Neuste Umfrage zeigt: Rennen um die 10-Millionen-Schweiz ist völlig offen
Noch steht es unentschieden. Beim Abstimmungskampf um die 10-Millionen-Schweiz gibt es derzeit keine klare Tendenz. 47 Prozent der Befragten würden die Vorlage derzeit ablehnen. Ebenfalls 47 Prozent unterstützen sie. Nur sechs Prozent sind noch unentschlossen. Das zeigt die erste Welle der SRG-SSR-Trendbefragung zu den Volksabstimmungen vom 14. Juni vom Forschungsinstitut gfs.bern.
Der Normalfall ist, dass die Zustimmung für Initiativen sinkt, je näher der Abstimmungstermin kommt. Die Demoskopen sehen auch bei der 10-Millionen-Schweiz diese Tendenz: «Es deutet vieles auf einen klassischen, wenn auch besonders engen Abstimmungskampf», wie es im Bericht heisst.
Knappe Kiste auch beim Zivildienst
Ebenfalls als offen wertet die Umfrage die andere Abstimmung. Auch bei der Änderung des Zivildienstgesetzes sei es zu früh für eine definitive Aussage. Zwar liegen die Befürworter hier derzeit vorne: 52 Prozent wollen Ja stimmen und nur 40 Prozent waren eher oder sicher im Nein. «Der Vorsprung ist begrenzt, ein relevanter Teil der Teilnahmewilligen ist noch nicht festgelegt, und die Meinungsbildung befindet sich insgesamt erst in einem mittleren Stadium», heisst es im Bericht.
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