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«Mich interessiert, was läuft»: Gemeinde-App Crossiety informiert über das Dorfgeschehen

Die Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann hat am Freitagnachmittag die Personengruppe 65+ zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Den anwesenden Personen wurde die Gemeinde-App Crossiety vorgestellt.
Eine Teilnehmerin hat die App auf ihrem Smartphone geöffnet. (Bild: Christiana Sutter)
Roger Scherrer und Edith Meyer führen durch den Kurs zur App Crossiety. (Bild: Christiana Sutter)
Peter Schneider hat das Tablet und das Smartphone mitgenommen. (Bild: Christiana Sutter)
Edith Meyer steht für weitere Fragen zur Gemeinde-App Crossiety im Gemeindehaus zur Verfügung. (Bild: Christiana Sutter)

Pünktlich um 14.30 Uhr begrüsste Roger Scherrer, Institutionsleiter des Horbs, gemeinsam mit Edith Meyer, Gemeindeschreiberin von Wildhaus-Alt St. Johann, die 15 Anwesenden im Wintergarten des Horbs in Alt St.Johann. Neben Personen, die wegen der Informationsveranstaltung zur Gemeinde-App Crossiety gekommen waren, nahmen auch mehrere Bewohnende des Altersheims teil. Für sie bot der Anlass eine willkommene Abwechslung zum Heimalltag.

Unter den 65- bis 84-jährigen Teilnehmenden waren zwei Männer, die übrigen Teilnehmenden waren Frauen. Ausgerüstet mit Smartphone oder Tablet sassen sie im Wintergarten und warteten gespannt auf die Erläuterungen von Edith Meyer. Die App kannten bereits alle – doch längst nicht alle Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten waren ihnen vertraut. «Dass es eine Info gibt, habe ich in der App gelesen», sagte eine Teilnehmerin. Eine 84-jährige Person war über den Gemeinde-Newsletter auf den Anlass aufmerksam geworden.

Roger Scherrer und Edith Meyer führen durch den Kurs zur App Crossiety. (Bild: Christiana Sutter)

Entstanden aus der Zukunftswerkstatt

Die Gemeinde-App ist aus der Zukunftswerkstatt «Zäme hebä, zäme lebä» hervorgegangen, die Ende September 2025 lanciert wurde. Die Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann will sich mit der Werkstatt für die Zukunft rüsten und Ideen sammeln. An zwei Workshops wurden gemeinsam mit der Bevölkerung die Wünsche und Anliegen von Einheimischen, Zweitwohnungsbesitzenden und weiteren Interessierten aufgenommen.

Beim Thema Kommunikation diskutierten die Teilnehmenden verschiedene Möglichkeiten, wie der Austausch innerhalb der Gemeinde künftig verbessert werden könnte. Das Rennen machte schliesslich die Crossiety-App – eine digitale Lösung für den lokalen Austausch. Auf dem digitalen Dorfplatz können sich Nutzerinnen und Nutzer untereinander sowie mit der Gemeinde, Vereinen, Institutionen und Interessengruppen vernetzen und austauschen. Die App lässt sich auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop nutzen.

Peter Schneider hat das Tablet und das Smartphone mitgenommen. (Bild: Christiana Sutter)

Infos zum Feuerverbot oder Veranstaltungen

Die App ist in vier Bereiche gegliedert: «Dorfplatz», «Events», «Marktplatz» und «Gruppen». Auf dem Dorfplatz werden aktuelle Informationen aus der Gemeinde veröffentlicht – etwa Hinweise zum aktuellen Feuerverbot oder die Schiessanzeige des Militärs. Vereine und Gewerbe können auf aktuelle Angebote und Veranstaltungen aufmerksam machen. Unter «Events» findet sich eine Übersicht über Veranstaltungen in der Gemeinde und der umliegenden Region. Der «Marktplatz» bietet die Möglichkeit, Gegenstände zu kaufen oder zu verkaufen. Im Bereich «Gruppen» sind verschiedene Interessengruppen zu finden.

Je nach Interesse kann man einer Gruppe beitreten oder ihr folgen. Eine wichtige Einstellung ist zudem die Auswahl der gewünschten Gemeinden. Wer möchte, kann sich über sämtliche Gemeinden im Umkreis von 20 Kilometern informieren lassen oder die Informationen auf die eigene Wohngemeinde beschränken. Für den 83-jährigen Peter Schneider aus Alt St.Johann ist gerade der Blick über die Gemeindegrenzen hinaus interessant. «Mich interessiert, was in den umliegenden Gemeinden läuft – und das aus erster Hand. Schön wäre es daher, wenn auch die Gemeinde Nesslau die App hätte.»

Dass die Gemeinde-App nicht nur für die digitalaffine Bevölkerung sondern auch für Menschen im fortgeschrittenen Alter gut nutzbar ist, zeigte die Veranstaltung am Freitag. Offene Fragen wurden gemeinsam geklärt und die eine oder andere Einstellung gleich vor Ort angepasst. Für weitere Fragen und persönliche Unterstützung steht Edith Meyer gerne zur Verfügung. «Bei Bedarf kann man zu mir ins Gemeindehaus kommen.»

Edith Meyer steht für weitere Fragen zur Gemeinde-App Crossiety im Gemeindehaus zur Verfügung. (Bild: Christiana Sutter)
 
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