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Jugendliche missachten Strassenverkehrsregeln und flüchten vor Polizeikontrolle

In der Region Werdenberg-Sarganserland haben Jugendliche mit E-Scootern und Mofas mehrfach gegen das Strassenverkehrsrecht verstossen. In Oberbüren sind zwei 15-Jährige vor einer Polizeikontrolle geflüchtet.
Die Polizei stellte mehrere E-Scooter sicher. (Bild: Kapo SG)

Am Mittwoch hat die Kantonspolizei St.Gallen in der Region Werdenberg-Sarganserland diverse Kontrollen durchgeführt. Dabei stellten die Polizistinnen und Polizisten gemäss Communiqué sieben Verstösse fest, darunter E-Scooter und Mofas mit massiv überhöhten Maximalgeschwindigkeiten.

  • In Sevelen wurde ein 14-Jähriger ohne Fahrberechtigung auf einem E-Scooter angehalten. Ein 13-Jähriger und ein 15-Jähriger fuhren mit überhöhten Geschwindigkeiten von 78 km/h und 56 km/h. Der E-Scooter des 13-Jährigen sowie das Mofa des 15-Jährigen wurden sichergestellt.
  • In Mels wurden ein 13-Jähriger und ein 14-Jähriger auf E-Scootern ohne Fahrberechtigung gestoppt. Der E-Scooter erreichte 37 km/h und wurde ebenfalls sichergestellt.
  • In Buchs fuhren zwei 14-Jährige auf dem Trottoir, der Fahrer hatte keine Fahrberechtigung. Ein 15-Jähriger war mit seinem Mofa mit 52 km/h unterwegs – das Fahrzeug wurde sichergestellt.
  • In Sargans war ein 16-Jähriger mit einem E-Scooter unterwegs, der in schlechtem Zustand war: Das Gewebe am Vorderrad war sichtbar, die Bremsen fehlten und die hintere Achse war gebrochen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Ein 13-Jähriger fuhr einen E-Scooter mit 29 km/h.

Am Donnerstagabend, kurz vor 21.15 Uhr, fiel einer Patrouille im Bereich Industrie Haslen in Oberbüren die Fahrweise zweier Jugendlicher auf E-Scootern auf. Trotz Blaulicht und Haltezeichen ignorierten die Jugendlichen die Anweisungen der Polizei und flüchteten. Eine zweite Patrouille entdeckte wenig später mehrere E-Scooter-Fahrer, darunter die beiden Flüchtigen. Auch diesmal missachteten sie die Haltezeichen und entzogen sich der Kontrolle.

Im Verlauf der Ermittlungen wurden vier 15-Jährige an ihren Wohnorten angetroffen. Teilweise waren sie während der Fahrten vermummt gewesen. Die Polizei stellte fest, dass die E-Scooter vermutlich nicht für den öffentlichen Strassenverkehr zugelassen waren und keinen Versicherungsschutz hatten. Zudem überschritten sie wahrscheinlich die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h deutlich. Alle E-Scooter wurden sichergestellt.

Die Kantonspolizei führt unter der Leitung der Jugendanwaltschaft weitere Abklärungen durch. Das schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung. (kapo/nat)

 
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