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Meldungen vom 19. September bis 16. Oktober

Im Toggenburg-Ticker finden Sie einen bunten Mix aus News, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Thur- und Neckertal.
von Redaktion
Eine semistationäre Messanlage im Einsatz. (Bild: Philipp Zimmermann)
Carlo Janka bei einer Lesung in Bütschwil. (Bild: zvg)
Madeleine Imbeck und Joel Meyer. (Bild: zvg/Jürgen Bindrim)
Robin Keller, links, gelang am Donnerstagabend in Zuzwil schon in der vierten Minute das 1:0 für Ebnat-Kappel. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Das Dorfzentrum von Mosnang, mit Kirche. (Bild: Martin Lendi)
Messung mittels bodengestütztem Radarinterferometer zur Ermittlung von Bewegungen in der Felswand. (Bild: zvg)
Das Johanneum in Neu St.Johann ist Arbeits- und Wohnort von über 200 Menschen mit Beeinträchtigung. (Bild: zvg)
Rund 140 Alpkäse aus allen Alpregionen der Schweiz sowie dem Fürstentum Liechtenstein wurden bewertet. (Bild: Michael Huwiler)
DIe Schulkinder haben die Bauabsperrung bemalt. (Bild: zvg)
(Bild: Leserbild: Angelika Alder)
Miss Stein Daria aus dem Stall der Familie Rust Thomas. (Bild: zvg)
Marianna Gehrig möchte für die SVP in den Lütisburger Gemeinderat. (Bild: zvg)
Gemeindepräsident Roman Habrik überbrachte Agnes Singenberger die besten Wünsche zum 102. Geburtstag. (Bild: zvg)
Der Güterschuppen am Bahnhof in Nesslau wurde Ende August abgerissen, da das Gebäude in schlechtem Zustand war. (Bild: Franz Steiner)
Das neue Zugseil für die Säntis Schwebebahn wird eingezogen. (Bild: zvg/Rene Niederer)
Blick auf die Arbeiten mit der Tierwis im Hintergrund. (Bild: zvg/Rene Niederer)
Für das Oktoberfest in der Eintracht Kirchberg mit «Sixpäck» verlost das Toggenburger Tagblatt Tickets. (Bild: zvg)
Am Freitag kommt es zur Grossübung der EInsatzkräfte. (Bild: Symbolbild: Kantonspolizei St.Gallen)
Der ehemalige ESC-Teilnehmer Remo Forrer ist seit drei Jahren Olma-Botschafter. (Bild: zvg)
Fabian Rütsche ist Comedian und Moderator. (Bild: Lorena La Spada)
So oder so ähnlich wird es ab dem 20. November auf dem Bazenheider Ifang aussehen. (Bild: Archivbild: Beat Lanzendorfer)
Hana Poláková (am Ball) erzielte auch in Visp ihren obligaten Treffer. (Bild: Archivbild: Beat Lanzendorfer)
Die Thur in Wattwil führt bereits wieder mehr Wasser als die Tage davor. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Der Regen brachte etwas Wasser die Gewässer der Region. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Der Säntis ist nun in Weiss gehüllt. (Bild: zvg)
Auf dem Chäserrugg ist es noch Grün. (Bild: zvg)
Die Strasse zwischen Hemberg und Urnäsch wird am Donnerstag gesperrt. (Bild: Sabine Camedda)
So sollte Sperrgut nicht entsorgen werden. (Bild: zvg)
Hannes Grassegger, Gründer von «Spatz». (Bild: zvg)
Basierend auf einem Roman erzählt «Die Vorkosterinnen», wie eine Gruppe von Frauen gezwungen werden, Nahrungsmittel zu testen, um eine Vergiftung von Hitler zu verhindern. (Bild: zvg)
Der Jugendchor der Stadtkirche Winterthur konzertiert zum Ende seiner Herbst-Singwoche in der katholischen Kirche Wildhaus. (Bild: zvg)
Nachdem sich ein 34-jähriger Bulgare einer Verkehrskontrolle entzogen hatte, konnte er auf der Flucht gefasst werden. (Bild: Symbolbild: kapo)
Der Güterschuppen am Bahnhof in Nesslau wurde am 27. August abgerissen, weil das Gebäude in einem schlechten Zustand war. (Bild: Franz Steiner)
Das Buch von Leo Gehrig handelt von einer Familie aus Wolfertswil. (Bild: zvg)
Am 10. Oktober 2026 rockt FA/KE die Bühne in der «Eintracht» Kirchberg. Das «Toggenburger Tagblatt» verlost Tickets. (Bild: zvg)
Die Thur, hier in Lütisburg, ist fast zum Rinnsal verkommen. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Das Gartenteam des Vereins Löchli. (Bild: zvg)
Die Dimension des Permakulturgartens ist aus der Luft sichtbar. (Bild: zvg)
Bericht über die schreckliche Hungersnot von 1816/1817. (Bild: zvg)
Seit dem 8. März fehlt von Andreas Portmann jede Spur. (Bild: zvg/Kapo SG)
Der Kanton meldet die Anzahl beim RAV gemeldete Stellensuchende. (Bild: Stefan Kaiser)
Semistationäre Messanlagen werden alle paar Tage an einen neuen Standort verschoben. (Bild: Symbolbild: Philipp Zimmermann)
Miss Ebnat-Kappel 2026 wurde die Kuh Enzian, hier mit Besitzer Ruedi Brunner von der GG Hans und Ruedi Brunner. (Bild: zvg/Daniela Giezendanner)
Ramona Forchini aus Wattwil startet für das BIXS Cross-Country Team und zeigte in den USA, dass sie zu den Top-Fahrerinnen gehört. (Bild: Phil Bucher)
Trifft in jedem Spiel: Hana Poláková stellte gegen Basel mit dem Tor zum 3:1 die Weichen auf nächsten Sieg für die Nesslau Sharks.. (Bild: Archivbild: Beat Lanzendorfer)
Auch der Spielplatz Thurpark profitiert von den Aufwertungsmassnahmen. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Der Kanton spart sich jährlich einen J+S-Grunausbildungskurs im Obertoggenburg. (Bild: zvg)
Bei der Wahl ins Schulpräsidium von Lichtensteig kommt es zu einem Zweikampf. (Bild: Sascha Erni)
Aufgrund der langanhaltenden Trockenheit herrscht in vielen Toggenburger Gemeinden ein Feuerverbot. (Bild: Symbolbild: Sandra Ardizzone)
Mauro Gilardi, Golfprofi aus Wattwil. (Bild: zvg)

17:48 Uhr

Freitag, 16. Oktober

Semistationäre Blitzer in der Region

Eine semistationäre Messanlage im Einsatz. (Bild: Philipp Zimmermann)

Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen. Die kommenden Tage stehen die Radaranlagen in der Region Wil und Toggenburg wie folgt:

Bütschwil-Ganterschwil, Ganterschwil, Toggenburgerstrasse; Wattwil, Wattwil, Wilerstrasse; Wil, Wil, Autobahn A1. (kapo)

17:16 Uhr

Freitag, 16. Oktober

Wattwil: Podium zur Schulpräsidiums-Wahl

Wer wird Nachfolger von Norbert Stieger? Der Präsident der Schulgemeinde Wattwil-Krinau geht Ende Januar nach 27 Jahren im Amt in Pension. Die Ersatzwahl findet am 29. November statt. Mit Marie Allenspach und Stefan Grob stellen sich zwei Kandidierende zur Wahl.

Diese Zeitung organisiert in Zusammenarbeit mit den vereinigten Wattwiler Ortsparteien ein öffentliches Wahlpodium, an welchem den beiden Kandidierenden auf den Zahn gefühlt wird. Auch die Schulratsersatzwahl (neun Kandidierende für zwei Sitze) wird Thema sein. Das Podium findet statt am Dienstag, 3. November, 20 Uhr in der Aula des Berufs- und Weiterbildungszentrums Toggenburg (BWZT) in Wattwil. Moderiert wird der Anlass von Simon Dudle, Redaktionsleiter Toggenburger Tagblatt. (red)

09:38 Uhr

Freitag, 16. Oktober

Carlo Janka liest in Lichtensteig

Carlo Janka bei einer Lesung in Bütschwil. (Bild: zvg)

Am 6. November, um 19.30 Uhr, liest Carlo Janka in der Städtli-Bibliothek Lichtensteig aus seinem Buch «Durchbruch». Carlo Janka gehörte zu den erfolgreichsten Schweizer Skifahrern seiner Generation. Seinen grössten Erfolg feierte er 2010, als er bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver die Goldmedaille im Riesenslalom gewann. Im selben Jahr wurde er Gesamtweltcupsieger und gewann die Weltmeisterschaft im Riesenslalom. Im März 2022 beendete er seine erfolgreiche Karriere im Skirennsport. Der Eintritt zur Lesung ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. (pd)

09:14 Uhr

Freitag, 16. Oktober

Lichtensteig: Blockflöten ziehen ins Gasthaus St.Loreto

Madeleine Imbeck und Joel Meyer. (Bild: zvg/Jürgen Bindrim)

Im ehemaligen Gasthaus St.Loreto in Lichtensteig ziehen neue Klänge ein. Joel Meyer und Madeleine Imbeck bauen handgefertigte Blockflöten, die von Musikerinnen und Musikern auf der ganzen Welt gespielt werden. Mit ihren beiden kleinen Kindern ziehen sie vom Hemberg ins Städtli und richten hier ihre Werkstatt ein, ist im aktuellen Gemeinde-Newsletter von Lichtensteig zu lesen.

Im ehemaligen Gasthaus St. Loreto in Lichtensteig wird bald wieder gearbeitet. Allerdings entstehen dort künftig keine Brote mehr, sondern Blockflöten. Joel Meyer und Madeleine Imbeck ziehen mit ihren beiden Kindern ins Städtli und richten in der ehemaligen Bäckerei ihre Werkstatt ein. Nach über zehn Jahren im Hemberg freuen sich die beiden auf etwas mehr Leben um sich herum, neue Bekanntschaften und genügend Platz für Familie und Handwerk.

Joel Meyer und Madeleine Imbeck führen die Werkstatt Meyerrecorders gemeinsam. Joel Meyer hat das Handwerk von seinem Vater gelernt, Madeleine Imbeck kam über die Musik und ein Praktikum bei einem Blockflötenbauer in Bern dazu.

In der Werkstatt übernimmt Joel Meyer die meisten Arbeitsschritte. Madeleine Imbeck kümmert sich unter anderem um die Oberflächenbehandlung und die Administration. Ausserdem spielt sie die Instrumente, beurteilt ihren Klang und bringt ihre Erfahrung als Musikerin ein. Daneben unterrichtet sie Blockflöte an der Musikschule Toggenburg. (pd)

07:19 Uhr

Freitag, 16. Oktober

Drittligist Ebnat-Kappel schlägt Zuzwil am Donnerstag mit 3:2

Robin Keller, links, gelang am Donnerstagabend in Zuzwil schon in der vierten Minute das 1:0 für Ebnat-Kappel. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Jetzt haben sich die Spieler des FC Ebnat-Kappel den gemeinsamen Olma-Besuch am Wochenende verdient. Im vorgezogenen Meisterschaftsspiel der neunten Runde bezwingt der ungeschlagene Drittligist Zuzwil auswärts mit 3:2.

Mit neun Punkten Vorsprung (Gruppe 4) ist dem Team um das Trainertrio Stefan Hinterberger, Dominik Scheiwiller und Roman Bollhalder der Herbstmeistertitel kaum noch zu nehmen. Die Ebnater spielen noch zu Hause gegen Flawil (24. Oktober) und schliessen ihr Programm vor der langen Winterpause am 31. Oktober bei Schlusslicht Sirnach ab.

An Dramatik kaum zu überbieten

Das Spiel war geprägt von einer Chancenflut der Einheimischen und einem umstrittenen Platzverweis für den Zuzwiler Torhüter Michael Gähwiler in der 94. Minute. Der Ebnater Trainer Stefan Hinterberger sagte wenige Minuten nach dem Abpfiff mit einem Lachen auf den Stockzähnen: «Heute haben wir riesiges Glück gehabt, weil wir ehrlicherweise zur Pause mit 1:4 hätten hinten liegen müssen.»

Die Gäste profitierten schon nach vier Minuten von einem Abwehrfehler. Robin Keller nahm das Geschenk dankend an und schloss eiskalt zum 0:1 ab. Danach waren die Zuzwiler aber hellwach und spielten den Tabellenführer zeitweise an eine Wand. Was fehlte, war die Krönung in Form von Toren. Anhänger der Einheimischen rauften sich mehrfach die Haare, weil der Ball einfach nicht ins Tor wollte. Der Ausgleich nach knapp einer halben Stunde durch Leon Härz war zu wenig für den betriebenen Aufwand.

Lars Götte legt erneut vor

Nach dem Seitenwechsel waren die Spielanteile ausgeglichener, die besseren Möglichkeiten hatte aber weiterhin Zuzwil. Das interessierte Lars Götte aber herzlich wenig. Er nutzte einen perfekt vorgetragenen Konter (73) zur neuerlichen Ebnater Führung. Das Heimteam mobilisierte nun nochmals alle Kräfte und schaffte in der 86. Minute durch Elias Hausch tatsächlich das 2:2.

In den letzten Minuten hätte das Spiel auf beide Seiten kippen können. Es war dann eine etwas unübersichtliche Szene weit in der Nachspielzeit, die zu Diskussionen und zur Entscheidung führte. Bei einem weiten Ball Richtung Zuzwiler Strafraum kamen sowohl der Verteidiger als auch der Angreifer sowie der herauslaufende Torhüter Michael Gähwiler zu Fall. Der Unparteiische taxierte die Szene als Notbremse und zückte für Gähwiler Rot. Der wenige Minuten davor eingewechselte Marlon Figaro liess sich diese Chance nicht entgehen und versenkte den Freistoss aus 18 Metern über die Mauer hinweg zum 3:2. Dann war Schluss und die Ebnater bejubelten ihren achten Saisonsieg. (bl)

16:12 Uhr

Donnerstag, 15. Oktober

Mosnang budgetiert knapp 0,6 Millionen Franken Verlust

Das Dorfzentrum von Mosnang, mit Kirche. (Bild: Martin Lendi)

Der Gemeinderat von Mosnang verabschiedet das Budget 2027 mit einem Minus von Fr. 597'900.00 und beantragt eine Erhöhung des Grundsteuerfusses um 0.3 Promille. Das schreibt der Gemeinderat von Mosnang im aktuellen Mitteilungsblatt. Der Gemeinderat hat das Budget 2027 zu Handen der Bürgerversammlung vom 26. November 2026 verabschiedet.

Das Budget der Erfolgsrechnung 2027 resultiert bei Einnahmen von rund 24,2 Millionen Franken und Ausgaben von rund 24,8 Millionen Franken. Die Investitionsrechnung schliesst mit Nettoinvestitionen von 695'800 Franken ab. Der Gemeinderat beantragt der Bürgerschaft einen gleichbleibenden Steuerfuss von 129 Prozent für die Einkommens- und Vermögenssteuer. Der Grundsteuerfuss soll von 0.5 auf 0.8 Promille angehoben werden. Der budgetierte Nettoaufwand 2027 fällt gegenüber dem Vorjahr um 288'000 Franken tiefer aus. Auf der Ertragsseite ist mit Mehreinnahmen von 1'421'200 Franken zu rechnen. Demgegenüber stehen auch Mehrausgaben von 1'133'200 Franken.

Die wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr sind: Kostenbeteiligung Schätzungswesen; Zustands- und Potenzialabklärung des Gemeindehauses; höhere Beiträge an Erneuerung und Erweiterung Hydrantennetz; Sanierung Office Turnhalle Libingen; Sanierung Wohnung Schulhaus Dreien; Zunahme Informatikkosten Schule; Schulgelder für Heime und Sonderschulen; Zunahme Heilpädagogik; Ersatz Elektronische Trefferanzeige MSV Libingen; Unterbringung in Kinder- und Jugendheim; geplante Steuermehreinnahmen von rund 950'000 Franken.

In der Investitionsrechnung sind Ausgaben für die Beteiligung am Ersatz des Hubretters der Feuerwehr, den Umbau der beiden Schulzimmer im Obergeschoss der Schule Mühlrüti, sowie die Planungskosten für die Dorfkernentwicklung Mosnang budgetiert. Auf der Einnahmenseite stehen die Rückzahlung des Darlehens der Meskla AG und die Gebäudebeiträge der Kanalisation gegenüber. Das Budget der Investitionsrechnung 2027 schliesst mit Nettoausgaben von 695'800 Franken ab. An den beiden Vorgemeinden vom 17. November 2026 in Dreien und 19. November 2026 in Libingen bietet sich die Gelegenheit, sich umfassend über das Budget 2027 informieren zu lassen. (pd)

13:59 Uhr

Donnerstag, 15. Oktober

Neue Erkenntnisse zur instabilen Felszone am Girenspitz

Messung mittels bodengestütztem Radarinterferometer zur Ermittlung von Bewegungen in der Felswand. (Bild: zvg)

Nachdem Ende August am Girenspitz beim Säntis eine instabile Felszone festgestellt worden war, haben die Gemeinde Hundwil und das kantonale Amt für Raum und Wald im Departement Bau und Volkswirtschaft verschiedene vorsorgliche Sicherheitsmassnahmen getroffen. Dazu gehören die Einstellung des Kiesgrubenbetriebs bei Siebenhütten und die Sperrung der betroffenen Flurstrasse für Fussgängerinnen und Fussgänger. Die entsprechenden Signalisation sind seit Anfang September angebracht.

Ein vom Amt für Raum und Wald beauftragtes Geologiebüro habe die Felszone bei Erkundungsflügen genauer untersucht, heisst es in einer Mitteilung. Die Ergebnisse bestätigten die bisherige Einschätzung: Am grössten ist die Gefährdung durch einen möglichen Felssturz im Bereich der Kiesgrube. Auf der betroffenen Flurstrasse ist die Gefährdung nach Angaben der Kantonskanzlei deutlich geringer. Sämtliche offiziellen Wanderwege im Gebiet Schwägalp, und auch die Anlagen der Säntis Schwebebahn AG liegen ausserhalb des gefährdeten Bereichs.

Um die Stabilität der Felszone genauer beurteilen zu können, sind Messungen in Ausführung. Anfang Oktober wurde die Felszone erstmals mit einem bodengestützten Radar vermessen. Zusätzlich ist ein Laserscan mittels Drohne vorgesehen. Die Zweitmessungen erfolgen im Frühling 2027. Durch den Vergleich der Messungen lässt sich laut Mittielung feststellen, welche Bereiche der Felszone sich wie stark bewegen. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Juni 2027 vorliegen. Auf dieser Grundlage werden Gefährdung und Risiken sowie die bestehenden Sicherheitsmassnahmen erneut beurteilt.

Sämtliche offiziellen Wanderwege, Themenwege und Winterwanderwege im Gebiet Schwägalp liegen nach Angaben des Baudepartements ausserhalb des gefährdeten Bereichs und können weiterhin genutzt werden. Bis zum Vorliegen der weiteren Erkenntnisse bleiben die vorsorglichen Sperrungen bestehen. Die betroffene Flurstrasse ist im Winter aufgrund der Schneeverhältnisse und der Lawinengefahr ohnehin geschlossen.

Die Gemeinde Hundwil und der Kanton Appenzell Ausserrhoden bitten in der Mitteilung Besucherinnen und Besucher, die bestehenden Sperrungen zu beachten und auf den offiziellen Wegen zu bleiben. (kk/cal.)

13:46 Uhr

Donnerstag, 15. Oktober

Tourismusplattform findet im Johanneum statt

Das Johanneum in Neu St.Johann ist Arbeits- und Wohnort von über 200 Menschen mit Beeinträchtigung. (Bild: zvg)

Am Freitag, 30. Oktober 2026, lädt Toggenburg Tourismus zur diesjährigen Tourismusplattform ins Johanneum in Neu St. Johann ein. Unter dem Motto «Mit Haltung unterwegs» steht die Zukunft der Region im Mittelpunkt. Die Veranstaltung bringt Menschen aus Tourismus, Wirtschaft, Kultur, Politik, Bildung und Gesellschaft zusammen, um gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln und den Dialog über das Toggenburg von morgen zu fördern. Das schreibt Toggenburg Tourismus in einer Einladung.

Wie soll sich das Toggenburg in den kommenden Jahren entwickeln? Welche Stärken gilt es zu bewahren, welche Chancen eröffnen sich und wie kann die Region ihre Zukunft gemeinsam gestalten? Diesen Fragen widmet sich die Tourismusplattform Toggenburg am 30. Oktober 2026. Unter dem Leitthema «Toggenburg 2035+. Zukunft gemeinsam gestalten.» rückt Toggenburg Tourismus die langfristige Entwicklung der Region in den Fokus.

Dabei geht es um weit mehr als den Tourismus allein. Die Zukunft des Toggenburgs wird ebenso durch die wirtschaftliche Entwicklung, das kulturelle Leben, die gesellschaftlichen Veränderungen und die Lebensqualität der Bevölkerung geprägt. Die Tourismusplattform versteht sich deshalb als Ort des Austauschs, an dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen, gemeinsame Herausforderungen diskutiert und neue Verbindungen geschaffen werden.

Den Auftakt macht Bruno Fläcklin, Präsident von Toggenburg Tourismus. Anschliessend spricht Geschäftsführerin Rebecca Scheidegger mit Moderator Fabian Rütsche über die Leitidee «Toggenburg 2035+», aktuelle Herausforderungen und die Chancen einer gemeinsamen regionalen Entwicklung.

Mit Onna Rageth vom Institut für Tourismus und Freizeit der Fachhochschule Graubünden und Prof. Dr. Christoph Sigrist stehen zwei Referierende auf dem Programm, die das Thema Zukunft aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Ein weiterer Höhepunkt ist die Podiumsdiskussion unter dem Titel «Heimat in Bewegung: Zwischen Ängsten vor Veränderungen und Innovationen?». Musikerin Katja Bürgler, Theologe Christoph Sigrist und Spitzenschwinger Damian Ott diskutieren über regionale Identität, den Umgang mit Veränderungen und das Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation. (pd)

11:10 Uhr

Donnerstag, 15. Oktober

Vierter Rang für Wildhauser Alpkäse an der Olma-Prämierung

Rund 140 Alpkäse aus allen Alpregionen der Schweiz sowie dem Fürstentum Liechtenstein wurden bewertet. (Bild: Michael Huwiler)

Im Rahmen der Olma Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung wurde anlässlich der 25. Olma Alpkäse-Prämierung das herausragende Handwerk der Älplerinnen und Älpler gewürdigt. Passend zum Motto «Olma – und Action!» wurde das Jubiläum erstmals als Publikumsevent gefeiert.

Rund 140 Alpkäse aus allen Alpregionen der Schweiz sowie dem Fürstentum Liechtenstein wurden bewertet. Die Fachjury unter der Leitung von Marco Bolt kürte in fünf Kategorien die besten Alpkäse 2026. Das geht aus einer Medienmitteilung der Organisation hervor. In der Kategorie Halbhartkäse erreichte Thomas Götte aus Wildhaus den 4. Rang mit seinem Wildhauser Alpkäse, hergestellt auf der Alp Gamplüt.

Bereits im Vorfeld des Anlasses nahm die Fachjury eine sorgfältige Beurteilung der eingereichten Alpkäse aus der ganzen Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein vor. Dabei wurde darauf geachtet, dass ausschliesslich Käse mit der Bezeichnung «Alpkäse» bewertet werden, die aus der Milch von Kühen und Ziegen stammen, die auf den Alpen geweidet haben. Ebenso muss die Verarbeitung des Käses während der Sömmerung direkt auf der Alp erfolgt sein. Insgesamt stellten sich rund 140 Alpkäse in den fünf Kategorien Halbhartkäse, Hartkäse, Hobelkäse, Mutschli und Ziegenkäse der fachkundigen Jury, heisst es in der Mitteilung weiter.

Übergabe durch Marco Bolt von der Fachstelle in Salez

Im Rahmen der Olma wurde das traditionelle Handwerk dann in der Halle 9.2 gewürdigt. Zahlreiche Besuchende nahmen an der Alpkäse-Prämierung teil, die von stimmungsvoller Volksmusik begleitet wurde. Die Übergabe der Diplome an die Älplerinnen und Älpler erfolgte durch den Jurypräsidenten Marco Bolt, Präsident Schweizer Alpkäse, tätig bei der Fachstelle Alpwirtschaft am LZSG in Salez.

Berechtigt zur Teilnahme waren alle Sorten aus Milch, die im Sömmerungsgebiet in der Schweiz oder in Liechtenstein gemolken und ebendort zu Alpkäse verarbeitet wurden. Für die Herstellung der eingereichten Alpkäse durften keine Zutaten wie Kräuter und Gewürze verwendet werden. Eine Alp konnte maximal einen Käse pro Kategorie einreichen. (pd)

09:39 Uhr

Donnerstag, 15. Oktober

Neues Schulhaus in Bütschwil liegt gut im Zeitplan

DIe Schulkinder haben die Bauabsperrung bemalt. (Bild: zvg)

Wer durch die Gucklöcher in der Baustellenabsperrung beim neuen Schulhaus in Bütschwil schaut, sieht: Es geht vorwärts. Wo lange Baumaschinen und Erdarbeiten zu sehen waren, wächst nun Stück für Stück das neue Schulhaus. Das schreibt Petra D’Intino, Schulratspräsidentin von Bütschwil-Ganterschwil, im aktuellen Mitteilungsblatt. Kürzlich durfte sie an einer Jour-fix-Sitzung mit den Handwerkern teilnehmen.

Eigentlich sei es beim Bauen wie in anderen Bereichen: Am Ende entsteht das Ganze aus vielen einzelnen Beiträgen. Jede und jeder leistet einen Teil. Und damit dies gelingt, braucht es vor allem eines: miteinander reden.

Auch die Schülerinnen und Schüler sind Teil des Bauprojekts. Sie haben die Baustellenabsperrung passend zum Thema «Hundertwasser» farbenfroh gestaltet. Viele Elemente, Formen und Farben fügen sich zu einem gemeinsamen Bild – ganz ähnlich wie beim Bauprojekt.

Der Bau liegt aktuell gut im Zeitplan. Gut unterwegs zu sein bedeutet nicht, unnötig knapp zu planen. Deshalb ist der Bezug des neuen Schulhauses auf die Herbstferien 2027 terminiert. So bleibt nach Abschluss der Bauarbeiten genügend Zeit für Einrichtung, Umzug und all die kleinen Dinge, die es braucht, damit aus einem fertigen Gebäude ein Schulhaus wird.

Und vielleicht passt auch das zu Hundertwasser: Er mochte keine geraden Linien. Auch der Weg zum neuen Schulhaus verläuft nicht immer schnurgerade. Entscheidend ist, dass man miteinander im Gespräch bleibt, Lösungen findet und gemeinsam vorwärtsgeht, schreibt D’Intino. (pd)

13:53 Uhr

Mittwoch, 14. Oktober

Der Herbst zieht ins Land

(Bild: Leserbild: Angelika Alder)

Die Nächte werden allmählich empfindlich kalt. Und die ersten Nebelschwaden liegen über den Tälern. Leserin Angelika Alder aus Wattwil hat diese morgendliche Herbststimmung mit der Kamera eingefangen. (lsf)

09:27 Uhr

Mittwoch, 14. Oktober

Kuh Daria ist Miss Stein

Miss Stein Daria aus dem Stall der Familie Rust Thomas. (Bild: zvg)

Bei wunderschönem Herbstwetter fand die traditionelle Viehschau Stein statt. Gemeinsam mit ihren Besitzern marschierten vergangenen Freitag rund 220 Tiere auf den Schauplatz Rünggel ein und stellten sich den kritischen Blicken der drei Experten.

Ein Höhepunkt folgte am Nachmittag mit den Wahlen zu den verschiedenen Spezialpreisen und natürlich die Miss Stein. Den Titel der diesjährigen Miss Stein holte sich Daria aus dem Stall der Familie Rust Thomas.

Bevor die Spannung rund um die Preisverleihungen ihren Höhepunkt erreichte, sorgte der Jungzüchterwettbewerb für schöne Momente. Die Kinder von vier Bauernfamilien präsentierten ihre Kälbli mit Stolz, Liebe und einer guten Portion Humor. Dabei wurde deutlich, wie viel Freude und Begeisterung bereits die jüngsten Züchterinnen und Züchter mitbringen. (pd)

15:01 Uhr

DIenstag, 13. Oktober

Lütisburg: SVP möchte mit Marianna Gehrig in den Gemeinderat

Marianna Gehrig möchte für die SVP in den Lütisburger Gemeinderat. (Bild: zvg)

Nach den angekündigten Rücktritten von Joachim Näf und Andreas Rütsche müssen im Gemeinderat von Lütisburg zwei Sitze neu besetzt werden. Die Ersatzwahl findet am 28. Februar statt. Gewählt wird für den Rest der Amtsdauer 2025 bis 2028.

Die SVP Lütisburg tritt mit Marianna Gehrig (Jg. 1971) für einen der beiden freiwerdenden Gemeinderatssitze an. Dies teilt die Partei am Dienstag mit. Marianna Gehrig wohnt mit ihrem Ehemann Marcus im Zentrum von Lütisburg. Die Mutter von zwei Kindern (Melissa, 32, und Nico, 30) ist in Trogen aufgewachsen und wohnt seit einem Jahr in Lütisburg. Gemeinsam mit ihrem Ehemann führt sie als Inhaberin die Büel Immobilien GmbH, arbeitet als Buchhalterin mit Fachtitel Sachbearbeiterin Rechnungswesen bei der Turm E-Commerce AG und bei der Bogen Immobilien AG als Sachbearbeiterin Bewirtschaftung Immobilien, in St.Gallen. Seit dem Zuzug nach Lütisburg ist Marianna Gehrig Mitglied im Verkehrsverein Lütisburg und packt beim Wanderwegunterhalt mit an.

Die Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen läuft noch bis am 4. November. (pd)

11:30 Uhr

Dienstag, 13. Oktober

Kirchberg: Agnes Singenberger wurde 102 Jahre alt

Gemeindepräsident Roman Habrik überbrachte Agnes Singenberger die besten Wünsche zum 102. Geburtstag. (Bild: zvg)

Am Freitag, 9. Oktober 2026 feierte eine der Einwohnerinnen Kirchbergs ein ganz besonderes Geburtstagsjubiläum: Agnes Singenberger wurde 102 Jahre alt. Gemeinsam mit ihren drei Töchtern und weiteren Verwandten feierte sie diesen freudigen Tag. Das ist einer aktuellen Mitteilung der Gemeinde zu entnehmen.

Auch Gemeindepräsident Roman Habrik liess es sich zu diesem beeindruckenden Jubiläum nicht nehmen, Agnes Singenberger persönlich zu gratulieren und ihr die besten Wünsche zu überbringen. Mit dem Geburtstagsjubiläum von Frau Singenberger haben dieses Jahr bereits zwei Einwohnerinnen der Gemeinde Kirchberg das stolze Alter von 102 Jahren erreicht. (pd)

10:27 Uhr

Dienstag, 13. Oktober

Nesslau: Arealentwicklung Bahnhof schreitet voran

Der Güterschuppen am Bahnhof in Nesslau wurde Ende August abgerissen, da das Gebäude in schlechtem Zustand war. (Bild: Franz Steiner)

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) be­absichtigt, das Bahnhofareal in Nesslau bau­lich weiterzuentwickeln und führte dazu ei­nen Wettbewerb durch. Die Resultate des Studienauftrags liegen vor und werden im November der Öffentlichkeit vorgestellt: am Freitag, 6. November, 18 bis 20 Uhr, und am Samstag, 7. November, 9 bis 11 Uhr, ist die Ausstellung im ehemaligen Postgebäude, Bahnhofstrasse 1, in Nesslau geöffnet. Das ist dem Mitteilungsblatt der Gemeinde zu entnehmen.

Erste Schritte in der baulichen Entwicklung wurden im August unternommen, als der alte Güterschuppen abgebrochen wurde. Der Grund dafür sei der schlechte Zustand des Schuppens gewesen, wie Tina Laubscher, Mediensprecherin der Schweizerischen Südostbahn AG, damals sagte. Die Schweizerische Südostbahn nutzte den Güterschuppen als Stauraum für Infrastruktur. Zusätzlich diente ein Teil der Fläche als Pausenraum für die Lokführerinnen und Lokführer von Thurbo. Dieser wurde neu im alten Postgebäude eingerichtet. (pd/ser)

17:28 Uhr

Montag, 12. Oktober

Neues Zugseil für Säntisbahn wird montiert

Das neue Zugseil für die Säntis Schwebebahn wird eingezogen. (Bild: zvg/Rene Niederer)

Am Säntis laufen die Vorbereitungen für den Seilspleiss, bei dem die beiden Enden des neuen Zugseils in aufwendiger, kraftvoller Handarbeit zu einem umlaufenden Seil verbunden werden. Am Montag wurde damit begonnen, das 4,9 Kilometer lange Zugseil für die neue Schwebebahn einzuziehen und die Zugseilträger mittels Kettenzug zu montieren. Insgesamt werden 22 Seilreiter, elf pro Fahrbahn, auf den Tragseilen befestigt. Die Arbeiten können voraussichtlich am Dienstag abgeschlossen werden, wie das Unternehmen Säntis-Schwebebahn AG mitteilt.

Am Mittwoch dann errichten die Seilspezialisten das rund 60 Meter lange Spleissgerüst. Grundvoraussetzung für die Durchführung des Seilspleisses ist nebst guter Witterung eine ebene Arbeitsfläche, die sich aufgrund der Typografie und der Geländebeschaffenheit auf der Schwägalp nur schwer finden lässt. Aus diesem Grund wird die Arbeit über Boden auf einem Spleissgerüst an den Tragseilen ausgeführt.

Blick auf die Arbeiten mit der Tierwis im Hintergrund. (Bild: zvg/Rene Niederer)

Die Spleissarbeiten erfolgen am Freitag, sofern das Wetter mitspielt. Der Seilspleiss dauert mehrere Stunden. Die beiden Enden des 36 Tonnen schweren Zugseils werden auf einer Länge von ca. 62 Metern miteinander verbunden. (pd/lsf)

14:09 Uhr

Montag, 12. Oktober

Gratis-Tickets fürs Oktoberfest in der Eintracht Kirchberg

Für das Oktoberfest in der Eintracht Kirchberg mit «Sixpäck» verlost das Toggenburger Tagblatt Tickets. (Bild: zvg)

Bequem sitzen, ausgelassen feiern und Gaby's bayrische Küche geniessen. Zum zweiten Mal kommt am 23. Oktober ab 19 Uhr eine Kopie der Wiesn in die Kirchberger Eintracht. Also los: Lederhosn und Dirndl auspacken und zünftig mitfeiern. Gaby verwöhnt die Oktoberfest-Gäste mit herzhaft bayrischen Spezialitäten und Sitze mit Rückenlehne gibt’s auch. Nebst Speis' und Bier gibt’s auch was auf die Ohren: «Sixpäck» stehen auf der Bühne der Eintracht.

Das Toggenburger Tagblatt verlost 1x2 Eintrittstickets. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff «Oktoberfest» an wettbewerb@toggenburgmedien.ch mit Angabe von Vorname, Nachname, Wohnort und Handynummer. Einsendeschluss ist Mitwoch, 14. Oktober, 23.59 Uhr. Die Gewinnenden werden persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (red.)

10:32 Uhr

Montag, 12. Oktober

Wattwil: Brand in Industriegebäude

Am Freitag kommt es zur Grossübung der EInsatzkräfte. (Bild: Symbolbild: Kantonspolizei St.Gallen)

Am Sonntagabend ist es in einem Industriegebäude in Wattwil zu einem Brand gekommen, welcher rasch gelöscht werden konnte. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von rund 5000 Franken. Als Brandursache steht ein technischer Defekt an einem Elektromotor im Vordergrund, schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Meldung.

Kurz vor 20.30 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Industriegebäude an der Austrasse. Beim Eintreffen der Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen war der Brand bereits durch die zuständigen Feuerwehren gelöscht worden. Gemäss jetzigen Erkenntnissen war ein Elektromotor einer Maschine in Brand geraten. Als Brandursache steht ein technischer Defekt am Elektromotor im Vordergrund. Es entstand Sachschaden von rund 5000 Franken.

Im Einsatz standen die zuständigen Feuerwehren mit rund 60 Angehörigen sowie eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen. (kapo)

09:52 Uhr

Montag, 12. Oktober

Olma: Was sie für Remo Forrer und Fabian Rütsche bedeutet

Der ehemalige ESC-Teilnehmer Remo Forrer ist seit drei Jahren Olma-Botschafter. (Bild: zvg)

«Ich habe selten eine Olma verpasst», sagt Remo Forrer. Der Toggenburger Sänger ist seit drei Jahren Olma-Botschafter und nimmt seither am Eröffnungsapéro teil. Wenn er die Messe mit seiner Familie besucht, schlendern sie zuerst durch die Ausstellungshallen. «Mit meinen Freunden lande ich relativ schnell in der Degustationshalle», sagt er und lacht. Besonders schätzt er den sozialen Aspekt: «Man kann auch alleine an die Olma, weil man überall Leute trifft.» In seinem ersten Jahr als Botschafter durfte er Pate für ein Säuli sein. «Da habe ich natürlich besonders mitgefiebert bei den Rennen. Einmal hat es sogar gewonnen.»

Fabian Rütsche ist Comedian und Moderator. (Bild: Lorena La Spada)

Für den Toggenburger Comedian Fabian Rütsche spielt sich das Highlight der Olma vor dessen Toren ab. «Um 19 Uhr kommen alle zu den Hallen raus», sagt er. Dann müsse man am Bierstand stehen und die Leute beobachten. «Da sieht man, dass der Unterschied zwischen 16- und 60-Jährigen gleich Null ist.» Besucherinnen und Besuchern empfiehlt er Ribelmais mit Apfelmus, ein süsses Dessert. An folgenden Olma-Moment erinnert sich der St.Galler gerne: Bei einem Besuch mit zwei Kollegen verlor er diese in der Menge. Doch er sei alleine weitergelaufen und habe das Gefühl gehabt, überall Leute zu kennen. «Die gute Gesellschaft macht es aus.» (jen)

17:54 Uhr

Sonntag, 11. Oktober

Bazenheid: Erneut ein Winterzauber

So oder so ähnlich wird es ab dem 20. November auf dem Bazenheider Ifang aussehen. (Bild: Archivbild: Beat Lanzendorfer)

Die kalte Jahreszeit rückt näher. Und es laufen bereits die Vorbereitungen für den nächsten Bazenheider Winterzauber auf dem Sportplatz Ifang. Wiederum wird es ein Eisfeld samt Chalet geben. Und auch Eisstockschiessen wird angeboten. Der Winterzauber startet am Freitag, 20. November und dauert dann 73 Tage. (sdu)

22:11 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Unihockey: Nesslauer Siegesserie geht unvermindert weiter

Hana Poláková (am Ball) erzielte auch in Visp ihren obligaten Treffer. (Bild: Archivbild: Beat Lanzendorfer)

Das war eine Runde ganz für die Nesslau Sharks. Knapp mit 3:2 bei Verfolger Visp gewonnen und dank Punktverlusten der weiteren Verfolger die Tabellenführung ausgebaut.

Es wird mittlerweile fast schon unheimlich, was die Nesslauerinnen an den Tag legen. Sie sind auf bestem Weg, den Wahnsinns-Start der vergangenen Saison (sechs Siege in Folge) zu wiederholen. Der 3:2-Erfolg in Visp war am Samstag der bereits fünfte Sieg en suite. Und im Gegensatz zum Vorjahr war dieses Mal zu all diesen Erfolgen nie der Umweg über eine Verlängerung nötig. Es könnte also gar noch besser kommen als vor Jahresfrist.

Die Spiele dieser Saison ähneln sich. Schon mehrere Male erarbeiteten sich die Toggenburgerinnen bis ins Schlussdrittel hinein eine Zweitore-Führung, um dann doch noch ins Zittern zu kommen. So auch am Samstag im Wallis. Knapp 43 Minuten waren gespielt, als Vera Gebert das 3:1 für die Gäste erzielte. Schon zuvor hatte Karin Schlumpf die Nesslauerinnen im Startdrittel in Führung gebracht. Zwar gelang Visp im Mittelabschnitt der zwischenzeitliche Ausgleich. Jedoch brachte Hana Poláková die Gäste wieder in Führung. Es bleibt somit dabei, dass die Tschechin in jedem Spiel dieser Saison mindestens einen Treffer erzielt hat. In Visp kam noch eine Torvorlage dazu.

3:1 stand es also für Nesslau in einer frühen Phase des Schlussdrittels. Doch nur gut eine Minute nach dem dritten Gäste-Tor verkürzte Visp. Zwar waren zu diesem Zeitpunkt noch über 16 Minuten zu spielen, am Verdikt änderte sich aber nichts mehr. Da die Verfolger-Teams Basel und WASA St.Gallen verloren, zieht Nesslau an der Tabellenspitze nun einsame Kreise und hat schon fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger – und das nach nur fünf Runden.

Nach der nun anstehenden zweiwöchigen Meisterschaftspause kommt es in der Büelen-Halle zum zweiten Mal in dieser Saison zu einem Vergleich Erster gegen Zweiter. Am Samstag, 24. Oktober, 16.30 Uhr wird der nun erste Verfolger Rümlang-Regensdorf zu Gast sein. (sdu)

15:25 Uhr

Freitag, 9. Oktober

Regen bringt mehr Wasser – doch viele Bäche führen noch immer wenig

Die Thur in Wattwil führt bereits wieder mehr Wasser als die Tage davor. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Nach dem aussergewöhnlich heissen und trockenen Sommer haben die jüngsten Niederschläge den Flüssen und Bächen in der Region Wil und im Toggenburg wieder Wasser gebracht. Doch die Trockenheit ist damit noch längst nicht überwunden. Das zeigen die aktuellen Abflussmessungen des Kantons St.Gallen vom Freitagnachmittag.

Im Obertoggenburg führt die Thur bei Unterwasser derzeit rund 0,55 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Bei Stein sind es bereits 2,8 Kubikmeter. Dazu kommen verschiedene Zuflüsse. So transportiert die Wissthur bei Stein rund 0,59 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, die Luteren bei Nesslau 1,18 Kubikmeter.

Der Regen brachte etwas Wasser die Gewässer der Region. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Weiter flussabwärts nimmt die Wassermenge deutlich zu. Bei Jonschwil wurden am Freitagnachmittag 12,8 Kubikmeter pro Sekunde gemessen, bei Niederbüren waren es 18,9 Kubikmeter. Zum Vergleich: Am Donnerstag lag der Abfluss bei Jonschwil zeitweise noch bei weniger als einem Kubikmeter pro Sekunde. Die jüngsten Niederschläge haben somit für einen markanten Anstieg gesorgt.

Anders präsentiert sich die Situation bei verschiedenen kleineren Gewässern. Die Uze bei Uzwil führt gerade einmal 0,015 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Das entspricht 15 Litern. Beim Brübach in Oberbüren sind es sogar nur sieben Liter pro Sekunde. Auch der Rietholzbach bei Mosnang führt mit fünf Litern pro Sekunde ausgesprochen wenig Wasser.

Etwas mehr Wasser transportieren die Glatt bei Oberbüren mit 0,67 Kubikmetern pro Sekunde und der Necker bei Mogelsberg mit 1,52 Kubikmetern.

Die kantonalen Messdaten zeigen damit ein unterschiedliches Bild. Während die Thur und einige ihrer Zuflüsse wieder deutlich mehr Wasser führen als noch vor wenigen Tagen, liegen die Abflussmengen zahlreicher kleiner Bäche weiterhin im tiefen Bereich. Einzelne Messstellen weisen sogar weniger als fünf Prozent der langjährigen Tagesmittel-Menge auf.

Dass die Trockenheit trotz des Regens ein Thema bleibt, bestätigt auch das Bundesamt für Umwelt. In seinem Trockenheitsbulletin vom Donnerstag spricht es weiterhin von einer anhaltenden Trockenheit. (zi)

10:33 Uhr

Freitag, 9. Oktober

Säntis: Vom Rekordsommer direkt in den Schnee

Der Säntis ist nun in Weiss gehüllt. (Bild: zvg)

Nach einem aussergewöhnlich warmen Sommer zeigt sich der Säntis nun wieder winterlich. Schnee hat den Gipfel und die Umgebung auf 2502 Metern über Meer in Weiss gehüllt. Der markante Wetterwechsel sorgt damit für ein ganz anderes Bild als noch vor wenigen Wochen, als hohe Temperaturen die Schweiz prägten. Während es in den Niederungen herbstlich bleibt, ist auf dem Säntis der Winter bereits angekommen.

Auf dem Chäserrugg ist es noch Grün. (Bild: zvg)

Nur wenige Kilometer entfernt präsentiert sich dagegen ein ganz anderes Bild: Auf dem Chäserrugg, der 2262 Meter über Meer liegt, ist es noch weitgehend grün. Der markante Gegensatz zeigt sich derzeit besonders schön – auf dem Säntis bereits Winter, auf dem Chäserrugg noch Herbst. (zi)

09:34 Uhr

Freitag, 9. Oktober

Hemberg: Strassensperrung zwischen Egglibachbrücke und Bruggli

Die Strasse zwischen Hemberg und Urnäsch wird am Donnerstag gesperrt. (Bild: Sabine Camedda)

Wegen Belagsarbeiten wird die Kantonsstrasse Nr. 44 (Hemberg-Urnäsch) zwischen Egglibachbrücke und Bruggli am Donnerstag, 15. Oktober 2026, voraussichtlich von 7.30 bis 24.00 Uhr gesperrt. Die Sperrung betrifft den gesamten Fahrverkehr, einschliesslich der Anstösser, sowie den Viehtrieb. Bei ungünstiger Witterung kann sich der Sperrtermin verschieben. Auskunft über das definitive Datum erteilt das Tiefbauamt Appenzell Ausserrhoden, Werkhof Herisau, unter 071 353 65 20. (pd)

16:56 Uhr

Donnerstag, 8. Oktober

Bütschwil-Ganterschwil: Ohne Marken keine Entsorgung

So sollte Sperrgut nicht entsorgen werden. (Bild: zvg)

In den vergangenen Wochen wurde im Gemeindegebiet von Bütschwil-Ganterschwil vermehrt Sperrgut falsch oder ohne ausreichende Frankatur bei den Unterflurbehältern deponiert. Die Entsorgung ist dort erlaubt, sofern die Gegenstände mit genügend offiziellen ZAB-Sperrgutmarken versehen sind.

Für Kleinsperrgut bis 15 kg und mit maximalen Massen von 40 x 60 x 10 cm beträgt die Gebühr Fr. 6.00 pro Stück. Dazu gehören beispielsweise Stühle, Sessel oder kleine Tische. Grobsperrgut bis 35 kg und einer Höchstlänge von 150 cm kostet Fr. 12.00 pro Stück. Darunter fallen unter anderem Kommoden, Schränke, Betten oder Sofaelemente.

Nur ausreichend frankiertes Sperrgut kann am Abfuhrtag korrekt entsorgt werden. (pd)

13:39 Uhr

Donnerstag, 8. Oktober

Lokale Online-Zeitung braucht finanzielle Unterstützung

Hannes Grassegger, Gründer von «Spatz». (Bild: zvg)

Der «Spatz» Alttoggenburg ist auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Die Online-Zeitung, die wöchentlich über das Geschehen im unteren Toggenburg berichtet, hat deshalb einen Spendenaufruf gestartet. Viele Menschen würden das Angebot derzeit kostenlos nutzen, schreibt das Spatz-Team in einer E-Mail an seine Leserschaft. Finanziell getragen werde die Zeitung jedoch nur von wenigen Personen.

Damit der Spatz Alttoggenburg weiterhin jede Woche erscheinen kann, braucht es nach Angaben der Verantwortlichen zusätzliche Geldgeber. Mit dem aktuellen Aufruf versucht das Team, mehr Leserinnen und Leser für eine finanzielle Beteiligung zu gewinnen. Wie viel Geld bisher zusammengekommen ist, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

Der Spatz Alttoggenburg versteht sich als digitale Dorfzeitung für das untere Toggenburg. Das Projekt setzt bei der Erstellung seiner Inhalte auch auf künstliche Intelligenz. Ziel ist es, lokale Themen aufzugreifen und die Bevölkerung regelmässig über das Geschehen in der Region zu informieren. (pd/zi)

11:24 Uhr

Donnerstag, 8. Oktober

Wildhaus: Mobiles Kino zeigt «Die Vorkosterinnen»

Basierend auf einem Roman erzählt «Die Vorkosterinnen», wie eine Gruppe von Frauen gezwungen werden, Nahrungsmittel zu testen, um eine Vergiftung von Hitler zu verhindern. (Bild: zvg)

Das mobile Kino Roadmovie macht am Montag, 19. Oktober, Halt in Wildhaus-Alt St. Johann und am Dienstag, 20. Oktober, in Braunau. An beiden Orten wird der Film «Die Vorkosterinnen» gezeigt. Als Gast ist Schauspielerin Esther Gemsch anwesend, die im Film mitwirkt. Im Anschluss an die Vorführungen gibt sie Einblicke in die Entstehung des Films.

«Die Vorkosterinnen» erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die während des Zweiten Weltkriegs aus Berlin flieht. Sie wird zwangsrekrutiert, um Hitlers Speisen vorzukosten. Der Film greift damit ein wenig bekanntes Kapitel des Zweiten Weltkriegs auf.

Roadmovie reist seit 23 Jahren jeden Herbst durch die Schweiz und bringt Filme in Gemeinden ohne eigenes Kino. Am Nachmittag steht jeweils ein moderiertes Kurzfilmprogramm für Primarschulkinder auf dem Programm. Am Abend folgt die Filmvorführung für Erwachsene. Ergänzend zeigt SRF Archivaufnahmen aus der Geschichte der jeweiligen Gemeinde. Die Clips der Archivperlen werden am Folgetag veröffentlicht. Die Vorführzeiten und Adressen sind unter roadmovie.ch/kalender zu finden. (pd)

10:27 Uhr

Donnerstag, 8. Oktober

Wildhaus: Herbst-Singwoche endet mit Konzert

Der Jugendchor der Stadtkirche Winterthur konzertiert zum Ende seiner Herbst-Singwoche in der katholischen Kirche Wildhaus. (Bild: zvg)

Die 15 Sängerinnen und Sänger des Jugendchors der Stadtkirche Winterthur verbringen auch dieses Jahr ihre Herbst-Singwoche in Wildhaus. Während der Probenwoche bereiten sich die 12- bis 18-Jährigen auf ihr Abschlusskonzert vor. Dieses findet am Freitag, 9. Oktober, um 19 Uhr in der katholischen Kirche Wildhaus statt.

Das Programm reicht von klassischer geistlicher Musik über Kanons und neue Lieder bis zu populären Songs. Für die Begleitung am Piano und an der Orgel sorgt die Winterthurer Musikerin Tina Zweimüller. David Bertschinger leitet den Chor. Das rund einstündige Konzert ist öffentlich, der Eintritt frei. Es wird eine Kollekte erhoben. (pd)

14:42 Uhr

Mittwoch, 7. Oktober

Verkehrskontrolle missachtet, nach Flucht festgenommen

Nachdem sich ein 34-jähriger Bulgare einer Verkehrskontrolle entzogen hatte, konnte er auf der Flucht gefasst werden. (Bild: Symbolbild: kapo)

Am Dienstagnachmittag hat sich ein Autofahrer einer Verkehrskontrolle entzogen. Danach flüchtete er zu Fuss und konnte im steilen Gelände festgenommen werden. Für die Bergung wurde die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei St.Gallen sowie die Rega aufgeboten.

Kurz vor 14 Uhr führte eine Patrouille auf der Rickenstrasse eine Verkehrskontrolle durch und beabsichtigte, ein Auto anzuhalten. Der Fahrer missachtete das Haltezeichen jedoch und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit Richtung Eschenbach davon. Im Bereich der Verzweigung Rickenstrasse/Aatalstrasse hielt der Fahrer das Auto an und flüchtete zu Fuss Richtung Neuhüsler Tobel. Im steilen Gelände konnte er von einem Polizisten schliesslich gestellt und festgenommen werden.

Aufgrund des Geländes wurde für die Bergung der beiden Personen die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei sowie die Rega mit einem Rettungsspezialisten der Alpinen Rettung Ostschweiz aufgeboten. Unterstützt wurde der Einsatz durch die Feuerwehr Eschenbach.

Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 34-jährigen Bulgaren. Er war ohne Führerausweis und fahrunfähig unterwegs. Zudem führte er Betäubungsmittel mit sich. Ob er für weitere Delikte verantwortlich ist, wird nun abgeklärt. Unter Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen führt die Kantonspolizei St.Gallen die weiteren Ermittlungen. (pd)

14:13 Uhr

Mittwoch, 7. Oktober

Info-Veranstaltungen zur Arealentwicklung beim Nesslauer Bahnhof

Der Güterschuppen am Bahnhof in Nesslau wurde am 27. August abgerissen, weil das Gebäude in einem schlechten Zustand war. (Bild: Franz Steiner)

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) be­absichtigt, das Bahnhofareal in Nesslau bau­lich weiterzuentwickeln und führte dazu ei­nen Wettbewerb durch. Die Resultate des Studienauftrags liegen vor und werden laut Mitteilung im November der Öffentlichkeit vorgestellt.

In diesem Zusammenhang steht auch der Abbruch des einstigen Güterschuppens im August, der sich in einem schlechten Zustand befunden hat.

Die öffentlichen Ausstellungen zur Arealent­wicklung des Bahnhofs in Nesslau finden am Freitag, 6. November, von 18 bis 20 Uhr, sowie am Samstag, 7. November, von 9 bis 11 Uhr, im ehemaligen Postgebäude an der Bahnhofstrasse 1 statt. (pd)

10:20 Uhr

Mittwoch, 7. Oktober

Autor Leo Gehrig hat ein Buch über eine Wolfertswiler Familie verfasst

Das Buch von Leo Gehrig handelt von einer Familie aus Wolfertswil. (Bild: zvg)

Mit seinem neuen Erzählband legt Autor Leo Gehrig ein Panorama familiären Lebens im 20. und 21. Jahrhundert vor. In vierzig eigenständigen Kurzgeschichten verdichtet er die Geschichte einer grossen Arbeiterfamilie aus Wolfertswil, das zur Gemeinde Degersheim gehört.

Das Buch stehe exemplarisch für viele ländliche Lebenswelten. Gehrig schreibe in einer klaren, einfachen und zugleich eindringlichen Sprache, schreibt der Verlag in einer Mitteilung. Seine Geschichten führen von den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts bis in die Gegenwart und spiegeln gesellschaftliche Veränderungen ebenso wie zeitlose menschliche Erfahrungen. Im Mittelpunkt stehen Liebe und Sehnsucht, Hoffnungen und Enttäuschungen, soziale Enge und Armut, familiärer Zusammenhalt und individuelle Befreiungsversuche.

Auch existenzielle Themen wie Sterben und Tod fänden ihren Platz, unaufgeregt, aber eindringlich erzählt. Was diesen Band besonders mache, sei die Verbindung von erzählerischer Prägnanz und psychologischer Tiefe. Jede Geschichte stehe für sich, zugleich füge sie sich zu einem grösseren Ganzen zusammen: dem Portrait einer Familie, deren Stärke und Belastung oft eng beieinanderliegen. Zwischen Humor und Ernst, zwischen Alltäglichkeit und leiser Poesie entstehe ein atmosphärisch dichtes Bild mehrerer Generationen. «Die Schlafzimmertür» sei ein Buch für Leserinnen und Leser, die authentische Lebensgeschichten schätzen. (pd)

08:52 Uhr

Mittwoch, 7. Oktober

Gratis Tickets für FA/KE

Am 10. Oktober 2026 rockt FA/KE die Bühne in der «Eintracht» Kirchberg. Das «Toggenburger Tagblatt» verlost Tickets. (Bild: zvg)

Das Original des besten AC/DC Plagiats ist zurück in der «Eintracht». Energiegeladen wie ihr Vorbild AC/DC präsentiert sich die aus Fulda stammende Band FA/KE. Wie Angus Young fegt das Double an der Gitarre über die Bühne und sofort glaubt man den australischen «Gitarren-Derwisch» livehaftig vor sich zu haben. Und die Ohren vermelden, Bon Scott sei dem Grabe entstiegen. «Highway to Hell» und «T.N.T.» feuert der Leadsänger ebenso treffend und original ins Mikro wie neuere Hits wie «Thunderstruck», « Ballbreaker» oder «Stiff upper Lip».Die treibenden Riffs der AC/DC Klassiker lassen jedes Konzert zu einer einzigartigen Party werden.

Für das Konzert am Samstag, 10. Oktober um 21 Uhr verlost das «Toggenburger Tagblatt» 1x2 Tickets. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, schicken Sie bis morgen Donnerstag, 12 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff «FA/KE» an wettbewerb@toggenburgmedien.ch mit Angabe von Vorname, Nachname, Wohnort und Handynummer. Die Gewinnenden werden persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (red)

06:43 Uhr

Mittwoch, 7. Oktober

Flüsse führen fast kein Wasser mehr

Die Thur, hier in Lütisburg, ist fast zum Rinnsal verkommen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Kein schöner Anblick, wie sich die Gewässer zurzeit präsentieren. Während Bäche teilweise oder sogar komplett ausgetrocknet sind, führen Thur und Necker immer weniger Wasser.

Dieses Bild hier entstand am Dienstagnachmittag auf der alten Lütisburger Holzbrücke. Unten die Thur, die mittlerweile fast zum Rinnsal verkommen ist. Im Hintergrund die neue Thurbrücke.

In den nächsten Tagen ist zwar Regen angesagt, vor allem am Donnerstag, für eine nachhaltige Entspannung dürfte dies aber längst nicht ausreichen. Da müsste Petrus seine Schleusen endlich über einen längeren Zeitraum öffnen. (bl)

15:48 Uhr

Dienstag, 6. Oktober

Crowdfunding für Löchli-Garten in Nesslau geht viral

Das Gartenteam des Vereins Löchli. (Bild: zvg)

Mitten in Nesslau ist in den letzten Jahren ein beachtlicher Permakulturgarten entstanden. Der vor wenigen Jahren aufgebaute Betrieb braucht nun dringend Geld für den nächsten Entwicklungsschritt. Dazu hat der Verein, der seit 2024 das Projekt trägt, ein Crowdfunding lanciert. Dabei war im Spätsommer im Löchli viel zu tun. «Momentan ein Crowdfunding zu lancieren ist wahnsinnig», wird Heidi Rey, Präsidentin des Vereins Löchli, in einer Medienmitteilung zitiert. «Es ist Erntezeit und wir haben alle Hände voll zu tun.»

Das Crowdfunding verbreitete sich weit über das Toggenburg hinaus. «Natürlich haben wir uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, aber mit so viel Unterstützung haben wir nicht gerechnet», heisst es von Seiten des Gartenteams in der Mitteilung. Ihr erstes Finanzierungsziel von 35'000 Franken wurde soeben geknackt. «Wir sind überwältigt und unglaublich dankbar.»

Mit dem erreichten Mindestbetrag kann die Gartencrew dringend benötigte Infrastruktur und Werkzeuge für eine effizientere Bewirtschaftung des Gartens anschaffen. Dazu gehören Kleinmaschinen, Handwerkzeug sowie Material für den Ausbau der eigenen Saatgutproduktion, Samenvermehrung und Setzlingsanzucht.

Pflanzenvielfalt mitten im Dorf

Ein Grund für die Aufmerksamkeit ist gemäss Mitteilung die Lage des Gartens. Ein Teil der Permakulturfläche liegt direkt an der Hauptstrasse. Von den Balkonen der benachbarten Wohnblöcke kann man dem vielfältigen Gemüse beim Wachsen zusehen. Den anfänglich skeptischen Blicken aus der Bevölkerung sei Begeisterung gewichen. Denn innert kürzester Zeit ist eine vielfältige Biodiversität entstanden, die für alle sichtbar ist.

Die Dimension des Permakulturgartens ist aus der Luft sichtbar. (Bild: zvg)

Für den Verein Löchli ist klar: Permakultur hört nicht am Beetrand auf. Es geht um einen ganzheitlichen Kreislauf aus Gemüseanbau, sozialem Netzwerk, Gemeinschaft und Region. Diese Verbindung macht das Löchli zu einem kulturellen Begegnungsraum. Regelmässig finden Veranstaltungen statt: vom Setzlingsmarkt und Kleidertausch über Konzerte bis zu weiteren Begegnungsanlässen. Jeden Mittwoch unterstützen über zehn freiwillige Helferinnen und Helfer das Pionierprojekt beim Mitgärtnern.

Das Crowdfunding läuft noch bis am Sonntag auf der Plattform Lokalhelden. Der Wunschbetrag liegt bei 75'000 Franken. Damit könnten 2027 zwei Praktikumsplätze geschaffen und fair entlöhnt werden. Zudem könnten die Sichtbarkeit des Projekts erhöht und die Gartencrew mit einem dringend nötigen Zustupf an die Löhne unterstützt werden. (pd)

15:34 Uhr

Dienstag, 6. Oktober

Workshop zu alten Handschriften im Toggenburger Museum

Bericht über die schreckliche Hungersnot von 1816/1817. (Bild: zvg)

Das Toggenburger Museum lädt zu einem Workshop zum Thema alte Handschriften ein. Interessierte haben an drei Abenden (23. und 30. Oktober sowie 20. November, 18 bis 21 Uhr) die Gelegenheit, unter Anleitung alte Handschriften zu lesen und mit Gleichgesinnten zu besprechen.

Der Historiker Bruno Wickli und die Kuratorin Christelle Wick teilen ihre Erfahrungen anhand von Toggenburger Manuskripten aus der Dokumentationsstelle des Museums. Sie freuen sich auf den regen Austausch in der Lesegruppe und auf neue Erkenntnisse.

Die Platzzahl ist beschränkt, es wird ein Unkostenbeitrag von 30 Franken erhoben. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Anmeldung unter: info@toggenburgermuseum.ch. (pd)

11:25 Uhr

Dienstag, 6. Oktober

Nach Aktenzeichen XY: Polizei erhält Hinweise im Fall Portmann

Seit dem 8. März fehlt von Andreas Portmann jede Spur. (Bild: zvg/Kapo SG)

Anfang September griff die ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY… Ungelöst» den Fall des seit März vermissten Andreas Portmann aus Wattwil auf. Nun zeigt die Ausstrahlung Wirkung: Bei der Kantonspolizei St.Gallen sind mehrere Hinweise eingegangen.

«Nach der Sendung haben wir mehrere Hinweise bekommen. Denen gehen wir jetzt nach», sagt Kantonspolizei-Sprecher Milo Frey. Die Polizei prüfe zunächst jeden Hinweis – auch vermeintlich banale Beobachtungen könnten für die Ermittlungen wichtig sein. Ob die neuen Hinweise zu Erkenntnissen führen, werde die Kantonspolizei aus ermittlungstaktischen Gründen erst zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren.

Andreas Portmann verliess am Abend des 8. März seinen Wohnort in Wattwil und fuhr nach Sargans, wo er als Wochenaufenthalter ein Monatszimmer im «Hotel zum Ritterhof» bezog. Am nächsten Morgen dürfte er den Zug nach Rapperswil genommen haben. Sein Handy wurde zuletzt im Bereich des Bahnhofs Mühlehorn am Walensee ausgeschaltet, wie Kapo-Sprecherin Martina Brassel mitteilte. Dort seien viele Touristen aus Deutschland unterwegs. «Dieses Publikum erreichen wir mit einer Ausstrahlung in ‹Aktenzeichen XY… Ungelöst›», sagte Brassel. Die Hoffnung: Jemand könnte damals eine bislang unbekannte Beobachtung gemacht haben.

St.Galler Fälle sind nur selten Thema bei «Aktenzeichen XY». Zuletzt wurde 2022 ein Banküberfall in Wittenbach ausgestrahlt. Danach gingen mehrere Hinweise zu den Tätern und zur Tatwaffe ein, aufgeklärt ist der Fall bis heute nicht. Auch der bis heute ungelöste «Kristallhöhlenmord» von Oberriet sowie der «Mordfall am Barchetsee», in dem inzwischen ein Beschuldigter verurteilt wurde, waren bereits Thema der Sendung. (msc)

10:59 Uhr

Dienstag, 6. Oktober

Krummenau: E-Bike-Fahrer schwer verletzt

Am Montagmittag ist ein 67-jähriger Mann mit seinem E-Bike auf der H16 bei Krummenau verunfallt. Er wurde schwer verletzt und nach der Erstversorgung vor Ort von der Rega ins Spital geflogen.

Der E-Bike-Fahrer war auf der Hauptstrasse von Neu St.Johann in Richtung Ebnat-Kappel unterwegs. Auf Höhe Schweistel stürzte er, wie die Kantonspolizei mitteilt. Der Notruf ging kurz nach 12.15 Uhr ein. (kapo)

10:15 Uhr

Dienstag, 6. Oktober

Deutlicher Anstieg bei Stellensuchenden im Toggenburg

Der Kanton meldet die Anzahl beim RAV gemeldete Stellensuchende. (Bild: Stefan Kaiser)

Im Wahlkreis Toggenburg ist die Zahl der Stellensuchenden im Vorjahresvergleich mit +18% deutlich gestiegen. Das Kantonsmittel liegt bei nur +3,9%, in den Wahlkreisen Rheintal und im Werdenberg ist die Zahl gar leicht gesunken. Dies teilt das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons mit.

Ende September waren aus dem Kanton St.Gallen 11'251 Personen zur Stellensuche auf einem RAV gemeldet, davon 5768 als arbeitslos. Das sind 425 mehr als vor Jahresfrist und 41 weniger als Ende August. Die Zahl der offenen Stellen beträgt aktuell 3955. Für Kurzarbeit vorangemeldet sind rund 750 Beschäftigte.

Bezogen auf die Branchen war der Anstieg der Stellensuchenden gegenüber dem Vorjahr im Bereich Information und Kommunikation (ohne Informatik) besonders stark (+38,8 %, von 103 auf 143 Personen). Ähnlich betroffen waren die öffentliche Verwaltung und die Sozialversicherungen (+31,8 %, von 151 auf 199) sowie das Gesundheits- und Sozialwesen (+21,7 %, von 998 auf 1'215). Innerhalb dieses Bereichs betraf dies vor allem Betreuungsangebote wie Pflegeheime (+20,3 %, von 256 auf 308), Institutionen für Menschen mit Behinderung (+21,2 %, von 99 auf 120) und die Tagesbetreuung von Kindern (+42,0 %, von 69 auf 98). (pd)

15:37 Uhr

Montag, 5. Oktober

Toggenburg und Wil: Hier wird überall das Tempo gemessen

Semistationäre Messanlagen werden alle paar Tage an einen neuen Standort verschoben. (Bild: Symbolbild: Philipp Zimmermann)

Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit regelmässig die Standorte der semistationären Geschwindigkeitsmessanlagen im Kanton St.Gallen. Die Aktualität der Liste wird allerdings nicht garantiert. Es kann sein, dass einzelne Standorte zwischen den Publikationsdaten versetzt werden.

In der Region Wil-Toggenburg sind derzeit folgende Standorte bekannt: In Wil auf der Autobahn A1, in Ganterschwil auf der Toggenburgerstrasse, in Ricken auf der Rapperswilerstrasse und in Neu St. Johann auf der Toggenburgerstrasse. (kapo)

10:53 Uhr

Montag, 5. Oktober

Viehschau Ebnat-Kappel: Kuh Enzian holte Titel zum zweiten Mal

Miss Ebnat-Kappel 2026 wurde die Kuh Enzian, hier mit Besitzer Ruedi Brunner von der GG Hans und Ruedi Brunner. (Bild: zvg/Daniela Giezendanner)

Die Saison der Gemeindeviehschauen ist im Toggenburg in vollem Gang. Die grössten beiden Viehschauen der Region finden in den kommenden Tagen in Nesslau (7. Oktober) und Kirchberg (10. Oktober) statt. Doch zuerst wurde am vergangenen Samstag unter anderem in Ebnat-Kappel die schönste Kuh gekürt.

15 Bauernfamilien mit total 395 Tieren fanden am 3. Oktober den Weg auf den Viehschauplatz Gill. Zum grössten Teil fuhren sie sennisch auf, wie die Viehschaukommission Ebnat-Kappel mitteilt. Die Sennten wurden vom zahlreich erschienenen Publikum am Strassenrand begrüsst. Vor Ort nahmen die Umbinder die Tiere in Empfang und banden sie in der zugeteilten Abteilung an.

Drei Viehschauexperten, welche vom St. Galler Braunviehzuchtverband zur Verfügung gestellt wurden, hatten den Auftrag, jede der 28 Abteilungen zu rangieren. Im Ring wurden die Tiere präsentiert, während die Experten ihre Rangierungsentscheide erläuterten. Das Publikum verfolgte die Schaukritik mit grossem Interesse.

Vergeben wurden die Titel «Miss Rind», «Schöneuter jüngere», «Schöneuter ältere» und «Schönster Erstmelk». Ebenfalls standen fünf Fitnesskühe im Rampenlicht. Auch der beliebte Mutter-Tochter-Wettbewerb gehörte zum Programm: Die Landwirte präsentierten hier jeweils eine Kuh mit ihrer Tochter, und ein Experte rangierte jene Paare, bei denen die familiäre Zusammengehörigkeit besonders deutlich erkennbar war. Ein besonderer Höhepunkt war die Präsentation und Ehrung der sechs Generationen umfassenden Kuhfamilie von Hanspeter und Barbara Nef.

Zum Abschluss wurde die «Miss Ebnat-Kappel» ernannt. Die Kuh Enzian setzte sich durch und holte den Titel bereits zum zweiten Mal in Folge. Besitzer der Miss Ebnat-Kappel 2026 ist die Generationengemeinschaft Hans und Ruedi Brunner. (pd/red)

13:01 Uhr

Sonntag, 4.Oktober

Mountainbike: Ramona Forchini fährt auf Rang 16

Ramona Forchini aus Wattwil startet für das BIXS Cross-Country Team und zeigte in den USA, dass sie zu den Top-Fahrerinnen gehört. (Bild: Phil Bucher)

Ramona Forchini hat das Weltcup-Finale in Lake Placid auf Rang 16 beendet. Nach wiederkehrenden gesundheitlichen Problemen gelang ihr damit zum Saisonabschluss die Rückkehr zu den Top-Fahrerinnen.

Lange war unklar, ob die Toggenburger Mountainbikerin beim Weltcup-Finale in den USA überhaupt an den Start gehen kann. In den vergangenen Wochen hatte sie mit wiederkehrenden gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Einen spezifischen Trainingsblock vor dem Rennen konnte sie nicht absolvieren. Im Short Track am Tag vor dem Hauptrennen erreichte sie Rang 24.

Über die olympische Distanz startete Forchini kontrolliert ins Rennen. Im weiteren Verlauf fand sie zunehmend ihren Rhythmus und machte kontinuierlich Positionen gut. Schliesslich erreichte sie das Ziel auf Rang 16. Nach der schwierigen Saison gibt ihr dieses Resultat Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurück.

Ganz beendet ist das Rennjahr für Forchini noch nicht. Am kommenden Wochenende steht sie beim Roc d’Azur in Frankreich am Start. (pd/red)

21:56 Uhr

Samstag, 3. Oktober

Unihockey: Nesslau Sharks nach weiterem Sieg NLB-Leader

Trifft in jedem Spiel: Hana Poláková stellte gegen Basel mit dem Tor zum 3:1 die Weichen auf nächsten Sieg für die Nesslau Sharks.. (Bild: Archivbild: Beat Lanzendorfer)

Die Nesslauerinnen siegen, siegen, siegen und siegen. Nach vier Spielen haben sie in der Meisterschaft weiterhin eine blütenweisse Weste und noch keinen einzigen Punkt abgegeben. Das blieb auch im Spitzenspiel von Samstagabend so, als die Toggenburgerinnen Tabellenführer Basel in der Büelen-Halle empfingen und dank einem 3:2-Sieg den Leaderthron übernahmen.

Herausragende Spielerin war Saskia Schöni, welche die ersten beiden Tore für die Nesslauerinnen erzielte – und damit ihre Saisontreffer Nummer vier und fünf markierte. 2:0 stand es nach etwas mehr als der Spielhälfte. Doch keine Minute nach dem zweiten Nesslau-Tor verkürzte Basel. Im Schlussdrittel stellte Hana Poláková den Zweitore-Vorsprung früh wieder her. Die Tschechin hat somit weiterhin in jedem Spiel mindestens einmal getroffen und steht bei bereits sechs Saisontoren. Doch die Baslerinnen kamen gut zehn Minuten vor Schluss nochmals auf 3:2 heran. Dabei blieb es.

Der Saisonstart von Nesslau erinnert immer mehr an die vergangene Saison, als die Sharks mit gleich sechs Siegen en suite in die Meisterschaft gestartet waren und ebenfalls als Leader grüssten. Am Ende resultierte zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte der Playoff-Halbfinal. Dieser Saisonstart ist aber gar noch besser als jener vor Jahresfrist. Damals war in der zweiten Runde ein Sieg «erst» in der Verlängerung dabei gewesen und somit ein Punkt abgegeben worden.

Am nächsten Samstag (10. Oktober) um 17 Uhr gastieren die Nesslauerinnen bei Visp. Das Team aus dem Wallis ist mit drei Siegen in den ersten vier Spielen ebenfalls gut aus den Startlöchern gekommen. (sdu)

16:46 Uhr

Freitag, 2. Oktober

Wattwil: Aufwertungsmassnahmen für Spielplätze

Auch der Spielplatz Thurpark profitiert von den Aufwertungsmassnahmen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

2025 wurde in Zusammenarbeit mit der Schulgemeinde Wattwil-Krinau ein Spielplatzkonzept ausgearbeitet, dass eine verbindliche Übersicht für eine ganzheitliche Betrachtung der vorhandenen Spielangebote im gesamten Gemeindegebiet Wattwil gibt. Das Konzept umfasst eine Zustandsanalyse und das Entwicklungspotenzial des jeweiligen Spielplatzes. Das Spielplatzkonzept dient als Grundlage für das weitere Vorgehen im Zusammenhang mit der Sicherheit, mit dem Unterhalt und der Entwicklung der Spielplätze. Das schreibt die Gemeinde Wattwil in einer Mitteilung.

Die Spielplätze wurden zudem in vier verschiedene Kategorien eingeteilt: Quartier-Spielplätze, Aussengebiets-Spielplätze, Schul-Spielplätze, interne Spielplätze. Die Zuständigkeiten pro Kategorie sind nun einheitlich festlegt.

Grundsätzlich soll mehr in die Attraktivität der Quartier-Spielanlagen investiert werden. Für die Umsetzung der vorgesehenen Massnahmen wurde bereits ein Investitionskredit von 300’000 Franken eingestellt. Die schrittweise Umsetzung des Konzepts in Koordination mit der Schulgemeinde hat in diesem Jahr begonnen.

An den Spielplätzen Thurpark, Schomatten, Schulhaus Risi, Kindergarten Brendi, Schulhaus Wis, Bahnhof Lichtensteig und Schulhaus Steig wurden entsprechende Aufwertungsmassnahmen zur Attraktivitätssteigerung vorgenommen oder werden noch in diesem Jahr realisiert. (pd)

14:17 Uhr

Freitag, 2. Oktober

Kanton spart bei J+S-Grundausbildung in Wildhaus-Alt St.Johann

Der Kanton spart sich jährlich einen J+S-Grunausbildungskurs im Obertoggenburg. (Bild: zvg)

Die St.Galler Regierung hat letzte Woche weitere Sparmassnahmen zur Entlastung des Budgets vorgeschlagen. Der Kantonsrat stimmt in der Wintersession im September darüber ab. Davon betroffen ist auch das Obertoggenburg, wie einer Mitteilung des Kantons zu entnehmen ist. Der Kanton streicht ab dem Jahr 2028 je eine J+S Grundausbildung Skifahren und Snowboard im Obertoggenburg aus dem Kursprogramm.

Die Teilnehmenden dieser zwei Kurse (Skifahren und Snowboard) stammen vorwiegend aus den Kantonsschulen Burggraben, Brühl und Heerbrugg. Damit müssen diese drei Schulen ihr Kontingent an entsendeten Schülerinnen und Schülern, die sich in den Schneesportlagern ihrer Schule als Leiterperson einsetzen, stark einschränken. Von dieser Massnahme wird auch die Schneesportausbildung, die für die Kantonsschule Sargans angeboten wird, betroffen sein. Die Teilnehmenden aus den Kantonsschulen Burggraben, Brühl und Heerbrugg werden den Kurs, der bisher für die Kantonsschule Sargans offenstand, besuchen müssen. Es werden weniger Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen und die erwähnten Kantonsschulen profitieren in geringerem Mass von J+S-Subventionsbeiträgen für ihre eigenen Schneesportlager.

Die Entlastungsmassnahme hat keine Auswirkungen auf den Personalbestand der Kantonsverwaltung. Durch den Verzicht auf einen J+S-Grundausbildungskurs können jedoch 13'500 Franken Sachaufwand pro Jahr ab dem Jahr 2028 erzielt werden, hält die Mitteilung fest. Betroffen ist die Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann beziehungsweise die dortige Unterkunft, Verpflegung und Skitickets, die so wegfallen. (pd)

13:55 Uhr

Freitag, 2. Oktober

Zweiter Wahlgang in Lichtensteig: Die Kandidaturen für das Schulpräsidium stehen fest

Bei der Wahl ins Schulpräsidium von Lichtensteig kommt es zu einem Zweikampf. (Bild: Sascha Erni)

Am Freitag um 12 Uhr lief die Meldefrist ab für die Nominierung zum zweiten Wahlgang fürs Schulratspräsidium von Lichtensteig. Jetzt steht fest: Es kandidieren erneut Simone Kramer und Mädi Bergamin, weitere Kandidaturen sind nicht eingegangen. Die Wahl findet am 29. November statt.

Im ersten Wahlgang lieferten sich die beiden ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Simone Kramer erreichte 225 Stimmen, Mädi Bergamin 207. Das absolute Mehr lag bei 303 Stimmen. Im ersten Wahlgang kandidierten zudem Pascal Brändle und Corinna Honegger. Auf Brändle entfielen 125 Stimmen, auf Honegger deren 47. Beide treten nicht mehr zur Wahl an im zweiten Wahlgang. (ser)

11:17 Uhr

Freitag, 2. Oktober

Feuerverbot in den Toggenburger Gemeinden

Aufgrund der langanhaltenden Trockenheit herrscht in vielen Toggenburger Gemeinden ein Feuerverbot. (Bild: Symbolbild: Sandra Ardizzone)

Obwohl es schon Oktober ist: Die Toggenburger Gemeinden haben dieser Tage ein Feuerverbot in Wald und Waldesnähe erlassen. Ein solches gilt für Kirchberg, Lütisburg, Mosnang, Bütschwil-Ganterschwil, Neckertal, Wattwil, Ebnat-Kappel, Nesslau und Wildhaus-Alt St.Johann und Lichtensteig. Das gibt der Regionale Führungsstab Toggenburg in einer Mitteilung bekannt.

Sonnig-heisses Wetter mit Temperaturen um 30° Celsius im September, warme Nächte, trockene Winde und der ausbleibende Regen haben innert kürzester Zeit die Waldbrandgefahr im Toggenburg sehr stark ansteigen lassen. Bereits haben sich ein Grillfeuer und ein Feuer nach Abbrennen von trockenen Ästen in den Waldboden gefressen und ein Ablöschen durch die örtlichen Feuerwehren notwendig gemacht. Die Spezialisten des Regionalen Führungsstabes (RFS) beurteilen die aktuelle Situation als gefährlich. Aufgrund dessen hat der RFS allen Toggenburger Gemeinden empfohlen, wieder ein Feuerverbot im Wald und im Umkreis von 200 Metern zu erlassen. Dieser Empfehlung sind alle Gemeinden gefolgt, die nicht schon wie etwa Wildhaus-Alt St.Johann schon vorher ein lokales Feuerverbot erlassen hatten. (pd)

10:00 Uhr

Freitag, 2. Oktober

Wattwil: Golfprofi Mauro Gilardi steigt auf

Mauro Gilardi, Golfprofi aus Wattwil. (Bild: zvg)

Der in Wattwil wohnende Golfprofi Mauro Gilardi hat sich im Jahresgesamtklassement der Pro Golf Tour in die Top 5 gespielt und darf nächste Saison auf der Hotelplanner Tour antreten, der zweithöchsten Ebene. Gilardi hat in dieser Saison ein Turnier gewonnen und zehn weitere in den Top 10 absolviert. Der vierte Gesamtrang und rund 25‘000 Euro Preisgeld sind die Belohnung für diese starke Saison.

«Mir ist ein grosser Stein vom Herzen gefallen, und ich bin überglücklich, dass ich mein Ziel erreichen konnte», sagte der 26-Jährige Bündner gestern Donnerstag gegenüber golf.ch nach dem letzten Turnier in Belgien. Der mit der Spitzencurlerin Selina Witschonke liierte Gilardi wird Ende Oktober in Spanien an der zweiten Phase der Q-School für die DP World Tour teilnehmen. Ist er am Schluss der dritten Phase unter den besten 15 Spielern (plus Schlaggleiche), erhält er sogar ein Spielrecht für die höchste Ebene im Profigolf. (peg)

09:30 Uhr

Freitag, 2. Oktober

Dorfkernentwicklung Mosnang: wie es weitergeht

Rund 80 Personen haben am Mittwochabend, 23. September 2026, an der Informationsveranstaltung zur Dorfkernentwicklung Mosnang teilgenommen. Neben Informationen zum bisherigen Prozess und zum geplanten weiteren Vorgehen stand insbesondere der Austausch mit der Bevölkerung im Zentrum. Das schreibt die Gemeinde Mosnang im aktuellen Mitteilungsblatt.

Die Rückmeldungen zeigten, dass das vorgestellte Vorgehen für die anwesenden Personen grundsätzlich nachvollziehbar ist. Gleichzeitig kamen zahlreiche Hinweise, Anliegen und Ideen zusammen, die im weiteren Prozess berücksichtigt und geprüft werden sollen. Die Diskussionen zeigten, dass unterschiedliche Bedürfnisse und Erwartungen an den künftigen Dorfkern bestehen. Die eingebrachten Rückmeldungen, Anliegen und Ideen sind für die weiteren Arbeiten wertvoll und sollen in den nächsten Prozessschritt einfliessen.

Als nächster Schritt wird der Gemeinderat an der Bürgerversammlung vom 26. November 2026 einen Planungskredit von 550’000 Franken beantragen. Mit diesem Kredit soll ein einstufiger Studienauftrag durchgeführt und damit das Wettbewerbsverfahren für die weitere Dorfkernentwicklung gestartet werden. Im Budgetheft 2027 wird der Gemeinderat nochmals ausführlich über die Ausgangslage, die bisherigen Arbeiten und das geplante Vorgehen informieren. (pd)

09:00 Uhr

Freitag, 2. Oktober

Mosnang: Sicherheitsholzschlag im Rickdamm

Vom Montag, 12. Oktober, bis Freitag, 16. Oktober 2026, führen der Werkhof Mosnang und die Wick Holz AG, Unterrindal, beim Rickdamm (Dietenwil-Rick) einen Sicherheitsholzschlag durch. Das schreibt die Gemeinde Mosnang in einer Mitteilung. Die Arbeiten finden jeweils von 7.30 bis 17.00 Uhr statt. Während dieser Zeit ist die Strasse für den Verkehr vollständig gesperrt. Die Durchfahrt für das Postauto ist gewährleistet. (pd)

07:16 Uhr

Freitag, 2. Oktober

Bütschwil bezieht am Donnerstag gegen Wil 2 eine 2:4-Niederlage

Der Pausentee hat den Bütschwilern nicht gutgetan. Nach Wiederbeginn kassierten sie innert drei Minuten bei der 2:4-Niederlage im vorgezogenen 2.-Liga-Meisterschaftsspiel gegen Wil 2 zwei Tore. Dani Fäh brachte das Team kurz darauf zwar nochmals heran, die Gäste zeigten sich vor dem gegnerischen Gehäuse aber abgeklärt und stutzten die Bütschwiler Flügel mit dem vierten Tor in der 79. Minute endgültig.

Die Partie war schon nach zwölf Minuten lanciert worden, als Saeid Talatialishah mit einem herrlichen Schlenzer das 0:1 gelang. Führten die Wiler spielerisch die feinere Klinge, hielt Bütschwil wie gewohnt kämpferisch dagegen und verdiente sich dadurch den Ausgleich in der 31. Minute. David Birchler konnte sich auf links durchsetzen. Sein Rückpass gelangte zu Rafael Gmür, der im Stile eines Routiniers zum 1:1 einnetzte.

Ott ärgert sich über Gegentore

Bütschwil-Trainer Marc Ott ärgerte sich nach Spielschluss in erster Linie über die zwei Verlusttreffer kurz nach der Pause. Er sagte: «Da haben wir geschlafen, das darf uns nicht passieren.» Er ärgerte sich auch deshalb, weil sein Team aus seiner Sicht in den ersten 45 Minuten die bessere Mannschaft war. «Wir hatten auch mehr Chancen.»

Damit dürfte er auch jene Szene gemeint haben, bei der Torjäger Matthias Rüegg nach schöner Einzelleistung nur die Latte traf. Insgesamt zeigte sich Spielertrainer Ott mit der Leistung aber zufrieden: «Uns hat halt in den entscheidenden Szenen etwas die Cleverness gefehlt. Wir haben aber bewiesen, dass wir auch gegen eine spielerisch überdurchschnittliche Mannschaft mithalten können.»

In der Tabelle belegt Bütschwil mit zehn Punkten aus acht Spielen Rang 8. Die Wiler haben drei Punkte mehr und liegen auf Position 6. Für die Bütschwiler geht es am 10. Oktober gegen Winkeln weiter. (bl)

16:51 Uhr

Donnerstag, 1. Oktober

Lichtensteiger gewinnt IBK-Förderpreis

Die Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) verleiht am 21. Oktober 2026 zum 36. Mal ihre Förderpreise für Kulturschaffende. In diesem Jahr stehen transdisziplinäre Projekte im Mittelpunkt – Arbeiten, die Kunst mit anderen Bereichen verbinden und neue Perspektiven auf gesellschaftliche, wissenschaftliche und alltägliche Themen eröffnen. Die feierliche Preisverleihung findet im Papiersaal Zürich statt. Mit dabei ist auch der Lichtensteiger Hanes Sturzenegger, der ausgezeichnet wird.

Sturzenegger ist Gründungsmitglied und Co-Leiter der Dogo Residenz für Neue Kunst und als beratende Stimme in den Vorständen des Rathaus für Kultur und Kultur Toggenburg. In den Jahren 2022 und 2026 hat er den Werkbeitrag des Kantons St.Gallen erhalten. Nach dem Vorkurs an der ZHdK hat er 2015 den Bachelor in Bildender Kunst an der FHNW in Basel und 2025 den Master Art in Public Spheres an der HSLU in Luzern abgeschlossen. Er beschäftigt sich in seiner künstlerischen Praxis mit Fragen rund um Natur, Umwelt und Ressourcennutzung sowie mit der Herstellung und kulturellen Bedeutung von Nahrungsmitteln. Seine langfristig angelegten, prozesshaften Arbeiten entstehen häufig in Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Kollaborateurinnen und Kollaborateure und schaffen Räume, in denen Vielfalt, Koexistenz und Unvorhersehbarkeit erfahrbar werden, schreibt die IBK auf ihrer Website.

Insgesamt werden sieben Künstlerinnen, Künstler und Kollektive aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein mit einem Preisgeld von je 10.000 CHF ausgezeichnet. Sie überzeugten die internationale Jury und Jugendjury mit Projekten, die über Fach- und Spartengrenzen hinweg neue Formen der Zusammenarbeit erproben und den Dialog zwischen Kunst und anderen Disziplinen bereichern. Nominiert wurden sie von den IBK-Mitgliedsländern und -kantonen. (pd)

15:40 Uhr

Donnerstag, 1. Oktober

Kirchberg: Windkraftgegner lancieren spezielle Protest-Aktion

Kürzlich fand die Einweihung der bereits am 2. Mai gepflanzten Eiche durch den Verein «Pro Lebensraum Kirchberg» statt. Das schreibt der Verein in einer Mitteilung. Beim Sackgrütli, zwischen Albikon und Oetwil, gegenüber dem 120 Meter hohen Wind-Messmast, versammelten sich auf freiem Feld mehr als fünfzig Personen. Bekanntlich plant die im Aargau ansässige Firma «Windenergie Schweiz AG» in diesem Gebiet fünf  250 Meter hohe Windturbinen zu stellen. Nachdem drei fachkundige Gastreferenten aus dem Zürcher Weinland das Waldgesetz und das einmalige Oekosystem Wald erklärten, wurde die Petition «Nein zu zerstörerischen Windrädern, Heimat und Landschaft schützen» lanciert. Im Anschluss wurden zwei Infotafeln in einem feierlichen Akt vorgestellt.

Ziel der Aktion ist, den Gemeinderat Kirchberg seiner Verpflichtung zu erinnern, die Natur, die Gesundheit und das Eigentum der gesamten Bevölkerung, im ganzen Gemeindegebiet, zu schützen und zu bewahren, so die Mitteilung weiter. (pd)

14:07 Uhr

Donnerstag, 1. Oktober

Bütschwil-Ganterschwil weiht Sternenkindergrab ein

Aufgrund einer Anfrage aus der Bevölkerung hat der Gemeinderat Bütschwil-Ganterschwil beschlossen, auf dem Friedhof in Bütschwil eine Grabstätte für Sternenkinder, das heisst, für Kinder welche kurz vor oder nach der Geburt verstorben sind, zu schaffen. Das schreibt die Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil im aktuellen Mitteilungsblatt. Für betroffene Familien ist es wichtig, dass es ein Ort gibt, an welchem solche Bestattungen vorgenommen werden können. Dies bietet den Angehörigen auch die Möglichkeit, ihr Kind zu besuchen, was ohne Zweifel auch bei der Trauerbewältigung hilft.

Im August konnte dieses Projekt umgesetzt und das ansprechende Grabmal gut in die bestehende Friedhofsanlage eingebettet werden. Am Sonntag, 11. Oktober 2026, 11.30 Uhr (im Anschluss an den Gottesdienst), wird die Grabstätte für Sternenkinder von Pfarrer Joseph Antipasado und Anselm Leser in einer kleinen Zeremonie gesegnet und eingeweiht, wozu die gesamte Bevölkerung herzlich eingeladen ist. (pd)

10:46 Uhr

Donnerstag, 1. Oktober

Schulpräsidium Lichtensteig: Pascal Brändle zieht sich zurück

Nach einer eingehenden Analyse der Wahlresultate zur Schulpräsidentenwahl in Lichtensteig verzichtet Pascal Brändle darauf, zum zweiten Wahlgang anzutreten. Das schreibt die FDP Wattwil-Lichtensteig in einer Mitteilung.

Das Wahlresultat der Lichtensteiger Bevölkerung im Zusammenhang mit der Ersatzwahl für das Schulpräsidium ist aus freisinniger Sicht klar: Die Lichtensteiger Bevölkerung ist den Empfehlungen der Findungskommission gefolgt und will eine der beiden vorgeschlagenen Kandidatinnen als Schulpräsidentin. Noch im Rennen sind Mädi Bergamin, die im ersten Wahlgang 207 von 604 gültigen Stimmen holte, und Simone Kramer (225 Stimmen).

Die Parteileitung der FDP Wattwil-Lichtensteig dankt Pascal Brändle für seine Bereitschaft für das Schulpräsidium zu kandidieren. Über das weitere Vorgehen und ob für den zweiten Wahlgang eine Wahlempfehlung ausgesprochen wird, entscheidet die FDP Wattwil-Lichtensteig erst nach dem 2. Oktober und wenn das Kandidatenfeld bekannt ist. (pd)

10:30 Uhr

Donnerstag, 1. Oktober

«Verein g+ Generation plus» gegründet: Wattwils ältere Generation will aktiv mitgestalten

Rund 30 Wattwilerinnen und Wattwiler haben kürzlich im BWZT den Verein «g+ Generation plus» gegründet. Der neue Verein setzt sich dafür ein, die Anliegen der Generation 60+ aufzunehmen, den Austausch zu fördern und konkrete Projekte für eine aktive und generationenübergreifende Gesellschaft anzustossen. Das ist einer Mitteilung der Gemeinde Wattwil zu entnehmen.

Der Gründung vorausgegangen war ein Initialanlass, an dem rund 130 Einwohnerinnen und Einwohner aus Wattwil teilnahmen. Die grosse Beteiligung zeigte das Bedürfnis, sich einzubringen und das gesellschaftliche Leben aktiv mitzugestalten.

An der Gründungsversammlung wurden die Statuten genehmigt, das Vereinslogo präsentiert und der Vorstand gewählt: Maria Kaiser als Präsidentin sowie Elisabeth Bichler, Elisabeth Gensmer, Livio Pagelli, Ruedi Sterzing und Markus Windirsch. Als Revisoren wurden Renata Kaiser und Guido Messmer ernannt.

Bereits am Gründungstag ging es an die konkrete Arbeit: In Arbeitsgruppen entwickelten die Mitglieder erste Ideen zu den Schwerpunkten Information und Kommunikation, Begegnung und soziale Teilhabe sowie Vernetzung und Engagement. Diese Projekte sollen nun weiter konkretisiert und umgesetzt werden.

Der Verein «g+ Generation plus» versteht sich als Plattform für Menschen, die sich auch nach der Pensionierung aktiv in die Gesellschaft einbringen möchten. Erfahrungen, Ideen und Engagement der älteren Generation sollen dabei genutzt werden, um das Zusammenleben in Wattwil mitzugestalten. (pd)

09:40 Uhr

Donnerstag, 1. Oktober

Kirchberg: Zunahme von Schmierereien und Aufklebern auf öffentlichem Gut

Auf dem Gemeindegebiet Kirchberg werden immer wieder öffentliche Gebäude, Abfalleimer, Verkehrsschilder und weitere Einrichtungen beschmiert oder mit Stickern beklebt. In den vergangenen Monaten hat die Anzahl solcher Fälle leider stark zugenommen, schreibt die Gemeinde im aktuellen Gmeindsblatt. Die Beseitigung solcher Verunreinigungen verursacht vermeidbare Kosten und bedeutet erheblichen Zeitaufwand für die Mitarbeitenden des Werkhof- und Liegenschaftsteams.

Wer fremdes Eigentum beschmiert oder beschädigt, muss mit Konsequenzen rechnen. Die Gemeinde behält sich vor, solche Vorfälle zur Anzeige zu bringen. Für die Verantwortlichen drohen Bussen oder bei Jugendlichen entsprechende administrative Massnahmen seitens der Jugendanwaltschaft. Eltern haften für ihre Kinder.

Die Gemeinde bittet die Bevölkerung, Beobachtungen oder Hinweise zu den Verantwortlichen solcher Vorfälle zu melden. Hinweise zu Ort, Zeitpunkt und den verantwortlichen Personen können beim Werkhof der Gemeinde Kirchberg eingereicht werden. Auch die Eltern sind gebeten, ihre Kinder und Jugendlichen für einen respektvollen Umgang mit dem Eigentum anderer sowie der Öffentlichkeit zu sensibilisieren. (pd)

17:02 Uhr

Mittwoch, 30. September

Solino und Sonnegrund stärken ihre Zusammenarbeit weiter

Die Seniorenzentren Solino in Bütschwil und der Sonnegrund in Kirchberg bereiten den geplanten Zusammenschluss mit konkreten gemeinsamen Schritten vor. Sie führen laut einer Mitteilung per Oktober ein gemeinsam evaluiertes Pflegedokumentationssystem ein und haben im August einen weiteren gemeinsamen Kaderworkshop durchgeführt.

«Bei der Evaluation und den gemeinsamen Schulungen haben wir viel voneinander gelernt und gegenseitig profitiert», sagt Nathalie Bucher, Leitung Pflege und Betreuung Solino. Jeannette Abderhalden, Leitung Betreuung und Pflege Sonnegrund, ergänzt: «Das neue System ist ein wichtiger Grundstein für unsere Zusammenarbeit. Es ermöglicht künftig auch den Aufbau eines gemeinsamen Personal-Springerpools, der unsere Teams unterstützt und entlastet.»

In den Kaderworkshops haben die Führungspersonen den Austausch vertieft und beschäftigten sich mit Fragen der Führung und Zusammenarbeit. So können sie ihre Mitarbeitenden während der Veränderung gut begleiten. Die Prüfung des Zusammenschlusses sei weit fortgeschritten, wird weiter mitgeteilt. (pd)

16:17 Uhr

Mittwoch, 30. September

Schulpräsidium Lichtensteig: Mädi Bergamin tritt wieder an

Mädi Bergamin stellt sich im zweiten Wahlgang erneut für das Schulpräsidium Lichtensteig zur Verfügung. Am vergangenen Sonntag holte sie als eine von vier Kandidatinnen und Kandidaten 207 von insgesamt 604 gültigen Stimmen. «Das gute Ergebnis des ersten Wahlgangs und die zahlreichen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung bestärken mich darin, meine Kandidatur weiterzuführen», teilt Bergamin mit. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Bildungs- und Betreuungsbereich möchte sie Verantwortung übernehmen und sich für eine starke, gut geführte und zukunftsorientierte Schule einsetzen.

Bergamin (parteilos) ist seit über 20 Jahren im Betreuungs- und Bildungsbereich tätig. Sie ist ausgebildete Kleinkinderzieherin und arbeitet heute als Kindergartenlehrperson. Klare Strukturen, gegenseitige Unterstützung und ein offener Austausch zwischen Schule, Eltern und Behörden sind für sie wichtige Grundlagen, damit sich die Schule positiv weiterentwickeln kann. Ein besonderes Anliegen ist Bergamin auch die schulergänzende Betreuung. Durch ihre langjährige Tätigkeit in diesem Bereich bringe sie viel praktische Erfahrung mit.

Am 29. November ebenfalls erneut antreten wird Simone Kramer. Die Kandidatin der Grünen holte im ersten Wahlgang 225 Stimmen. Noch offen ist der Wiederantritt von Pascal Brändle (FDP). (lsf)

12:42 Uhr

Mittwoch, 30. September

Die SOB führen Unterhaltsarbeiten im oberen Toggenburg durch

Wie die Schweizerische Südostbahn mitteilt, fallen an der Bahnstrecke Wattwil-Nesslau-Neu St.Johann zwischen Sonntag, 4. und Samstag, 10. Oktober Unterhaltsarbeiten an.

Diese seien notwendig, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Bahnnetzes zu gewährleisten. Gearbeitet werde jeweils ab zirka 23 Uhr bis zirka 6 Uhr, um den regulären Zugverkehr nicht zu stören. Leider lasse sich dabei Lärm nicht vermeiden. (pd)

07:40 Uhr

Mittwoch, 30. September

Der FC Bütschwil empfängt am Donnerstag Wil 2

Das Meisterschaftsspiel der 2. Liga zwischen dem FC Bütschwil und Wil 2 geht schon am Donnerstagabend um 20 Uhr auf der Breite über die Bühne. Dem Heimteam um Spieletrainer Marc Ott bietet sich dabei die Gelegenheit, sich mit dem vierten Saisonsieg vom punktgleichen Gegner etwas abzusetzen und zumindest vorübergehend auf Rang 4 in der Tabelle vorzustossen.

Bei Gegner Wil 2 ist man gespannt, wie gut das Team den Schock vom letzten Sonntag weggesteckt hat. Die Jungs um Trainer Oscar Escobar führten gegen den Tabellenführer Bazenheid mit 3:2 und standen zudem mit einem Mann mehr auf dem Platz, nachdem Fabio Rugli nach einer halben Stunde für ein vermeintliches Handspiel Rot kassierte.

Durch zwei Gegentore in der zweiten Halbzeit setzte es dann aber noch eine 3:4-Niederlage ab. Nach dem guten Saisonstart mit zehn Punkten aus fünf Spielen ist der Wiler Motor nach zuletzt zwei Niederlagen etwas ins Stottern geraten. (bl)

17:28 Uhr

Dienstag, 29. September

Wärmeverbund Lichtensteig: Zwei Drittel der benötigten Anschlüsse zugesichert

Der geplante Wärmeverbund in Lichtensteig entwickelt sich erfreulich, schreibt die Gemeinde im aktuellen Mitteilungsblatt. Bereits rund zwei Drittel der benötigten Anschlussleistung sind zugesagt. Mit weiteren interessierten Liegenschaftseigentümerinnen und -eigentümern laufen derzeit Gespräche. Das Interesse wird auch durch die steigenden Preise für fossile Energieträger verstärkt. Parallel dazu läuft das Baugesuchsverfahren für die neue Wärmezentrale.

Der Gemeinderat hat am 2. September 2026 den Konzessionsvertrag mit der Wärmeverbund AG Lichtensteig (in Gründung) genehmigt. Die Referendumsfrist läuft vom 25. September bis 3. November 2026. Für das Zustandekommen eines Referendums sind 139 gültige Unterschriften erforderlich. Unterschriftenbogen können bei der Ratskanzlei bezogen werden. (pd)

15:41 Uhr

Dienstag, 29. September

Doch kein Einweihungsspiel auf dem Bazenheider Ifang

Eigentlich hätte am Donnerstag in Bazenheid ein internationales Testspiel zwischen dem FC Wil aus der Challenge League und dem SCR Altach aus der österreichischen Bundesliga stattfinden sollen. Obwohl auf Naturrasen geplant, wäre es die offizielle Einweihung des Kunstrasenplatzes auf dem Ifang gewesen. Dieser wird zwar seit knapp einem Jahr bereits bespielt, ein eigentliches Eröffnungsspiel gab es bisher aber nicht.

Dabei wird es vorderhand bleiben. Obwohl der FC Bazenheid das Spiel bereits beworben hat, findet es nicht im Toggenburg statt. Die Partie wurde kurzfristig nach Altach verlegt, wird morgen um 14.30 Uhr angepfiffen und 120 Minuten dauern. Die Partie findet allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Da auch keine Medien zugelassen sind, gibt es für einmal keinen Liveticker.

Doch warum wird plötzlich doch nicht in Bazenheid gespielt? Chiara Buck vom SCR Altach sagt auf Anfrage: «Der Spielortswechsel ist aufgrund des Zustandes vom Rasen zustande gekommen. Der FC Bazenheid hat alles Mögliche getan. Aber aufgrund von zu wenig Regen ist der Platz derzeit leider nicht optimal zu bespielen.» Beim FC Bazenheid nimmt man dies zur Kenntnis und will zu einem späteren Zeitpunkt ein anderes Einweihungsspiel organisieren. Man geht davon aus, dass die Qualität des Platzes genügt. (sdu)

10:40 Uhr

Dienstag, 29. September

Schulrat Wattwil: zwei Nominationen vom Familientreff Wattwil

Das Interesse an einem Sitz im Wattwiler Schulrat ist gross. Ganze neun Nominationen sind bisher eingegangen. Zwei davon hat der Familientreff Wattwil aufgestellt: Anita Schlegel und Lena Palma. Das gibt der Familientreff in einer Mitteilung bekannt.

Anita Schlegel engagiert sich im Vorstand des Familientreffs Wattwil für das Elternforum und unterstützt den Krabbeltreff. Beruflich ist sie als Tierärztin im Toggenbur tätig. Als Mutter von drei Schulpflichtigen Kindern bringt sie auch persönliche Erfahrungen aus dem Familienalltag mit. Zudem bringt sie sich in der Jugendkommission der Gemeinde Wattwil ein.

Lena Palma ist Spielgruppenleiterin und war ebenfalls im Vorstand des Familientreffs aktiv. Sie arbeitet im Altersheim in der Region und begleitet dort Menschen mit Demenz. Auch sie ist Mutter von drei schulpflichtigen Kindern. Daneben engagiert sich als Unteroffizierin in der Feuerwehr Wattwil / Lichtensteig.

Durch ihr Engagement im Familientreff verfügen beide Kandidatinnen über vielfältige Erfahrungen im Bereich der frühen Förderung. Diese ergänzen sie mit ihren beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten sowie ihrem Interesse an Bildungsfragen. Der Familientreff Wattwil ist überzeugt, mit Anita Schlegel und Lena Palma zwei kompetente, engagierte und gut vernetzte Persönlichkeiten für den Schulrat vorzuschlagen.

Aus dem Schulrat zurückgetreten sind per Ende Januar 2027 Hansruedi Lusti, der nach 20 Jahren zurücktritt, und Christian Eicher, der nach 15 Jahren aus dem Schulrat austritt. Der erste Wahlgang findet am 29. November statt. (pd)

10:07 Uhr

Dienstag, 29. September

Neun Medaillen für Voltige Lütisburg an der Schweizer Meisterschaft

Vor kurzem traf sich die Schweizer Voltige-Szene in der grossen Reithalle des Institut Equestre National Avenches zu den Schweizer Meisterschaften. Sowohl bei der Elite als auch beim Nachwuchs durfte Voltige Lütisburg zahlreiche Podestplätze feiern und kehrte mit schliesslich neun Medaillen heim. Das schreibt der Verein in einer Mitteilung.

Besonders erfolgreich verlief die Meisterschaft bei den Elite-Damen. Michelle Lara Brügger sicherte sich auf Rayo de la Luz, longiert von Monika Winkler-Bischofberger, den Schweizermeistertitel. Direkt dahinter folgte ihre Vereinskollegin Joana Bachmann und machte mit Silber den Lütisburger Doppelerfolg perfekt.

Für Brügger blieb es nicht bei einer Goldmedaille. Gemeinsam mit Rémy Brunner trat sie im Pas-de-Deux an. Auch dort setzte sich das Duo durch und holte gemeinsam mit dem Pferd Acardi van de Kapel an der Longe von Monika Winkler-Bischofberger einen weiteren Schweizermeistertitel nach Lütisburg.

Im Gruppenwettkampf der Elite durfte sich Lütisburg 2 mit Castle Master Lady longiert von Stephanie Bachmann ebenfalls über Edelmetall freuen: Das Team erreichte den dritten Rang und gewann damit die Bronzemedaille. Eindrücklich war auch das Abschneiden der jungen Lütisburger Voltigiererinnen und Voltigierer. Lena Bollhalder gewann bei den Juniorinnen den Schweizermeistertitel. Hinter ihr sicherte sich Alisha Hirschi den zweiten Rang. Auch Yael Winkler durte als Drittplatzierte aufs Podest – damit gingen in dieser Kategorie gleich alle drei Medaillen an Athletinnen von Voltige Lütisburg. (pd)

09:40 Uhr

Dienstag, 29. September

Radball: Zwei Teams aus Mosnang im Final in der Nationalliga A

In der 1. Finalrunde der Nationalliga A im Radball kam es zu einer kleinen Überraschung. Nicht nur das Team Mosnang 1 hat es in die Top 5 geschafft, sondern auch Mosnang 2. Dies auch dank eines Siegs gegen Mosnang 1. Es kämpfen nun am 3. Oktober in Altdorf zwei Teams aus Mosnang um die Schweizer Meisterschaft. Das ist einem Schreiben des RMV Mosnang zu entnehmen.

Die 1. Finalrunde fand in Oftringen statt. Es waren noch sechs Teams im Rennen um die Schweizermeisterschaft, fünf Teams qualifizierten sich für das Final vom 3. Oktober. Im ersten Spiel dieser Finalrunde traf Mosnang 1 mit Rafael Artho und Björn Vogel auf Mosnang 2 mit Roger Artho und Manuel Mutti. Mosnang 2 spielte eine ganz starke erste Halbzeit, liessen wenig zu in der Defensive und bereitete so ihren Vereinskameraden grosse Sorgen. Halbzeitergebnis 2:1 für Mosnang 2. Schlussendlich gewann Mosnang 2 mit 5:4. Im zweiten Spiel gegen Winterthur lief es besser für Mosnang 1, sie gewannen mit 6:3. Im Spiel gegen Oftringen gewannen die Mosliger knapp mit 2:1. Gegen Altdorf 2 kam es zum 4:4 Remis. Zum Schluss das Topspiel Altdorf 1 gegen Mosnang 1. Hier zeigten sich die beiden Mosliger endlich von ihrer starken Seite. Sie verlangtem dem Titelverteidiger alles ab und mussten erst in der letzten Minute den Ausgleich zum 6:6 hinnehmen.

Mosnang 1 mit Rafael Artho und Björn Vogel konnten ihre gewohnte starke Leistung nicht ganz abrufen an dieser Finalrunde. Klassierten sich trotzdem auf dem sehr guten 2. Platz und haben sich eine gute Ausgangslage geschaffen für den Final am 3. Oktober in Altdorf.(pd)

17:11 Uhr

Montag, 28. September

Wildhaus-Alt St.Johann erlässt erneut Feuerverbot

In Wildhaus-Alt St.Johann gilt ab sofort wieder ein Feuerverbot. Der Gemeinderat verbietet bis auf Widerruf das Entzünden von Feuer im Wald und in einem Umkreis von 200 Metern zum Wald. Verboten sind dort auch das Wegwerfen brennender Streichhölzer und Rauchwaren, das Abbrennen von Feuerwerk sowie das Steigenlassen von Himmelslaternen.

Grund sind die regenarmen Wochen und das sonnig-heisse Wetter. Waldboden und Vegetation seien stark ausgetrocknet. Der Kanton stuft die Waldbrandgefahr als gross ein. Hinzu kommt, dass die Wetterprognosen für die kommenden Tage weiterhin trocken sind und keine nennenswerten Niederschläge erwarten lassen. Die Gemeinde rechnet deshalb mit einer weiteren Verschärfung der Waldbrandsituation.

Das Verbot gilt seit Montag, 28. September, und bis auf Widerruf. Ein allfälliger Rekurs stoppt das Verbot nicht: Wegen der akuten Gefahr eines Feuerausbruchs hat der Gemeinderat einer Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen. (pd)

15:07 Uhr

Montag, 28. September

Julia Lacherstorfer übernimmt künstlerische Leitung der Klangwelt

Die Klangwelt Toggenburg erhält eine neue künstlerische Leiterin. Die österreichische Musikerin, Komponistin und Kulturmacherin Julia Lacherstorfer übernimmt die Aufgabe per 1. Oktober im Mandat. Der Stiftungsrat hat sich nach einem Auswahlverfahren für die in Wien lebende Künstlerin entschieden.

Lacherstorfer ist unter anderem Intendantin des Festivals «wellenklænge» in Lunz am See und prägt mit Formationen und Projekten wie ALMA sowie Ramsch & Rosen die zeitgenössische Volksmusikszene. Ihre Arbeit bewegt sich laut Klangwelt an der Schnittstelle von Tradition und Innovation.

Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im Toggenburg soll auf der Verbindung von Tradition und Gegenwart sowie dem Ausbau internationaler Netzwerke liegen. Gemeinsam mit Geschäftsleitung, einer künftigen Programmgruppe und weiteren Partnern soll Lacherstorfer bestehende Angebote weiterentwickeln und neue künstlerische Formate anstossen.

Stiftungsratspräsident Mathias Müller sieht in der Verpflichtung eine Chance, die alpine Klangkultur weiterzuentwickeln und die Klangwelt national und international stärker zu profilieren. (pd)

12:58 Uhr

Montag, 28. September

Kirchberg baut Unterstützung für pflegende Angehörige aus

Die Sonnegrund Spitex der Gemeinde Kirchberg führt ihr Angebot für pflegende Angehörige nach einer erfolgreichen Pilotphase weiter. Gemeinsam mit dem auf Angehörigenpflege spezialisierten Unternehmen Ancura wurde ein Konzept entwickelt und in mehreren Fällen erprobt. Das geht aus einer Mitteilung von Betriebsleiterin Martha Storchenegger hervor.

Die Sonnegrund Spitex klärt dabei den Pflegebedarf zu Hause ab, begleitet und berät die Angehörigen und instruiert sie bei Pflegehandlungen. In Krisensituationen soll sie zudem rasch vor Ort sein können. Ancura übernimmt die Anstellung der pflegenden Angehörigen. Vorgesehen sind ein Bruttolohn von 35 Franken, Sozialleistungen inklusive Pensionskasse und Versicherungen sowie die Ausbildung zur Pflegehelferin oder zum Pflegehelfer SRK.

Laut Sonnegrund profitierten die Angehörigen in der Pilotphase von fachlicher Unterstützung, individueller Beratung und festen Ansprechpersonen. Gleichzeitig habe die Versorgung der pflegebedürftigen Personen zu Hause sichergestellt werden können. Die Betriebskommission des Sonnegrund hat aufgrund der positiven Erfahrungen beschlossen, das Angebot weiterzuführen. (pd)

11:32 Uhr

Montag, 28. September

Vortrag in Wattwil: Mit dem Velo bis nach Nepal

Die Extremsportlerin Maria-Theresia Zwyssig berichtet am Mittwoch, 14. Oktober, in Wattwil von ihrer Reise zum und über den Great Himalaya Trail. Der Vortrag beginnt um 20 Uhr im Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg.

Zwyssig legte zunächst allein 15’000 Kilometer mit dem Velo zurück. Ihre Reise führte sie vom Berner Oberland durch 20 Länder bis nach Kathmandu. Anschliessend nahm sie sich in Nepal die 1700 Kilometer lange High Route des Great Himalaya Trail vor. Als eine der ersten Frauen wollte sie die anspruchsvolle Trekkingroute innerhalb einer Saison bewältigen.

Im Vortrag erzählt Zwyssig von körperlichen und mentalen Grenzerfahrungen, Begegnungen mit Menschen in entlegenen Regionen sowie schwierigen Situationen unterwegs. Für Mitglieder der SGW und der SAC-Sektion Toggenburg ist der Eintritt frei, Nichtmitglieder zahlen 18 Franken. (pd)

10:32 Uhr

Montag, 28. September

Schönenbodenstrasse in Wildhaus wird gesperrt

In Wildhaus wird die Schönenbodenstrasse am Dienstag, 6. Oktober, im Bereich der Hausnummer 46 gesperrt. Grund sind anstehende Arbeiten.

Die Sperrung dauert von 7 bis 17.30 Uhr. (pd)

09:31 Uhr

Montag, 28. September

Birnenbaum bei Dietfurt blüht bereits

Die Natur spielt verrückt: Dieser Birnbaum blüht bereits Ende September. Normalerweise passiert dies zwischen April und Mai. Der Leser Georg Bernet fotografierte ihn im Rüteli Kengelbach bei Dietfurt. (pd)

17:37 Uhr

Sonntag, 27. September

Lichtensteig: Patricija Buzov neu in der GPK

Die Stimmbevölkerung von Lichtensteig hat am gestrigen Sonntag Patricija Buzov neu in die Geschäftsprüfungskommission (GPK) gewählt. Weil das bisherige GPK-Mitglied Silvan Meile bei der Ersatzwahl vom 8. März in den Gemeinderat gewählt wurde, war sein GPK-Sitz seit Juni vakant. Für die Ersatzwahl stellten sich zwei Personen zur Verfügung: Janine Brunner (parteilos, Jahrgang 1985) und Patricija Buzov (parteilos, Jahrgang 1981). Die Stimmbeteiligung betrug am Sonntag 41,21 Prozent. Die hohe Zahl dürfte aufgrund der nationalen Abstimmungen und vor allem der lokalen Wahl für das Schulpräsidium zustande gekommen sein. Buzov, die als selbständige Bürodienstleisterin arbeitet, konnte 290 Stimmen auf sich vereinen und erreichte so das absolute Mehr von 263 Stimmen. Auf Brunner entfielen 219 Stimmen, auf Vereinzelte 15. (lsf)

14:05 Uhr

Sonntag, 27. September

Mosnang: Peter Baumgartner gewinnt GPK-Ersatzwahl

Eine Ersatzwahl in die Geschäftsprüfungskommission (GPK) ist oftmals keine umstrittene Sache. Nicht so in Mosnang, wo es am Sonntag zu einer Kampfwahl kam. Diese wurde nötig, weil Kurt Zweifel (FDP) nach zehn Jahren seinen Rücktritt aus dem Gremium erklärt hatte. Sein Nachfolger für den Rest der Amtsdauer 2025-2028 heisst Peter Baumgartner (Mosnang, FDP). Er setzte sich deutlich gegen den SVP-Vertreter Thomas Stetka (Mosnang) durch. Auf Baumgartner entfielen 572 Stimmen, womit er das absolute Mehr von von 491 Stimmen klar übertraf. 397 Personen hatten Stetka ihre Stimme gegeben. Die Stimmbeteiligung war mit 47,5 Prozent recht hoch. Peter Baumgartner ist ehemaliger Berufsoffizier und auch Brigadier. Er verfügt über einen ETH-Master in Sicherheitspolitik und Krisenmanagement. Er lebt seit über 30 Jahren in Mosnang. (sdu)

12:15 Uhr

Sonntag, 27. September

Zweiter Wahlgang für Schulpräsidium Lichtensteig nötig

Lichtensteig braucht eine neue Schulpräsidentin oder einen Schulpräsidenten. Vier Personen bewarben sich im ersten Wahlgang um die Nachfolge von Petra Stump, die das Amt Ende Jahr abgibt. Pascal Brändle (FDP), Margrit (Mädi) Bergamin (parteilos), Corinna Honegger (parteilos) und Simone Kramer (Grüne).

Die Findungskommission mit Vertretern aller fünf Ortsparteien nominierte von den vier Kandidierenden Bergamin und Kramer für die Wahl. Und die beiden Frauen führen das Rennen am Wahlsonntag denn auch an – wobei das absolute Mehr nicht erreicht wurde.

Simone Kramer holte mit 225 die meisten Stimmen, Bergamin folgte mit 207 Stimmen. Das absolute Mehr betrug am Sonntag 303 Stimmen. Es wird also am 29. November einen zweiten Wahlgang geben.

Auf Pascal Brändle entfielen am Sonntag 125 Stimmen, auf Corinna Honegger noch deren 47. Die Stimmbeteiligung im Städtli betrug bei dieser Wahl 44,76 Prozent. (lsf)

20:45 Uhr

Samstag, 26. September

Unihockey: Nesslau Sharks siegen weiter

In der NLB der Frauen behalten die Nesslau Sharks in der Meisterschaft die weisse Weste. In der dritten Runde gab es den dritten Sieg nach 60 Minuten. Auswärts wurde WASA St.Gallen mit 4:1 besiegt. Damit setzten die Toggenburgerinnen ein Ausrufenzeichen, war es doch ein Erfolg gegen einen zuvor ebenfalls noch punktverlustlosen Gegner. Basis zum Sieg war, dass den St.Galleinnnen nur ein Tor per Penalty zugestanden werden musste. Nina Metzger, die einst mit der Schweizer Nati Weltmeisterin und schon mehrfach Schweizer Meisterin geworden war, konnte sich in ihrem dritten Spiel für WASA keinen Skorerpunkt gutschreiben lassen - trotz mehrerer Chancen.

Auf das frühe Nesslauer Führungstor durch Saskia Schöni reagierten die St.Gallerinnen mit dem Penalty-Ausgleich gut eine Minute später. Kurz nach Beginn des Mitteldrittels brachte Vera Gebert Nesslau erneut in Führung. Im Schlussabschnitt erhöhte Hana Poláková auf 3:1, ehe die Tschechin kurz vor Schluss noch ins leere Tor traf.

Am nächsten Samstag um 19 Uhr steht in der Büelen-Halle in Nesslau schon das nächste Spitzenspiel gegen Basel an. (sdu)

18:11 Uhr

Freitag, 25. September

Hier stehen semistationäre Blitzer im Toggenburg

Wer im Toggenburg mit dem Auto unterwegs ist, sollte derzeit besonders an drei Orten den Tacho im Blick behalten: Die Kantonspolizei St.Gallen führt semistationäre Geschwindigkeitsmessanlagen in Ganterschwil an der Toggenburgerstrasse, auf dem Ricken in der Rapperswilerstrasse und in Neu St.Johann – ebenfalls auf der Toggenburgerstrasse.

Die Polizei veröffentlicht die Standorte als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Liste wird regelmässig aktualisiert, allerdings ohne Gewähr: Einzelne Anlagen können zwischen den Publikationszeitpunkten verschoben werden. (pd)

14:05 Uhr

Freitag, 25. September

«Jakob-Hess-Marsch» wird in Ebnat-Kappel erstmals aufgeführt

Die MG Harmonie Ebnat-Kappel präsentiert am 24. Oktober im Museum Ackerhus erstmals den von dem bekannten Schweizer Musiker und Komponisten Mario Bürki komponierten «Jakob Hess Marsch». Das Werk erinnert an zwei prägende Toggenburger Militär- und Blasmusiker aus der Familie Hess und wird im Rahmen einer Buchvorstellung zur Geschichte der Familie Hess uraufgeführt. Das schreibt das Ackerhus in einer Mitteilung.

Zwei Generationen, eine gemeinsame Leidenschaft für die Blasmusik und eine enge Verbundenheit mit Ebnat-Kappel: Zu Ehren von Jakob Hess senior (1896–1976) und seinem Sohn Jakob Hess (1923–1991) hat Rolf Hess beim bekannten Schweizer Musiker und Komponisten Mario Bürki den «Jakob Hess Marsch» in Auftrag gegeben.

Ein musikalisches Stück Toggenburg

Die Familie Hess stammt ursprünglich aus Wald ZH und kam um 1820 nach Ebnat-Kappel. Über mehrere Generationen entstand eine starke Verwurzelung im Toggenburg.

Diese Verbundenheit ist auch in Mario Bürkis neuer Komposition hörbar. Im Trio des «Jakob Hess Marsches» wird das Toggenburgerlied musikalisch aufgegriffen und schafft damit eine direkte Verbindung zwischen der Familiengeschichte und ihrer Toggenburger Heimat.

«Die Blasmusik und insbesondere die Militärmusik waren über Generationen eine grosse Leidenschaft unserer Familie. Mit der Komposition des Jakob Hess Marsches möchte ich diese Verbundenheit mit Ebnat-Kappel und dem Toggenburg würdigen und gleichzeitig an meinen Vater und meinen Grossvater erinnern», sagt Rolf Hess, der die Komposition in Auftrag gegeben hat.

Die Erstaufführung ist Teil der Präsentation eines Buches über die Geschichte der Familie Hess aus Ebnat-Kappel. (pd)

11:47 Uhr

Freitag, 25. September

Martin Huber ist neuer musikalischer Leiter der Musikgesellschaft Harmonie Lichtensteig

Martin Huber blickt bei der Musikgesellschaft Harmonie Lichtensteig auf 25 aktive Musikantenjahre zurück. Am 1. September 2026 hat Martin die musikalische Leitung des Vereins übernommen. Das schreibt die Musikgesellschaft Harmonie im aktuellen Mitteilungsblatt von Lichtensteig.

Für seinen langjährigen Einsatz wird er vom St. Galler Blasmusikverband zum Kantonalen Veteranen ernannt. Gemeinsam feierten die Musikantinnen und Musikanten das Jubiläum und überreichten ihm als bleibendes Geschenk einen Roten Ahorn. (pd)

10:22 Uhr

Freitag, 25. September

Coop Wattwil wird komplett modernisiert

Der Coop Wattwil wird in den nächsten Monaten
umfassend erneuert, der Laden bleibt während des gesamten Umbaus geöffnet. Das schreibt Coop in einer Mitteilung. Coop ist bereits seit vielen Jahrzehnten in Wattwil vertreten. Der Supermarkt am heutigen Standort an der Grüenaustrasse 4 wurde im Jahr 1987 eröffnet. 2003 wurde er letztmals rundum erneuert sowie um 900 Quadratmeter vergrössert. Nach 23 Jahren bedarf der Supermarkt im Toggenburger Hauptort einer umfassenden Modernisierung.

Der Laden wird weiterhin über eine bediente Metzgerei verfügen und erhält eine neue Backwarenabteilung. Zudem führt künftig ein breites Rollband – zusätzlich zu den bisherigen beiden Liften – direkt von der Tiefgarage in den Supermarkt. Weiter werden im Untergeschoss neue Toilettenanlagen errichtet. Und in Zukunft lädt eine gemütliche Kaffee-Lounge mit Verpflegungszone die Kundinnen und Kunden neben dem Kiosk zum Verweilen ein.

Coop investiert rund 12 Millionen Franken in die Erneuerung des Supermarkts und setzt damit ein klares Bekenntnis zum Standort. Die umfangreichen Bauarbeiten im Coop Wattwil beginnen am Montag, 5. Oktober: Sie erfolgen in mehreren Etappen dürften voraussichtlich per Ende Mai 2027 abgeschlossen sein. Für die Kundinnen und Kunden bleibt vorerst (fast) alles beim Alten: Der Coop Wattwil ist während der gesamten Umbauzeit geöffnet. Ab Januar 2027 wird jedoch die Dropa Drogerie gleich neben dem Supermarkt in ein Provisorium ausweichen und das heutige Bistro zur Kaffee-Lounge umgebaut.

Wie bei allen Umbauten setzt Coop auch in Wattwil auf energieeffiziente und ressourcen-schonende Lösungen: Eine neue Fotovoltaik-Anlage auf dem Gebäudedach, energetische Sanierungen, umweltfreundliches CO2 als Kältemittel, stromsparende LED-Leuchten oder die Nutzung der Abwärme für Heizung und Warmwasser sind nur einige Beispiele dafür. (pd)

09:57 Uhr

Freitag, 25. September

Lichtensteig: Wechsel in der Schulleitung

Raphael Dudli hat seine Stelle als Schulleiter per 31. Januar 2027 gekündigt. Der Gemeinderat hat auf Empfehlung der Schulkommission Corina Monstein als neue Schulleiterin gewählt. Das schreibt die Schulkommission der Jost Bürgi Schule in einer Mitteilung.

Damit die Übergabe der Schulleitungsaufgaben optimal gelingt, wird Corina Monstein ihre Stelle bereits am 1. Oktober 2026 antreten. Raphael Dudli wird seine Nachfolgerin während der ersten Zeit in die operative Führung der Jost Bürgi Schule einführen. (pd)

09:53 Uhr

Freitag, 25. September

Lehrlingsprojekt in Lichtensteig: Sanierung der Kinderspielplätze

Vom 5. bis 9. Oktober 2026 findet in Lichtensteig ein Lehrlingslager statt. Rund 20 Lernende der E. Weber AG Wattwil sowie weiterer Betriebe aus der ganzen Schweiz erneuern gemeinsam mit ihren Ausbildner/innen die Spielplätze von Lichtensteig. Das schreibt die Gemeinde in einer Meldung. Geplant sind Unterhaltsarbeiten, die Erneuerung bestehender Anlagen sowie einzelne Ergänzungen. Profitieren davon werden die Spielplätze beim Schwimmbad, bei der neuen Kita, beim Kindergarten und bei der Primarschule. Die Gemeinde Lichtensteig übernimmt die anfallenden Materialkosten. (pd)

09:16 Uhr

Freitag, 25. September

109 neue Tafeln für die Kulturwege im Neckertal

Sieben Kulturwege führen zu historischen Bauten und weiteren Kulturobjekten in Brunnadern, Dicken, Hemberg, Mogelsberg, Schönengrund-Wald und St. Peterzell. Sie erzählen von der Besiedlung des Neckertals, von alten Handels- und Pilgerwegen, der Textilindustrie, dem Fremdenverkehr und weiteren Entwicklungen, die die Region geprägt haben.

Viele der bisherigen Tafeln waren durch Alter und Witterung nur noch eingeschränkt lesbar. Zudem stammten die Texte aus verschiedenen Zeiten und waren entsprechend unterschiedlich verfasst. Teilweise waren sie stark historisch-wissenschaftlich geprägt und für ein breites Publikum nicht einfach zugänglich.

Die Gemeinde Neckertal organisierte deshalb die Erneuerung, wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt. Eine Kommunikationsagentur vereinheitlichte die Texte und überarbeitete die Gestaltung. Historische Zusammenhänge werden nun in einer leicht verständlichen und unterhaltsamen Form vermittelt, ohne die wesentlichen Informationen zu verlieren. Neu spielt auch das Bildmaterial eine grössere Rolle. Historische Fotografien zeigen Dörfer, Gebäude, Betriebe und das Leben im Neckertal zu Zeiten, die heute kaum mehr vorstellbar sind. Die Bilder ermöglichen einen unmittelbaren Blick in die Vergangenheit.

Die Rundwege lassen sich unabhängig voneinander begehen. Je nach Route beträgt die Wanderzeit zwischen eineinhalb und vier Stunden. Der kürzeste Kulturweg führt in rund eineinhalb Stunden durch Dicken, für die Route in Hemberg sind rund vier Stunden vorgesehen.

Mit den erneuerten Tafeln sind die Informationen entlang der Kulturwege wieder gut lesbar und einheitlich aufbereitet. Wer auf den Wegen unterwegs ist, erhält damit nicht nur Informationen zu einzelnen Gebäuden und Orten, sondern auch einen Einblick in die Geschichte des Neckertals und in die Veränderungen, die bis heute sichtbar sind. (pd)

22:20 Uhr

Donnerstag, 24. September

Fussball: Toggenburger Cup-Derby

In der Cup-Qualifikation wurde in der Kategorie der 2.-Liga-Teams für den Viertelfinal ein Toggenburger-Derby ausgelost. Der FC Bütschwil und der FC Bazenheid treffen aufeinander. Dieses Spiel hat es in dieser Saison bereit einmal gegeben. Am 15. August haben sich die Bazenheider beim Meisterschaftsstart auf dem heimischen Ifang gleich mit 4:0 durchgesetzt. Der Cup-Match wird auf der Bütschwiler Breite gespielt und findet am Wochenende vom 13.-15. November statt – als letztes Pflichtspiel des Jahres für beide Teams. Der Sieger dieser Partie braucht in der Folge noch zwei weitere Siege, um nächste Saison in der nationalen Cup-Hauptrunde zu stehen.

Auch die beiden weiteren verbliebenen Toggenburger Vertreter kennen ihre nächsten Gegner in der Cup-Qualifikation. Der 4.-Liga-Klub Neckertal-Degersheim trifft zuhause auf Sargans aus der 3. Liga. Und der 3.-Ligist Wattwil Bunt reist nach Waldkirch zur LCF Academy aus der 5. Liga. Das Team ist aus dem Strassenfussball, 7-gegen-7-Spielen und internationalen Turnierteilnahmen hervorgegangen. Das Team ist vor allem auf Social Media stark präsent. Seit dieser Saison beteiligt es sich am regulären Ligabetrieb. Und das äusserst erfolgreich. Die LCF Academy hat die ersten vier Ligaspiele alle gewonnen – mit einem Torverhältnis von 36:1. Im Cup warf man die 3.-Liga-Klubs Herisau und Aadorf raus, wobei die Hinterthurgauer gleich mit 5:0 besiegt worden sind. Diese Aufgabe könnte also auch für die Wattwiler zur Knacknuss werden. Hierbei handelt es sich um die Achtelfinals. Gespielt wird bereits zwischen dem 9. und 11. Oktober. (sdu)

16:27 Uhr

Donnerstag, 24. September

Lichtensteig: «Krone» schliesst, «Rettet die Dorfbeiz» startet

Das Restaurant Krone blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Konzepte umgesetzt, die sich langfristig nicht etablieren konnten. Nun hat sich leider auch die Familie Vitiello entschieden, das Pachtverhältnis zu kündigen. Das schreibt die Gemeinde Lichtensteig im aktuellen Mitteilungsblatt. Familie Vitiello war ab Ende Mai 2025 Pächterin der «Krone». Mittlerweile hat das Lokal bereits geschlossen, wie eine Rückfrage bei der Pächterfamilie bestätigt.

Der Gemeinderat von Lichtensteig möchte diese Situation zum Anlass nehmen, die Zukunft der Krone grundsätzlich neu zu denken – und dies gemeinsam mit der Bevölkerung. Zusammen mit der Agentur gutundgut wurde deshalb ein partizipativer Prozess gestartet. Dabei ist Lichtensteig Teil eines Pilotprojekts unter dem Titel «Rettet die Dorfbeiz», das gutundgut gemeinsam mit GastroSuisse und der Universität St.Gallen entwickelt.

Ziel des Projekts ist es, neue und langfristig tragfähige Modelle für Gasthäuser und Begegnungsorte im ländlichen Raum zu entwickeln. Landauf und Landab hat die Gastronomie mit Problemen zu kämpfen, dementsprechend ist die Suche nach zukunftsfähigen Modellen angezeigt.

Den Auftakt bildet eine Bevölkerungsbefragung zu den Themen Gastronomie, Begegnungsorte und zur Zukunft des Restaurants Krone mit Saal und Bistro. Die Ergebnisse werden anschliessend ausgewertet und bilden die Grundlage für einen öffentlichen Workshop am Dienstag, 17. November, um 18.45 Uhr im Kronensaal.

Ziel ist es, gemeinsam Bedürfnisse aufzunehmen, Ideen zu entwickeln und daraus ein tragfähiges Modell für die Krone zu schaffen, das den Bedürfnissen des Städtlis entspricht und langfristig funktionieren kann. (pd)

16:00 Uhr

Donnerstag, 24. September

«Samar» kommt nach Lichtensteig

Zum Abschluss ihrer Tournee ist «Samar», die aktuelle Produktion des Rigolo Tanztheaters, im Stadtufer Lichtensteig zu Gast. Vom 9. bis 13. Dezember 2026 wird daraus die «SAMAR EXPERIENCE»: ein immersives Kunsterlebnis mit Objekt- und Lichtinstallationen, Klanglandschaften und Walking Acts, das in die Tanztheater-Aufführung übergeht. Vier Artistinnen erkunden darin mit zeitgenössischem Tanz und Luftakrobatik die Zwischenwelten zwischen Traum und Wirklichkeit. Das schreibt die Stiftung Zukunft Bahnhof in einer Mitteilung. (pd)

10:03 Uhr

Donnerstag, 24. September

Damian Ott wird «Mostzeit»-Botschafter

Der Trägerverein Culinarium konnte den Schwinger Damian Ott aus Dreien als Botschafter für die Kampagne Mostzeit gewinnen. Das schreibt Culinarium in einer Medienmitteilung. Damian Ott habe schon in seiner Kindheit fast täglich frischen Süssmost getrunken. Bei den Kindern setzt auch die Kampagne Mostzeit an: raus auf die Bauernhöfe, statt im Schulzimmer sitzen, bei den Bauern Most holen und an der Olma den selbstgepressten Apfelsaft direkt ab dem Hahn geniessen.

Mit Damian Ott konnte die MostZeit einen Botschafter gewinnen, der für Bodenständigkeit, Heimatverbundenheit und Leistungsbereitschaft steht. Als erfolgreicher Schwinger erreicht er zudem viele Menschen, die sich mit regionalen Traditionen und der Landwirtschaft identifizieren. Die Kampagne möchte damit insbesondere Familien und jüngere Zielgruppen für regionalen Süssmost und die Bedeutung der Ostschweizer Obstwirtschaft sensibilisieren. Die humorvollen Kurzvideos mit Damian Ott schlagen dabei die Brücke zwischen moderner Social-Media-Kommunikation und gelebter Landwirtschaft.

Konsumentinnen und Konsumenten finden über die Online-Schatzkarte auf mostzeit.ch ihren nächstgelegenen Hofladen mit regionalem Süssmost. Gleichzeitig wird das Mosten an der Olma für Gross und Klein erlebbar. Und auf den Obstbetrieben entdecken Schulklassen direkt vor Ort, wie regionaler Süssmost entsteht. Die Kampagne wird gemeinsam mit den Obstproduzenten der Region sowie den kantonalen Obstverbänden St.Gallen und Thurgau getragen. Unterstützt wird sie zudem vom St. Galler Bauernverband und von Hochstamm Suisse. (pd)

09:16 Uhr

Donnerstag, 24. September

Gamserrugg: Crowdfunding Geo-Erlebniswelt auf gutem Weg

Am Gamserrugg nimmt eine neue Geo-Erlebniswelt Form an. Ab Sommer 2027 laden der Geo-Experience-Trail und das Riesenkaleo dazu ein, Natur, Geologie und Landschaft auf überraschende Weise zu entdecken und die Bergwelt aus neuen Perspektiven zu erleben. Wie Toggenburg Tourismus nun mitteilt, ist ein grosser Teil der Finanzierung bereits gesichert. Nun soll ein Crowdfunding den letzten Schritt ermöglichen. Stand Donnerstag wurde das Mindestziel von 10'000 Franken bereits übertroffen, und man ist auf gutem Wege zum Wunschziel von 30'000 Franken. Das Crowdfunding läuft noch bis zum 20. Oktober. (pd)

16:25 Uhr

Mittwoch, 23. September

Pilze haben sich dank Regen erholt

Der Pilzverein Toggenburg hat diese Saison bereits prächtige Exemplare gefunden. «Nachdem die enorme Hitze und Trockenheit der letzten Monate die Pilzsaison in weiten Teilen der Wälder ausgebremst hatte, hat sich die Natur nach den kürzlichen Regenfällen schlagartig weitgehend erholt», schreibt der Verein in einer Mitteilung.

Kürzlich bot er der Bevölkerung vor der Apotheke in Wattwil Einblick in die wundersame Welt der Pilze. An zwei Tischen präsentierten Mitglieder des Vereins ihre Funde. Alle Pilze waren beschriftet und als «essbar», «kein Speisepilz» oder «giftig» deklariert. Die Pilzkontrolleure gaben Einblick in die Pilzkunde und informierten auch über die öffentliche Pilzkontrollstelle im Gemeindehaus Wattwil (während der Saison sonntags 17 bis 18 Uhr). (pd)

14:30 Uhr

Mittwoch, 23. September

Vom gemeinsamen Gotteshaus zu zwei Kirchen in Lütisburg

Die Gemeinde Lütisburg gibt im aktuellen Mitteilungsblatt einen Einblick in die Geschichte ihrer Kirchen und Kapellen. Die Chronologie reicht fast 800 Jahre zurück: 1228 wird erstmals ein Kirchhof in Lütisburg erwähnt, 1275 taucht eine Kirche im Teilungsvertrag der Toggenburger Grafenfamilie auf. Seit 1538 gab es in Lütisburg zwei Konfessionen.

Auch ausserhalb des Dorfkerns entstanden früh Gotteshäuser. Eine Kapelle in Tufertschwil ist erstmals 1537 urkundlich erwähnt. 1692 findet sich zudem ein Hinweis auf eine Kapelle im Gonzenbach, die damals ausgebessert oder abgebrochen werden sollte.

Die heutige Kirche auf dem Burghügel wurde 1811 neu gebaut. Bemerkenswert: Türme, Teile des Palas und die Ringmauer der früheren Burg lieferten dafür Baumaterial. 1873 wurde der Kirchturm um 11,6 Meter erhöht. 1902 folgte der Bau der Kapelle Oberrindal.

Bis ins 20. Jahrhundert nutzten Katholiken und Reformierte die Kirche auf dem Burghügel gemeinsam. Erst mit dem Bau der evangelischen Kirche 1937 endete diese paritätische Nutzung. Eine weitere Besonderheit steckt im Geläut: Die älteste Glocke Lütisburgs stammt aus dem Jahr 1447. (pd)

11:28 Uhr

Mittwoch, 23. September

Fünf Wattwiler Turntalente schaffen SM-Qualifikation

Fünf Turnerinnen und Turner des TSV Salto Wattwil haben sich für die Schweizermeisterschaften im Geräteturnen qualifiziert. Beim letzten Qualifikationswettkampf in Balzers bestätigten sie ihre Leistungen und sicherten sich die Startplätze für den nationalen Saisonhöhepunkt.

Bei den Turnerinnen schafften Enya Raschle, Sarina Wittenwiler und Chiara Baur im K5 die Qualifikation. Für alle drei ist es die erste Teilnahme an einer Schweizermeisterschaft. Bei den Turnern lösten Sam Eigenmann im K7 und Alper Sarikaya im K5 das Ticket für die Schweizermeisterschaften. Eigenmann belegte in Balzers zudem den zweiten Rang.

Die Schweizermeisterschaften der Turner finden am 31. Oktober und 1. November in Lenzburg statt. Die Turnerinnen treten am 7. und 8. November in Wettingen im Einzel an; eine Woche später folgt das Mannschaftswochenende in St.Gallen. (pd)

10:04 Uhr

Mittwoch, 23. September

Regierungsrat Beat Tinner predigt in Lichtensteig

Regierungsrat Beat Tinner hat am Bettag in der reformierten Kirche Lichtensteig eine Gastpredigt gehalten. Der Vorsteher des St.Galler Volkswirtschaftsdepartements stellte seine Worte unter das Motto «Bewahren und Bewähren» und rief dazu auf, Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen.

Tinner griff dabei auch den Dürresommer und das Lichtensteiger Wasserreservoir Burg auf. Vieles, was das Leben trage, sei nicht selbst geschaffen, sondern anvertraut, sagte er. Entscheidend sei deshalb die Frage, in welchem Zustand dieses Erbe weitergegeben werde. Zugleich warb er dafür, einander auch bei unterschiedlichen Meinungen zuzuhören.

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom 50-köpfigen Kirchenchor Mittleres Toggenburg unter der Leitung von Heidi Preisig. Pfarrer Daniel Klingenberg gestaltete den Gottesdienst und lud die Besucherinnen und Besucher anschliessend zum Apéro ein. (pd)

16:10 Uhr

Dienstag, 22. September

Lesung mit Carlo Janka in der Bibliothek Bütschwil

Kürzlich war Carlo Janka zu Besuch in der Bibliothek Bütschwil. Mit dabei hatte er sein Buch «Durchbruch. Mein Weg – Dein Erfolg». Das schreibt die Bibliothek in einer Mitteilung.

Janka verriet den gut 40 Zuhörerinnen und Zuhörern, dass auch ein Skirennfahrer zwischendurch von der Angst geplagt wird. Trotzdem muss er sich überwinden und die Abfahrtpisten so schnell wie möglich herunterfahren. Auch wenn kurz zuvor jemand gestürzt ist. Carlo Janka hat aus seinem Leben als ehemaliger Skirennfahrer berichtet und unzählige Fragen beantwortet. Gerne nahm er sich nach der Lesung auch noch Zeit sein Buch zu signieren und Autogramme zu verteilen.

Wer es verpasst hat, bekommt eine zweite Chance. Denn Carlo Janka besucht am 6. November die Städtli-Bibliothek Lichtensteig. (pd)

15:29 Uhr

DIenstag, 22. September

Wildhaus: Jung und erfolgreich auf der Schanze

Bei bestem sonnigem Herbstwetter fand am vergangenen Wochenende in Wildhaus ein Wettkampf der Swiss Nordic Trophy im Skispringen statt. Der Anlass wurde vom Ostschweizerischen Skiverband (OSSV) organisiert und durchgeführt. Das schreibt der OSSV in einer Mitteilung.

Auch die Athleten des OSSV waren in verschiedenen Kategorien am Start und konnten mit guten Leistungen auf der Schanze überzeugen. In der Kategorie U13/U16 Mädchen auf der K40 zeigte Elin Künzle vom SSC Toggenburg an beiden Wettkampftagen eine starke Leistung. Am Samstag sprang Künzle im ersten Durchgang 39,0 Meter und im zweiten Durchgang 39,5 Meter. Mit 103,1 Punkten im ersten und 102,3 Punkten im zweiten Durchgang erreichte sie ein Gesamtresultat von 205,4 Punkten und klassierte sich auf dem 2. Rang.

Bei den U16 auf der K40 war Nils Lemmenmeier vom SSC Toggenburg ebenfalls an beiden Tagen erfolgreich. Am Samstag erreichte Lemmenmeier mit Sprüngen auf 37,5 und 37,0 Meter den 3. Rang. Am Sonntag folgten Sprünge auf 36,5 und 39,0 Meter. Mit 98,6 Punkten im ersten und 104,6 Punkten im zweiten Durchgang erreichte Nils insgesamt 203,2 Punkte und erneut den 3. Rang.

In der Kategorie U13 auf der K32 war mit Nik Bechtiger vom SSC Toggenburg ein weiterer OSSV-Athlet am Start. Für Nik war es der erste Wettkampf in seiner Skisprungkariere Am Samstag erzielte er Sprünge auf 17,5 und 18,5 Meter und kam auf ein Total von 130,3 Punkten. Am Sonntag steigerte er seine Weiten auf 19,5 und 18,5 Meter und erreichte insgesamt 137,1 Punkte, hält der OSSV in der Mitteilung fest. (pd)

14:24 Uhr

Dienstag, 22. September

Lütisburg: Der grösste Pneukran der Schweiz im Einsatz

Aktuell steht der grösste Pneukran der Schweiz in Lütisburg. Er wird für das Bereitstellen der Baumaschinen für die Sanierung des Hangrutsches benötigt (diese Zeitung berichtete). Am Dienstag platzierte er eine tonnenschwere Baumaschine an der Thur. (ser)

10:54 Uhr

Dienstag, 22. September

Sieg für Hermann Bollhalder am Bergrennen-Finale

Der Toggenburger Hermann Bollhalder siegte am Finale der Schweizer Bergmeisterschaft. Das Autorennen in Chatel St. Denise–Les Paccots war das siebte von eigentlich acht Bergrennen der Saison 2026. Doch der Anlass am Gurnigel im Kanton Bern musste Mitte September wegen Brandgefahr aufgrund der Trockenheit abgesagt werden.

Bollhalder fuhr das Rennen Chatel St. Denise–Les Paccots zum ersten Mal und beendete alle drei Rennläufe unter einer Minute. Mit seinem Opel Speedster Egmo gewann er souverän die Kategorie E1 2500 bis 3000. Der Wattwiler war schneller als einige Porsche Fahrer. «Dä chaibe Opel», sagten sich einige von ihnen. Der Opel Speedster ist eine englisch-deutsche Konstruktion. Die Leichtbau-Karosserie stammt von Lotus, der Motor aus der Serie von Opel und wurde zum Beispiel auch im Opel Astra, Vectra und Zafira verbaut. Das Aggregat wurde in der PS-Küche von Eggenberger Motorsport (Egmo) in Lyss (BE) vorbereitet.

Über alle Kategorien hinweg wurde Bollhalder am finalen Rennen der Meisterschaft Gesamtzehnter sowie vierter der Hüsliautos (Fahrzeuge mit Dach). «Auch im nächsten Jahr werde ich mit meinem Opel Speedster Egmo an den Bergrennen der Schweizermeisterschaft teilnehmen», sagte Hermann Bollhalder nach der Siegerehrung. (elc)

10:04 Uhr

Dienstag, 22. September

Asiatische Hornissen in Mosnang gesichtet

Im Weiler Dottingen der Gemeinde Mosnang wurden anfangs September einige Individuen der invasiven Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) nachgewiesen. Das ist dem aktuellen Mitteilungsblatt von Lütisburg zu entnehmen.

Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei (ANJF) bittet sämtliche Bienenhalter/innen, Bienenstände in den kommenden Tagen und Wochen besonders aufmerksam zu kontrollieren, wachsam zu bleiben und Aktivitäten oder Sichtungen der Asiatischen Hornisse via Meldeplattform https://asiatischehornisse.ch zu melden, damit ein allfälliges Nest gefunden werden kann.

Das Aufstellen von Fallen wird grundsätzlich nicht empfohlen. Bisher konnte nicht nachgewiesen werden, dass eine Bekämpfung von Asiatischen Hornissen mit der Hilfe von Fallen erfolgreich ist. Zudem kann das Wegfangen heimischer Wespen und Hornissen kontraproduktiv sein, weil die natürlichen Feinde der Asiatischen Hornisse so geschwächt werden.

Bei Sichtungen oder einem Verdacht auf die Asiatische Hornisse bitten wir Sie, Lockgläser aufzustellen, um Tiere anzulocken und eine erhöhte Aktivität festzustellen. Dies erleichtert die Dokumentation der Verbreitung und allfälliger Suche nach einem Nest. (pd)

09:27 Uhr

Dienstag, 22. September

Kosten Verkehrsmassnahmen für die Sanierung des Hangrutsches in Lütisburg

An der Lütisburger Bürgerversammlung 2026 wurde die Frage nach den Kosten für die Verkehrsmassnahmen im Zusammenhang mit der Sanierung des Hangrutschs an der Letzistrasse gestellt. Bisher wurden Ausgaben in der Höhe von 588'792 Franken getätigt, schreibt nun der Gemeinderat im Mitteilungsblatt. Der Kanton beteiligt sich mit 50 Prozent an diesen Kosten. Hinzu kommen noch die Mietkosten bis Ende der Bauzeit, die Rückbaukosten sowie die Kosten für die Umsignalisation bei Öffnung der Verbindungsstrasse nach Ganterschwil. (pd)

17:34 Uhr

Montag, 21. September

Starker Seilzieh-Nachwuchs mit vier WM-Medaillen

27 Mitglieder des Seilziehclubs Mosnang vertraten die Schweiz in verschiedenen Gewichtsklassen an der Weltmeisterschaft. Die Sportlerinnen und Sportler verbrachten dafür die vergangenen Tage in Mossel Bay, Südafrika. Dabei hatte der Club auch Zeit, eine Safari zu machen, wie er in den sozialen Medien mitteilte.

Die Schweiz holte an der WM mehrere Medaillen, vier davon mit Teams mit Mosliger Beteiligung. Die Nachwuchsteams U19 Damen, U19 Herren und U23 Mixed erkämpften sich je Bronze. Das Team U19 Mixed holte Gold. Damit können sich Vivienne Brändle, Michelle Wenk und Adrian Länzlinger vom Seilziehclub Mosnang Weltmeister nennen. Alle drei gehörten auch zu den Bronze-U19-Teams. Die weiteren Medaillenträger aus dem Toggenburg sind Tamara Länzlinger (U19 Damen), Lukas Länzlinger, Rico Länzlinger (U19 Männer), Marvin Widmer, Nicole Strassmann, Raphael Länzlinger und Fabian Rutz (U23 Mixed). (lsf)

15:39 Uhr

Montag, 21. September

Das Churfirsten-Höhenfeuer brannte

Am Sonntag konnte es endlich entfacht werden: Das Höhenfeuer auf den Churfirsten wurde dieses Jahr so spät angezündet, wie noch nie. Eigentlich hätte es am oder kurz nach dem Bundesfeiertag brennen sollen, aber dazu kam es nicht. Das Feuerverbot verunmöglichte das Entfachen des Funkens, und auch nach Aufhebung des Verbots war es noch zu trocken und damit zu gefährlich. Nun hat die Wetterlage endlich das Abbrennen des Höhenfeuers ermöglicht.

Umgekehrt konnte der Funken so früh am Abend angezündet werden, wie noch nie – da es mittlerweile deutlich früher eindunkelt als im August. (ser)

14:13 Uhr

Montag, 21. September

Historischer Kurzfilm «Mutterkorn» wird im Toggenburg gedreht

Heute, am 21. September, finden weitere Dreharbeiten für den historischen Kurzfilm «Mutterkorn» statt. Im Zentrum des Drehtags stehen atmosphärische Szenen an einem Flussufer, die einen wichtigen Teil der Geschichte bilden. Das schreibt die Produktionsfirma in einer Mitteilung.

Der Kurzfilm «Mutterkorn» setzt sich mit den dramatischen Auswirkungen des giftigen Mutterkornpilzes auseinander. Dieser befiel insbesondere im 15./16. Jahrhundert Getreide und konnte bei dessen Verzehr schwere Vergiftungen verursachen. Das Filmprojekt greift dieses historische Phänomen auf und verbindet es mit einer persönlichen, bildstarken Erzählung.

Am Drehtag vom 21. September 2026 werden in der Berglandschaft bei Laui mehrere Aussenszenen realisiert. Dabei stehen die Filmfiguren Anna und Gret im Mittelpunkt. Gedreht werden unter anderem Szenen, in denen die beiden Figuren am Flussufer eine Fackel vorbereiten und einen Fisch über dem Feuer braten. Die natürliche Umgebung bildet dabei nicht nur die Kulisse, sondern trägt wesentlich zur rauen und historischen Atmosphäre des Films bei.

Der Drehtag beginnt am Morgen und dauert voraussichtlich bis zum späten Nachmittag. Die Dreharbeiten am 21. September umfassen den dritten Drehtag des aktuellen Produktionsblocks. Aufgrund der Lage in der Bergwelt arbeitet das Filmteam unter wechselnden Wetterbedingungen und mit einer bewusst reduzierten, naturnahen Inszenierung. (pd)

13:10 Uhr

Montag, 21. September

Bauarbeiten an Flawilerstrasse in Lütisburg

Am Montag, 28. September 2026, beginnt das kantonale Tiefbauamt mit den Bauarbeiten an der Flawilerstrasse in Lütisburg im Abschnitt Unterrindal bis Pförtner Ortseingang. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis November 2026, schreibt das Amt in einer Mitteilung.

In Lütisburg beginnt das kantonale Tiefbauamt am Montag, 28. September 2026, mit den Bauarbeiten auf der Flawilerstrasse im Abschnitt Unterrindal bis Pförtner Ortseingang. Das Tiefbauamt erneuert die Schachtabdeckungen und die oberen Belagsschichten. Die Randabschlüsse hat das Tiefbauamt bereits punktuell ersetzt.

Die Arbeiten erfolgen in mehreren Etappen. Der Verkehr wird einspurig mit Lichtsignalanlagen geregelt. Es muss mit längeren Reisezeiten gerechnet werden.

Der Deckbelagseinbau folgt im Jahr 2027. Dafür muss der Strassenabschnitt an einem Sonntag für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Der Zeitpunkt der Sperrung wird frühzeitig kommuniziert. (pd)

11:02 Uhr

Montag, 21. September

Mühlrüti: Motorradunfall – Mann verletzt

Am Sonntagabend ist bei Mühlrüti es zu einem Selbstunfall eines Motorrades gekommen. Ein 42-jähriger Mann wurde erheblich verletzt. Das schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Meldung.

Der 42-Jährige fuhr kurz nach 17.30 Uhr auf der Staatsstrasse von Mühlrüti Richtung Passhöhe. Höhe Schlattberg geriet das Motorrad in einer Linkskurve an den rechten Strassenrand und prallte folglich in einen Randleitpfosten. Dadurch kam der 42-Jährige zu Fall und stürzte samt dem Motorrad in die Böschung. Der Mann wurde durch den Selbstunfall erheblich verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 2'000 Franken. (kapo)

10:58 Uhr

Montag, 21. September

Ebnat-Kappel: Frontalkollision zwischen zwei Autos – Frau fahrunfähig

Am Sonntagabend ist es zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Eine 48-jährige Frau war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Verletzt wurde niemand. Das schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Mitteilung.

Die 48-jährige Frau fuhr kurz nach 17.45 Uhr mit ihrem Auto auf der Kapplerstrasse Richtung Nesslau. Kurz vor der Verzweigung Kapplerstrasse / Gillstrasse geriet ihr Auto auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem korrekt entgegenkommenden Auto eines 68-Jährigen. An beiden Autos entstand Totalschaden. Verletzt wurde niemand. Die 48-Jährige wurde allerdings als fahrunfähig eingestuft. Sie musste eine Blut- und Urinprobe sowie ihren Führerausweis abgeben. Für die Unfallaufnahme wurde der betroffene Strassenabschnitt kurzzeitig gesperrt. Die Feuerwehr richtete eine Umleitung ein. (kapo)

10:07 Uhr

Montag, 21. September

Grosses Interesse am Schulrat Wattwil

Am 29. November finden in Wattwil Ersatzwahlen für den Schulrat statt. Einerseits tritt der langjährige Schulratspräsident Norbert Stieger zurück. Andererseits sind zwei Sitze im Schulrat frei geworden. Nun ist klar: Das Interesse ist gross. Gesamthaft elf Kandidierende stellen sich zur Wahl für die drei Positionen.

Für das Amt des Schulratspräsidenten/der Schulratspräsidentin gingen zwei Wahlvorschläge ein. Es bewerben sich für dieses Amt folgende Personen:

▪ Allenspach Marie (Jahrgang 1983, Lehrerin Kantonsschule, Wattwil, parteilos)

▪ Grob Stefan (Jahrgang 1984, Projektmanager, Wattwil, parteilos)

Die Ersatzwahl gilt für den Rest der Amtsdauer 2025-2028, ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 17. Januar statt.

Nach Ablauf der Einreichefrist für die Ersatzwahl zweier Mitglieder des Schulrates der Schulgemeinde Wattwil-Krinau bewerben sich neun Personen für das Amt. Es sind dies:

▪ Allenspach Marie, (Jahrgang 1983, Lehrerin Kantonsschule, Wattwil, parteilos)

▪ Bleiker Elias, (Jahrgang 1980, Zimmermann, Wattwil, parteilos)

▪ Foscan Claudio, (Jahrgang 1978, Elektroingenieur, Wattwil, parteilos)

▪ Gadient Urban, (Jahrgang 1984, Landwirt, Ricken, parteilos)

▪ Gasser Urs, (Jahrgang 1965, Sozialpädagoge FH, Wattwil, Die Mitte)

▪ Palma Lena, (Jahrgang 1986, Fachfrau Betreuung, Betagtenbetreuung, Hausfrau, Ulisbach, parteilos)

▪ Schlegel Anita, (Jahrgang 1980, Tierärztin, Hausfrau, Wattwil, parteilos)

▪ Schmid Silvan, (Jahrgang 1992, Leiter Verkauf / Mitglied GL, Mitglied GPK Schulgemeinde Wattwil-Krinau, Wattwil, FDP)

▪ Zwingli Nadine, (Jahrgang 1975, kaufmännische Angestellte, Wattwil, FDP)

Auch für diese Ersatzwahl findet ein allfälliger zweiter Wahlgang am 17. Januar statt.

Wahlempfehlung der Mitte-Partei

Wie diese Zeitung bereits mitteilte, nominieren alle Wattwiler Ortsparteien unabhängig voneinander Stefan Grob als neuen Schulratspräsidenten. Ursprünglich drei Interessierte für das Amt hatten sich in einer mehrstufigen Rekrutierung der Ortsparteien präsentiert.

Nach der FDP hat nun auch die Mitte Wattwil ihre parteispezifische Nomination für die zwei Schulratssitze bekannt gegeben. Bei der Nominationsversammlung der Mitte-Partei präsentierte sich Urs Gasser, Sozialpädagoge und derzeit Leiter des Sonderschulheims Kinder Dörfli Lütisburg, als Kandidat für einen der vakanten Sitze. Die anwesenden Mitglieder nominierten ihn einstimmig für die Ersatzwahl in die Behörde. (pd)

14:11 Uhr

Sonntag, 20. September

Wiler «Theaterzone» feierte Premiere in Bazenheid

Die Gruppe Theaterzone Wil hat am Freitagabend in der Alten Zwirnerei Mühlau in Bazenheid mit der Komödie «Liebe Lachen Leben» Premiere gefeiert.

Gemäss einer Mitteilung verbindet das Stück Humor mit ernsteren Themen rund um Verlust, Trauer und den Weg zurück ins Leben. Im Zentrum der Handlung steht Sabrina, die nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters in eine Krise gerät. Veränderung bringt die Begegnung mit dem geheimnisvollen Vertreter Falk. Mit psychologischem Geschick versucht dieser, Sabrina zurück in ein besonneneres Leben zu führen. Bis zum Schluss bleibt dabei offen, ob Falk tatsächlich existiert oder nur eine Erscheinung ist.

Die Doppelrolle des strengen Vaters und des mysteriösen Falk spielt Rolf Aerne. Angela Scherrer ist als dessen Tochter Sabrina zu sehen. Insgesamt stehen elf Schauspielerinnen und Schauspieler auf der Bühne. Regie führt Roland Hefti.

Weitere Vorstellungen in der Alten Zwirnerei Mühlau finden am 23., 25. und 26. September statt. Tickets sind an der Abendkasse sowie über die Website der Theaterzone Wil erhältlich. (pd/rop)

14:01 Uhr

Sonntag, 20. September

St.Galler Wanderwege danken ihren Freiwilligen

30 der rund 150 freiwilligen Mitarbeitenden der St. Galler Wanderwege haben am Samstag, 19. September, an einem Ausflug ins Obertoggenburg teilgenommen. Mit dem «Dankeschön-Tag» würdigte die Organisation den Einsatz ihrer Regionsleiter, Wanderleitenden und Technischen Mitarbeitenden.

Die Freiwilligen sorgen unter anderem dafür, dass die Wanderwege im Kanton gut markiert sind und Teilnehmende bei öffentlichen Wanderungen sicher ans Ziel gelangen.

Zu Fuss zum Klanghaus

Der gemeinsame Ausflug begann in Unterwasser. Mit der Standseilbahn ging es zunächst auf den Iltios. Von dort wanderte die Gruppe auf dem Klangweg via Dunkelboden und Schwendisee zum Klanghaus.

Dort führten Manuela Rust und Hanspeter Näf die Teilnehmenden durch das Gebäude und informierten über dessen besondere Architektur und die verschiedenen Klangkörper. Für eine Kostprobe der speziellen Akustik sorgte Manuela Rust mit einem Jodel.

Nach der rund einstündigen Führung ging es zum gemeinsamen Mittagessen ins Restaurant Gade. Dort liessen die freiwilligen Mitarbeitenden den Ausflug bei Gesprächen ausklingen. Mit dem Anlass bedankten sich die St. Galler Wanderwege für das ehrenamtliche Engagement während des ganzen Jahres. (pd)

12:51 Uhr

Sonntag, 20. September

Wattwil: FDP nominiert Zwingli und Schmid für Schulrat

Die FDP Wattwil-Lichtensteig schickt Nadine Zwingli und Silvan Schmid ins Rennen um zwei Sitze im Schulrat Wattwil-Krinau. Wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist, nominierte die Partei die beiden an ihrer Versammlung vom 14. September einstimmig. Die Ersatzwahl wird nötig, weil die bisherigen Schulräte Christian Eicher und Hansruedi Lusti zurücktreten, und findet am 29. November statt.

Nadine Zwingli bewirtschaftet gemeinsam mit ihrem Mann einen Landwirtschaftsbetrieb und ist dort für die Finanzen zuständig. Nach einer KV-Lehre arbeitete sie im IT-Bereich und im Sekretariat eines Sonderschulheims. Als Mutter zweier schulpflichtiger Kinder kenne sie zudem die Anliegen von Eltern und Kindern, schreibt die FDP.

Silvan Schmid gehört seit rund zwei Jahren der Geschäftsprüfungskommission der Schulgemeinde Wattwil-Krinau an. Der dreifache Familienvater ist ausgebildeter Metallbauer und heute Mitglied der Geschäftsleitung eines Metallbauunternehmens sowie Leiter Verkauf. Dadurch bringt er laut FDP insbesondere Erfahrung im Baubereich mit. (pd/rop)

22:48 Uhr

Samstag, 19. September

Unihockey: Nesslau gewinnt auch das zweite Spiel

Im NLB-Unihockey kamen die Frauen der Nesslau Sharks im zweiten Meisterschaftsspiel der Saison zum zweiten Sieg. Eine Woche nach dem 4:2-Erfolg in Bremgarten liessen sie am Samstagabend zuhause einen spektakulären 6:5-Sieg gegen Giffers folgen. Und das in einem Spiel, das hin und her wogte.

Nach knapp neun Minuten und Toren von Hana Poláková, Karin Schlumpf und Vera Gebert schien die Partie beim Stand von 3:0 für die Toggenburgerinnen früh vorentschieden. War sie aber nicht. Obwohl Kamonwan Phumma noch im Startabschnitt ein weiteres Tor für die Gastgeberinnen erzielte, stand es nach zwei Dritteln 4:4. Nesslau reagierte und stellte bis zur 58. Minute durch je ein weiteres Tor von Schlumpf und Poláková auf 6:4. Die Entscheidung war aber auch dies noch nicht, da die Fribourgerinnen 58 Sekunden vor Schluss nochmals verkürzten. Doch beim 6:5 blieb es. Trotz überraschendem Cup-Out bei einem 2.-Liga-Klub darf Nesslau auf einen gelungenen Saisonstart zurückblicken, hat es doch in der Meisterschaft nach zwei Spielen noch eine weisse Weste.

Nächsten Samstag um 17 Uhr kommt es nun auswärts zum Kräftemessen mit Tabellenführer WASA St.Gallen, das seit dieser Saison auf die Dienste der Weltmeisterin und mehrfachen Schweizer Meisterin Nina Metzger zählen darf. Auch die St.Gallerinnen sind nach zwei Spielen noch ohne Verlustpunkt. (sdu)

Artikel: http://www.vaterland.li/regional/ostschweiz/toggenburg-ticker-meldungen-vom-19-september-bis-16-oktober-art-767803

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