Neue Infos zum Fälschungsskandal: Fischer flog bei einer Razzia in Graubünden auf
Vor drei Jahren wurde Patrick Fischer von der Staatsanwaltschaft in Luzern wegen Urkundenfälschung verurteilt. Der langjährige Trainer der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft fälschte für die Olympischen Spiele 2022 ein Impfzertifikat, damit er nach China reisen konnte. Zwei Tage nachdem dies die Öffentlichkeit erfuhr, wurde der 50-Jährige kurz vor der Weltmeisterschaft im eigenen Land entlassen.
Wie der Klein Report nun herausgefunden hat, ist auch bekannt, wie die Justiz damals von der Fälschung erfuhr. Im Jahr 2023 kam es in Graubünden bei einer kriminellen Gruppierung zu einer Razzia. Diese Gruppe hatte während der Corona-Zeit Impfungen organisiert, aber auch Zertifikate gefälscht.

Bei der genannten Razzia war auch der Name von Patrick Fischer zu sehen. Da Fischer im Kanton Luzern wohnt, wurde dieser Fall an die zuständige Staatsanwaltschaft in der Innerschweiz weitergegeben. Daraufhin wurde Fischer wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe von 39'000 Franken verurteilt.
An die Öffentlichkeit kam dieser Fall erst, weil sich Fischer bei einem Mittagessen mit SRF-Reporter Pascal Schmitz verplapperte. Schmitz recherchierte danach und wollte den Fall publik machen. Der Eishockeyverband und Fischer kamen ihm aber zuvor und veröffentlichten ein Statement, in dem sich Fischer erklärte.
Ersetzt wurde Fischer, der nach der WM ohnehin zurückgetreten wäre, von seinem renommierten Nachfolger Jan Cadieux. Die Eishockey-Nati bestreitet in einer Woche das erste WM-Spiel. Dann treffen die Schweizer in Zürich auf Titelverteidiger USA. (riz/watson)
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