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Volley Toggenburg fordert Lugano, verliert aber in drei Sätzen

Das NLA-Team von Volley Toggenburg bezieht im Tessin die dritte Saisonniederlage im dritten Spiel. Nur einmal sah es kurz so aus, als könnten die Wattwilerinnen einen Satz gewinnen.
Jubeln durften die Wattwilerinnen in Lugano nur über einzelne Spielzüge. Punkte gab es erneut keine. (Bild: Matteo Rusca)

Volley Toggenburg lieferte Lugano am Samstag einen beherzten Kampf, musste sich auswärts aber mit 0:3 geschlagen geben. Besonders im zweiten Satz standen die Wattwilerinnen kurz vor einem Satzgewinn. Letztlich verhinderten zu viele Eigenfehler und Probleme in der Annahme ein besseres Resultat. Somit resultierte die dritte Niederlage im dritten Spiel der Saison, nach der Volley Toggenburg punktelos auf dem vorletzten Tabellenplatz liegt. Die Tessinerinnen belegen zurzeit Platz drei.

Volley Toggenburg startete gut in die Partie und zwang Lugano früh zu einem Time-out. Danach fanden die Gastgeberinnen jedoch besser ins Spiel und nutzten die Fehler der Wattwilerinnen konsequent aus. Die Annahme verlor zunehmend an Stabilität, während Lugano mit präzisen Angriffen punktete. Der erste Satz ging mit 25:16 an die Tessinerinnen.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes, von Fehlern geprägtes Spiel. Lugano setzte sich zwischenzeitlich auf 20:16 ab, doch Toggenburg kämpfte sich mit starken Services zurück.

Beim Stand von 21:22 lagen die Gäste kurzzeitig in Führung. In der spannenden Schlussphase wehrten die Wattwilerinnen mehrere Satzbälle ab und glichen zum 26:26 aus. Erst mit dem vierten Satzball sicherte sich Lugano den Durchgang mit 28:26.

Von Fehlern zu stark aus dem Konzept gebracht

Auch im dritten Satz hielt Volley Toggenburg zunächst gut mit. Allerdings bereitete die instabile Annahme weiterhin Schwierigkeiten im Spielaufbau. Lugano setzte sich nach umkämpften Ballwechseln zunehmend ab und entschied den Satz mit 25:17 für sich.

Trainer Eraldo Buonavita sah trotz der Niederlage positive Ansätze: «Wir sind sehr gut gestartet und liessen nicht locker im zweiten Satz. Mit etwas mehr Wettkampfglück beim 26:28 wäre mehr drin gewesen.» Gleichzeitig müsse seine Mannschaft lernen, sich nach Eigenfehlern schneller wieder zu fangen. Seine Spielerinnen liessen sich von Fehlern noch zu stark aus dem Konzept bringen.

Am 31. Oktober ist Volley Toggenburg bei Franches-Montagnes in Saignelegier zu Gast. Alle Spiele der NLA können unter www.volleyballarena.tv live mitverfolgt werden. (pd)

 
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