grad bereits wieder Geschichte. Und auch im aargauischen Beznau wurden 39 Grad gemessen.
Der Stimmung am Eidgenössischen Jodlerfest in Basel tut die Hitze keinen Abbruch. Es wird fleissig gejodelt und Alphörner geblasen. Der Appetit auf heisse Speisen hält sich verständlicherweise in engen Grenzen. Dafür wird selbstredend sehr viel getrunken, sowohl mit als auch ohne Alkohol. (chm)
15:46 Uhr
Samstag, 27. Juni
Hitze in Grossbritannien flaut langsam ab
Die Hitze in Grossbritannien lässt allmählich nach. Meteorologen rechneten mit einem Rückgang der schwül-heissen Bedingungen über das Wochenende, auch wenn bis Samstag noch eine Hitzewarnung der zweithöchsten Stufe galt.
Am Freitag wurde in Ostengland nach vorläufigen Angaben eine Temperatur von 37,3 Grad Celsius gemessen. Damit erlebte Grossbritannien den heissesten Junitag seit Beginn der Aufzeichnungen. Der langjährige Juni-Rekord aus dem Sommer 1976 wurde um mehr als ein Grad übertroffen. (dpa)
15:38 Uhr
Samstag, 27. Juni
Hitze: Allzeitrekord in Zürich
In Zürich ist es so heiss wie noch nie. An der Messstation Zürich-Fluntern von MeteoSchweiz wurden kurz vor 15 Uhr 36,2 Grad gemessen. Der alte Rekord stammt aus dem Hitzesommer 2003, damals wurde es 36 Grad heiss. (fan)
15:25 Uhr
Samstag, 27. Juni
Hitzeschaden auf A3 bei Quarten SG: Überholspur gesperrt
Nach einem Riss in der Betonfahrbahn der A3 bei Quarten ist die Überholspur in Fahrtrichtung Zürich bis voraussichtlich Sonntagmittag gesperrt. Der Schaden wird mit den hohen Temperaturen in Verbindung gebracht.
16:07 Uhr
Freitag, 26. Juni
Allzeit-Temperaturrekord fällt in Basel
Mit 38,8 Grad Celsius wurde heute die heisseste je gemessene Temperatur bei der Messstation Basel-Binningen registriert. Am Nachmittag bestanden noch Zweifel, ob die Messung zutrifft, denn zehn Minuten nach dem Maximalwert sank die Temperatur bereits wieder um über ein Grad. Meteo Schweiz bestätigte den Temperaturrekord aber gegenüber der bz. «Aktuell liegen uns keine Informationen vor, dass bei den Werten von Basel ein Messproblem vorliegt. Gerade bei sehr heissen Temperaturen sind «Sprünge» zwischen den einzelnen Messwerten oft zu beobachten. Kleinste Änderung in den Messbedingungen am Messstandort wie Beschattung durch Wolken oder Änderungen in den Windverhältnissen beeinflussen die aktuellen Messungen.»
Bisher lag der Rekord bei 38,6 Grad, gemessen am 13. August 2003. Bereits am Donnerstag wurde mit 38 Grad der Temperaturrekord für den Monat Juni gebrochen. Beim Blick auf die Statistik zeigt sich, dass bis jetzt die höchsten Temperaturen jeweils in den Monaten Juli und August gemessen wurden. Einziger Ausreisser: Die bereits erwähnten 38 Grad vom 25. Juni. Möglich, dass am Samstag der Rekord abermals gebrochen wird. Die Wetterprognosen sagen 39 Grad für Basel voraus.
14:34 Uhr
Freitag, 26. Juni
Aare zu warm: AKW Beznau abgeschaltet
Das AKW Beznau im Kanton Aargau fährt seine beiden Reaktoren herunter, wie bei der Europäischen Strombörse (EEX) sichtbar ist. Ab Freitag ist die Stromproduktion komplett eingestellt, am Dienstag wurde bereits die Leistung gedrosselt. Ab Mittwoch liefen die Reaktoren noch bei 50 Prozent der Leistung.
Die Aare darf mit dem Kühlwasser des AKWs zusammen nicht mehr als 25 Grad haben. Solange die Aare solch hohe Temperaturen hat, können die Reaktoren nicht wieder hochgefahren werden. (jbl)
10:43 Uhr
Freitag, 26. Juni
Badis führen wegen Hitzewelle Besucher-Obergrenzen ein
Die hohen Temperaturen führen zu einem riesigen Andrang in den Badis, einige schränken deshalb jetzt die Besucherzahlen ein: aus Sicherheitsgründen und wegen Hygienebedenken. Das Seebad Luzern etwa reguliert den Zutritt bereits. Auf der Homepage der Badi gibt es eine eigene Rubrik «Auslastung». Dort kann man sehen, ob man noch Chancen hat für einen Einlass. Grün heisst: Ja. Rot heisst: Man kommt nur noch mit einem Saisonabo rein und bei dunkelrot darf gar niemand mehr rein.
Auch die Badi Villnachern AG vermeldet einen Zutrittsstop. Aus Sicherheitsgründen sehe man sich «leider gezwungen, die Anzahl Badegäste auf 350 zu beschränken», heisst es da.
Ab Samstag gilt auch in der Badi Ostermundigen BE ein Einlassstopp. Dort dürfen nicht mehr als 1500 Personen gleichzeitig in der Badi sein. (has)
06:33 Uhr
Freitag, 26. Juni
Wird es heute noch heisser?
Für die Schweiz werden wieder Rekordtemperaturen erwartet: Mit 35 bis 38 Grad. Während es in Grindelwald bereits ein heftiges Gewitter gab, steigen die Temperaturen sonst am Samstag noch an: 36-39 Grad. (has)
20:59 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
Paris verbietet Konsum und Verkauf von Alkohol
Angesichts der extremen Hitzewelle hat die Pariser Polizeipräfektur vorübergehend ein weitreichendes Alkoholverbot in der französischen Hauptstadt erlassen. Von Freitag bis zum Sonntagmorgen ist der Verkauf von Alkohol verboten und der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum untersagt, wie die Präfektur mitteilte. Von dem Verbot ausgenommen sind allerdings Restaurants und Gaststätten.
Die Kliniken im Grossraum Paris seien wegen der Hitzewelle bereits voll ausgelastet und ständig würden neue Patienten eingeliefert, begründete Polizeipräfekt Patrice Faure die Einschränkungen. Es gehe darum, Kliniken und Rettungsdienste von zusätzlichen alkoholbedingten Einsätzen zu entlasten. Für die Kliniken in Frankreich wurde bereits der höchste Krisenmodus ausgerufen.
Angesichts der Hitze von bis zu 41 Grad in der Hauptstadt rieten Ärzte ohnehin von jeglichem Alkoholkonsum ab, der die Gefahr eines Hitzschlages erhöhe, sagte der Polizeichef. Bereits während der Fête de la Musique am vergangenen Sonntag habe ein Alkoholverbot in Paris geholfen, Ausschreitungen und Notfälle stark einzudämmen. (dpa)
15:21 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
Neuer Juni-Rekord: Basel erreicht historische Temperatur
Basel erlebt einen Rekord-Juni: Am Donnerstag wurden in Basel-Binningen 37,3 Grad gemessen – so heiss wie nie zuvor im Juni. Der bisherige Rekord von 36,9 Grad aus dem Jahr 1947 ist übertroffen. Die Hitze bringt Tropennächte mit Temperaturen über 20 Grad und Warnstufe 4. Gleichzeitig bleibt es extrem trocken: Seit dem 10. Juni fiel kaum Regen. Auch der Rhein erwärmt sich und nähert sich der 25-Grad-Marke.
15:02 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
Frankreich versetzt Kliniken wegen Hitze in Krisenmodus
Frankreich hat wegen der anhaltenden Hitzewelle mit über 40 Grad den höchsten Krisenmodus für das Gesundheitssystem ausgerufen. Kliniken stocken Personal auf, verschieben nicht dringende Eingriffe und passen den Betrieb an. In 72 Departements gilt die höchste Hitzewarnstufe. Die Zahl hitzebedingter Todesfälle steigt. Zudem wurden drei Atomreaktoren abgeschaltet und weitere gedrosselt, um Flüsse vor zu warmem Kühlwasser zu schützen. (dpa)
13:11 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
Über 200 hitzebedingte Todesfälle seit Sonntag in Spanien
Die erste Hitzewelle des Sommers hat in Spanien nach einer offiziellen Schätzung innerhalb von vier Tagen mehr als 200 Menschenleben gefordert. Zwischen Sonntag und Mittwoch sei eine Übersterblichkeit von 212 Todesfällen registriert worden, teilte das System zur Überwachung der täglichen Sterblichkeit der Universität Carlos III in Madrid mit. Diese werden den ungewöhnlich hohen Temperaturen von bis zu gut 45 Grad zugeschrieben.

Der Tag mit der höchsten Übersterblichkeit war demnach der Mittwoch mit 95 Todesfällen – fast die Hälfte der Gesamtzahl in dem viertägigen Zeitraum. Am Dienstag wurden 66 hitzebedingte Todesfälle registriert, am Montag 38 und am Sonntag 13.
Jedes Jahr gibt es in Spanien Tausende Sterbefälle, die offiziell den hohen Temperaturen zugeschrieben werden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Madrid gab es zwischen dem 16. Mai und dem 30. September 2025 landesweit 3.832 hitzebedingte Todesfälle. (dpa)
12:35 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
Dreijähriger stirbt in glühend heissem Auto
Ein dreijähriger Junge ist inmitten der Hitzewelle in Frankreich eingesperrt im Auto gestorben. Rettungskräfte versuchten am Mittwochabend vergebens, das Kind in Saint-Gratien in der Nähe von Paris wiederzubeleben. Zuvor hatten die Eltern bereits versucht, ihr Kind noch zu retten, wie die Staatsanwaltschaft Pontoise mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungsbehörde hatte die Mutter mit dem jüngeren Geschwisterkind des Jungen eine Siesta eingelegt. Der Vater arbeitete demnach im Gartenschuppen und hatte den Dreijährigen gebeten, sich ebenfalls schlafen zu legen.
Von den Eltern unbemerkt sei das Kind dann in das draussen am Hauseingang stehende Auto der Familie gestiegen. Die Türen seien offen gewesen, doch wegen der Kindersicherung habe der Kleine sich im Inneren eingesperrt. Die 37 Jahre alten Eltern fanden das Kind letztlich leblos im Wagen. Die Mutter wurde unter Schock ins Krankenhaus gebracht. Die Behörden leiteten eine Untersuchung zu fahrlässiger Tötung ein. Erst vor wenigen Tagen waren im südfranzösischen Carpentras zwei Kleinkinder im Alter von zwei und vier Jahren tot im Auto ihrer Familie aufgefunden worden. Auch sie hatten sich nach ersten Erkenntnissen eingesperrt. (dpa)
09:51 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
Kanton Luzern schränkt Wasserentnahme ein und erlässt absolutes Feuerverbot
Aufgrund anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen hat der Kanton Luzern Massnahmen ergriffen, um die Wasserressourcen zu schonen und die akute Waldbrandgefahr einzudämmen. Bewilligungen für Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern – wie etwa für die landwirtschaftliche Bewässerung – wurden in einem Grossteil des Kantonsgebiets widerrufen.
Zudem wird die Bevölkerung allgemein zu einem sparsamen Umgang mit Wasser aufgerufen, da auch die Grundwasserstände an den meisten Messstellen, mit Ausnahme des Reusstals, unter dem langjährigen Mittelwert liegen.
Gleichzeitig steigt die Waldbrandgefahr massiv an, weshalb der Kanton Luzern in Absprache mit den anderen Zentralschweizer Kantonen ab Donnerstag, 25. Juni 2026, um 12.00 Uhr ein absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe erlässt. Dieses Verbot gilt für das Entfachen von Feuer im Wald sowie an Waldrändern bis zu einem Abstand von 50 Metern. Darüber hinaus ist es auf dem gesamten Kantonsgebiet, einschliesslich aller Gewässer, verboten, Feuer an unbefestigten Feuerstellen zu machen oder Einweggrills zu nutzen. (luz)
06:23 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
Heiss, heiss und nochmal heiss
Es wird wieder heiss und sonnig. Die Temperaturen am Nachmittag steigen auf 33 bis 36 Grad. Immerhin: Im Flachland gibt es tagsüber eine schwache bis mässige Bise. (has)
06:21 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
Bahn in Westfrankreich stellt Verkehr wegen Hitze teils ein
Die französische Bahn stellt den Verkehr wegen der extremen Hitze an der Atlantikküste tagsüber grösstenteils ein. In der Region Nouvelle-Aquitaine verkehrten bis einschliesslich Freitag zwischen 10 Uhr und 18 Uhr keine Regionalzüge, um die Eisenbahnanlagen zu schonen und einen Betrieb unter angemessenen Komfortbedingungen zu gewährleisten, teilte die Staatsbahn SNCF mit. In einem Ort in der Region war am Dienstag eine Spitzentemperatur von 44,3 Grad gemessen worden. Auch in weiteren Regionen Frankreichs komme es hitzebedingt zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Im Fernverkehr wurden tagsüber bereits auf den Verbindungen Paris-Limoges-Toulouse, Bordeaux-Marseille und Paris-Clermont-Ferrand Intercity-Züge aus dem Fahrplan genommen, die mit alten Abteilwagen gefahren werden, deren Klimaanlagen den Temperaturen nicht gewachsen sind. (dpa)
06:19 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
Hitzewelle: Halbmarathon in Hamburg abgesagt
Der für Sonntag geplante Halbmarathon in Hamburg ist abgesagt worden. «Es ist vermutlich die schwerste Entscheidung, die wir in der Geschichte dieser Veranstaltung treffen mussten», teilten die Organisatoren «nach sorgfältiger Analyse der Wetterlage» mit. In Hamburg werden am Sonntag Temperaturen von circa 35 Grad erwartet. Die Veranstalter seien «nach intensiven Gesprächen mit Expertinnen und Experten, den zuständigen Behörden und unseren Partnern zu dem Entschluss gekommen, den Hamburg-Halbmarathon leider nicht wie geplant am 28. Juni 2026 durchzuführen», hieß es: «Dennoch sind wir überzeugt, dass wir mit dieser Entscheidung im Sinne der Sicherheit aller Beteiligten handeln.»
2019 hatte der Veranstalter bei Temperaturen von bis zu 36 Grad den Halbmarathon durchführen lassen. Damals standen an Wasserstellen nicht mehr genug Getränke zur Verfügung. Rund 350 Teilnehmer kamen nicht ins Ziel, 57 Sportler mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. Für den Halbmarathon, bei dem vergleichsweise mehr Anfänger und unerfahrene Läufer an den Start gehen als beim Marathon, hatten sich 24.000 Teilnehmer aus dem Breiten- und Spitzensport angemeldet. Die Veranstaltung soll an einem noch unbekannten Termin im Laufe des Jahres nachgeholt werden. (dpa)
21:13 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Die Hitzewelle verabschiedet sich – aber erst kommt es zum grossen Knall
Die Hitzewelle hält die Schweiz seit fast einer Woche mit Temperaturen über 30 Grad, teils sogar über 35 Grad, fest. Laut Meteonews endet sie voraussichtlich am Sonntag: Ab Montag sinken die Höchstwerte ausser im Tessin wieder unter 30 Grad, begleitet von ersten Gewittern und teils kräftigen Regenschauern.

Eine echte Entlastung bringt dies jedoch nicht, da die Luftfeuchtigkeit steigt und die Hitze dadurch schwüler wirkt. In der Schweiz spricht man von einer Hitzewelle, wenn die Durchschnittstemperatur von Tag und Nacht während mindestens drei Tagen über 25 Grad liegt.
Zuvor dürfte die Hitze nochmals ihren Höhepunkt erreichen: Meteonews erwartet am Wochenende Temperaturen von bis zu 38 oder 39 Grad, insbesondere in Basel. Der aktuelle Juni-Rekord von 36,9 Grad könnte dabei gebrochen werden. Anschliessend verlagert sich die Hitzewelle Richtung Osteuropa, wo lokal bis zu 40 Grad erwartet werden. Bereits ab Mitte nächster Woche könnten die Temperaturen in der Schweiz wieder ansteigen. (watson)
21:07 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
In Spanien bricht die Hitze Rekorde
Spanien erlebt die heissesten Juni-Tage seit Messbeginn 1950. Während der ersten grossen Hitzewelle des Jahres lagen die Durchschnittstemperaturen über 28 Grad. Das ist rund sieben Grad wärmer als alle anderen Juni-Tage der vergangenen Jahrzehnte.
Auch auf Mallorca wurden Rekordwerte gemessen. Besonders im Norden des Landes wurden zahlreiche Temperaturrekorde gebrochen, darunter 43,7 Grad in Kantabrien. In 28 Provinzen stiegen die Temperaturen auf mindestens 40 Grad, mit Höchstwerten von 45,1 Grad in Andalusien. Experten sehen den Klimawandel als wichtigen Verstärker der Hitzewelle. (dpa)
18:43 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
WHO-Chef: 500.000 Hitzetote weltweit pro Jahr
Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt angesichts der aktuellen Hitzewelle vor der tödlichen Gefahr von hohen Temperaturen. «Extreme Hitze zählt zu den schwerwiegendsten und am schnellsten wachsenden Gesundheits- und Sicherheitsbedrohungen, die durch den Klimawandel entstehen», sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus in einer Pressekonferenz in Genf.
Rund eine halbe Million Menschen würden jährlich weltweit an Hitzefolgen sterben, doch viele dieser Todesfälle seien vermeidbar, sagte Tedros. Der Fokus der Schutzmassnahmen sollte aus Sicht der WHO besonders auf Risikogruppen liegen. Dazu gehören nicht nur Alte, Kranke, Schwangere und Kinder, sondern auch Arbeiter und sozial benachteiligte Menschen.
Laut einer wissenschaftlichen Studie zu globalen Temperaturen und Todesfällen zwischen 2000 und 2019 gab es in dem Zeitraum zwar weitaus mehr Kälte- als Hitzetote. Doch die Forscher fanden auch heraus, dass die kältebedingte Todesrate in diesem Zeitraum abnahm, während die hitzebedingte Todesrate anstieg. (dpa)
15:03 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Feuerverbot in Aargauer Wäldern
Der Kanton Aargau erhöht die Gefahrenstufe für Waldbrände. Feuer im Wald sind verboten. Auch in Siedlungsgebieten gilt höchste Vorsicht. (jbl)
13:55 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Aare in Bern so warm wie noch nie im Juni
Neuer Hitzerekord in Bern: Dort ist die Aare so warm wie noch nie im Juni. Nach offiziellen Angaben war der Fluss beim Marzilibad heute um 13.49 Uhr 22,8 Grad warm. Damit wurde der Juni-Rekord aus dem letzten Jahr gebrochen. Damals wurden am 30. Juni 2025 22,79 Grad gemessen. (fan)
13:48 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Britischer Wetterdienst warnt vor Rekordhitze
Grossbritannien erwartet die höchsten Temperaturen in einem Juni seit Beginn der Aufzeichnungen. Die britischen Behörden gaben für Mittwoch und Donnerstag die Warnstufe Rot für weite Teile Mittel- und Südenglands sowie für Wales heraus und warnten vor den Gesundheitsgefahren der Hitzewelle, die weite Teile Westeuropas erfasst hat.

Der Wetterdienst Met Office prognostizierte die höchsten jemals im Juni gemessenen Temperaturen. Für Südengland wurden Höchstwerte von 38 Grad erwartet. Am Dienstag wurden in Wisley südwestlich von London bereits 34,6 Grad erreicht. «Wer glaubt, es sei jetzt schon heiss, nun, das ist noch gar nichts im Vergleich zu dem, was noch kommt», sagte der Meteorologe Alex Burkill vom Met Office.
Einige Schulen in England blieben wegen der Hitze geschlossen. Zahlreiche Zugverbindungen wurden gestrichen. Die Fahrgäste wurden zudem aufgefordert, in den von der roten Warnstufe betroffenen Gebieten auf nicht unbedingt notwendige Reisen zu verzichten. (dpa)
13:35 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Deutschland steht womöglich heissester Juni-Tag aller Zeiten bevor
In den kommenden Tagen könnte der Juni in Deutschland den Temperaturrekord knacken.
«Im Südwesten sind in den kommenden Tagen Maxima um 40 Grad möglich. Das wäre ein neuer Rekord für die Temperatur im Juni», schreibt Jacqueline Kernn von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach.
Die bisher höchste in Deutschland gemessene Temperatur in einem Juni lag bei 39,6 Grad und wurde am 30. Juni 2019 in Bernburg (Sachsen-Anhalt) registriert. (dpa)
12:00 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Badeverbot an der Basler Wiese und teilweise an der Birs
Wer in der Wiese oder im unteren Abschnitt der Birs badet, riskiert ab sofort eine Busse von 100 Franken. Die Behörden beider Basel haben ein Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot erlassen. Es gilt bis auf Widerruf.
Betroffen sind die Wiese zwischen der Mündung in den Rhein und der Landesgrenze zu Deutschland sowie die Birs zwischen der Birsmündung und der Redingbrücke. Das Verbot gilt für Menschen und Haustiere. Ebenfalls untersagt sind das Fischen sowie das Befahren der Gewässer mit Booten, Schlauchbooten oder Stand-up-Paddle-Boards.
Wie das Departement in einer Medienmitteilung schreibt, sollen damit die Fische geschützt werden. Wegen der anhaltenden Hitze und der tiefen Wasserstände geraten viele Arten unter starken Stress. Mit steigenden Wassertemperaturen sinkt der Sauerstoffgehalt, während der Sauerstoffbedarf der Tiere zunimmt. Besonders gefährdet sind laut Kanton Nasen, Äschen und Junglachse.
Viele Fische ziehen sich derzeit in die wenigen tieferen und kühleren Gewässerbereiche zurück. Dort führt die hohe Konzentration der Tiere zusätzlich zu Stress. Menschen und Haustiere in den Gewässern können die Situation weiter verschärfen. Eine Entspannung ist gemäss Wetterprognosen in den kommenden Tagen nicht zu erwarten. (jho)
09:54 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Hitze in Frankreich: Tausende Haushalte ohne Strom
Während die Hitze weiter über Frankreich brütet, sind Zehntausende Haushalte im Nordwesten des Landes vom Strom abgeschnitten. 68'000 Haushalte seien betroffen, teilte die bretonische Präfektur Finistère mit Sitz in Quimper mit. Grund ist demnach ein Vorfall an einem Transformator am Dienstag, der mit den hohen Temperaturen in Verbindung steht. Frühestens am Abend könnten die Haushalte wieder ans Netz angeschlossen werden.

Für insgesamt 58 französische Départements gilt aktuell die höchste Hitze-Warnstufe Rot, darunter auch Finistère. Der französische Wetterdienst Météo France spricht von einer ungewohnt intensiven Hitzewelle. (dpa)
08:58 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Die Wetterprognose fürs Open Air St.Gallen
«Es wird ein sehr, sehr heisses OASG»: Dieses Jahr können Besucherinnen und Besucher die Gummistiefel zu Hause lassen. Stattdessen müssen sie Sonnenschutz und Badehose ins Sittertobel mitnehmen.
07:00 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Die Hitzewelle legt weiter zu
Die Schweiz schwitzt weiter: Heute werden im Flachland und in tieferen Lagen verbreitet 33 bis 36 Grad erwartet, lokal sind 37 Grad möglich – etwa in Basel oder Genf. Am Wochenende sind in Basel, Genf oder Zürich 38 bis 39 Grad möglich. Gleichzeitig nimmt gegen Ende Woche und am Wochenende die Gewitterneigung zu.
In Frankreich gilt derweil die höchste Hitzewarnstufe in 58 Départements. Météo-France meldete den Dienstag als heissesten Tag seit Messbeginn. (rbu)

18:46 Uhr
Dienstag, 24. Juni
St.Galler Behörden warnen vor dem aktuellen Wetter
Das passiert selten: Gleich drei kantonale Stellen warnen am Dienstag in Medienmitteilungen vor den Auswirkungen des aktuellen Wetters. Hitze und Trockenheit bewegen sich auf Rekordniveau. Mensch und Umwelt bekommen die Folgen zu spüren.
18:32 Uhr
Dienstag, 23. Juni
Rekorde, Rekorde: Ein Juni für die Geschichtsbücher
Der Juni sprengt vielerorts historische Dimensionen. In Basel war es seit Beginn der Messungen im Jahr 1755 nur einmal heisser, nämlich 2003. In Luzern dürfte es in diesem Monat 13 Hitzetage in Serie geben – ein Novum.
Weitere Rekorde sind in Reichweite: Zum Höhepunkt der Hitzewelle am Freitag und Samstag könnten die Temperaturen auf der Alpennordseite erstmals im Juni örtlich an die historische 40-Grad-Marke heranreichen. Das stellt zumindest SRF Meteo in Aussicht. Ob die Marke tatsächlich geknackt wird, ist offen. Erst ab Dienstag kommender Woche sollen die Tageshöchstwerte wieder unter die 30-Grad-Marke fallen.
Gemeinden rufen derweil zum Wassersparen auf. Einige lockern Baustellenregeln: Um Bauarbeiter vor Überhitzung zu schützen, dürfen Arbeiten teilweise bereits um 6 Uhr morgens beginnen. (pmü)
15:10 Uhr
Dienstag, 23. Juni
Waldbrand oberhalb von Unterseen BE ausgebrochen
Oberhalb der Gemeinde Unterseen im Kanton Bern ist am Dienstag ein Waldbrand ausgebrochen. Dies berichtet das Nachrichtenportal «20 Minuten». Gemäss der Kantonspolizei Bern ging die erste Meldung gegen 13.30 Uhr ein. Betroffen ist ein Gebiet in Richtung Beatenberg. Neben Polizei und Feuerwehr steht auch ein Löschhelikopter im Einsatz. (luk)
14:57 Uhr
Dienstag, 23. Juni
Heftige Gewitter über Interlaken
Laut Niederschlagsradar von MeteoSchweiz befindet sich Interlaken aktuell mitten in einer Gewitterzelle. Der Bund hat gar die Gefahrenstufe 4 ausgerufen. (watson.ch/leo)

14:37 Uhr
Dienstag, 23. Juni
So kämpft Frankreich gegen die Bruthitze
Das Land leidet geographisch bedingt speziell unter der «canicule», der Hitzewelle. Dutzende von Todesfällen versetzen die Regierung in Alarmbereitschaft.
11:42 Uhr
Dienstag, 23. Juni
Hitze-Gefahrenstufe Rot in grossen Teilen der Deutschschweiz
Der Bund hat die Hitze-Warnung für mehrere Regionen in der Schweiz ausgeweitet. Neu gilt ab Donnerstag in grossen Teilen der Deutschschweiz grosse Hitzegefahr (Gefahrenstufe 4 von 5). Dann werden Temperaturen von 37 bis sogar 38 Grad erwartet. Der Bund warnt vor «grossem Risiko für Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein». (fan)
11:16 Uhr
Dienstag, 23. Juni
Vorsicht Hitze: Diese Tipps gibt der TCS
Der TCS warnt: Die meisten Leute unterschätzten immer noch, dass es bei sengender Sonne im Auto schon nach wenigen Minuten extrem heiss und für Mensch und Tier kritisch werden kann. Davon zeugen Meldungen der letzten Tage, wonach im Auto zurückgelassene Kinder gestorben sind. An der prallen Sonne könne ein Auto bereits nach wenigen Minuten auf bis zu 50 Grad erwärmen und nach einer Stunde können die Temperaturen sogar bis zu 80 Grad erreichen, so der TCS. Der Aufenthalt im Auto werde ab 40 Grad Celsius gefährlich. (CHM)

- Parkieren im Schatten.
- Frontscheibenabdeckungen bei Fahrzeugen. Nach einer Stunde ohne Sonnenschutzfolie in der Sonne, bedeuten auf dem Armaturenbrett 77 Grad, mit Folie war die Temperatur bis zu 40 Grad tiefer.
- Ganze Abdeckplanen senken die Temperatur im Auto um einige Grad.
- Beim Losfahren die Fenster vollständig öffnen. Das senkt die Temperatur im Inneren des Autos deutlich.
- Die Lackfarbe des Autos hat kaum einen grossen Einfluss auf die Innentemperatur.
- Leicht geöffnete Fensterscheiben verfehlen die erhoffte kühlende Wirkung.
10:01 Uhr
Dienstag, 23. Juni
Ostschweizer Kantone schränken den Verbrauch von Wasser ein
Auf die zunehmende Trockenheit reagieren die Ostschweizer Kantone mit ersten Massnahmen. Der Fachstab Trockenheit des Kantons St. Gallen geht von der Gefahrenstufe 3 und damit von erheblicher Gefahr aus. Die Situation sei mit derjenigen in den Rekordsommern 2003 und 2018 zu vergleichen, teilte der Kanton am Dienstag mit.
Ab sofort ist der Gemeingebrauch von öffentlichen Oberflächengewässern im gesamten Kanton eingeschränkt. Das bedeutet, dass die Wasserentnahme auf dem gesamten Kantonsgebiet ohne Bewilligung untersagt ist. Die gleiche Massnahme gilt im Thurgau seit letzter Woche.
Es gibt allerdings verschiedene Ausnahmen. Dazu gehören unter anderem der Bodensee, Walensee und der Zürichsee oder etwa auch der Alpenrhein oder die Linth und der Linthkanal. (watson.ch)
09:17 Uhr
Dienstag, 23. Juni
38 Grad – es bleibt einfach heiss
Es bleibt heiss - auch heute. Rund 35 Grad wird es im Verlauf des Tages. Abkühlung ist nicht in Sicht, auch nicht für den Rest der Woche, wie Meteo Schweiz meldet. Am Samstag wird es beispielsweise gar 37 Grad in Schaffhausen oder Genf. In Basel aber sind sogar gute 38 Grad für Freitag und Samstag prognostiziert. In der Westschweiz gilt heute eine Unwetterwarnung. (yno)
15:21 Uhr
Montag, 22. Juni
Keine Abkühlung in Sicht: Gefahrenstufe in mehreren Regionen auf 4 angehoben
Es wird stetig heisser in der Schweiz, deshalb hat der Bund die Hitzewarnung ab Montagmittag in mehreren Regionen der Westschweiz auf Stufe 4 («hoch») angehoben, wie MeteoSchweiz berichtet.
Betroffen sind die Region Orbe VD, das Zentralwallis und das Genferseebecken. Die Warnung gilt bis Samstagabend und umfasst unter anderem die Gebiete Estavayer FR und Cudrefin VD sowie Nidau und Ins BE. Seit Sonntag gilt die Warnstufe 4 im Nordwesten der Schweiz mit der Region Basel und dem Delsberg-Tal.

Laut Meteoschweiz bedeutet die hohe Gefahrenstufe, dass während mindestens drei Tagen auch nachts keine nennenswerte Abkühlung zu erwarten ist.
Am Montag um 13 Uhr wurden in Sitten 32,1 Grad, in Genf 31,3 Grad und in Neuenburg 31 Grad gemessen. In Delsberg stieg das Thermometer zur selben Zeit auf 33 Grad. (cam)
18:30 Uhr
Sonntag, 21. Juni
Bund verlängert Warnungen bis 27. Juni
Es ist kein Ende der Hitzewelle in Sicht. Der Bund verlängert die Hitzewarnungen bis zum kommenden Samstag, 27. Juni, um 20 Uhr. Bislang galt die Warnung nur bis Dienstag.
Meteoschweiz prognostiziert für Freitag Temperaturen von bis zu 37 Grad in den Regionen Zürich, Basel und Genf. In der Nordwestschweiz gilt mit der Gefahrenstufe 4 grosse Gefahr. Für das übrige Flachland gilt die Gefahrenstufe 3. (watson.ch)

10:10 Uhr
Sonntag, 21. Juni
Herabfallender Ast: 16-Jährige stirbt nach Unwetter in Zürich
Die 16-Jährige, die am Freitag in Zürich während eines Unwetters von einem herabfallenden Ast getroffen und in kritischem Zustand in ein Spital gebracht worden war, ist verstorben. Das teilt die Polizei mit. (has)
07:08 Uhr
Sonntag, 21. Juni
Es bleibt heiss in der Schweiz: Bis zu 35 Grad
Auch wenn es am Vormittag noch einige Wolkenfelder gibt, scheint vor allem die Sonne und es bleibt heiss. Am Nachmittag kann es lokale Hitzegewitter geben, vor allem in den Alpen.
Höchstwerte von 32 bis 35 Grad werden auch heute erreicht. In den Bergen weht immerhin ein schwacher Wind, in Gewitternähe sind auch Sturmböen möglich. (has)
07:06 Uhr
Sonntag, 21. Juni
Regionen in Frankreich verbieten wegen Hitzewelle Alkoholkonsum
Frankreich verbietet wegen einer extremen Hitzewelle den Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit während des landesweiten Musikfestes «Fête de la Musique» in besonders betroffenen Regionen.
Das Verbot gelte am 21. Juni in allen Départements, für die ab Sonntagmittag die höchste Hitzewarnstufe ausgerufen werde, teilte das Büro von Ministerpräsident Sébastien Lecornu am Samstag nach einer Krisensitzung mit. Die örtlichen Präfekten würden entsprechende Verordnungen für den öffentlichen Raum erlassen. Zudem werde bei allen staatlich organisierten Veranstaltungen kein Alkohol ausgeschenkt.
Der Wetterdienst Meteo France hat für Sonntag in 35 Départements eine Hitzewarnung der Stufe «rot» ausgegeben, darunter auch für die Hauptstadt Paris. (watson.ch)
15:28 Uhr
Samstag, 20. Juni
Nach Baumsturz am Mythenquai: Zustand der 16-Jährigen weiter kritisch
Auch einen Tag nach dem Unwetter in Zürich ist der Zustand der 16-Jährigen, die am Mythenquai von einem umstürzenden Baum getroffen wurde, weiterhin kritisch. Das berichtet der Blick unter Berufung auf die Stadtpolizei Zürich. Die Jugendliche wurde laut Stadtpolizei im Bereich von Kopf und Schultern getroffen und schwer verletzt. Sie befindet sich weiterhin im Spital.
Sechs weitere Personen wurden am Freitag verletzt, als am Mythenquai Bäume umstürzten. Sie erlitten laut Stadtpolizei Prellungen. Zwei von ihnen wurden im Spital behandelt, vier weitere konnten vor Ort versorgt werden. (cam)
14:34 Uhr
Samstag, 20. Juni
Blitzeinschlag in Alt St. Johann
Bei einem Blitzeinschlag in eine Scheune in Alt St. Johann ist am Freitagabend ein Sachschaden von rund 100'000 Franken entstanden. Der Stall ist einsturzgefährdet und wurde deshalb gesperrt. Verletzt wurde niemand, das teilt die Kantonspolizei St. Gallen am Samstag mit.
In einigen umliegenden Gebäuden fiel gemäss der Polizei der Strom aus. An einem Sicherungskasten in der Umgebung wurden ebenfalls Schäden festgestellt. (watson.ch)
14:23 Uhr
Samstag, 20. Juni
Bis zu 35 Grad: Hitzewarnung bleibt bestehen
Nach den heftigen Unwettern vom Freitag wird es am Samstag erneut sehr heiss. Laut MeteoSchweiz werden bereits vor Mittag vielerorts Temperaturen von knapp 30 Grad gemessen. In der Nordwestschweiz sind bis zu 35 Grad möglich, im übrigen Flachland 30 bis 34 Grad.

Im Tagesverlauf können in den Alpen und vereinzelt auch im Flachland Gewitter entstehen. Diese dürften jedoch deutlich schwächer ausfallen als am Vortag. Die Hitzewarnungen des Bundes bleiben bestehen. Für die Nordwestschweiz gilt weiterhin Gefahrenstufe 4. (cam)
06:35 Uhr
Samstag, 20. Juni
Mehr als 15'000 Blitze, golfballgrosse Hagelkörner und Chaos am Bahnhof Zürich
Nach der Rekordhitze ist am Freitagabend eine heftige Gewitterfront über die Schweiz gezogen und hat vor allem in der Deutschschweiz erhebliche Schäden angerichtet. SRF Meteo registrierte landesweit mehr als 15'000 Blitze. Dazu kamen Starkregen, Sturmböen von bis zu 91 km/h und Hagelkörner von der Grösse eines Golfballs.
Besonders stark betroffen war die Stadt Zürich. Umgestürzte Bäume und beschädigten Oberleitungen und legten Teile des Tram- und Busverkehrs lahm. Der Hauptbahnhof wurde stellenweise überflutet, am Flughafen Zürich kam es zu Einschränkungen im Flugbetrieb und die Notrufzentrale der Stadtpolizei verzeichnete zeitweise so viele Meldungen, dass nicht alle Anrufe sofort entgegengenommen werden konnten.
Auch ausserhalb Zürichs hinterliess das Unwetter deutliche Spuren. In Luzern wurden Windböen von 91 km/h gemessen, in Sihlbrugg fielen innerhalb kurzer Zeit 50 Millimeter Regen. Hagel wurde unter anderem aus Spiez im Berner Oberland und Buochs im Kanton Nidwalden gemeldet. Inzwischen hat sich die Gewitterfront weitgehend nach Norden verlagert und die Lage entspannt sich. (watson.ch)
22:01 Uhr
Freitag, 19. Juni
Gewitter über Zürich: Über 50 Liter Regen und 6600 Blitze
Das Unwetter hat den Raum Zürich besonders hart getroffen. Wie Meteorologe Roger Perret von MeteoNews gegenüber «20 Minuten» sagte, fielen in Sihlbrugg innerhalb von gut einer Stunde 57 Liter Regen pro Quadratmeter, in Küsnacht 52 und in Opfikon 47 Liter. Das entspricht stellenweise bereits rund der Hälfte der durchschnittlichen Niederschlagsmenge eines ganzen Juni.

Zudem registrierten die Messsysteme im Kanton Zürich rund 6600 Blitze. Laut MeteoNews vereinigten sich mehrere Gewitterzellen zu einer besonders grossen Zelle. Windböen erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h.
Viel zu tun hatten entsprechend auch Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste. Die Notrufzentrale der Stadtpolizei Zürich war zeitweise überlastet. Ein grösserer Stromausfall hat das Zürcher Tramnetz teilweise lahmgelegt.

Flughafen und Hauptbahnhof betroffen
Das heftige Gewitter hat am Freitagabend zudem den Flugbetrieb am Flughafen Zürich beeinträchtigt. Wie der Tages-Anzeiger berichtet, konnten ab etwa 18.20 Uhr vorübergehend keine Flugzeuge mehr starten. Gleichzeitig mussten mehrere anfliegende Maschinen ihren Landeanflug abbrechen und durchstarten.

Und auch der Zürcher Hauptbahnhof war betroffen. Wie der Blick berichtet, drang Regenwasser durch die Glasdecke ins Gebäude und ergoss sich stellenweise über Rolltreppen und Perrons.
Reisende wurden von den plötzlich einsetzenden Wassermassen überrascht. Augenzeugen berichten von sintflutartigem Regen, der innerhalb kurzer Zeit Teile des Bahnhofs unter Wasser setzte. Ob der Bahnverkehr beeinträchtigt wurde, ist derzeit noch unklar. (watson/pin)
12:23 Uhr
Mittwoch, 17. Juni
Hitzewarnung ausgerufen: In dieser Region gilt sogar Gefahrenstufe 4
Die Schweiz schwitzt: Die Temperaturen erreichen heute vielerorts die 30-Grad-Marke oder überschreiten sie sogar. Es ist der erste Hitzetag einer erneuten Hitzewelle. In weiten Teilen der Schweiz gilt eine erhebliche Hitzegefahr – die Warnkarte ist grossflächig orange (Stufe 3 von 5) eingefärbt. Besonders betroffen sind Regionen unterhalb von 800 Metern über Meer.
In der Region Basel gilt sogar «grosse Gefahr» (Stufe 4 von 5). Der Bund prognostiziert Höchsttemperaturen von 33 bis 37 tagsüber sowie 18 bis 23 Grad in der Nacht. Am heissesten wird es voraussichtlich im Zeitraum vom Sonntagmittag bis Dienstagabend.

Das bedeuten die Gefahrenstufen
Die orange eingefärbte Warnstufe steht für «erhebliche Gefahr». Sie gilt, wenn die mittlere Tagestemperatur während mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen bei 25 Grad oder höher liegt. Nachts kühlt es kaum ab, der Körper kann sich daher schlechter erholen.
Die rote Warnstufe bedeutet «grosse Gefahr». Sie wird ausgerufen, wenn die mittlere Tagestemperatur während mindestens drei aufeinanderfolgender Tage 27 Grad oder mehr erreicht. Die anhaltende Hitze stellt eine deutlich höhere Belastung für den menschlichen Körper dar.
Die Behörden warnen vor gesundheitlichen Folgen. Die hohen Temperaturen können Kreislaufbeschwerden auslösen. Der Bund rät dazu, mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag zu trinken, Schatten und kühle Räume aufzusuchen und sich mit geeigneter Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenschutz zu schützen.
Neben der grossen Hitze besteht in einigen Teilen des Kantons Wallis Waldbrandgefahr. In den Regionen Simplon Nord, Sitten–Siders, Südrampe sowie im Vispertal gilt die rote Gefahrenstufe.
Eine vorübergehende Abschwächung der Hitze ist am Freitag möglich. Doch MeteoNews-Meteorologe Roger Perret prognostiziert gegenüber watson: Die wirklich heissen Tage werden aktuell für den Sonntag und den Beginn der kommenden Woche erwartet. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es dabei zu Rekorden kommen könnte. Die Hitzewarnungen gelten bis Dienstag um 20 Uhr. (watson.ch/cst)
12:00 Uhr
Mittwoch, 17. Juni
Ab dem Donnerstag beginnt bei den Temperaturen ein Steigerungslauf, der bis zu neuen Juni- oder gar Allzeitrekorden führen könnte. «Was auf uns zukommt, ist absolut historisch und einmalig», sagt Roger Perret von MeteoNews. Am Freitag steigen die Maximaltemperaturen nach aktuellen Prognosen auf 32 bis 34 Grad, am Samstag auf 33 bis 36 Grad und bis Montag gar auf 34 bis 38 Grad an. Anfang nächste Woche werden die ersten Tropennächte erwartet. Die Einordnungen des Experten lesen Sie hier.
16:46 Uhr
Donnerstag, 11. Juni
El Niño ist da – und auch in der Schweiz bald spürbar?
Schon seit Monaten wird vor einem Super-El-Niño gewarnt, der Dürren, Überschwemmungen und andere Extremwetterereignisse mit sich bringen könnte. Jetzt hat das Phänomen, das regelmässig das Wetter weltweit durcheinanderwirbelt, begonnen.
13:29 Uhr
Mittwoch, 10. Juni
Nach Regen und Grau: Schweiz steuert auf Hitzewelle zu
Der Juni versprühte bisher wenig Sommergefühle. Die Temperaturen mild und immer wieder Niederschlag. Dies ändert sich nun, die Wetterprognosen zeigen eine anrollende Hitzewelle.
Ab Donnerstag sollte es in der ganzen Schweiz trocken bleiben. Die Temperaturen steigen an und erreichen am Wochenende im Mittelland bis zu 27 Grad. Auch der Rest der Schweiz darf sich auf sommerliches Wetter bei viel Sonnenschein freuen.

Nach dem Wochenende setzt sich das warme Wetter fort und die Temperaturen übertreffen sich selbst. In der nächsten Woche kann es über 30 Grad werden. In welchem Zeitraum und wie heiss es genau wird, sind sich die Wetterprognosen uneinig. Klar ist: Es erwarten uns hochsommerliche Tage mit viel Sonnenschein. (jbl)
07:03 Uhr
Dienstag, 9. Juni
Regen und doch irgendwann Sonne?
Am Dienstag wird es nach dem recht sonnigen Montag wechselnd bis stark bewölkt und vor allem am zentralen und östlichen Alpennordhang sowie in Nord- und Mittelbünden gibt es einige, teils kräftige Niederschläge. Im Laufe des Vormittags im Flachland meist trockenes Wetter und sogar in der Nordwestschweiz einige sonnige Abschnitte. Am Nachmittag auch in den Alpen nachlassende Schauer.
Die Temperatur bleibt allerdings um 18 Grad. Morgen sieht es ähnlich aus. Ab Donnerstag aber bessert sich das Wetter und wird immer sonniger. Sonntag dann endlich wieder: um die 25 Grad! (has)
18:04 Uhr
Dienstag, 2. Juni
Bad Ragaz meldet Böen von 114 km/h
Eine Kaltfront löst am Dienstag erneut kräftige Gewitter aus. Bis 17.30 Uhr wurden rund 8000 Blitze registriert, schreibt MeteoSchweiz. Auch bei den Böen wurde die Zahl nach oben korrigiert: Die stärkste wurde in Bad Ragaz SG mit 114 km/h gemessen. Am meisten Regen fällt mit 74 Millimetern in Stabio TI. In Rempen SZ kommen innert zehn Minuten 23 Millimeter zusammen. Die grössten gemeldeten Hagelkörner erreichen 2 bis 3 Zentimeter. (cam)
17:23 Uhr
Dienstag, 2. Juni
6000 Blitze während Gewittern
Eine Kaltfront hat am Dienstagnachmittag erneut kräftige Gewitter ausgelöst. Bis 16.30 Uhr wurden rund 6000 Blitze registriert, schreibt MeteoSchweiz.
Die stärkste Böe gab es laut Zwischenbilanz in Visp im Wallis mit 93 km/h. Am meisten Regen fiel in Stabio im Tessin mit 74 Millimetern. Die grössten Hagelkörner hatten einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimetern. (cam)
16:08 Uhr
Dienstag, 2. Juni
Gewitter erreichen die Zentralschweiz
Die Gewitterfront zieht ostwärts über die Schweiz und sorgt derzeit vor allem in Luzern und der Zentralschweiz für heftige Niederschläge.
Der Bund hat die Warnungen entsprechend verschärft: Für die Zentralschweiz, den Kanton Zürich und Teile der Ostschweiz gilt die zweithöchste Warnstufe. Gewarnt wird vor Blitzeinschlägen, abbrechenden Ästen sowie lokalen Überschwemmungen und Flutwellen. (cam)
15:44 Uhr
Dienstag, 2. Juni
Hagel und Starkregen: Neue Gewitter ziehen über die Schweiz
Ab 14 Uhr galten Warnungen für weite Teile des Mittellands, der Nordwestschweiz, der Zentralschweiz, des Berner Oberlands und der Ostschweiz. Die Gewitter zogen von Westen her auf und erreichten am Nachmittag unter anderem die Region Bern und die Nordwestschweiz, wie MeteoSchweiz schreibt. Aus dem Raum Bern wurden Starkregen, aus Bösingen FR Hagelschauer gemeldet.

Die Warnung gilt bis 21 Uhr. MeteoSchweiz rechnet lokal mit intensiven Niederschlägen, Blitzeinschlägen, umstürzenden Bäumen und überfluteten Strassen. Die Bevölkerung wird aufgerufen, exponierte Orte und Gewässer zu meiden sowie lose Gegenstände auf Balkonen und Terrassen zu sichern.
Bereits am Vormittag gingen in Teilen von Nord- und Mittelbünden erste Regenschauer nieder. Auch am Mittwoch sind noch einzelne Schauer möglich, bevor sich das Wetter von Westen her wieder freundlicher zeigt. Bereits am Sonntag hatten heftige Gewitter mit lokalem Hagel Teile der Schweiz getroffen. (cam)
13:46 Uhr
Dienstag, 2. Juni
Gewitter, Hagel und Sturm: Das Wetter wird ungemütlich
Teilweise hat es in der Nacht schon einige Gewitter gegeben, jetzt am Nachmittag ist davon vor allem der Norden der Schweiz betroffen. Teilweise gibt es auch Hagel und Sturmböen.
Der Bund warnt deshalb ab 14 Uhr bis in die Abendstunden vor erheblicher Gewittergefahr. Mögliche Auswirkungen sind Blitzeinschläge, das Abbrechen von Ästen oder das Umstürzen einzelner Bäume.
Gewässer sowie für Blitzschlag exponierte Orte wie Bergkämme, Bäume, Masten oder Türme und offene Flächen wie Lichtungen und Fussballfelder sollen gemieden werden. Gegenstände im Freien müssen gesichert und Sonnenstoren eingezogen werden. (has)
14:53 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Unwetterwarnung der Stufe 4: Grosse Gefahr in Teilen der Schweiz
Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) hat die Unwetterwarnung für mehrere Regionen der Schweiz auf die zweithöchste Stufe 4 angehoben. Nach einer Phase extremer Hitze und anhaltender Trockenheit erreicht eine markante Kaltfront das Land, die eine potenziell gefährliche Wetterlage einleitet.

Die Behörden warnen vor intensiven Phänomenen wie heftigen Gewittern, massivem Starkregen und Sturmböen von ungewöhnlicher Stärke, die lokal zu schweren Schäden führen können. Die Bevölkerung wird dringend aufgerufen, die offizielle Warnkarte aufmerksam zu verfolgen und unnötige Risiken im Freien zu vermeiden.
Es besteht die akute Gefahr von abbrechenden Ästen, umstürzenden Bäumen sowie lokalen Überflutungen und Hangrutschen durch die erwarteten Niederschlagsmengen. Der Bund und die kantonalen Krisenstäbe empfehlen, lose Gegenstände umgehend zu sichern, bewaldete Gebiete sowie Gewässerläufe strikt zu meiden und Schutzbauten nicht während des Unwetters zu reparieren. (phh)
08:43 Uhr
Freitag, 29. Mai
Wochenendwetter: Erst sonnig und heiss, dann gewittriger
Der Mai verabschiedet sich nochmals von seiner sommerlichen Seite: Bis und mit Samstag bleibt das Wetter vielerorts hochdruckbestimmt, sonnig und warm bis heiss. Das schreibt der Wetterdienst von MeteoNews auf seiner Webseite. Demnach gibt es am Freitag nur wenige Quellwolken, das Schauerrisiko bleibt im Norden sehr gering. Die Höchstwerte liegen verbreitet bei 29 bis 31 Grad, dazu weht in der Deutschschweiz eine schwache, Richtung Westen mässige Bise.
Auch der Samstag bringt laut MetoNews über weite Strecken viel Sonnenschein. Zwar ist der Himmel nicht mehr überall makellos blau, da zeitweise hohe Wolkenfelder durchziehen. Den Temperaturen tut das aber keinen Abbruch: Vielerorts dürfte es nochmals für einen Hitzetag reichen. Ganz ausgeschlossen ist ein kurzer Platzregen oder ein isoliertes Gewitter nicht, für die meisten bleibt es aber schlicht ein sonniger Sommertag.
Die Woche klingt mit Gewittern aus – unbeständiger Start in den Juni
Mehr Bewegung kommt am Sonntag in die Wetterküche, schreibt MeteoNews weiter. Nach einem freundlichen Start nimmt aus Nordwesten die Bewölkung zu, später muss besonders über dem Jura und entlang der Voralpen verbreitet mit Regengüssen und Gewittern gerechnet werden. Auch im Mittelland sind Schauer möglich, voraussichtlich aber weniger flächig. Mit 27 bis 30 Grad bleibt es schwülwarm.
Zum Wochenstart zeigt sich das Wetter am Montag wieder freundlicher. In Richtung Voralpen und Osten sind am Morgen noch Restwolken und einzelne Schauer möglich, sonst setzt sich oft die Sonne durch. Mit 25 bis 27 Grad bleibt es sommerlich, aber nicht mehr heiss. Danach stellt sich eine wechselhaftere Westlage ein: Besonders am Dienstagabend und am Donnerstag dürfte es verbreiteter nass werden – eine zumindest willkommene Abwechslung in der aktuellen Trockenheit. (luk)
Die Wetterprognose von MeteoNews für die nächsten Tage:

07:54 Uhr
Donnerstag, 28. Mai
Heute wird es wieder heiss – aber Abkühlung ist in Sicht
Heute ist es überall wieder meist sonnig, bis zu 29 Grad, auch in den nächsten Tagen bleibt es um die 30 Grad heiss. Eine leichte Bise mildert die Hitze etwas ab. Über den Bergen sind auch einzelne Gewitter möglich.
Kühlere Temperaturen erwarten die Schweiz ab Montag. Und zwar folgend auf die Gewitter, die es Sonntagnachmittag gibt. Aber keine Angst: Sonnig und warm bleibt es mehrheitlich trotzdem, bei 25 Grad. (has)
16:23 Uhr
Dienstag, 26. Mai
Hitzewelle hält noch bis am Wochenende – und was dann?
Über Pfingsten wurde an mehreren Standorten in der Schweiz die 30-Grad-Marke geknackt. Und: Die grosse Hitze lässt uns vorläufig nicht los. Derzeit liegt ein ausgeprägtes Hochdruckgebiet über West- und Mitteleuropa, das heisse Luft von Nordafrika in die Schweiz bringt. Diese Lage ist relativ stabil, hält also über einen längeren Zeitraum an. Lediglich etwas Saharastaub kann die Sicht trüben, ansonsten bleibt der Himmel klar.

Bis am Samstag herrschen in allen Teilen der Schweiz hohe Temperaturen und viel Sonnenschein. Auch nachts wird es immer wärmer. In Locarno Monti im Kanton Tessin ist die Temperatur in der Nacht auf Dienstag sogar nicht unter 20 Grad gefallen, wie «SRF Meteo» schreibt. Damit sei die erste Tropennacht in der Schweiz bereits Tatsache.
Mit Temperaturen von über 30 Grad ist aber spätestens am Sonntag Schluss, wie aktuelle Prognosen zeigen. «Es erreicht uns mit einem Höhentrog zunehmend feuchtere und gewitteranfällige Luft», berichtet «Meteonews». Wegen des auffrischenden Windes dürfte es dann am Sonntag und am Montag auch zu verbreiteten Niederschlägen kommen.
Die Maximaltemperaturen dürften dann im Norden auf 25 Grad und im Süden auf 28 Grad sinken. Aber: «Möglicherweise kehrt die Hitze in der zweiten Wochenhälfte wieder zurück, allerdings ist dies noch unsicher», so «Meteonews». (pin/leo)
07:51 Uhr
Montag, 18. Mai
Sommerliche Temperaturen stehen bevor
Ein Blick auf den Wetterbericht zeigt, dass es diese Woche in der Schweiz wärmer wird. Der Wochenstart verläuft verhältnismässig kühl, mit Temperaturen um 14 Grad in der Deutschweiz. Über den Rest der Woche steigt die Temperatur kontinuierlich, wie die Daten von Meteo Schweiz zeigen.

Temperaturen über 20 Grad sind ab Mitte Woche in der ganzen Schweiz möglich. Am Wochenende wird es bis zu 27 Grad warm. Die ersten sommerlichen Temperaturen werden von viel Sonnenschein begleitet. Wie die Wetterdaten von Wetter.com prognostizieren, könnte das gute Wetter bis fast am Ende des Monats reichen. Ende Mai könnte es nochmals zu regnerischen Tagen kommen, mit folglich tieferen Temperaturen. (jbl)
10:14 Uhr
Dienstag, 12. Mai
Teileröffnung am Susten verzögert, Furka bleibt noch Wochen zu
Der Klausenpass ist aus Sicherheitsgründen gesperrt, am Oberalppass gilt wieder Winterausrüstung – der Temperatursturz und die Niederschläge machen Passfahrern einen Strich durch die Rechnung.
Auch die Teileröffnung des Sustenpassen verzögert sich und der Furkapass bleibt noch zu.
08:06 Uhr
Dienstag, 12. Mai
Schnee im Flachland
Die Eisheiligen schlagen mit voller Wucht zu. Dabei fällt sogar Schnee bis ins Flachland. So etwa in der Region St.Gallen. Die Schneefallgrenze ist auf etwa 800 Meter abgesunken und hat deshalb teilweise für weisses Erwachen gesorgt.
Immerhin: Im Verlaufe des Tages soll eine Wetterbesserung eintreffen und die Regenschauer sollen nachlassen. Die Temperaturen dürften zwischen 12 und 15 Grad betragen. (cri)
07:51 Uhr
Montag, 11. Mai
In diesen Regionen soll es zum Wochenstart am stärksten regnen
Nachdem wochenlang kaum ein Tropfen vom Himmel gefallen war, wird der Regen für die nächsten Tage unser ständiger Begleiter. Zum Wochenstart wird es in der ganzen Schweiz nass, auch Gewitter sind möglich.
In der Westschweiz warnt das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, MeteoSchweiz, vor Starkregen (30 und 50 Millimeter). Betroffen sind die Regionen um den Neuenburgersee, das Jura, die Kantone Waadt, Freiburg und Genf und Teile des Wallis. Das Amt rief in den genannten Gebieten Gefahrenstufe 2 (mässige Gefahr) aus, man müsse mit steigenden Wasserpegeln rechnen.
Am Dienstag und Mittwoch soll sich gemäss Prognosen die Sonne ein bisschen zeigen. Während am Dienstag noch Regen fällt, soll der Mittwoch weitestgehend trocken bleiben. An Auffahrt kehrt der Regen jedoch zurück.
Die Temperatur-Höchstwerte bleiben in der Auffahrtswoche bei 10 bis 16 Grad Celsius. (fan)
08:56 Uhr
Dienstag, 5. Mai
Endlich Regen!
Nach einem extrem trockenen April war auch der Mai bisher trocken. Am Dienstag aber kommt der langersehnte Regen. Im Tagesverlauf werden zunehmend Quellwolken erwartet, dann folgen einzelne Schauer und Gewitter. In den zentralen Alpen ziehen aus Süden Wolken auf, zeitweise fällt etwas Niederschlag. Die Temperaturen erreichen in den Niederungen rund 19 Grad, in den Alpentälern bis zu 22 Grad.
Am Mittwoch wird es dann wechselnd bis stark bewölkt. Es gibt weitere Schauer und vereinzelt auch Gewitter. Am Morgen werden etwa 9 Grad gemessen, am Nachmittag rund 16 Grad. Im Flachland kommt am Nachmittag ein auffrischender Südwest- bis Westwind auf. Ab Donnerstag wird das Wetter dann ruhiger.
Gewitter sind vor allem im Jura und in den Alpen zu erwarten. Diese Gewitter können dann auch Richtung Mittelland ziehen.
Und keine Angst: Das Wochenende ist wieder schön! (has)
14:16 Uhr
Donnerstag, 9. April
Von 25 auf 9 Grad: Am Sonntag droht der Temperatursturz
Temperaturen über 20 Grad lieferten uns in den letzten Tagen einen kleinen Vorgeschmack auf den kommenden Sommer. Mit Sonnenbrille und T-Shirt genossen viele die Sonne draussen in den Cafés, an den Seen oder in den Bergen.
Ein Blick auf die Wetterprognose des kommenden Wochenendes sorgt jedoch für Ernüchterung inmitten der Frühlingseuphorie. Mit vereinzelten Störungen und kleineren Regenschauern in der Ostschweiz fällt der morgige Freitag noch recht sonnig aus, auch die Temperaturen bleiben mild. Am Samstag ziehen dann im Flachland erste Nebel- und Hochnebelfelder auf, welche sich jedoch auch bald verziehen und der Sonne Platz machen. Die Nullgrad-Grenze steigt auf über 3000 Meter und auch der Saharastaub meldet sich vereinzelt zurück.
Temperaturen um die 10 Grad erwartet
Am Sonntag folgt dann der Wetter-Umschwung. Vom Norden her zieht kühle Luft über die Schweiz und sorgt für einen Temperatursturz. Gemäss Meteonews wird das Thermometer im Flachland kaum mehr über die 10-Grad-Marke ansteigen. Das ist ein Temperaturrückgang von über 10 Grad im Vergleich zum Samstag. Lediglich im Süden der Schweiz und im Bündner Rheintal bleiben die Temperaturen mit bis zu 17 Grad relativ mild.
Für den Wochenstart am Montag prognostizieren die Meteorologinnen und Meteorologen ebenfalls kühles und feuchtes Wetter im Flachland. In Basel fällt die Maximaltemperatur sogar von 25 auf 9 Grad herunter. Im Süden sollen die Temperaturen mild bleiben, während sie im Flachland teils unter zehn Grad fallen sollen.
Wer also seine warmen Jacken bereits auf den Dachboden verbannt hat, ist gut beraten, diese erneut hervor zu kramen. (jul, watson.ch)
08:06 Uhr
Donnerstag, 2. April
Die Wetter-Prognose für das Oster-Wochenende
Wir dürfen uns einerseits auf ein langes Wochenende freuen, andererseits auch über gutes Oster-Wetter. Hier kommt die Wetterprognose für die kommenden Tage.
Am heutigen Gründonnerstag dürfen wir uns über teils sonniges Wetter freuen. Am Nachmittag ziehen zwar Quellwolken auf. Regen sollte es aber keinen geben. Die Temperaturen betragen 9-12 Grad.
Am Karfreitag wird es dann gemäss Prognosen von «MeteoNews» recht sonnig, auch wenn am Nachmittag und vor allem ganz im Norden mehr Wolken den Himmel zieren werden. Es wird 12 bis 14 Grad warm.
Der Samstag bringt dann ebenfalls einen bewölkten Himmel mit sich und stellenweise ist sogar ein wenig Niederschlag möglich. Das gilt besonders in der Nord- und Ostschweiz. In der Deutschschweiz wird es noch einmal wärmer, die Temperaturen klettern auf bis zu 16 Grad.
Das Osternest und die -eier werden am Ostersonntag gesucht und dieser Tag wird meist sonnig, prognostizieren die Meteorologen. Und das trotz teils dichteren Wolken. Dazu weht ein mässiger Südwestwind. Die Höchsttemperaturen dürften gegen 22 Grad betragen.
In der Nacht auf Montag könnte es regnen. Der Tag startet dann mit starker Bewölkung und eventuell auch mit Regen in der Ostschweiz. Doch die Wolken verziehen sich im Verlauf des Tages und es wird sonnig bei rund 20 Grad. (cri)
08:01 Uhr
Donnerstag. 26. März
Schneefall-Prognose sorgt für Warnstufe 3
Am Alpennordhang gilt am Mittwochnachmittag die Warnstufe 3, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz schreibt. Zwischen dem östlichen Berner Oberland, den Schwyzer und Glarner Alpen und dem Alpstein sowie im nördlichen Prättigau werden 20 bis 40 cm Schnee erwartet. Oberhalb von 1000 Metern sogar bis 100 cm Neuschnee. In den angrenzenden Gebieten sowie in den westlichen Voralpen und Alpen gilt Warnstufe 2.
Die Schneefallgrenze sinkt stark, nur im tiefen Flachland vermischt sich der Schnee noch mit Regen, sonst wird es grossflächig weiss.
Im Mittel- und Südtessin sowie in Puschlav rechnet MeteoSchweiz mit Windspitzen zwischen 80 und 100 km/h. Auch für diese Wetterlage gilt Warnstufe 3.
Die Warnungen gelten bis Freitag. (jbl)
13:54 Uhr
Mittwoch, 18. Februar
Nach Regen und Schnee folgen frühlingshafte Temperaturen
In den letzten Tagen zeigte sich das Wetter stets wechselhaft. Daran wird sich am Mittwoch und Donnerstag kaum etwas ändern, da uns eine neue Wetterstörung erreicht uns. Die Warmfront hebt die Schneefallgrenze an, wie SRF Meteo berichtet.
Am Donnerstag zieht ein Tiefdruckgebiet aus Frankreich auf, wodurch das Wetter weiterhin unbeständig bleibt. Auf der Alpensüdseite sinkt die Schneefallgrenze um 600 Meter, auf der Alpennordseite um die 1000 Meter.

Am Freitag erfolgt im Laufe des Tages eine langsame Wetterberuhigung. Am Alpennordhang und in Nordbünden oberhalb von 1000 Meter ist laut Meteoschweiz mit 15 bis 25 Zentimentern Neuschnee zu rechnen, sonst 5 bis 15 cm Neuschnee.
Am Wochenende liegen wir zwischen einem Hochdruckgebiet über Spanien und einem weiteren über Rumänien, wodurch zunehmend mildere Luft zu uns gelangt. Es wird deutlich milder. Sowohl im Süden als auch im Norden steigen die Temperaturen auf über 10 Grad. Trotz der milderen Luft muss weiterhin mit einigen Wolken und zeitweise auch mit Regen gerechnet werden.
Am Sonntag steigen die Temperaturen auf frühlingshafte 10 bis 15 Grad und die Sonne setzt sich zunehmend durch. Beständig werde das Wetter laut Meteonews aber es erst zu Beginn der kommenden Woche – mit Prognosen über 10 Grad. Die Prognosen deuten ebenfalls auf mildere Temperaturen hin. (watson.ch)
09:24 Uhr
Mittwoch, 18. Februar
Autoverlad durch den Lötschberg ist wieder offen
Die BLS hat den Autoverlad zwischen Kandersteg BE und Goppenstein VS wieder in Betrieb genommen. Die Zufahrtsstrassen von Gampel-Steg VS sowie Wiler VS sind seit 8.30 Uhr wieder befahrbar, wie die BLS mitteilt. (cam)
07:40 Uhr
Mittwoch, 18. Februar
Neuschnee hält an – Lawinengefahr bleibt gross
Auch am Mittwochvormittag lässt der Schneefall nicht nach. Die Schneefallgrenze liegt am Nachmittag bei 1000 bis 1300 Metern, später wird auch in tieferen Lagen mit Schnee gerechnet. In den Bergen werden fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee erwartet.
Die Lawinengefahr wurde inzwischen von Stufe 5 («sehr gross») auf Stufe 4 («gross») gesenkt. Betroffen sind weiterhin der nördliche Alpenkamm, das Wallis, das nördliche Tessin sowie Teile Graubündens. (cam)
17:06 Uhr
Dienstag, 17. Februar
Lawinengefahr sorgt weiterhin für angespannte Verkehrslage im Wallis
Gesperrte Strassen, geschlossene Skigebiete und eingeschränkter Zugbetrieb: Wegen erhöhter Lawinengefahr herrscht im Kanton Wallis eine angespannte Verkehrslage. In mehreren Regionen gilt aktuell die höchste Gefahrenstufe.
16:13 Uhr
Dienstag, 17. Februar
Am Mittwoch Schnee bis ins Flachland
Im Laufe des heutigen Tages verschieben sich die Schneefälle verstärkt vom Wallis über den Kanton Graubünden in den Osten, wie der Niederschlagsradar von MeteoSchweiz zeigt:


So geht es morgen weiter
Doch bereits am Mittwochmorgen erreicht uns die nächste Schneewalze aus dem Westen.

Dabei dürfte der Schnee sogar das Flachland erreichen:

14:29 Uhr
Dienstag, 17. Februar
Autoverlad Furka bleibt geschlossen
Der Kanton Uri meldet, dass die Strecke zwischen Hospental und Realp weiterhin gesperrt bleibt. Die nächste Beurteilung erfolgt erst am Mittwoch um 11.00 Uhr. Bei der Strecke handelt es sich auch um den Zugang zur Verladestation Realp. Somit ist klar: der Autoverlad Furka bleibt auch noch bis mindestens Mittwoch um 11 Uhr gesperrt. (pomona.ch)
13:10 Uhr
Dienstag, 17. Februar
Graubünden: Über 1300 Menschen wegen Schneefällen ohne Strom
Wegen des starken Schneefalles sind in Graubünden zahlreiche Haushalte ohne Strom. Wie das Energieunternehmen Repower am Dienstagvormittag schrieb, hätten die Sromunterbrüche von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden gedauert.
In Obersaxen stürzte am Montagabend ein Baum auf eine 16-kV-Leitung. 640 Menschen waren über teilweise mehrere Stunden ohne Strom.
Eine Schneeentladung bei Valendas sorgte für Stromausfällen in 300 Haushalten. Am Dienstagmorgen sorgten weitere Schneeentladungen, diesmal in Valzeina und Grüsch, für Stromausfälle in knapp 400 Haushalten. (cam)
13:04 Uhr
Dienstag, 17. Februar
Verbindung nach Zermatt blockiert wegen riesiger Staublawine
Wie der «Walliser Bote» berichtet, steht die Matterhorn-Gotthard-Bahn still. Grund dafür ist eine Staublawine, die die Verbindung zu Zermatt blockiert. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Randa und Täsch. Wie lange die Einschränkung dauert, ist derzeit unklar. Die Züge fallen deshalb aus, Kleinbusse fahren weiterhin zwischen Randa und Täsch. Ersatzbusse sind ebenfalls im Einsatz. (cam)
09:57 Uhr
Dienstag, 17. Februar
Wintereinbruch: Autoverlad eingestellt, zahlreiche Strassen gesperrt
Wegen anhaltender Lawinengefahr bleiben die Autoverlade am Furka und Lötschberg eingestellt, auch Zufahrtsstrassen wie zwischen Goppenstein und Gampel-Steg sind gesperrt. Im Wallis sind zudem die Hauptstrassen zu mehreren Ferienorten sowie einzelnen Skigebiete geschlossen. Auch in anderen Regionen, etwa im Kanton Glarus, bestehen Strassensperrungen. Im Wallis wurde am Dienstag die höchste Lawinengefahrenstufe ausgerufen; Schneekettenpflicht sorgt teils für Verkehrsbehinderungen. (cam)
08:56 Uhr
Dienstag, 17. Februar
Gefahrenstufe 5 ist aussergewöhnlich
Die Ausrufung der höchsten Gefahrenstufe durch den Bund ist äusserst selten. Laut dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) wird die maximale Lawinenwarnstufe an lediglich 0,1 Prozent aller Wintertage ausgerufen. (cam)
08:48 Uhr
Dienstag, 17. Februar
In diesen Teilen des Wallis droht die höchste Gefahr
Der Bund hat für Teile des Wallis wegen akuter Lawinengefahr die höchste Gefahrenstufe ausgerufen. Dies gilt für die Gebiete Val d'Entremont-Val Ferret, Emosson, Conthey-Fully, Montana, Leukerbad - Lötschental, Riederalp und Konkordia. Der Bund ruft die Bevölkerung auf, die Sperrungen zu beachten. Verkehrswege und Siedlungen können akut gefährdet sein. (watson.ch)
08:42 Uhr
Dienstag, 17. Februar
Zusätzliche Behinderungen im Wallis
Nach der Entgleisung eines Zuges in Goppenstein kommt es in der Region weiterhin zu Einschränkungen. Wegen der anhaltenden Wetterbedingungen bleibt die Kantonsstrasse zwischen Goppenstein und Gampel-Steg bis auf Weiteres gesperrt. Auch der Autoverlad durch den Lötschberg-Tunnel zwischen Goppenstein und Kandersteg wird vorübergehend ausgesetzt.
Im Bahnverkehr gibt es ebenfalls Anpassungen: Die RegioExpress-Verbindungen ab Spiez fahren aktuell nur noch bis Kandersteg und kehren dort um, wie die BLS informiert. Der Abschnitt zwischen Kandersteg und Brig ist damit derzeit nicht befahrbar. Mit einer Wiederaufnahme des Verkehrs wird frühestens am Dienstagmittag gerechnet. (cam)
08:20 Uhr
Dienstag, 17. Februar
Höchste Gefahrenstufe im Wallis
Der kräftige Schneefall in der Schweiz lässt die Gefahr von Lawinen weiter ansteigen. Für viele Teile der Alpen spricht der Bund eine Warnung aus. Für Teile des Wallis gilt gar die höchste Alarmstufe (sehr grosse Gefahr). In den dunkelrot markierten Gebieten sind «viele sehr grosse und spontane Lawinen zu erwarten», heisst es. Der Bund empfiehlt deshalb, auf Schneesport abseits geöffneter Pisten und Routen zu verzichten. Zudem könnten Lawinen auch ausserhalb der bekannten Lawinenzüge vorstossen, schreibt der Bund. (watson.ch)

07:45 Uhr
Dienstag, 17. Februar
Loipen geschlossen
Feriengäste im Goms brauchen viel Geduld. Im Langlaufparadies ist wegen der Lawinengefahr aktuell nur eine von 36 Loipen geöffnet. Auch die Skilifte in der Region sind geschlossen. (watson.ch)

07:00 Uhr
Dienstag, 17. Februar
Wegen Lawinenrisiko: Kantonsstrasse im Saas-Tal gesperrt
Wegen des derzeit erhöhten Lawinenrisikos wird auch die Kantonsstrasse zwischen Saas-Balen und Stalden gesperrt. Dies teilte die Gemeinde Saas-Fee auf ihrer Webseite mit. Alle Dörfer ab Saas-Balen sind damit vorerst nicht per Auto erreichbar, auch Tourismusdestination Saas-Fee. Die Sperre dauert vom Montagabend um 20 Uhr bis auf unbestimmte Zeit. Das nächste Update will die Gemeinde am Dienstagmittag liefern. (watson.ch)
16:30 Uhr
Montag, 16. Februar
Lawinengefahr in Uri: Sustenstrasse gesperrt, Autoverlad Furka geschlossen
Im Urnerland herrscht wegen des starken Schneefalls Lawinengefahr. Die Sustenstrasse zwischen Meien und Färnigen in Wassen wurde deshalb gesperrt. Der Autoverlad Furka stellte den Betrieb ausserdem ein.
15:51 Uhr
Montag, 16. Februar
Autoverlad Furka geschlossen
Der Autoverlad Furka zwischen Realp UR und Oberwald VS ist aufgrund von Lawinengefahr eingestellt. Letzte Fahrten starteten um 12:05 Uhr ab Realp und um 12:35 Uhr ab Oberwald. Auch die Strasse zwischen Niederwald und Oberwald ist ab 13:00 Uhr gesperrt, der Bahnverkehr zwischen Oberwald und Fiesch ist ebenfalls eingestellt. (ear, watson)

13:24 Uhr
Montag, 16. Februar
Viel Neuschnee bis Freitagmorgen
MeteoNews rechnet bis Freitagmorgen in den Alpen und Voralpen weiterhin mit viel Schnee. Es sind mit 50 bis 100 Zentimeter zu rechnen, lokal sogar darüber hinaus.

Die Schneefallgrenze bewegt sich am Montag noch zwischen 800 und 1100 Metern, bevor sie in der Nacht auf 600 bis 700 Meter absinkt. Zum Wochenende hin, gegen Niederschläge deutlich zurück. (cam)
10:21 Uhr
Montag, 16. Februar
Walliser Dorf wegen Lawinengefahr evakuiert
Die Gemeinde Orsières VS hat am Montag die Evakuation von Teilen des Dorfs La Fouly angeordnet. Betroffen sind 50 Bewohnerinnen und Bewohner, die ihre Häuser aus Sicherheitsgründen verlassen müssen.
Grund sind grosse Lawinengefahr, starke Windböen und erwartete weitere Niederschläge. Die Anordnung gilt seit 11 Uhr und vorerst bis mindestens Mittwochmorgen. Betroffen sind mehrere Weiler und Gebäude in Lawinengefahrenzonen im Wallis. (watson.ch)
10:17 Uhr
Montag, 16. Februar
Zug zwischen Goppenstein und Hohtenn entgleist – mehrere Verletzte vermutet
In Goppenstein im Wallis ist ein Zug wegen einer Lawine entgleist. Die Kantonspolizei bestätigt eine Zugentgleisung auf Höhe Hohtenn und geht von mehreren verletzten Personen aus. Im Zug befanden sich zum Unfallzeitpunkt rund 80 Reisende. (pomona.ch/cam)
08:12 Uhr
Montag, 16. Februar
Schneereicher Wochenbeginn in den Alpen – mit grosser Lawinengefahr
Meteo Schweiz rechnet zum Wochenstart mit viel Schnee und stürmischen Böen. In den Alpen sollen bis zu 60 Zentimeter Neuschnee fallen. Im Jura bis 30 Zentimeter. Die Schneefallgrenze sinkt teils unter 800 Meter. Es sind gar mit Böen von bis 120 km/h zu rechnen. In höheren Lagen sind Orkanböen möglich. Auch am Dienstag und Mittwoch bleibt es wechselhaft – in der Ostschweiz kann der Schnee am Mittwoch bis ins Flachland fallen.

In weiten Teilen der Schweiz herrscht derzeit grosse Lawinengefahr. Oberhalb von rund 2000 Metern gilt verbreitet die zweithöchste Gefahrenstufe 4 von 5. Wie das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF mitteilt, sind spontane und teils sehr grosse Lawinen wahrscheinlich. Grund dafür sind grosse Neuschneemengen, starker Wind und steigende Temperaturen. Die kritische Situation dürfte mindestens bis Montagabend anhalten.
(cam/watson.ch)
07:40 Uhr
Freitag, 13. Februar
Kräftiger Wintereinbruch – Schneefallgrenze sinkt bis in tiefe Lagen
Nach einem noch zeitweise milden und teils freundlichen Freitag kündigt sich am Wochenende ein markanter Wetterumschwung an. Wie der Wetterdienst MeteoNews auf seiner Webseite mitteilt, gerät die Schweiz am Samstag unter den Einfluss eines kräftigen Mittelmeertiefs, das sich von Frankreich her über den Löwengolf bis nach Korsika verlagert und rasch verstärkt.
Bereits am Samstagvormittag zeigt sich der Himmel auf der Alpennordseite meist grau und wolkenverhangen, zunächst bleibt es aber vielerorts noch trocken. Ab Mittag breiten sich dann verbreitet Niederschläge aus. Die Schneefallgrenze liegt zunächst zwischen 700 und 1000 Metern. Mit dem Zustrom immer kälterer Luft aus Norden und Nordosten sinkt sie jedoch im Verlauf deutlich ab. In der Nacht auf Sonntag fällt die Schneefallgrenze laut MeteoNews bis in tiefe Lagen, während die Niederschläge allmählich nachlassen.

Auch am Sonntagmorgen sind vor allem am zentralen und östlichen Alpennordhang noch einzelne Schneeschauer möglich. Die Luftmasse erreicht zu diesem Zeitpunkt ihren kältesten Punkt: Auf rund 2000 Metern werden Temperaturen um minus 10 Grad gemessen. Selbst in den Niederungen bleibt es nach leichtem Morgenfrost tagsüber nur knapp über dem Gefrierpunkt – ein spürbar winterlicher Tag.
Bereits in der Nacht auf Montag setzt von Westen her erneut Niederschlag ein – zunächst als Schnee. Allerdings steigt die Schneefallgrenze laut MeteoNews bis Montagmorgen im Flachland und entlang der Voralpen wieder an und erreicht bis zum Mittag etwa 1000 Meter. In windgeschützten Alpentälern kann es noch bis in den Vormittag hinein schneien, ehe sich zunehmend Regen dazumischt.
Während die Alpensüdseite insgesamt wetterbegünstigt bleibt und zeitweise von Nordföhn profitiert, steht der Alpennordseite damit ein Wochenende mit markantem Temperatursturz und zeitweise kräftigem Schneefall bevor. (luk)
14:19 Uhr
Dienstag, 10. Februar
Wetterumschwung: Wind, Regen und viel Neuschnee
Seit Dezember war es in der ganzen Schweiz deutlich zu trocken, doch jetzt kommt das Hudelwetter. In den nächsten zwei Wochen gibt es immer wieder Regen, wie Meteorologe Peter Wick gegenüber 20 Minuten erklärt. Das zeige sich vor allem in den Bergen.
In den westlichen Alpen fällt viel Neuschnee, es werden teils bis zu einem Meter erwartet. Je weiter nach Osten, desto mehr nimmt die Intensität ab. Das dürfte Wintersportler freuen, doch es birgt auch Gefahren. «Neuschnee und starker Wind sorgen für gefährliche Triebschneeansammlungen», warnt Wick.
Auch in tieferen Lagen kann es ungemütlich werden. Am Mittwoch und Donnerstag sind starke Westwinde mit Böen bis 60 km/h zu erwarten, in erhöhten Lagen sogar bis zu 80 km/h. Bis Freitagmorgen kommen 30 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter hinzu, im Westen lokal noch mehr. (zen)
06:14 Uhr
Dienstag, 3. Februar
Stürmischer Föhn und Sonne
Nach der Sturmwarnung wird es im Laufe des Tages recht sonnig. In den Föhnregionen wird es zwischen 10 bis 15 Grad warm. Im Mittelland weht ein böig auffrischender Südwestwind. In den Alpentälern ein teils starker bis stürmischer Föhn, der aber im Verlauf des Tages nachlässt. In den Bergen starker, über dem Alpenhauptkamm teils stürmischer Südwind, auch der wird am Abend weniger. In den alpenkammnahen Gebieten schneit es auch. (has)
14:32 Uhr
Montag, 2. Februar
Bis zu 140 km/h: Sturmwarnung für Montagabend und Dienstag
Meteo Schweiz hat für Montagabend ab ca. 18 Uhr eine Warnung der Stufe 3 veröffentlicht. Es herrsche «erhebliche Gefahr» durch starke Winde in Teilen der Schweiz. Oberhalb von 1400 Metern über Meer sind Windspitzen von bis zu 140 km/h möglich. Die stärkste Phase wird wird aber in der Nacht auf Dienstag und am Vormittag erwartet. Dann stösst der Föhn auch weiter nordwärts in die angrenzenden Regionen vor, beispielsweise ins untere St. Galler Rheintal, bis zum Obersee oder in die Region Sihlsee. Dort werden Böen zwischen 60 und 90 km/h erwartet. Am späteren Dienstagnachmittag lässt der Föhn rasch nach..
Der Bund empfiehlt darum, Wälder zu meiden und Bäume und Alleen zu umgehen. Lose Gegenstände im Freien sollen im Verlauf der nächsten Stunden befestigt oder an einem geschützten Ort verstaut werden.
Betroffen sind vor allem Appenzell, Liechtenstein, Werdenberg SG, Kerenzerberg-Seeztal, Glarus Nord und Süd, Muotathal, Goldau-Ägeri, Flüelen-Unterschächen, Gersau-Engelbergertal und Meiringen-Gadmertal. (zen)
12:51 Uhr
Samstag, 10. Januar
VBZ stellen wegen Schnee Busbetrieb in Zürich ein
Die Busse in Zürich sind am Samstagmittag stillgestanden. Schnee und Glätte hätten die Einstellung des gesamten Busbetriebs auf dem Stadtgebiet gefordert, sagte eine VBZ-Sprecherin auf Anfrage von Keystone-SDA.
Es sei mit längeren Wartezeiten zu rechnen, hiess es in einer Betriebslagemeldung der Verkehrsbetriebe (VBZ) am Samstagmittag. Wie lange der Unterbruch andauert, war zunächst unklar. Die VBZ empfahlen, kurz vor jeder Fahrt den Online-Fahrplan anzuschauen. (watson.ch)
12:47 Uhr
Samstag, 10. Januar
Swiss streicht wegen Wetter weitere Flüge
Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat wetterbedingt weitere Flüge streichen müssen. Alleine am Samstag kamen zwölf einzelne Flüge dazu, wie ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.
Bei den am Samstag neu dazu gekommenen Flugverbindungen handle es sich um Hin- und Rückflüge von Zürich nach Nizza (F), Frankfurt (D), Düsseldorf (D), London (UK), Mailand (I) und Luxemburg, hiess es weiter. Über alle am Flughafen in Kloten ZH ankommenden Flugzeuge hinweg rechnet die Airline am Samstag zudem mit einer durchschnittlichen Ankunftsverspätung von 1,5 Stunden.
Gerade die bei der aktuellen Wetterlage notwendige Enteisung der Flugzeuge trage zu den Verspätungen bei, teilte ein Swiss-Sprecher am Samstag auf Anfrage von Keystone-SDA weiter mit. Es sei denn auch möglich, dass im Verlauf des Tages weitere Anpassungen vorgenommen werden müssen. (watson.ch)
12:46 Uhr
Samstag, 10. Januar
Warnung: Kräftiger Wind und Schneefall
Der Bund hat für mehrere Regionen – besonders entlang der Alpen – die Gefahrenstufe 3 ausgegeben, was erheblicher Gefahr entspricht. Ab 500 Meter über Meer ist mit etwa 15 Zentimetern Neuschnee zu rechnen – oberhalb von 500 Metern bis zu 30 Zentimetern. Zudem weht ein kräftiger West- bis Südwestwind. (has)
10:47 Uhr
Donnerstag, 8. Januar
Wetter «nicht langweilig»: Erst Schnee, dann Regen, dann wieder Schnee
«Meteorologen wird es nicht langweilig», schreibt Meteonews in seinem Blog zum Wetter der nächsten Tage. Im Verlaufe des Donnerstags erreicht eine Warmfront die Schweiz. Die Winterlandschaft der vergangenen Tage wird sich im Flachland somit wohl eher in Regen und Schneematsch verwandeln.
Es ist zunächst jedoch auch weiterhin Schnee bis in tiefere Lagen möglich. Am Abend dürfte der Niederschlag intensiver werden und die Schneefallgrenze auf 800 bis 1400 Meter steigen, wie «SRF Meteo» berichtet. Besonders am Abend kann es gefährlich werden, wenn der Regen auf den Strassen gefriert.
Am Freitag wird es dann stürmisch und allmählich wieder kälter. Weitere Niederschläge sind möglich. Und am Wochenende sollte der Winter bereits wieder zurück sein, wenn es bis in tiefe Lagen schneit. (pin)
09:01 Uhr
Mittwoch, 7. Januar
Am Mittwoch noch (fast) kein Schnee, aber weiter frostige Temperaturen
Heute Mittwoch rechnet «MeteoNews» nicht mit Schnee, dafür gibt es viel Nebel, der sich aber tagsüber auflösen dürfte. Darüber ist es zunächst sonnig, später vermehrt ziehen vermehrt dichte Wolken auf. Schnee gibt es höchstens gegen Abend, und auch nur vereinzelt. Dafür herrschen weiterhin frostige Temperaturen.

Für den morgigen Donnerstag rechnet das Wetterportal dann mit Neuschnee. Zuerst sei es am Donnerstag meist stark bewölkt und es wird Niederschlag erwartet. Dies zunächst in Form von Schnee bis in die tiefen Lagen. Weil der Südwestwind mildere Luft zu uns bringt, könnte der Schnee schon bald schmelzen. Dazu steigen im Verlauf des Tages die Temperaturen wie auch die Schneefallgrenze.
«SRF Meteo» schreibt zudem, dass der Niederschlag ab Donnerstagmittag am stärksten sein wird. Weil die Temperaturen aber nach wie vor tief sind, muss mit gefrierendem Regen und rutschigen Verhältnissen auf der Strasse gerechnet werden. (chm)
20:32 Uhr
Dienstag, 6. Januar
Ende Woche kommt noch mehr Schnee
Es ist Polarluft aus der Arktis, die seit Weihnachten in die Schweiz fliesst. Doch zwei Wochen Kälte reichen nur, dass kleine Weiher gefrieren. Wer schöne Eisgebilde fotografieren will, sollte es am Mittwoch tun. Denn ab Donnerstag wird es wieder wärmer, die Schneefallgrenze steigt vorübergehend auf über 1000 Meter.
Die wärmere Luft bringt Schnee: Von Donnerstagabend bis Samstagabend werden laut den Prognosen 40 bis 60 Zentimeter Schnee in den Bergen erwartet. Vor allem im Unterwallis könnte laut Christoph Holstein von MeteoSchweiz sogar noch mehr Schnee fallen. Im Flachland fällt der Niederschlag zuerst als Regen, am Wochenende voraussichtlich auch in ein paar Flocken. (kus)
09:03 Uhr
Dienstag, 6. Januar
Bis -30,3 Grad: Die SBB ächzen unter den kalten Temperaturen
Laut Meteoschweiz steht dem Land ein weiterer Eistag bevor, also ein Tag, an dem das Thermometer nicht ein einziges Mal die 0-Grad-Grenze übersteigt. Die Höchsttemperatur im Flachland beträgt voraussichtlich minus 4 Grad. In höhergelegenen Orten wie Davos rasselte die Temperatur auf minus 18 Grad herunter, in St. Moritz gar auf minus 20. Auf den Berggipfeln herrschen mit teils minus 30 und weniger Grad sibirische Verhältnisse.
In Zürich haben die Bedingungen Auswirkungen auf den Öffentlichen Verkehr. Viele Züge sind wegen «witterungsbedingtem Schienenzustand» verspätet unterwegs.
Laut Meteoschweiz bleibt es auch am Mittwoch frostig, ehe es am Donnerstag einige Grad mehr geben wird und das Thermometer wieder über die 0-Grad-Marke klettert. (watson.ch)

13:24 Uhr
Montag, 5. jaNUAR
–30,3 Grad in La Brévine
Die vergangene Nacht hatte es in sich: In La Brévine, dem bekannten Kältepol der Schweiz, fiel das Thermometer auf –30,3 Grad. Noch drastischer zeigte sich die Kälte an abgelegenen, unbewohnten Messstationen. Auf der Alp Hintergräppelen in Alt St.Johann kühlte es laut Meteonews auf –35,2 Grad ab, am Sägistalsee im Kanton Bern war es –32,6 Grad kalt. Auch auf der Glattalp im Kanton Schwyz wurden – wie schon am Sonntag – knapp unter –30 Grad registriert. Zum kältesten je offiziell gemessenen Wert der Schweiz fehlt allerdings noch ein Stück: Der Rekord stammt aus dem Jahr 1987, als in La Brévine –41,8 Grad gemessen wurden. (rem)

07:59 Uhr
Montag, 5. Januar
Es ist und bleibt kalt – erst Ende Woche wird es «wärmer»
Minusgrade haben die Schweiz im Griff. Temperaturen um die -4 Grad sind laut «MeteoSchweiz» auch in den nächsten Tagen zu erwarten. Frühmorgens sinkt das Termometer mancherorts sogar bis auf -12 Grad. Das hat auch seine schönen Seiten: Hie und da sind Schneeflocken bis ins Flachland möglich.
Erst am Donnerstag soll es wieder «wärmer» werden. Heisst: Temperaturen zwischen 0 und 5 Grad. Am Freitag liegen sogar 8 Grad drin. Die Kehrseite: Statt Schnee gibt es dann Regen. (zen)
14:23 Uhr
Samstag, 3. Januar
Noch mehr Schnee und noch mehr Sonne im Flachland – Vorsicht Glatteis!
Nach dem Schneefall in der Nacht hat sich der Samstag von seiner Sonnenseite gezeigt. Für einen richtigen Schneemann reichte das «Schäumchen» im Flachland zwar kaum aus, aber für einen Spaziergang durch die weisse Pracht reichte es allemal.
Der viele Sonnenschein bedeutet aber auch, dass der Schnee trotz weiterhin tiefer Temperaturen um Null Grad zu tauen begonnen hat. Was wiederum bei noch tieferen Temperaturen in der Nacht zu rutschigen Strassen und Gehwegen führen kann. Wer unterwegs ist, sollte also die nötige Vorsicht walten lassen.

Gegen Abend dürfte die Bewölkung gemäss «MeteoSchweiz» zunehmen, sodass in der Nacht wieder leichter Schneefall möglich ist – besonders im Jura und gegen die Voralpen hin. Und der Schnee dürfte dann auch am Sonntag noch sichtbar sein. Am frühen Morgen liegen die Temperaturen zwischen -5 und -10 Grad. Am Nachmittag sind es dann immer noch -1 Grad, bei wiederum überwiegend sonnigem Wetter. (pin)
08:32 Uhr
Samstag, 3. januar
Über Nacht ist Schnee gefallen
Vielerorts gibt es in der Schweiz ein weisses Erwachen. Entlang der Berge fallen gemäss Meteonews Schweiz zum Start noch letzte Flocken. Tagsüber sollte es im Mittelland ziemlich sonnig werden.
22:00 Uhr
Freitag, 2. Januar
Der Schnee kommt!
Endlich kommt etwas Abwechslung ins Wettergeschehen. Statt dem gefühlt ewig gleichen Oben-Sonne-unten-Nebel-Mix darf man sich sogar im Flachland auf ein weisses Schäumchen freuen.

Schon im Laufe des Freitags gab es im nördlichen Flachland und in den östlichen Voralpen ersten Schneefall, wie Meteo Schweiz meldet. In tieferen Lagen vermischte er sich mit Regen. Doch ab dem Abend breitet sich der Schnee weiter aus, in der Nacht gibt es in vielen Regionen schwachen bis mässigen Schneefall. Gleichzeitig zieht der Wind an, in den Hochalpen kann es sogar stürmisch werden.
Am Samstag machen die Wolken zuerst allmählich wieder der Sonne Platz, doch schon am Abend dürfte es wohl erneut lokal leichten Schneefall geben. Der Wind bleibt mässig bis stark.
Danach wartet wohl wieder eine trockenere Phase. Am Sonntag dominiert die Sonne. Doch bleibt es kalt: Am Morgen rechnen die Meteorologen von Meteo Schweiz in tiefen Lagen mit minus neun bis minus fünf Grad. Auch zum Wochenstart schaffen es die Temperaturen voraussichtlich nicht über die Null-Grad-Grenze. Ob es noch mehr Schnee gibt, ist derzeit noch offen, da die Prognosen noch nicht gesichert sind. (vro/watson/lil)
12:26 Uhr
Dienstag, 30. Dezember
Kälteeinbruch: Jetzt wird's eisig
2025 endet mit eisigen Temperaturen: Wie Prognosen von SRF Meteo zeigen, überschreiten die Tageshöchstwerte am Mittwoch kaum den Gefrierpunkt. In den grösseren Städten wie Zürich, Basel, Luzern oder St.Gallen werden an Silvester maximal 1 Grad Celsius erwartet. Die Tiefstwerte liegen bei etwa minus 4 Grad. Für Teile der Ost- und Zentralschweiz gilt sogar die Gefahr von grossflächiger Glätte.
Und wie startet das neue Jahr? Ebenfalls eisig. Die Tiefstwerte auf der Alpennordseite liegen am Donnerstag gemäss Prognosen sogar bei minus 7 Grad. Vorsicht ist am Montag 5. Januar geboten – vor allem auf den Strassen. Pünktlich zum Arbeitsstart nach den Ferien bleibt das Thermometer deutlich unter dem Gefrierpunkt. Meteonews prognostiziert sogar minus 11 Grad Celsius in St.Gallen, minus 10 Grad in Bern und minus neun Grad in Zürich und in Basel.

Trotz des eisigen Jahresabschlusses war der Dezember mit zwei Grad über dem Klimamittel der Jahre 1991 bis 2020 deutlich zu mild. (fan)
14:31 Uhr
Sonntag, 21. Dezember
Weisse Weihnachten in der ganzen Schweiz möglich
Obwohl es zurzeit zu warm ist und in den Skigebieten zu wenig Schnee hat, könnte es trotzdem weisse Weihnachten geben. Wie Meteo berichtet, kühlt es am Mittwoch ab und die Schneefallgrenze sinkt auf unter 500 Meter über Meer. Jedoch fehlt es an Feuchtigkeit, was bedeutet, dass es wohl keine grossen Schneemassen geben wird. Die auf Heiligabend erwartete Bise kann aber auch in den tiefen Lagen zu vereinzelten Flocken aus dem Hochnebel führen.

Besser sieht es in puncto weisse Weihnachten im Tessin aus. Ein Tiefdruckgebiet bringt auf Heiligabend den gewünschten Schnee. (anm)
07:59 Uhr
Dienstag, 2. Dezember
Weisse Weihnachten im Flachland: Das sagen die ersten Prognosen
Der erste Schnee im Flachland kam Ende November – dürfen wir Ende Dezember mit einer Wiederholung rechnen? So stehen derzeit die Chancen auf weisse Weihnachten.

Weisse Weihnachten sind romantisch. Doch die Bedienungen sind streng: Damit Weihnachten weiss wird, muss am Morgen des 24., 25. oder 26. Dezember mindestens ein Zentimeter Schnee auf dem Boden liegen, wie Meteo berichtet.
Zuerst zur schlechten Nachricht: Die ersten Prognosen deuten nicht auf eine weisse Überraschung hin. Laut den aktuellen Langfristprognosen des europäischen Wetterzentrums (ECMWF) wird es in der Weihnachtswoche auf der Alpennordseite eher trockener und zugleich wärmer als üblich. Diese Kombination macht Schneefall bis ins Flachland eher unwahrscheinlich.
Und nun zur guten Nachricht: Für präzise Schneeprognosen sei es aber noch zu früh. Aktuell zeigen die Langfristmodelle nur grobe Tendenzen – also ob es eher wärmer, kälter, trockener oder nasser wird. Es bleibt also noch Hoffnung auf eine winterliche Überraschung. (cst/watson)
08:35 Uhr
Sonntag, 23. November
Eisige Kälte in der Schweiz: Temperaturen nachts bis zu minus 36,8 Grad!
Es ist kalt in der Schweiz, sehr kalt. Während zunächst im November quasi frühlingshafte Temperaturen herrschten, ist es jetzt eisig. Besonders kalt war es in der Nacht auf Sonntag in La Brévine NE: Dort registrierte das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteo Schweiz) Minus 26,3 Grad nach 2 Uhr. Die Messstation liegt auf 1042 Metern über Meer (m ü. M.). An der Messstation Sägistalsee im Kanton Bern wurden sogar minus 36,8 Grad gemessen, wie «Meteo News» auf X schreibt.
16:37 Uhr
Donnerstag, 20. November
Erste Schneeflocken erreichen das Flachland
Erstmals diesen Herbst sind im Flachland auf Höhen von unter 500 Metern Schneeflocken gefallen. Oberhalb von 500 bis 700 Metern setzten sie teilweise sogar an. In den kommenden Tagen sind im Flachland nur noch kleine Schneemengen zu erwarten, die Temperaturen bleiben aber frostig. (chm)
07:12 Uhr
Dienstag, 18. November
Warnung vor glatten Strassen
Im Schweizer Flachland sind die Temperaturen am frühen Dienstagmorgen unter den Gefrierpunkt gefallen. Da viele Strassen noch nass sind, warnt der Bund vor glatten Strassen. Betroffen ist fast das gesamte Flachland, ausgenommen die Kantone Genf und Waadt. Die Warnung der Stufe 2 (mässige Gefahr) gilt von 3 bis 8 Uhr. (has)
17:40 Uhr
Montag, 17. November
Der erste Schnee ist da – wird es jetzt überall weiss?
Die neue Woche verspricht winterliche Verhältnisse bis ins Flachland. Am Montag lag in Appenzell bereits eine weisse Decke über der Landschaft. Wenn auch nicht für lange. «Am Montagabend schaffen es Flocken bis rund 400 m. Doch nur vereinzelt schneit es stark genug, dass der Schnee kurz liegen bleibt», schreibt SRF Meteo. Der Grund: Die Schneemengen sind zu gering für die noch warmen Böden.
Wer jetzt auf den grossen (weissen) Wintereinbruch hofft, wird aber wohl enttäuscht. Am besten stehen die Chancen auf weiteren Schnee noch am Donnerstag. Am Freitag und Samstag wäre es dann zwar kalt genug, jedoch bleibt es voraussichtlich trocken. (chm)
07:43 Uhr
Donnerstag, 30. Oktober
Hurrikan «Melissa» trifft Jamaikas Landwirtschaft hart
Hurrikan «Melissa» stürzt die Landwirtschaft in Jamaika erneut in die Krise. Die Folgen des Wirbelsturms seien katastrophal, sagte Denver Thorpe, Regionalmanager der Jamaica Agricultural Society, einer 130 Jahre alten Interessenvertretung der Bauern.
Die Landwirte des karibischen Inselstaates erholten sich gerade erst von Hurrikan «Beryl» im Jahr 2024, der laut dem jamaikanischen Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Bergbau rund 50.000 Landwirte und 11'000 Fischer in Mitleidenschaft zog.
«Wir hatten die Krise fast überwunden», sagte Thorpe, der in Westmoreland Parish zwei Gewächshäuser und 15 Hektare Mangobäume verlor. «Es ist absolut nichts mehr da.» Der Wiederaufbau der Landwirtschaft werde lang und beschwerlich.
«Melissa» war am Dienstag als verheerender Hurrikan der Kategorie 5 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 295 Kilometern pro Stunde auf Jamaika getroffen – einer der stärksten jemals im Atlantik gemessenen Hurrikane. Später schwächte er sich ab und zog weiter nach Kuba. (dpa)
03:57 Uhr
Donnerstag, 30. Oktober
Hurrikan «Melissa» wütet in der Karibik – mehr als 30 Tote
Hurrikan «Melissa», der in den Karibikstaaten Jamaika, Kuba und Haiti verheerende Schäden angerichtet hat, zieht nun im Atlantik über die Inselkette der Bahamas hinweg. In der Karibik sind infolge des Sturms nach vorläufigen Behördenangaben mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen.
Ein Fluss trat über die Ufer in Haiti mit verheerenden Folgen
In Haiti kamen mindestens 24 Menschen ums Leben. Allein in der haitianischen Gemeinde Petit Goâve starben rund 20 Menschen, als ein Fluss aufgrund der anhaltenden Regenfälle im Westen des Landes über die Ufer trat. Wie der Leiter des Zivilschutzes, Emmanuel Pierre, örtlichen Medien sagte, werden mindestens 18 weitere Menschen vermisst. Die Hälfte der Todesopfer seien Kinder. Häuser, Autos und Vieh seien von den Wassermassen mitgerissen und Felder zerstört worden, meldete die Zeitung «Le Nouvelliste» unter Berufung auf Augenzeugen. In der Dominikanischen Republik kam eine Person in Zusammenhang mit dem Sturm ums Leben. (dpa)
02:23 Uhr
Donnerstag, 30. Oktober
Trump ordnet Hilfe für Betroffene an
US-Präsident Donald Trump hat das Aussenministerium wegen des verheerenden Hurrikans «Melissa» angewiesen, Unterstützung für die betroffenen Länder in der Karibik zu mobilisieren. US-Aussenminister Marco Rubio habe ein regionales Katastrophenhilfeteam entsandt, darunter auch Such- und Rettungsteams. Sie sollen den Hilfsbedarf ermitteln und erste Such- und Bergungseinsätze unterstützen, wie das US-Aussenministerium mitteilte.
Man arbeite mit den Vereinten Nationen, Nichtregierungsorganisationen und den Regierungen der betroffenen Länder zusammen, um etwa Lebensmittel, Wasser, medizinische Hilfsgüter, Hygieneartikel und Notunterkünfte bereitzustellen, hiess es weiter. (dpa)
02:16 Uhr
Donnerstag, 30. Oktober
Hurrikan «Melissa» erreicht Bahamas
Hurrikan «Melissa» hat die Inselgruppe der Bahamas erreicht. Den Inseln im Atlantik südöstlich des US-Bundesstaates Florida drohen zerstörerische Winde, sintflutartige Regenfälle und eine gefährliche Sturmflut, wie das US-Hurrikanzentrum im Miami mitteilte. Zuvor war der verheerende Hurrikan über und Jamaika und Kuba hinweggezogen.
Mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde ist «Melissa» jetzt ein Hurrikan der niedrigsten Kategorie 1. Das Zentrum des Wirbelsturms bewegt sich relativ schnell weiter in Richtung Nordosten.
In den Bahamas ordnete die Regierung Evakuierungen für sechs der mehr als 700 Inseln an. Rund 1500 Menschen wurden nach offiziellen Angaben per Flugzeug aus den gefährdeten Gebieten gebracht, bevor der Flugverkehr eingestellt wurde. «Wir sind auf diesen Moment vorbereitet. Was auch immer geschieht, wir werden wiederaufbauen», sagte Ministerpräsident Philip Davis. (dpa)
19:11 Uhr
Mittwoch, 29. Oktober
Hurrikan «Melissa» verwüstet Karibikinseln
Zerstörte Häuser, Überschwemmungen und landesweite Stromausfälle prägen das Bild nach dem Sturm. Tausende Menschen suchen Schutz in Notunterkünften, aber die Hilfe läuft teilweise schleppend an.
16:35 Uhr
Mittwoch, 29. Oktober
Noch Hunderttausende in Notunterkünften auf Kuba
Nach einer Evakuierung im Osten von Kuba haben sich am Mittwoch nach Behördenangaben noch immer rund 735'000 Menschen wegen Hurrikan «Melissa» in Notunterkünften aufgehalten. Die Gouverneurin der Provinz Granma, Yanetsy Terry Gutiérrez, teilte mit, von Überflutungen betroffen sei vor allem die Stadt Jiguaní. Es seien Flüsse über die Ufer getreten und Häuser sowie Arbeitsstätten unter Wasser gesetzt worden.
Von Behördenseite wurden auch eingestürzte Häuser und unpassierbare Bergstrassen gemeldet. Auffangbecken der Provinz Granma führten nach heftigen Regenfällen sehr viel Wasser. In der Gegend Charco Redondo von Jiguaní wurden mehr als 400 Liter Regen pro Quadratmeter gemeldet. (dpa)
16:29 Uhr
Mittwoch, 29. Oktober
«Melissa» kostet in Haiti 25 Menschen das Leben
In einer Küstenstadt in Haiti hat Hurrikan «Melissa» 25 Menschen das Leben gekostet. Der Fluss La Digue trat über die Ufer und überflutete die Häuser in der Umgebung. Dutzende Häuser in Petit-Goâve stürzten ein. Noch immer seien Menschen unter den Trümmern eingeschlossen, sagte Bürgermeister Jean Bertrand Subrème.
«Ich bin von der Situation völlig überwältigt», sagte er und appellierte eindringlich an die Regierung, den Opfern zu helfen. Lediglich ein Beamter des haitianischen Zivilschutzes war vor Ort, während die Menschen versuchten, sich vor den Wassermassen in Sicherheit zu bringen. Bereits zuvor wurden sieben Todesfälle durch «Melissa» in der Karibik gemeldet: drei in Jamaika, drei in Haiti und einer in der benachbarten Dominikanischen Republik. (dpa)
14:23 Uhr
Mittwoch, 29. Oktober
«Melissa» wütet über Kuba
Mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometern pro Stunde fegt Hurrikan «Melissa» über Kuba hinweg und sorgt für heftige Überschwemmungen. In den sozialen Netzwerken kursierten erste Videos, die die Situation in den besonders betroffenen Gebieten zeigen sollen: Menschen waten in ihren Häusern durch fast knietiefes Wasser, es sind Hilferufe zu hören. Draussen haben sich Strassen in reissende Flüsse verwandelt.
Der Hurrikan der Kategorie drei von fünf befand sich nach Angaben des US-Hurrikanzentrums NHC etwa drei Stunden nach seiner Ankunft in Kuba über dem Inland der südöstlichen Provinz Santiago de Cuba. Nach Angaben der Regierung waren zuvor mehr als 735.000 der knapp zehn Millionen Einwohner in Sicherheit gebracht worden. Das Hurrikanzentrum hatte vor «lebensbedrohlichen und möglicherweise katastrophalen Sturzfluten mit zahlreichen Erdrutschen» gewarnt. (dpa)
11:00 Uhr
Mittwoch, 29. Oktober
Video zeigt Verwüstung an Flughafen nach Hurrikan «Melissa»
Der internationale Flughafen von Montego Bay auf Jamaika wurde durch den Wirbelsturm schwer beschädigt. Eindrückliche Videoaufnahmen aus einem Terminal zeigen die Verwüstung.
10:56 Uhr
Mittwoch, 29. Oktober
Sturmfolgen in Jamaika: Behörden warnen vor Krokodilen
Nach dem Abzug des zerstörerischen Hurrikans «Melissa» aus dem Karibikstaat Jamaika warnt die Gesundheitsbehörde in den betroffenen Regionen vor Krokodilen.

Heftige Regenfälle und Überschwemmungen könnten die Tiere veranlassen, auf der Suche nach trockenen Böden ihre natürlichen Lebensräume zu verlassen, warnte die regionale Gesundheitsbehörde Serha. Überschwemmte Gebiete sollten gemieden und Kinder und Haustiere von Gewässern ferngehalten werden, hiess es. (dpa)
09:58 Uhr
Mittwoch, 29. Oktober
Hurrikan «Melissa» erreicht Kuba
Der gefährliche Hurrikan «Melissa» hat Kuba erreicht. Der Sturm sei mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde im Südosten der Karibikinsel auf Land getroffen, teilte das US-Hurrikanzentrum (NHC) in der Nacht zu Mittwoch (Ortszeit) in Miami mit.
Der Wetterdienst warnte vor einer stellenweise bis zu 3,6 Meter hohen Sturmflut und heftigen Niederschlägen auf Kuba. In den betroffenen Gebieten sei mit zahlreichen Erdrutschen zu rechnen, sagte ein Sprecher des US-Hurrikanzentrums. Auf der sozialistischen Karibikinsel seien mehr als 700'000 Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht worden, sagte Präsident Miguel Díaz-Canel.
«Melissa» dürfe nicht unterschätzt werden, warnte er in einer Fernsehansprache. «Es wird viel zu tun geben. Wir wissen, dass es viele Schäden geben wird», ergänzte er. Es sei der stärkste Sturm, der Kuba je getroffen habe. «Es wird niemand zurückgelassen, und es werden keine Mittel gescheut, um das Leben der Bevölkerung zu schützen», fügte der Präsident hinzu.
Die Auswirkungen des Hurrikans könnten die schwere Wirtschaftskrise in dem Land mit rund elf Millionen Einwohnern verschärfen. Diese hat auf Kuba bereits zu lang anhaltenden Stromausfällen sowie zu Treibstoff- und Nahrungsmittelknappheit geführt. (dpa)
06:32 Uhr
Mittwoch, 29. Oktober
Zum Katastrophengebiet erklärt: Schwere Schäden auf Jamaika
Der starke Hurrikan «Melissa» hat auf Jamaika Häuser und Strassen beschädigt, ganze Gebiete überflutet und mehr als 530'000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Angesichts der schweren Schäden erklärte die Regierung die Karibikinsel zum Katastrophengebiet. Die Behörden wollten zunächst keine Angaben zu möglichen Opfern machen, sprachen aber von Menschen, die aufgrund der extremen Bedingungen während des Sturms nicht mehr aus ihren beschädigten Häusern gerettet werden konnten.

«Ich habe noch keine verlässlichen Informationen über Tote, aber angesichts der Schäden durch den Hurrikan der Kategorie 5 gehen wir davon aus, dass Menschen ihr Leben verloren haben», sagte Ministerpräsident Andrew Holness dem US-Fernsehsender CNN. Nun zieht der Wirbelsturm in Richtung Kuba weiter, wo er noch in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) auf Land treffen sollte, wie das US-Hurrikanzentrum in Miami mitteilte. In Kuba sind der Regierung zufolge mehr als 735'000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. (dpa)
21:57 Uhr
Dienstag, 28. Oktober
«Melissa» schwächt sich über Jamaika leicht ab
Hurrikan «Melissa» hat wenige Stunden nach dem Auftreffen auf Land über Jamaika leicht an Kraft verloren und ist nun ein Hurrikan der Kategorie 4. Der Wirbelsturm zog mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 240 Kilometern pro Stunde über den Nordwesten der Karibikinsel, wie das Nationale Hurrikanzentrum NHC in Miami mitteilte. Zuvor war «Melissa» mit Windgeschwindigkeiten von 295 Kilometern pro Stunde auf die Küste von Jamaika getroffen.
Es bestehe weiterhin Lebensgefahr, warnte das NHC. Die Menschen sollten ihre Häuser nicht verlassen. Die Regierung warnte vor «katastrophalen Schäden» bei Sturmfluten, Überschwemmungen und Erdrutschen. Auf Videos in den sozialen Netzwerken war zu sehen, wie Dächer abgedeckt wurden, Bäume umstürzten und Strassen überflutet wurden. (dpa)
21:18 Uhr
Dienstag, 28. Oktober
Auch Kuba rüstet sich für Hurrikan «Melissa»
Auch Kuba wappnet sich für den bevorstehenden Durchzug des gefährlichen Wirbelsturms «Melissa». Der Hurrikan werde «mit voller Wucht» bereits in der Nacht zum Mittwoch auf Land treffen, sagte Präsident Miguel Díaz-Canel. Der Sturm gelte als einer der stärksten, wenn nicht der stärkste, der Kuba jemals getroffen habe.
«Melissa» erreichte in Jamaika am Dienstag mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 295 Kilometern pro Stunde als ein Hurrikan der höchsten Kategorie 5. Für die östlichen kubanischen Provinzen Granma, Santiago de Cuba, Guantánamo, Holguín und Las Tunas wurde eine Hurrikan-Warnung herausgegeben.
Díaz-Canel rief die Bevölkerung dazu auf, den Anweisungen der Behörden zu folgen. Zahlreiche Menschen seien bereits evakuiert und in Sicherheit gebracht worden. Niemand solle in seine Häuser zurückkehren, bis die Behörden es für sicher halten.
Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums in Miami bewegte sich das Zentrum des Sturms mit einer Geschwindigkeit von 13 Kilometern pro Stunde nordwärts über Land auf Jamaika, nur 370 Kilometer von Guantánamo in Kuba entfernt. Am Mittwochabend (Ortszeit) soll «Melissa» in Richtung Bahamas weiterziehen. (dpa)
20:12 Uhr
Dienstag, 28. Oktober
«Nur» 6000 Menschen in Notunterkünften
Wegen des extrem gefährlichen Hurrikans «Melissa» haben auf Jamaika rund 6000 Menschen Schutz in 382 Notunterkünften gesucht. Trotz der Aufrufe der Behörden galten die Zahlen der Schutzsuchenden in hochgefährdeten Gebieten wie Saint Elizabeth im Süden des Landes als niedrig. «Jetzt ist nicht die Zeit, mutig zu sein», sagte der Minister für lokale Verwaltung, Desmond McKenzie. «Wettet nicht gegen Melissa, das ist eine Wette, die wir nicht gewinnen können». Die Regierung rechnete damit, dass über 50'000 Menschen wegen der Schäden durch den Wirbelsturm vorübergehend ihre Häuser verlassen müssen.
«Melissa» war als Hurrikan der höchsten Kategorie 5 mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 295 Kilometern pro Stunde im Südwesten von Jamaika auf Land getroffen. Es ist demnach einer der stärksten Hurrikane, die je im Atlantik aufgetreten sind. Die Behörden erwarteten schwere Schäden. «In dieser Region gibt es keine Infrastruktur, die einem Hurrikan der Kategorie 5 standhalten kann», sagte Regierungschef Andrew Holness. (dpa)
19:01 Uhr
Dienstag, 28. Oktober
Videos zeigen Zerstörung
Gemäss Medienberichten soll das Black River Hospital in St. Elizabeth Parish beschädigt worden sein. Das ist unter anderem auf diesem Video auf X zu sehen:
18:38 Uhr
Dienstag, 28. Oktober
Hurrikan «Melissa» erreicht Jamaika
Der stärkste Sturm seit mehr als 170 Jahren hat Jamaika erreicht. Hurrikan «Melissa» traf am Dienstag im Südwesten der Karibikinsel nahe New Hope auf Land, wie das US-Hurrikanzentrum in Miami mitteilte. Dieses warnte vor Sturzfluten und Erdrutschen. Der Sturm der Kategorie 5 - einer der bislang stärksten Hurrikane im Atlantik - hatte demnach Windgeschwindigkeiten von bis zu 295 Kilometern pro Stunde. Auch im Osten von Kuba sollte «Melissa» noch auf Land treffen und dann in Richtung der Bahamas weiterziehen.
Wirklich abzuschätzen war das Ausmass der Schäden zunächst noch nicht. Der gewaltige Hurrikan hatte aber schon vor seinem Eintreffen auf Jamaika für grosse Schäden gesorgt. Die Behörden auf der Karibikinsel meldeten Erdrutsche, umgeknickte Bäume und Stromausfälle. Im Pfad des Hurrikans der höchsten Kategorie 5 befinde sich kein Bauwerk, das einen solchen Sturm unbeschadet überstehen könne, warnte Regierungschef Andrew Holness. Man habe aber alles getan, was man könne, um sich auf «Melissa» vorzubereiten, hiess es von der Regierung. (dpa)

15:51 Uhr
Dienstag, 28. Oktober
Extrem gefährlicher Hurrikan nähert sich Jamaika
Ein Wirbelsturm zieht mit Windgeschwindigkeiten von 295 Kilometern pro Stunde auf die Karibikinsel Jamaika zu. Meteorologen beschreiben die Lage als extrem gefährlich und lebensbedrohlich.
Bereits vor dem Eintreffen des extrem gefährlichen Hurrikans «Melissa» sind auf Jamaika starke Winde zu spüren. Die Menschen wurden dringend aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Der Wirbelsturm der höchsten Kategorie 5 zog mit einer anhaltenden Windgeschwindigkeit von 295 Kilometern pro Stunde auf den Süden der Karibikinsel zu, wie das US-Hurrikanzentrum NHC in Miami mitteilte.
Er könnte als stärkster Hurrikan auf Jamaika treffen, der seit Beginn der systematischen Aufzeichnung im Jahr 1851 über dem Karibikstaat je registriert wurde. Das UN-Nothilfebüro OCHA sprach von einem «Jahrhundertsturm».
«Dies ist die letzte Chance, Ihr Leben zu schützen!», schrieb das Hurrikanzentrum auf der Plattform X. Das Hurrikanzentrum empfahl den Menschen, sich in Innenräume ohne Fenster zu begeben, sich mit einer Matratze zu bedecken oder einen Helm zu tragen. «Das Beste, was Sie machen können, ist, so viele Wände wie möglich zwischen sich und die Aussenwelt zu bringen», hiess es. (dpa)
08:16 Uhr
Freitag, 24.Oktober
Flugzeuge kämpfen gegen Sturm «Benjamin»
Am Donnerstag ist der Herbststurm «Benjamin» über die Schweiz gefegt. Die starken Winde sorgten am Flughafen Zürich für erschwerte Flugbedingungen. Auf der Alpennordseite wurden Böen mit Geschwindigkeiten von über 100 Km/h gemessen.
10:18 Uhr
Donnerstag, 23. Oktober
Sturmböen und umgestürzte Bäume: «Benjamin» weht durch die Schweiz
Sturm «Benjamin» hat nach Frankreich auch die Schweiz erreicht. Am Donnerstagmorgen sorgten umgestürzte Bäume vor allem im Jura für blockierte Strassen. Der Durchzug der Kaltfront sorgte vielerorts für orkanartige Sturmböen.

- St. Chrischona (BS): 141,8 Kilometer pro Stunde
- La Dôle (VD): 140 Kilometer pro Stunde
- Les Diablerets (VD): 135,4 Kilomter pro Stunde
- Chasseral (BE): 131 Kilomter pro Stunde
- Plaffeien (FR): 125,6 Kilomter pro Stunde

Im Flachland wurden in Schönenbuch (BL) und Nyon VD) jeweils 111 km/h gemessen, in Nüsch bei Laufen (BL) 104 km/h, in Binnigen (BL) 102 km/h. Noch stärker tobte «Benjamin» in Frankreich in der Normandie. In Fécamp wurden 161 km/h, beim Cap de la Heve 150 km/h gemessen. (zen)
07:21 Uhr
Montag, 20. Oktober
Der Regen kehrt nach langer Zeit zurück
Nach einer Bilderbuch-Woche in den Bergen mit Sonne und Fernsicht sowie einem goldenen Samstag auch im Mittelland schlägt das Wetter nun um. Am Wochenende löste sich der Hochnebel fast landesweit auf. Damit ist es nun vorbei: Das stabile Hoch weicht, mehrere Tiefdruckgebiete übernehmen.
Ab heute Montag regnet es im Norden vielerorts erstmals seit dem 6. Oktober, im Süden ist es sogar der erste Niederschlag des Monats. Mitte Woche folgen weitere Tiefs mit mehr Regen und stürmischem Wind. Aber temperaturmässig bleibt es vorerst mild, die Schneefallgrenze liegt teils bei 3000 Metern. In der zweiten Wochenhälfte bleibt das Wetter unbeständig und windig, zudem wird es kühler. Die Schneefallgrenze sinkt auf unter 2000 Meter. (rem)
07:22 Uhr
Dienstag, 9. September
Dienstag startet nass
Das Wetter am Dienstag ist wenig erbaulich. Zumindest nicht für jene, die nach draussen müssen. Teilweise schüttet es nämlich kräftig. Am Morgen zieht eine Regenfront über die Schweiz. Es lohnt sich also, den Regenschirm einzupacken. Am längsten dürfte es in der Ostschweiz regnen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Bis am Mittag verbessert sich die Lage.

Allerdings könnte am frühen Mittwochmorgen die nächste Regenzelle über unser Land ziehen. Betroffen sind dann vor allem das Tessin sowie Teile des Kantons Graubünden. (cri)
09:21 Uhr
Freitag, 5. September
Blitze, Hagel und Sturmböen: Gewitter tobten in vielen Teilen der Schweiz
Am Donnerstagabend kam es in vielen Teilen der Schweiz zu teils heftigen Gewittern. In Appenzell Ausserrhoden fielen dicke Hagelkörner, in Grenchen wehten Sturmböen mit bis zu 80 km/h und im Kanton Waadt stürzten Bäume um. Zudem zuckten alleine bis 20 Uhr über 14'000 Blitze am Himmel. Alle Einzelheiten finden Sie im Video unten:
06:16 Uhr
Freitag, 5. September
Teils heftige Gewitter über der Schweiz – Mega-Hagelkörner im Appenzellerland
Mehrere Teile der Schweiz erlebten einen wettertechnisch turbulenten Donnerstagabend. Von einem heftigen Hagelsturm getroffen wurde etwa das Appenzeller Vorderland. SRF News wurden von einem Leserreporter Bilder zugestellt, die Hagelkörner in der Grösse eines Fünflibers zeigten.

Aber auch in der Nordwestschweiz war das Gewitter zu spüren. In Grenchen im Kanton Solothurn fegten Sturmböen mit bis zu 80 km/h über das Land. Im Kanton Waadt meldeten die Behörden umgestürzte Bäume. Starker Niederschlag ging auch in der Region Zürich nieder. So wurden in Winterthur-Seen in nur einer Stunde 38 Milimeter Niederschlag gemessen.
Auch die Blitzaktivität war enorm, wie SRF News weiter mitteilt. Bis 20 Uhr abends verzeichnete man mehr als 14'000 Blitze über der Schweiz. (luk)
08:45 Uhr
Freitag, 29. August
Naturschauspiel am Vorderrhein: Regen sorgt für zweifarbige Flussmündung
Spezielles Naturphänomen in Ilanz: Bei der Flussmündung zwischen Glenner und Vorderrhein erschien das Wasser zweifarbig. Der anhaltende und heftige Regen führte zu der speziellen Färbung der beiden Flüsse.
16:47 Uhr
Donnerstag, 28. August
Regenwalze zieht über die Schweiz
Der Bund hat in mehreren Regionen die höchste Unwetter-Gefahrenstufe ausgerufen. Insbesondere im Süden der Schweiz könnte es zu Hochwasser, Murgängen und Erdrutschen kommen. (lha)
17:41 Uhr
Mittwoch, 27. August
Extreme Niederschläge erwartet: Bund ruft höchste Warnstufe aus
Es wird nass in der Schweiz – und zwar richtig. Während am Dienstag noch sommerliche 30 Grad in Basel gemessen wurden, zeigt sich der Mittwoch bereits von seiner ungemütlichen Seite. Laut MeteoSchweiz soll ab 18 Uhr eine Regenfront über das Land rollen – begleitet von Gewittern.
Verantwortlich ist feuchte Mittelmeerluft, die durch ein Tief über Spanien und die Überreste von Ex-Hurrikan «Erin» in den Alpenraum geführt wird.
Gefahrenstufe 5 im Süden – 250 mm Regen möglich
Für viele Kantone gilt derzeit Gefahrenstufe 3, etwa Zürich, Aargau, St.Gallen und Thurgau. Graubünden und das Tessin stehen unter Warnstufe 4.
In besonders gefährdeten Gebieten Graubündens – etwa im Lugnez-Valsertal, Rheinwald, Val Medel-Sumvitg und Bivio-Avers – gilt sogar die höchste Warnstufe 5. In diesen Regionen sind bis zu 160 Millimeter Regen möglich – innerhalb weniger Stunden.
In Hotspot-Regionen des Tessins wie dem Locarnese, den Centovalli sowie dem Maggia- und dem Verzascatal rechnen Meteorologinnen und Meteorologen mit 150 bis 200 Millimetern, lokal sind bis zu 260 Millimeter Niederschlag zwischen Mittwochabend und Freitagmorgen möglich.
Auch das Misox, das Calancatal, das Bergell und das Oberengadin dürften stark betroffen sein. Mit einer Schneefallgrenze von 3300 bis 3600 Metern gelangt fast der gesamte Regen direkt in Flüsse und Bäche – die Abflussmengen steigen rasant. Die Behörden warnen vor Überschwemmungen, Hangrutschen, Murgängen und Verkehrsbehinderungen. Ufergebiete und steile Hänge sollten unbedingt gemieden werden.
Auch auf der Alpennordseite werden bis Freitagmorgen messbare Niederschläge erwartet, wenn auch deutlich geringer als im Süden.
Am Donnerstag fällt in weiten Teilen der Schweiz verbreitet anhaltender Regen, teils begleitet von Gewittern. Erst am Freitagmorgen beruhigt sich das Wetter vorübergehend – doch bereits am Abend ziehen von Westen her erneut Schauer und Gewitter auf.
Zugang zum Bavonatal wird gesperrt
Wegen der starken Regenfälle und drohender Murgänge wird der Zugang zum Bavonatal im Kanton Tessin ab Mittwochabend gesperrt. Dies ab 20 Uhr Ortszeit, wie das Tessiner Nachrichtenportal tio.ch berichtet.
Die Sperre gelte sowohl für Fussgänger als auch für Fahrzeuge ab der Gemeinde Cavergno. Wer sich bereits im Tal aufhalte, solle auf Fahrten verzichten und den Anweisungen der Behörden folgen. Die Bevölkerung sei aufgerufen worden, grösste Vorsicht walten zu lassen. (watson.ch/les/luk)
08:10 Uhr
Montag, 25. August
Die Prognose für die kommenden Tage sagt: Temperatur sinkt
Ist der Sommer schon bald endgültig vorbei? Ein Blick auf die Wetter-Prognosen lässt dies zumindest erahnen. Zwar sind für Dienstag und Mittwoch noch warme 28 respektive 26 Grad Celsius angesagt, zudem soll es trotz möglichen Regenschauern in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch meist sonnig sein. Doch danach sinken die Temperaturen spürbar.
Ab Donnerstag steigen die Temperaturen nicht mehr über die 20-Grad-Marke. Meist ist es stark bewölkt. Der Bund erwartet «häufige sowie teils ergiebige, gewittrig durchsetzte Niederschläge». Und dies vor allem in den zentralen und östlichen Alpen. Auch für das Wochenende, wenn in Mollis der Schwingerkönig gekrönt wird, ist nicht Sommer, Sonne, Sonnenschein angesagt, sondern eher wechselhaftes Wetter. (chm)
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