Coop reagiert nach Kritik an Rabatt-Preisschildern – so sieht es bei der Migros aus
Rabatt-Preisschilder, mit denen auf vergünstigte Produkte oder Aktionen im Detailhandel aufmerksam gemacht werden, riefen im März das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) auf den Plan.
Der Grund: Die Preise waren häufig nur schwer zu entziffern, mehrere Personen beklagten damals gegenüber «RTS», dass sich der Aktionspreis zu schlecht vom Einzelpreis unterscheiden liess.

Vom Seco hiess es damals, dass die Migros gegen die Regeln der eidgenössischen Preisbekanntgabeverordnung (PBV) verstosse. Diese verlangt unter anderem, dass der Preis gut lesbar bekannt gegeben werden muss. Überwacht wird die Einhaltung der PBV vom Seco. Die Praxis von Coop hielt man damals zwar nicht für regelwidrig, aber für grenzwertig.

Nun hat Coop auf die Kritik reagiert. Wer heuer in einer Coop-Filiale auf Rabatt-Preisschilder trifft, der sieht einen deutlichen Unterschied zu den alten Preisschildern.

Was macht die Migros?
Auch die Migros nimmt die Rückmeldungen von Kundinnen und Kunden sowie dem Seco ernst. Man stehe seit März mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft im Austausch, sagt Mediensprecherin Prisca Huguenin-dit-Lenoir von der Migros gegenüber watson:
Es kann aber noch ein wenig dauern, bis auch in der Migros die Rabatt-Schilder angepasst werden. «Die finale technische Umsetzung des neuen Layouts der Schilder dürfte noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen», so Huguenin-dit-Lenoir. (ome, watson.ch)
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