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Neuer Platz 1: Das sind die beliebtesten Babynamen der Schweiz

Die neue Namensstatistik des Bundes zeigt, welche Vornamen aktuell im Trend liegen – und welche an Beliebtheit verloren haben.
Am Kantonsspital Aarau sind dieses Jahr ebenfalls mehr Babys zur Welt gekommen als zur gleichen Zeit im letzten Jahr. (Bild: Symbolbild: Keystone / Gaetan Bally)

Geschmäcker sind verschieden und ändern sich – doch geht es um den Namen für den Nachwuchs, sind sich Eltern seit Langem erstaunlich einig. Seit Jahren führt Noah bei den Buben die Rangliste der am häufigsten vergebenen Vornamen an – und das mit grossem Abstand. Auch 2025 wieder, wie neue Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen. 481 im vergangenen Jahr geborene Babys heissen Noah. Der zweitbeliebteste Name Liam wurde 341-mal vergeben. Auf Platz 3 hat sich Gabriel vor Matteo geschoben.

Bei den Mädchen belegen Emma, Mia und Sofia seit Jahren die ersten drei Plätze. War Emma bisher unangefochtene Nummer 1, ist sie nun von Sofia überholt worden. 370 Babys erhielten 2025 diesen Namen.

Nebst dem Trend kurzer Namen fällt bei den Mädchen auf, dass sämtliche Namen in der Top 10 auf -a enden. Bei den Buben ist derweil der Anfangsbuchstabe L seit Jahren äusserst beliebt. Fünf der zehn häufigsten Babynamen beginnen so: Nebst Liam sind das Luca, Leo, Louis und Leon.

Der grösste Aufsteiger bei den neugeborenen Buben ist Arno und bei den Mädchen Liyana. Am meisten Plätze verloren haben Linda und Milan. Unter den Top 100 finden sich zwei neue Namen: Mina und Maleo.

Noah flächendeckend an der Spitze

Noah ist sowohl in  deutsch- wie auch in französischsprachigen Kantonen beliebt. In den Kantonen Waadt und Freiburg steht Gabriel an der Spitze und auch Matteo (Basel-Stadt, Luzern) sowie Dario (Nidwalden, Glarus) haben in jeweils zwei Kantonen die Nase vorn.

Im Gegensatz zu den Buben sind bei den Mädchen die beliebtesten Namen in den Kantonen breit gefächert. Nur gerade Sofia sticht in vier Kantonen als Nummer 1 hervor, wobei sich diese über drei Sprachgebiete verteilen. Lia, Mia, und Olivia sind in jeweils zwei Kantonen an der Spitze.

Wirft man einen Blick auf die Gesamtbevölkerung, stechen ebenfalls klare Spitzenreiter hervor: Fast 72'000 Marias und rund 63'000 Daniels gibt es in der Schweiz. Auf Platz 3 und 4 folgen Thomas und Peter.

 
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