McDonald's Wattwil: Bauarbeiten haben begonnen +++ Lichtensteig würdigt Andreas Kleindienst
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17:24 Uhr
Dienstag, 18. August
McDonald's Wattwil: Bauarbeiten haben begonnen

Lange hat es gedauert, vor kurzem sind die Bauarbeiten losgegangen: Der McDonald's in Wattwil nimmt an der Rietwisstrasse langsam Form an. Die erste Toggenburger Filiale der Fast-Food-Kette soll bereits Ende Jahr eröffnen, mit McDrive, Playland und 40 Arbeitsplätzen. (ser)
15:07 Uhr
Dienstag, 18. August
Lichtensteig würdigt Andreas Kleindienst

Über fünf Jahrzehnte prägte Andreas Kleindienst das künstlerische Leben in und rund um Lichtensteig. Aus seinem Nachlass wurde der Gemeinde Lichtensteig eine von ihm geschaffene Skulptur als Vermächtnis überlassen. Sie erhält im Kirchenpärkli bei der katholischen Kirche einen dauerhaften Platz. Am Dienstag, 25. August wird sie zu seinen Ehren eingeweiht. Das schreibt die Gemeinde Lichtensteig in einer Mitteilung.
Andreas Kleindienst wurde am 23. April 1948 in Basel geboren. Schon früh zog es ihn zur Kunst. Nach einer vierjährigen Ausbildung zum Bildhauer führte ihn die intensive Suche nach einem eigenen Lebens- und Arbeitsort 1971 nach Lichtensteig. Er baute eine Töpferei auf, schuf Reliefs und gestaltete mit Holz und Stein Skulpturen.
1984 übernahm Andreas Kleindienst ein Bildhauergeschäft in Ebnat-Kappel. Seine Arbeiten zeugen von einer ausgeprägten Schöpferkraft und einer besonderen Empfänglichkeit für Formen, Farben, Muster und die Natur. Auch ungewöhnliche Ideen gehörten zu seinem Schaffen.
Dabei beschränkte sich seine Kreativität nicht auf die Bildhauerei. Klang und Musik waren für Andreas Kleindienst ebenfalls wichtige Themen. Er komponierte eigene Lieder für die Gitarre und setzte sich intensiv mit Instrumenten und Klang auseinander. Gemeinsam mit Doris Roduner, Geigen- und Instrumentenbauerin, entwickelte er verschiedene Saiteninstrumente. Später brachte er seine Erfahrungen beim Aufbau der Klang-Werkstatt in der ehemaligen Thuroplast-Fabrik ein.
Auch das gemeinschaftliche künstlerische Schaffen war ihm wichtig. 1994 und 1996 organisierte er in Lichtensteig Künstlertreffen, bei denen Kunstschaffende im Städtli arbeiteten und der Austausch mit der Bevölkerung einen wichtigen Stellenwert hatte.
Andreas Kleindienst war Vater von fünf Kindern. In den letzten Jahren zog er sich zunehmend zurück. Ende Juli 2025 verstarb er im Alter von 77 Jahren in dem Haus an der Burg 25, in dem er über Jahrzehnte gelebt und gewirkt hatte.

Öffentliche Einweihung am 25. August
Die von Andreas Kleindienst geschaffene und der Gemeinde aus seinem Nachlass vermachte Skulptur erhält im Kirchenpärkli einen sichtbaren und dauerhaften Platz. Damit bleibt nicht nur ein Werk des Lichtensteiger Künstlers öffentlich zugänglich, sondern auch ein Stück seines künstlerischen Vermächtnisses in jenem Ort erhalten, an dem er während mehr als fünf Jahrzehnten gelebt und gewirkt hat.
Die Gemeinde Lichtensteig lädt die Bevölkerung und alle Interessierten herzlich zur Einweihung ein. Sie findet am Dienstag, 25. August 2026, um 18.00 Uhr im Kirchenpärkli in Lichtensteig statt. (pd)
14:07 Uhr
Dienstag, 18. August
Arbeitsvergabe für die Gestaltung des Bahnhofs Lichtensteig
Die Sanierung und Umgestaltung des Knotens Alter Bahnhof und die Gestaltung der Freudenaustrasse erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Südostbahn und dem kantonalen Tiefbauamt, schreibt die Gemeinde Wattwil in einer Mitteilung. Um allfällige Abhängigkeiten rechtzeitig zu erkennen, Synergien optimal zu nutzen, soll nun für die Freudenaustrasse Nord bis zum zukünftigen Wendehammer auf dem Bahnhofplatz Lichtensteig ein Vorprojekt erarbeitet werden.
Diese Arbeiten sind mit den Planungen zur Arealentwicklung beim Chössi-Theater der Gemeinde Wattwil zu koordinieren. Für die Gestaltung ausserhalb des eigentlichen Strassenkörpers im Umfeld des Chössi-Theaters ist ein separates Gestaltungsprojekt seitens der Gemeinde Wattwil erforderlich. Die Ingenieurleistungen für den Knoten Alter Bahnhof (Krinaustrasse/Freudenaustrasse) sowie die Ausarbeitung eines für Vorprojektes für die Freudenaustrasse wurde die InfraTogg AG, Nesslau, vergeben. (pd)
09:48 Uhr
Dienstag, 18. August
Generationswechsel im Verkehrsverein Mosnang

Beim Verkehrsverein Mosnang kommt es zu einem Stabwechsel. Auf das bewährte Team um Elvira Baumann, Andreas Kalberer, Aron Gerber und Max Gmür folgt eine neue Crew. Rafael Hollenstein übernimmt das Präsidium, unterstützt von Philipp Schneider, Roman Sieber, Roman Manser und Emanuel Cialdone. Damit sei der Verein bereit für die Zukunft, schreibt er in einer Mitteilung.
Der Verkehrsverein unterhält die Wanderwege in der weitläufigen Gemeinde (Kurt Bernet, August Hollenstein, Alois Rüdisüli), die Feuerstelle im Bodenwald, die beiden Ortseinganstafeln sowie rund 50 Ruhebänkli (Alex Hollenstein und Werkhof). Zudem führt er die Mosnanger Vereinsliste, organisiert Empfänge und leitet die jährliche Präsidentenkonferenz.
In der Vergangenheit prägte der Verein die Region durch Grossanlässe wie den Donnschtigs-Jass (2010) oder den Weltrekord-Adventskranz (2017). Wichtige Meilensteine sind zudem das kantonsübergreifende Projekt «Hörnli Bergland», gemeinsam initiiert mit den lokalen Gastronomen, Toggenburg Tourismus und der Standortförderung Zürioberland, sowie die beabsichtigte Rückführung des ehemaligen Glockenspiels Libingen aus den Niederlanden auf die Hulftegg.
Das neue Vorstandsteam übernimmt die Verantwortung mit grosser Freude und aus Verbundenheit zur Gemeinde. Die neuen Mitglieder möchten dazu beitragen, dass Mosnang auch künftig als attraktiver Wohn-, Arbeits- und Lebensraum wahrgenommen wird. Bestehende Aufgaben sollen mit Engagement weitergeführt und gleichzeitig neue Ideen im Bereich Tourismus, Dorfleben und Standortförderung geprüft werden. Dabei stehen die Zusammenarbeit mit den Vereinen, dem Gewerbe und der Bevölkerung sowie die Förderung der besonderen Qualitäten von Mosnang im Mittelpunkt.
Der neue Präsident Rafael Hollenstein betont: «Mosnang lebt von Menschen, die sich für das Dorf einsetzen. Wir möchten Bewährtes erhalten, neue Impulse aufnehmen und gemeinsam dazu beitragen, dass unsere Gemeinde lebendig und attraktiv bleibt.» (pd)
17:31 Uhr
Montag, 17. August
Schweiz-Express-Schnitzeljagd kam durch Lichtensteig

Ohne Geld quer durch die Schweiz. So sah die Ausgangslage für das Abenteuer Schweiz Express aus. 25 Teams nahmen an der diesjährigen Ausgabe des viertägigen Anlasses teil. Die Route ist jeweils streng geheim. Die Teams erfahren ihre nächsten Checkpoints Schritt für Schritt, meist in Form von Rätseln, und müssen ihre Strategie laufend anpassen. Ohne Geld und ohne eigenes Transportmittel sind sie auf Einfallsreichtum, Improvisation und die Hilfsbereitschaft der Menschen unterwegs angewiesen.
Den Abschluss des dritten Tages bildete am Freitag Lichtensteig. Im Toggenburger Städtli wurden die Teams «aussergewöhnlich herzlich empfangen», heisst es in einer Medienmitteilung von Schweiz Express. Einheimische, Freiwillige und Teilnehmende kamen bei einem gemeinsamen Essen zusammen; auch Übernachtungsmöglichkeiten wurden spontan organisiert. Ein Duo gewann eine Übernachtung im Café-Conditorei & Hotel Huber.

Die Route des dritten Tages begann in Augusta Raurica, einer der bedeutendsten römischen Fundstätten der Schweiz. Auf Schloss Habsburg, dem Stammsitz der Habsburger, wartete eine weitere Aufgabe. Eine dreiteilige Schnitzeljagd führte anschliessend durch Diessenhofen bis zur Rheinbrücke. In Steckborn folgte ein Rennen gegen die Zeit, bevor es ins Toggenburg ging. (lsf)
14:29 Uhr
Montag, 17. August
Hiking Sounds 2026 mit Dodo und The Baseballs in Wildhaus

Wandern und Konzerte – das ist seit 2021 das Konzept von Hiking Sounds. Am kommenden Wochenende findet der musikalische Wanderanlass bei Wildhaus wieder statt, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist.
Die gemütliche Wanderung startet an der Bergstation Oberdorfbahn in Richtung St.Gallerweid und führt über die Hägis zurück ins Oberdorf. Auch das Klanghaus am Schwendisee wird auf der Runde passiert. Die Wanderung ist für Familien mit Kindern sowie Erwachsene geeignet, aber nicht kinderwagentauglich, wie die Mitteilung festhält. Nach den Konzerten kann mit der Sesselbahn zurück ins Tal gefahren werden, oder aber man nimmt einen der vielen Wanderwege.
Konzerte, ja – davon gib es einige. Samstag und Sonntag spielen auf der Nebenbühne, Migros Mobile Stage genannt, Julyian und Némie. Richtig ab geht es auf der Hauptbühne. Samstag um 13.15 Uhr tritt Skip auf. Um 14.15 Uhr folgt Dom Sweden, und um 15.15 Uhr der Headliner Dodo. Am Sonntag heisst die Hauptbühne einen alten Bekannten willkommen: Remo Forrer wird von 13.15 Uhr bis 14 Uhr erneut auf der «Hiking Sound Stage» auftreten. Es folgen um 14.15 Uhr Zian und um 15.15 Uhr The Baseballs.
Tagestickets für die Konzerte können online auf migroshikingsounds.ch erstanden werden. Im Ticket enthalten ist ein Goodie-Bag mit Snacks, Getränken und Wurstwaren. Die Hiking-Sounds-Tickets gelten nicht als Fahrkarten für die Bergbahnen; Bergbahntickets können bei Bedarf aber direkt vor Ort an der Kasse gelöst werden. (pd/ser)
19:38 Uhr
Sonntag, 16. August
Radar im Toggenburg: Hier gibt es die teuren Bilder

Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen. Fürs Toggenburg sind das aktuell:
- Lütisburg, Unterrindal, Flawilerstrasse
- Mosnang, Mühlrüti, Fischingerstrasse (kapo)
12:55 Uhr
Samstag, 15. August
Waldbrand in Degersheim

Im Bruederwald in Degersheim ist am Freitagabend ein Feuer ausgebrochen. Rund acht Quadratmeter Waldfläche wurden von den Flammen erfasst, wie die St.Galler Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt.
Kurz vor 19.30 Uhr ging bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung über einen Waldbrand an der Fuchsackerstrasse ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte eine Fläche von rund acht Quadratmetern im Bruederwald. Die Feuerwehr brachte die Flammen rasch unter Kontrolle und verhinderte, dass sich das Feuer weiter ausbreitete. Anschliessend führte sie bis in die späteren Abendstunden Nachkontrollen durch.
Wie es zum Brand kam, ist derzeit unklar. Im Einsatz standen neben der Kantonspolizei St.Gallen rund 20 Angehörige der Feuerwehr. (kapo/sae)
12:45 Uhr
Samstag, 15. August
Fahrunfähig durch Brunnadern
Ein 46-jähriger Mann ist mit seinem Auto auf der Furtstrasse in Brunnadern zur Kontrolle angehalten worden. Er wurde als fahrunfähig eingestuft und musste eine Blut- und Urinprobe abgeben. Ihm wurde der Führerausweis vor Ort abgenommen. Er wird nun bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Das teilt die Kantonspolizei St.Gallen am Samstag mit. (kapo)
15:26 Uhr
Freitag, 14. August
Wildhaus-Alt St.Johann erwägt Feuerwerkverbot
Auf Antrag aus der Bevölkerung befasst sich der Gemeinderat von Wildhaus-Alt St.Johann derzeit mit den rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Gemeinde. Im Zuge dieser Abklärungen wird auch die Einführung eines teilweisen oder vollständigen kommunalen Feuerwerksverbots geprüft. Das schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung.
In der Schweiz haben bereits verschiedene Gemeinden – darunter mehrere Orte in Tourismusregionen – entsprechende Einschränkungen oder Verbote auf Gemeindeebene erlassen. Um die unterschiedlichen Perspektiven innerhalb der Bevölkerung angemessen in den anstehenden Entscheidungsprozess einbeziehen zu können, wird der Gemeinderat demnächst eine Umfrage durchführen. Ziel dieser bevorstehenden Umfrage ist es, ein repräsentatives Meinungsbild zu erhalten. (pd)
13:31 Uhr
Freitag, 14. August
Lichtensteig: Kinder planen das Kinderfest mit

Ende August gehört das Städtli wieder den Kindern. Und das nicht nur für einen Tag: Schon seit dem Frühling tüfteln rund neun Kinder gemeinsam mit dem Rathaus für Kultur am diesjährigen Kinderfest, das am 29. August stattfinden wird. Sie entscheiden mit, was auf die Bühne kommt, entwickeln eigene Stände und lernen nebenbei, dass eine Seilbahn quer durchs Städtli zwar eine ziemlich gute Idee ist – aber nicht ganz einfach umzusetzen. Das schreibt die Gemeinde Lichtensteig auf ihrer Website.
Wie Maura Kressig, Co-Leiterin des Rathaus für Kultur sagt, wird es am Kinderfest 2026 kreative und kulturelle Angebote geben, Spiel und Bewegung, aber auch Dinge zum Werken, Bauen und Entdecken. «Uns ist diese Vielfalt wichtig, weil auch Kinder sehr unterschiedliche Interessen haben», so Kressig. Über die Jahre stark entwickelt habe sich die Mitwirkung des Kinder-Oks. Einige Kinder seien schon länger dabei und entscheiden immer selbstbewusster mit, was ins Programm kommt. Dieses Jahr werden die Kinder auch mehrere eigene Stände betreuen. «Die Akrobatiknummer mit zwei Akrobatinnen auf Hoverboards und Einrad war zum Beispiel ein Wunsch der Kinder», sagt Maura Kressig.
Kressig erklärt, wie es bei den Sitzungen des Kinder-OKs zu und her geht. Am Anfang dürfe jede Idee auf den Tisch, «wirklich alles». In der Brainstormingrunde werden Ideen gesammelt, ohne gleich zu sagen, was machbar ist und was nicht. Spannend sei, dass die Kinder selten gebremst werden müssten. «Oft merken die Kinder in der Gruppe, dass etwas beispielsweise sehr teuer wäre.» In einem nächsten Schritt wird das Budget hinzugezogen und gemeinsam angeschaut. Wenn ein Wunsch viel kostet, wird erklärt, dass dafür für Anderes weniger übrig bleibe. Danach wird entschieden und priorisiert. «Gemeinsam», wie Kressig betont. (pd)
11:22 Uhr
Freitag, 14. August
Radiomoderator mit Velo-Challenge auch im Toggenburg

Klingt wie eine verrückte Idee? Ist es auch. FM1-Moderator Morgen-Joe radelt ab Montag fünf Tage durch die Ostschweiz. Die Challenge: Er will so viele Orte wie möglich abradeln, aber er hat kein Portemonnaie dabei. Ohne Hilfe der Hörerinnen und Hörer kommt er nicht weit. Wenn er also bei der Hitze etwas trinken möchte, einen Snack braucht, oder sein Velo einen Platten bekommt, dann bleibt ihm ohne Unterstützung: nichts.
Morgen-Joe, wie Joe Keller genannt wird, startet am Montagmorgen an seinem Wohnort Trogen mit der Challenge-Tour. Am zweiten Tag besucht er unsere Region: Er wird in Oberbüren zum Znüni erwartet und wird dann bis Mittag nach Ebnat-Kappel weiterradeln. Von dort aus wird er entweder in Richtung Ricken ins Linthgebiet oder in Richtung Wildhaus in die Region Werdenberg weiterziehen – je nach Schlafgelegenheit, wie eine Mitteilung von FM1 festhält.
Das kann sich alles noch verschieben. Je nachdem, ob er unterwegs auf einen Kaffee eingeladen wird, verändern sich Route und Zeitplan. Wie es ihm ergeht, kann man jeden morgen auf Radio FM1 verfolgen. Und man kann sich an einem Gewinnspiel beteiligen: Wer am besten schätzt, wie viele Orte Morgen-Joe auf dem Velo besucht, kann ein iPhone 17 gewinnen. Weitere Infos gibt's auf www.radiofm1.ch. (red)
11:01 Uhr
Freitag, 14. August
Walde: Bei Forstarbeiten verletzt
Am Donnerstag kurz vor dem Mittag ist ein 28-jähriger Mann bei Forstarbeiten im Gebiet Oberricken erheblich verletzt worden. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt.
Kurz nach 11 Uhr wurde die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen informiert, dass es in Walde im Gebiet Oberricken zu einem Arbeitsunfall gekommen sei. Nach bisherigen Erkenntnissen sass der 28-jährige Mann auf dem Kranarm eines landwirtschaftlichen Motorkarrens. Der Kranarm wurde von einem 41-Jährigen bedient. Als der 28-jährige an einem Baum Stahlseile befestigen wollte, wurde er gegen einen Ast gedrückt. Der 28-Jährige wurde dabei erheblich verletzt und von der Rega ins Spital geflogen. Die Kantonspolizei St.Gallen untersucht nun, wie es zu dem Unfall gekommen ist. (kapo)
10:22 Uhr
Freitag, 14. August
Wattwil Bunt muss beim Meisterschaftsstart auf die Rietwis ausweichen

Die Trockenheit wirbelt auch die Pläne des FC Wattwil Bunt durcheinander. Weil die Gemeinde Wattwil die Sportanlage Grüenau gesperrt hat, findet der Saisonauftakt des Drittligateams gegen den SC Aadorf auf dem Kunstrasen der Sportanlage Rietwis statt. Der Anpfiff am Samstag ist nicht wie ursprünglich geplant um 16 Uhr, sondern erst um 17 Uhr. Sportchef Albert «Gusti» Geiger zeigt Verständnis für die Massnahme der Gemeinde, weil sich der Rasen der Grüenau zurzeit effektiv in einem schlechten Zustand präsentiert.
Dennoch sagt er: «Auf der Rietwis können wir leider keine Festwirtschaft führen, womit uns wichtige Einnahmen entgehen.» Allein schon deshalb hofft er auf eine baldige Rückkehr auf die Grüenau. Wann dies allerdings der Fall ist, kann der Sportchef nicht sagen. «Dazu muss es zuerst einmal intensiv regnen.» Die spätere Anspielzeit gegen Aadorf begründet Geiger mit einem Juniorenspiel, das zuvor stattfindet und weil dadurch die Garderoben noch besetzt sind. (bl)
09:12 Uhr
Freitag, 14. August
Felssicherungsarbeiten bei den Thurwasserfällen

Vom Montag, 17. August 2026 bis am Freitag, 21. August 2026 finden bei den Thurwasserfälle in Unterwasser Felssicherungsarbeiten statt. Das schreibt die Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann auf ihrer Website.
Die Galerie hinten beim Wasserfall ist deshalb gar nicht oder nur eingeschränkt begehbar. (pd)
15:32 Uhr
Donnerstag, 13. August
Abstimmungsfrage zum Bütschwiler Hallenbad ist definiert

Das Projekt «Sanierung mit Erweiterung» des Hallenbads Bütschwil geht in die nächste politische Phase. Der Verwaltungsrat (VR) des Zweckverbandes hat laut Mitteilung die Abstimmungsfrage verabschiedet und beantragt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern der vier Zweckverbandsgemeinden für die Volksabstimmungen vom 29. November einen Ausführungskredit von 23,23 Millionen Franken.
Dies, nachdem sich der VR Ende Mai nach einer umfassenden Interessensabwägung für die Variante «Sanierung mit Erweiterung» ausgesprochen hat. Nun stehe der nächste Meilenstein des Projekts an. Mit der Genehmigung der Abstimmungsfrage und des beantragten Ausführungskredits werden die politischen Vorbereitungen für die Volksabstimmung eingeleitet. Den Stimmberechtigten der vier Verbandsgemeinden werde dabei folgende Frage unterbreitet: «Wollen Sie dem Ausführungskredit in der Höhe von 23,23 Millionen Franken zustimmen?»
Der beantragte Ausführungskredit berücksichtige neben den berechneten Projektkosten von rund 20,2 Millionen Franken eine Baukostenreserve von 15 Prozent. Die Aufteilung der Kosten auf die vier Verbandsgemeinden erfolge gemäss dem Kostenverteiler des Zweckverbandes: Auf Bütschwil-Ganterschwil entfallen 12,695 Millionen Franken, auf Mosnang 5,047 Millionen Franken, auf Lütisburg 2,794 Millionen Franken sowie auf Neckertal 2,692 Millionen Franken.
Bis zu den Herbstferien werde der Verwaltungsrat die Bevölkerung mit verschiedenen Informationsveranstaltungen umfassend über das Projekt informieren. Ziel sei es, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern eine Entscheidungsgrundlage für die Abstimmung vom 29. November zu bieten.
Der Verwaltungsrat ist laut Meldung überzeugt davon, dass die Vorlage «Sanierung mit Erweiterung» eine nachhaltige Investition in die Zukunft der Region darstellt. (pd)
14:07 Uhr
Donnerstag, 13. August
Neckertal: Hoher Rücklauf bei Gemeindepräsidiumswahl
Mit Stand Donnerstag wurde in Neckertal bereits eine Stimmbeteiligung von 50 bis 60 Prozent erreicht, wie die Gemeinde auf Nachfrage mitteilt. Am kommenden Sonntag wird die Nachfolge von Christian Gertsch als Gemeindepräsident von Neckertal gewählt.
Eine genauere Angabe könne nicht gemacht werden, sagt die Gemeinde. «Wir zählen den Posteingang nicht.» Die Wahlcouverts werden verschlossen aufbewahrt. (ser)
11:08 Uhr
Donnerstag, 13. August
Lichtensteig: Sitzbänke eingeweiht

Am Mittwochabend wurden neue Lichtensteiger Sitzbänke eingeweiht. Die Gäste kamen bei schönem Sommerwetter im Flötzli zusammen. Stadtpräsident Mathias Müller begrüsste die Anwesenden und würdigte das Sitzbankkonzept als gelungenes Gemeinschaftsprojekt. Das schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.
Sitzbänke sind weit mehr als Möbel im öffentlichen Raum. Sie ermöglichen Pausen, laden zum Verweilen ein und schaffen Orte der Begegnung. Gerade in einem Städtli mit Wegen, Steigungen und vielen Aufenthaltsorten leisten Sitzbänke einen wichtigen Beitrag zu Lebensqualität, Bewegung und sozialem Austausch.
Aus diesem Grund wurde in Lichtensteig ein Sitzbankkonzept entwickelt, das nun schrittweise zur Umsetzung gelangt. Erarbeitet wurde es gemeinsam mit dem Kanton St.Gallen, Fussverkehr Schweiz und einer Gruppe aus der Bevölkerung. Die Gestaltung der neuen Bänke stammt von der Lichtensteiger Designerin Livia Weishaupt. Umgesetzt wurden sie durch den Lichtensteiger Holzbauer Marco Hollenstein und den Krinauer Schmied Matthias Wickli. Gesamthaft 15 neue Sitzbänke werden platziert, eines davon wurde im Flötzli symbolisch eingeweiht. (pd)
10:16 Uhr
Donnerstag, 13. August
Temperaturabfall während der Sonnenfinsternis

«Die Sonnenfinsternis vom 12. August war ein Hit», schreibt Hanspeter Steidle, Gründungsmitglied der Astronomischen Vereinigung Toggenburg. Das Wetter stimmte, und am Aussichtsplatz waren Erwachsene und Kinder anwesend, denen Steidle mit Feldstecher und kleinem Fernrohr das Vorbeiziehen des Mondes vor der Sonne gut zeigen konnte. Dazu fotografierte er dieses Ereignis.

Hanspeter Steidle hatte eine grössere Dunkelheit erwartet, bei einer fast 85-prozentigen Verdunkelung der Sonne. «Der Temperaturabfall betrug nur 6 Grad Celsius», so Steidle. «Eindrücklich war das Himmelsereignis allemal.» (pd)
16:02 Uhr
Mittwoch, 12. August
Neuer SP-Kantonsrat Ruedi Bösch startet in der Herbstsession

Ruedi Bösch brauchte etwas Geduld. Schon im vergangenen März, als der Toggenburger SP-Kantonsrat Martin Sailer seinen Rücktritt per diesem Sommer bekannt gab, stand Bösch als sein Nachfolger fest. Mit einem Schreiben vom 13. März erklärte sich Bösch gegenüber dem Kanton bereit, die Wahl anzunehmen. Zusammen mit fünf weiteren nachrückenden Mitgliedern des Kantonsparlaments hat der Regierungsrat den Toggenburger nun für gewählt erklärt.
Zum Start der nächsten Session am 14. September wird der Kantonsrat die Wahl für gültig erklären. Bösch wird also bereits an der Herbstsession mitentscheiden können.
Einziger SP-Vertreter aus dem Toggenburg
Der SP-Politiker mit Jahrgang 1991 ist als Revierförster für das Forstrevier Stockberg zuständig. Bösch ist im Toggenburg aufgewachsen, im Tal stark verwurzelt und Vorstandsmitglied der SP Toggenburg, wie seine Partei in einer Medienmitteilung vom März schrieb. Themen wie Forst-, Holz-, und Landwirtschaft sind für ihn von grosser Bedeutung. Künftig wird er sein Wissen in Umwelt-, Wald- und Jagdpolitik im Kantonsrat einbringen.
Bei den Kantonsratswahlen 2024 holte Bösch auf der Hauptliste der SP 2523 Stimmen, was ihm den ersten Ersatzplatz einbrachte – noch vor Christian Gertsch, der wenige Monate vor der Wahl nachgerückt war. Die SP verlor bei jener Wahl einen ihrer Sitze und ist seither nur noch mit einem Vertreter in St.Gallen präsent.
Eine nicht ganz einfache Position, wie Martin Sailer im Abschiedsinterview sagte: «Ich war oft auf verlorenem Posten und war oft unterlegen.» Über seinen Nachfolger sagte Sailer: «Er ist brutal motiviert und wird frischen Wind in den Kantonsrat bringen.»
Erste Erfahrung in der politischen Exekutive sammelte Ruedi Bösch im Wattwiler Gemeinderat, in den er 2021 gewählt wurde. Allerdings musste er das Amt Ende 2022 aufgrund seines Umzugs in die Gemeinde Nesslau abgeben. Bösch wohnt in Ennetbühl. (lsf)
14:43 Uhr
Mittwoch, 12. August
Neckertal: E-Voting schliesst am Freitag

Kommenden Sonntag wird in der Gemeinde Neckertal ein neuer Gemeindepräsident gewählt. Es handelt sich dabei um den ersten Wahlgang um die Nachfolge von Christian Gertsch.
Wie die Gemeinde nun mitteilt, schliesst die elektronische Urne (E-Voting) bereits am Freitag, 13. August, um 12 Uhr. Die persönliche Stimmabgabe ist an der Urne am Sonntag, 16. August, im Gemeindehaus Mogelsberg von 10 bis 11 Uhr möglich. Die briefliche Stimmabgabe muss bis spätestens am Sonntag bis 11 Uhr im Gemeindehaus Mogelsberg eintreffen.
Sobald die Gemeindekanzlei die Stimmen ausgezählt hat und das Resultat vermeldet, wird diese Zeitung online berichten. Die Erstmeldung sowie der später ausgebaute Artikel inklusive Reaktionen finden Sie am Sonntag unter www.tagblatt.ch/ostschweiz/toggenburg sowie am Montag wie gewohnt in der Printausgabe.
Zur Wahl stehen Michael Ledergerber (Mitte) und Bruno Schweizer (SVP). Ledergerber (Jahrgang 1989) ist Betriebsökonom und sitzt seit 2023 und damit seit der Fusion im Gemeinderat von Neckertal. Schweizer (Jahrgang 1981) ist Landwirt und seit 2024 Kantonsrat. Er politisierte vor der Gemeindefusion während neun Jahren im Neckertaler Gemeinderat.
Christian Gertsch tritt Ende Jahr ab. Der SP-Politiker war zuerst sechs Jahre Gemeindepräsident von Hemberg, bevor er bei der Fusion der Gemeinden Hemberg, Oberhelfenschwil und Neckertal per Anfang 2023 der erste Präsident der neuen Gemeinde wurde. (lsf)
09:28 Uhr
Mittwoch, 12. August
Wiese bei Bazenheid in Brand geraten – wohl wegen Zigarette

Am Dienstagabend ist ein Stück Wiesland bei Bazenheid in Brand geraten. Die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen erhielt kurz nach 19.45 Uhr die Meldung vom Vorfall zwischen der Eichbüelstrasse und der Spelterinistrasse. Armeeangehörige, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Umgebung aufhielten, wurden aufgrund der starken Rauchentwicklung auf den Brand aufmerksam und begaben sich zur Brandstelle. Ihnen und der örtlichen Feuerwehr gelang es, das Feuer zu löschen.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen könnte der Brand von Abfall ausgegangen sein, welcher samt einem Zigarettenstummel inmitten der Wiese entsorgt worden war. Im Einsatz standen die zuständige Feuerwehr mit rund 20 Angehörigen sowie die Kantonspolizei St.Gallen. (kapo)
14:52 Uhr
Dienstag, 11. August
Solides Halbjahr für Clientis Bank Thur

Die Clientis Bank Thur blickt auf ein solides erstes Halbjahr 2026 zurück. Die Bank konnte weitere Kundengelder gewinnen, ihre Refinanzierung gezielt optimieren und die Zinskosten deutlich senken. Gleichzeitig entwickelte sich das Wertschriften- und Anlagegeschäft erfreulich. Der Halbjahresgewinn blieb trotz zusätzlicher Risikovorsorge und weiterer Reserven für allgemeine Bankrisiken stabil.
Per 30. Juni 2026 erhöhte sich die Bilanzsumme gegenüber Ende 2025 um 1,1 Prozent auf CHF 581,6 Mio. Die Kundengelder stiegen um 6,4 Millionen Franken. beziehungsweise 1,7 Prozent auf 386,9 Millionen Franken. Der erfreuliche Zufluss von Kundengeldern stärkte die Refinanzierung der Bank zusätzlich und führte zu einer weiteren Verbesserung des Kundendeckungsgrads auf 79,4 Prozent. Der Zufluss an Kundengeldern ermöglichte es der Bank zudem, ihre Verpflichtungen gegenüber anderen Banken um rund 7 Millionen auf 15,5 Millionen Franken zu reduzieren. Die optimierte Refinanzierung führte zu deutlich tieferen Zinskosten.
Der Personalaufwand lag leicht unter dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig belasteten steigende Sachkosten, insbesondere im IT-Bereich sowie aufgrund zunehmender regulatorischer Anforderungen, die Erfolgsrechnung. Zusätzliche Wertberichtigungen zur Absicherung von Kreditrisiken sowie die weitere Stärkung der Reserven für allgemeine Bankrisiken wirkten sich ebenfalls auf das Ergebnis aus. Der Geschäftserfolg belief sich auf 616'000 Franken nach 723'000 Franken im Vorjahr. Der Halbjahresgewinn blieb mit 437'000 Franken jedoch praktisch auf Vorjahresniveau (439'000). (pd)
13:45 Uhr
Dienstag, 11. August
Tiefbauamt erneuert Bachdurchlässe in Wildhaus
Ab Montag, 17. August, saniert das kantonale Tiefbauamt in der Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann drei Bachdurchlässe. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Oktober. Das schreibt das Amt in einer Mitteilung.
Ab Montag, 17. August, saniert das kantonale Tiefbauamt im Abschnitt Restaurant Drei Eidgenossen bis Ortseingang Alt St.Johann drei Gewässerdurchlässe unter der Kantonsstrasse. Die baulichen Massnahmen sind aufgrund der zu geringen Kapazitäten und des Zustandes notwendig. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Oktober 2026. Während den Bauarbeiten regelt eine Lichtsignalanlage den Verkehr. Der betroffene Strassenabschnitt bleibt einseitig passierbar. Umleitungen für Zufussgehende sind signalisiert. Die angrenzenden Liegenschaften bleiben grundsätzlich mit Fahrzeugen zugänglich. Ausnahmen werden direkt kommuniziert.
Der betroffene Strassenabschnitt soll in den nächsten Jahren saniert werden. Um die Bauzeit der Fahrbahnsanierung möglichst kurz zu halten, erneuert das Tiefbauamt vorgängig die Rohranlagen der Bachunterquerungen. Mit dem Eingriff passt das Amt die Anlage an die geltenden Vorgaben an. (pd)
11:17 Uhr
Dienstag, 11. August
Wattwil: Thurdammstafette geht neue Wege

Die Thurdammstafette geht in diesem Jahr neue Wege: Die 43. Austragung des beliebten Sportanlasses findet am 6. September erstmals auf dem Gelände der neuen Kantonsschule Wattwil statt. Organisiert wird der Anlass vom TSV Wattwil. Dank der neuen Brücke bleibt das neue Wettkampfgelände vom BWZT aus bequem erreichbar. Das schreibt der TSV in einer Mitteilung.
Neben dem neuen Standort wartet auch sportlich eine Neuerung auf die Teilnehmenden: Der bisherige Thurlauf wird durch den Thurcross ersetzt. Fünf Hindernisse auf der Laufstrecke Beim Thurcross treten Einzelläuferinnen und Einzelläufer in drei Alterskategorien gegeneinander an. Je nach Altersklasse gilt es, eine Runde über 750 Meter oder ab Jahrgang 2014 bis zu den Erwachsenen zwei Runden über insgesamt 1500 Meter zu absolvieren. Dabei warten fünf abwechslungsreiche und anspruchsvolle Hindernisse auf die Läuferinnen und Läufer.
OK-Präsident Valentin Koller freut sich über die neue Herausforderung: «Mit dem Thurcross haben wir eine nicht alltägliche Disziplin geschaffen und möchten zusätzlich Läufer ansprechen.»
Trotz der Neuerungen bleibt vieles so, wie es die Teilnehmenden und Besucherinnen und Besucher von der Thurdammstafette kennen. Der bewährte Streckenverlauf der übrigen Wettbewerbe sowie das gemütliche Rahmenprogramm werden beibehalten. Für die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer steht der Kidssprint für Kindergärtler wie gewohnt auf dem Programm. Auch die Stafetten für Schülerinnen und Schüler, Familien und Erwachsene werden unverändert durchgeführt. (pd)
10:09 Uhr
Dienstag, 11. August
Arbeitslosigkeit: stärkster Anstieg im Toggenburg

Ende Juli 2026 waren aus dem Kanton St.Gallen 11'405 Personen zur Stellensuche bei einem RAV gemeldet. Das sind 814 mehr als vor Jahresfrist und 14 weniger als Ende Juni. Die Zahl der offenen Stellen beträgt aktuell 3'935. 1'152 Beschäftigte sind für Kurzarbeit vorangemeldet. Das schreibt das Volkswirtschaftsdepartement in einer Mitteilung.
Die Zahl der bei einem St.Galler RAV gemeldeten Stellensuchenden ist innert Jahresfrist um 7,7 Prozent angestiegen, gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gesunken. Damit hat sich dieser Wert das zweite Mal in Folge kaum verändert, was für diese Monate nicht untypisch ist.
In allen Wahlkreisen ist die Zahl der Stellensuchenden im Vorjahresvergleich gestiegen, zwischen 2,3 Prozent im Wahlkreis St. Gallen und 23,2 Prozent im Wahlkreis Toggenburg. Ebenfalls unter dem Kantonsmittel von 7,7 Prozent liegen der Wahlkreis Rheintal mit einer Zunahme um 2,9 Prozent und der Wahlkreis Werdenberg (+4,0%) Darüber liegen der Wahlkreis Sarganserland (+12,4%), der Wahlkreis Rorschach (+12,5%) und der Wahlkreis See-Gaster mit einer Zunahme um 17,7 Prozent. Der Wahlkreis Wil liegt mit einer Zunahme um 8,6 Prozent nahe beim kantonalen Mittel.
Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr betrifft Stellensuchende aus der Industrie und dem verarbeitenden Gewerbe mit 1,9 Prozent (+73 auf 4'016 Personen) deutlich schwächer als Stellensuchende aus dem Dienstleistungssektor mit 11,8 Prozent (+760 auf 7'223 Personen). Die Entwicklung in der ganzen Schweiz verläuft ähnlich. Hier beträgt der Anstieg gegenüber dem Vorjahr 8,5 Prozent, im Vergleich zum Vormonat 0,6 Prozent. (pd)
15:42 Uhr
Montag, 10. August
Der WWF führt auf der Schwägalp eine Quellenwanderung durch

Der WWF Ost bietet am Samstag, 29. August, von 9 bis 17 Uhr eine Wanderung durch die Quellgebiete von Necker, Urnäsch und Luteren an. Wie der WWF in der Ankündigung schreibt, führt die Tour von der Schwägalp durch eine leicht bewaldete Moorlandschaft mit Hoch-, Übergangs- und Flachmooren.
Unterwegs erläutert Experte Robert Kull die verschiedenen Gewässertypen und stellt Pflanzen am Weg vor. Die Wanderung führt durch eine Landschaft von nationaler Bedeutung und widmet sich besonders den Quellen und Gewässern der Region. Anmeldungen sind bis Freitag, 28. August, um 12 Uhr beim WWF-Regiobüro AR/AI-SG-TG möglich. (pd/red)
14:05 Uhr
Montag, 10. August
Mahnwache für Schweine in Bazenheid vor dem Schlachthof

Am Montagmorgen, 10. August, von 6 bis 8 Uhr, haben 20 Tierrechtsaktivistinnen und -aktivisten ihre bisher grösste Mahnwache vor dem Schlachthof in Bazenheid abgehalten. Dabei zündeten sie laut Meldung Kerzen an und machten mit Schildern auf die Schweine aufmerksam, die täglich im Schlachthof getötet werden.
Die Mahnwachen werden seit rund einem Jahr monatlich von engagierten Privatpersonen durchgeführt. «Schweine fühlen genau wie Hunde oder Katzen. Es ist ein Unrecht, dass sie für unseren Konsum zu Tausenden in den Tod gehen müssen», sagt Annina Egli, die die Mahnwachen organisiert. Sie ruft dazu auf, den Schweinen zuliebe auf pflanzliche Alternativprodukte auszuweichen.
Die Aktivistinnen und Aktivisten protestierten zudem mit einem Banner gegen die umstrittene CO2-Betäubung, die auch in Bazenheid zum Einsatz komme. Dabei würden Schweine vor der Schlachtung in einen mit Kohlendioxid gefüllten Schacht versenkt, was Atemnot, Panik und Schmerzen auslöse. Schon 2004 hätte eine EU-Behörde die Methode aus Tierschutzgründen verbieten wollen, sie komme aber weiterhin zum Einsatz, weil sie kostengünstig sei.
Auch in der Schweiz würden gemäss Mitteilung rund 85 Prozent der Schweine damit betäubt. «Die CO2-Betäubung ist versteckte Tierquälerei. Wer Schweinefleisch kauft, unterstützt das leider», sagt Céline Schlegel, Geschäftsleiterin der Schweizer Tierschutzorganisation Animal Rights Switzerland, die bei der Aktion dabei war. (pd)
12:58 Uhr
Montag, 10. August
Beim Schaffhauser Kantonalen sichert sich Valentin Mettler den Kranz

Der 30-jährige Valentin Mettler aus Neu St.Johann gewinnt beim Schaffhauser Kantonalen einen Kranz. Für den Landwirt aus dem Obertoggenburger war es das neunte Eichenlaub seiner bisherigen Karriere.
Gewonnen wurde das Fest vor knapp 1'400 Zuschauerinnen und Zuschauern vom St.Galler Andy Signer. Es war der zweite Festsieg des 23-Jährigen. Die St.Galler Delegation kehrte am Sonntagabend mit sechs Kränzen in die Heimat zurück.
Nun steht mit dem Schwägalp Schwinget am kommenden Sonntag schon der nächste Höhepunkt auf dem Programm. Dort kommt es zum Kräftemessen zwischen den Schwingern der Berner, Südwestschweizer und Nordostschweizer Teilverbände. (pd)
10:53 Uhr
Montag, 10. August
Die Milchbauern setzen auf der Schwägalp ein Zeichen für Konsumfreiheit

Der Vorstand der Genossenschaft Vereinigten Milchbauern Mitte-Ost (kurz VMMO) traf sich am Sonntag auf der Schwägalp zum «Tag des letzten Raclette». Der Anlass war gemäss Medienmitteilung der Auftakt für die Kampagne gegen die Ernährungsinitiative, die dem Schweizer Stimmvolk am 27. September vorgelegt wird. Die VMMO-Vorstandsmitglieder, allesamt aktive Milchbäuerinnen und Milchbauern, äusserten sich besorgt über die möglichen Folgen für die Schweizer Milchproduktion, sollte die Initiative angenommen werden.
Das Raclette stehe symbolisch für die ganze landwirtschaftliche Wertschöpfungskette: Am Anfang würden die Bauernfamilien, ihre Flächen und ihre Tiere stehen. Aus Gras und Raufutter entstehe durch die Kuh Milch, die von Molkereien und Käsereien zu hochwertigen Lebensmitteln verarbeitet werde.
Die Ernährungsinitiative verlange einen Selbstversorgungsgrad von mindestens 70 Prozent. Dieses Ziel lasse sich nur erreichen, wenn der Konsum von tierischen Lebensmitteln massiv eingeschränkt werde. Die staatliche Einschränkung der Konsumfreiheit würde überdies zu höheren Preisen und mehr Einkaufstourismus führen, schreibt der VMMO weiter.
Für den VMMO sei es eine Selbstverständlichkeit, dass sich die landwirtschaftliche Produktion an den natürlichen Voraussetzungen orientiere. Boden, Klima und Topografie würden bestimmen, welche Nutzung an einem Standort sinnvoll sei. Das gelte im Tal genauso wie am Berg. Ohne Nutztiere stehe die Landwirtschaft im Berg- und Alpgebiet vor dem Aus.
«Bei einem Ja wird das Raclette natürlich nicht am nächsten Tag verboten. Aber der politische Kompass würde neu ausgerichtet», sagt Reto Schaufelberger, Präsident VMMO. «Das betrifft unsere Betriebe, unsere Investitionen und die Zukunft der Milchproduktion.» (pd)
07:00 Uhr
Montag, 10. August
Hoher Sachschaden nach Selbstunfall auf der Schwägalp

Am Freitagabend, um 21.10 Uhr, fuhr ein 31-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Schwägalpstrasse in Richtung Passhöhe. Nach der Linkskurve beim Restaurant Passhöhe beschleunigte er sein Fahrzeug zu stark, worauf das Heck ausbrach.
Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden schreibt, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. In der Folge kollidierte die Front des Fahrzeugs mit einem Brunnen und einem Hydranten. Anschliessend kam das Fahrzeug in der Wiese zum Stillstand.
Es entstand ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Franken. Zudem liefen aus dem beschädigten Hydranten ca. 70'000 Liter Wasser aus, bevor das Wasser abgestellt werden konnte. (kapo/ame)
15:14 Uhr
Sonntag, 9. August
Grosser Sicherheitstag im Toggenburg

Armee, Polizei, Zivilschutz, Feuerwehr, Rettungsdienst und die Schweizer Rüstungsindustrie präsentieren sich am Samstag, 5. September gemeinsam am Sicherheitstag in der Markthalle Wattwil. Die öffentliche Veranstaltung bietet Fachreferate, eine Podiumsdiskussion sowie Live-Demonstrationen und Ausstellungen. Unter dem Motto «Sicherheit im Toggenburg erleben» laden die Offiziersgesellschaft Toggenburg anlässlich ihres 175-Jahr-Jubiläums und die Kantonale Offiziersgesellschaft St.Gallen die Bevölkerung ein, den Sicherheitsverbund hautnah kennenzulernen. «Sicherheit ist nicht nur eine Frage der Armee, sondern aller Akteure. Gemeinsam schaffen wir Sicherheit», sagt OK-Präsident Jürg Gygax.
Am Vormittag referieren Brigadier Stefano Trojani zur Sicherheitslage der Schweiz, Major Harald Düring zur Sicherheitslage im Kanton St.Gallen und Gemeindepräsident Hans-Rudolf Forrer über die Naturkatastrophe von Schwanden im Glarnerland. Anschliessend diskutieren die Referenten unter der Leitung des Nesslauer Divisionärs Willy Brülisauer über aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen. Am Nachmittag folgen Live-Demonstrationen der Armee, Polizei, Feuerwehr, Rettung und des Zivilschutzes sowie Ausstellungen modernster Systeme von GDELS-Mowag und Rheinmetall. Der Sicherheitstag ist öffentlich und kostenlos. (pd)
11:07 Uhr
Samstag, 8. August
Stau nach Unfall auf Umfahrungsstrasse in Bütschwil

Am Freitagnachmittag, kurz nach 16 Uhr, erhielt die Notrufzentrale St.Gallen die Meldung, dass es auf der Umfahrungsstrasse H16 kurz vor dem Tunnel Michelau zu einer Auffahrkollision gekommen sei. Wie die Kantonspolizei schreibt, war eine 25-jährige Frau in ihrem Auto von Lütisburg in Richtung Dietfurt unterwegs. Dabei bemerkte sie zu spät, dass vor ihr bereits einige Autos abbremsen mussten, weil ein entgegenkommender Autofahrer auf die Gegenfahrbahn geraten war. In der Folge kollidierte die 25-Jährige mit dem Auto eines 72-Jährigen vor ihr. Bei der Auffahrkollision wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 12'000 Franken.
Die Umfahrungsstrasse musste während der Unfallaufnahme in beide Richtungen gesperrt werden. Umleitungen wurden signalisiert. Es bildete sich im Feierabendverkehr Stau in beiden Richtungen. Mehrere Patrouillen der Kantonspolizei standen vor Ort im Einsatz. Die genauen Umstände des Unfalls werden derzeit abgeklärt. (kapo/ame)
13:45 Uhr
Freitag, 7. August
St. Peterzell: Ausstellung «Espace de vie» in der Propstei

Mit «Espace de vie» verwandelt Vincent Loup den Dachstock der Propstei in St. Peterzell in ein begehbares Erfahrungsfeld. Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage, wie wir Raum wahrnehmen, nutzen und ihm Bedeutung geben. Die Ausstellung findet vom 15. August bis 29. September statt.
Der Westschweizer Szenograf und bildende Künstler entwickelt seine Arbeiten ausgehend von bestehenden Orten und deren Atmosphäre. Raum versteht er dabei nicht nur als architektonische Gegebenheit, sondern auch als gesellschaftliche und kulturelle Ressource. Wem gehört Raum und wie gehen wir mit ihm um?
Für die Ausstellung wird der Dachstock der Propstei selbst zum Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit. Die weissen Ausstellungswände, die den Raum seit vielen Jahren prägen, werden bewusst zurückgebaut und legen die ursprüngliche Architektur sowie den rohen, unverstellten Charakter des Dachstocks wieder frei. Dadurch wird der Ausstellungsraum selbst Teil der Inszenierung. Die installative Arbeit des Künstlers entfaltet sich dabei wie ein dreidimensionales Gemälde und eröffnet neue Perspektiven auf den Dachstock der Propstei.
Am Samstag, 15. August, findet ab 14 Uhr eine Vernissage mit Apéro und künstlerischer Umrahmung statt. Am darauffolgenden Samstag, 22. August, findet um 14 Uhr ein Referat des Biologen und Arnal-Geschäftsführers Dr. Robert Meier zum Thema Biodiversität und die faszinierende Kraft der Natur statt. Ein weiterer Anlass, ebenfalls um 14 Uhr, findet am Samstag, 29. August, statt: ein Gesrpäch mit dem Architekten Ivo Barão und der Architekturhistorikerin Katrin Eberhard.
Am 5. September findet eine Führung mit den Kuratoren und am 13. September ein Artist Talk mit dem Künstler Vincent Loup statt, beides um 14 Uhr. Die Finissage mit Führung und Workshop zum einfachen Druckverfahren mit dem Künstler findet am Sonntag, 27. September statt. Der Workshop beginnt um 13 Uhr, die Führung um 16 Uhr. (pd)
11:13 Uhr
Freitag, 7. August
Lichtensteig: Neue Sitzbänke mit lokaler Beteiligung

Die Gemeinde Lichtensteig lädt am Mittwoch, 12. August, um 19 Uhr beim Flötzli zur Einweihung der neuen Sitzbänke ein.
Die Bänke sind Teil des Lichtensteiger Sitzbankkonzepts, das gemeinsam mit der Gesundheitsförderung des Kantons St.Gallen, Fussverkehr Schweiz und einer Gruppe aus der Bevölkerung entwickelt wurde. Sitzbänke sind mehr als Möbel im öffentlichen Raum. Sie ermöglichen Pausen, fördern Bewegung zu Fuss und schaffen Orte der Begegnung. Gerade in einem Städtli mit Wegen, Steigungen und vielen schönen Aufenthaltsorten leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität.
Das Projekt zeigt auch die Stärke lokaler Zusammenarbeit. Der Sitzbank wurde von der Lichtensteiger Designerin Livia Weishaupt gestaltet. Gebaut wurden sie vom Lichtensteiger Holzbauer Marco Hollenstein und dem Krinauer Schmied Matthias Wickli. Zwei Bänke wurden von den Wilden Weibern Lichtensteig gesponsert. (pd)
10:23 Uhr
Freitag, 7. August
Jazztage Lichtensteig: 28 Acts an zwei Abenden

Mit einem rund dreistündigen Auftritt des italienischen Trios «Melty Groove» aus Turin ist am Donnerstagabend die 36. Ausgabe der Lichtensteiger Jazztage eröffnet worden. Es war, wie schon in der jüngeren Vergangenheit, ein Auftakt im kleinen Rahmen. Im Organisationskomitee gibt es allerdings Überlegungen, den Donnerstagabend künftig grösser und mit mehr Bands zu präsentieren. Ob es dazu kommt, ist noch offen.
Fix ist das Programm für den Freitag und den Samstag. Total 28 weitere Acts gehören zum Lineup. Zu den bekanntesten Namen zählen Freshlyground (Freitag, 19.30 Uhr), Zian (Freitag, 21.30 Uhr) Sens Unik (Freitag, 23.30 Uhr), Zoë Më (Samstag, 19.30 Uhr) Lovebugs (Samstag, 21.30 Uhr) und Milow (Samstag, 23.30 Uhr). Sie alle treten im Zelt der Hauptgasse auf. Während der Auftakt am Donnerstagabend noch gratis war, braucht es für die Konzerte der Bühnen Hauptzelt, Elchzelt und Postplatz am Freitag und Samstag je einen Bändel, also ein Eintrittsticket. Alles in allem werden in den Lichtensteiger Gassen wie im Vorjahr 5000 bis 6000 Zuschauer erwartet. (sdu)
16:59 Uhr
Donnerstag, 6. August
Energieförderprogramm der Gemeinde Kirchberg läuft Ende 2026 aus

Mit dem Energieförderprogramm unterstützt die Politische Gemeinde Kirchberg seit 2023 verschiedene Massnahmen für eine zukunftsgerichtete Nutzung und Produktion von Energie. Das aktuelle Förderprogramm läuft Ende 2026 aus. Nun hat sich der Gemeinderat gemäss Mitteilungsblatt mit der Frage der Weiterführung des Programms befasst. Die Lenkungswirkung der finanziellen Beiträge wurde dabei in Frage gestellt. Auch nachdem die Beiträge aus dem Förderprogramm aufgebraucht waren, wurden und werden weiterhin zahlreiche PV-Anlagen gebaut.
Weiter zeige sich, dass praktisch alle neuen PV-Anlagen zusammen mit einem Energiespeichersystem installiert werden. Demnach würde auch ein Umstieg der finanziellen Förderung von PV-Anlagen zu Batteriespeichern voraussichtlich keine signifikante Lenkungswirkung innehaben. In den meisten Fällen würde eine Investition subventioniert, die auch ohne Förderung getätigt wird.
Der Gemeinderat habe deshalb beschlossen, auf eine Fortführung des per Ende 2026 auslaufenden Energieförderprogramms zu verzichten. Die für das Jahr 2026 eingegangenen Fördergesuche haben das verfügbare Jahresbudget bereits ausgeschöpft. Neue Fördergesuche könnten deshalb nicht mehr entgegengenommen werden. Das Reglement Energieförderprogramm Kirchberg soll per 31. Dezember 2026 aufgehoben werden. Die Aufhebung untersteht dem fakultativen Referendum. (pd)
14:03 Uhr
Donnerstag, 6. August
Die Zusammenlegung der Grundbuchämter in Kirchberg hat sich bewährt

Mit der schrittweisen Zusammenführung der Grundbuch- und Landwirtschaftsämter von Bütschwil-Ganterschwil, Kirchberg, Lütisburg und Mosnang ist in Kirchberg das Regionale Grundbuch- und Landwirtschaftsamt Unteres Toggenburg entstanden. Die Zusammenführung erfolgte etappenweise: Zunächst wurden im April 2023 die Grundbuchämter von Kirchberg und Lütisburg zusammengelegt, auf den 1. Januar 2024 folgte das Grundbuchamt Bütschwil-Ganterschwil und auf den 1. September 2024 das Grundbuchamt von Mosnang.
Ziel der Zusammenführung war es, Kompetenzen zu bündeln, Stellvertretungen sicherzustellen und die Dienstleistungen auch langfristig auf hohem Niveau zu gewährleisten. Wie die Gemeinde Kirchberg in ihrem Mitteilungsblatt nun schreibt, zeige sich, dass sich die Zusammenführung der Grundbuchämter in der Praxis bestens bewährt habe.
Das Team habe sich gut gefunden und die neuen Strukturen seien rasch etabliert worden. Die hohe Qualität der Dienstleistungen und die jederzeit hohe Verfügbarkeit von qualifizierten Mitarbeitenden werde auch von den Kundinnen und Kunden geschätzt. Dies würden die positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung zeigen.
Auch für die Mitarbeitenden bringe die neue Organisation viele Vorteile. Während den Ferien sei eine Stellvertretung sichergestellt und komplexe Fragestellungen könnten im Team besprochen werden. (pd)
11:25 Uhr
Donnerstag, 6. August
Husenstrasse in Kirchberg wird später verlegt

Die Kantons- und Gemeindestrassen im Zentrum von Kirchberg entsprechen nicht mehr den Vorstellungen eines funktionsgerechten Ausbaustandards. Ein Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) bilde laut Mitteilungsblatt die Basis für die künftig vorgesehenen Strassensanierungen. Ein Bestandteil des BGK ist die Verlegung der Husenstrasse gegen den Vorplatz der Kirche.
Die Massnahme habe zum Ziel, die Verkehrssicherheit zu verbessern, den Strassenraum im Zentrum aufzuwerten und die Anforderungen des öffentlichen Verkehrs zu erfüllen. Mit der Verlegung der Husenstrasse könnten die Sichtverhältnisse bei der Zentrumskreuzung verbessert und die notwendigen Schleppkurven für den Busbetrieb sichergestellt werden. Gleichzeitig würden sich Verbesserungen für den Fuss- und Schulweg ergeben.
An der Bürgerversammlung 2022 wurde der Kredit für die Verlegung der Husenstrasse sowie die Bushaltestelle Zentrum Kirchberg mit Strassenraumgestaltung genehmigt. Die neue Bushaltestelle bei der Überbauung Dorfzentrum Süd der Clientis Bank Toggenburg AG wurde bereits erstellt. Zudem konnte der für die Verlegung der Husenstrasse der notwendige Landerwerb von der Katholischen Kirchgemeinde Alttoggenburg abgeschlossen werden.
Für die Verlegung der Husenstrasse liege ein rechtskräftiges Strassenprojekt vor. Die Umsetzung sei jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt sinnvoll. Zum einen befinde sich aktuell mit der Überbauung der Relesta AG an der Husenstrasse bereits eine grosse Baustelle im Kirchberger Dorfzentrum. Ziel sei es, Konflikte zwischen den verschiedenen Bauprojekten zu vermeiden. Zum anderen kann die neue Bushaltestelle erst in Betrieb genommen werden, wenn der Kanton die geplanten Anpassungen an der Kantonsstrasse im Rahmen des BGK umgesetzt hat. Der Gemeinderat beabsichtigt deshalb, die Verlegung der Husenstrasse zeitlich sinnvoll mit diesen Arbeiten zu koordinieren. (pd)
08:19 Uhr
Donnerstag, 6. August
Munitionsreste und ziviler Abfall werden eingesammelt

Oberhalb der Schwägalp liegt eines der grössten Truppenübungs- und Schiessgelände der Schweizer Armee. Trotz sorgfältiger Nachbearbeitung und systematischer Kontrolle nach jeder Übung können vereinzelt Munitionsreste im Gelände verbleiben. Aus diesem Grund wird das Gebiet in regelmässigen Abständen von zwei bis drei Jahren umfassend und systematisch durchsucht. Dies schreibt die Schweizer Armee in ihrer Mitteilung. Ziel dieser Einsätze sei es, neben militärischen Rückständen auch zivilen Abfall vollständig zu entfernen und die Sicherheit sowie den Schutz der Umwelt nachhaltig zu gewährleisten.
Nun stehen vom 17. bis 21. August rund 40 Gebirgs- und Sprengspezialisten gemeinsam mit weiteren Soldaten im Einsatz, um das Gelände umfassend zu räumen. Neben der fachgerechten Beseitigung von Munitionsresten und möglichen Blindgängern werde auch ziviler Abfall aus der sensiblen Alpenlandschaft entfernt. Erneut würden dabei auch Minidrohnen zum Einsatz kommen, die eine deutlich effizientere und sicherere Lokalisierung von Rückständen ermöglichen.
Für den schnellen und gefahrlosen Abtransport grösserer Fundstücke würden Armeehubschrauber eingesetzt. Diese transportieren das Material zu einem zentralen Depot bei der Passhöhe Schwägalp, von wo aus eine umweltgerechte Weiterverarbeitung erfolge. Basierend auf den Erfahrungswerten der vergangenen Jahre sei mit einem Gesamtvolumen von rund zehn Tonnen Material zu rechnen, einschliesslich allgemeinem Abfall. (pd)
16:59 Uhr
Mittwoch, 5. August
Wattwil: Traktor auf Feld ausgebrannt

Am Dienstagmittag ist auf einem Feld am Hänsenberg ein Traktor in Brand geraten. Gemäss einer Mitteilung der Polizei erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen kurz nach 12 Uhr die Meldung, dass auf einem Feld am Hänsenberg ein Traktor in Vollbrand stehe. Weitere Personen meldeten eine sichtbare Rauchwolke im Bereich des Waldes. Die aufgebotene Feuerwehr begann mit den Löscharbeiten und konnte den Brand vollständig löschen.
Beim Eintreffen der Polizei war der Traktor bereits vollständig ausgebrannt. Das Wiesland unmittelbar um den Traktor war durch den Brand geschwärzt. Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Gemäss jetzigen Erkenntnissen steht ein technischer Defekt als Brandursache im Vordergrund. Im Einsatz standen die zuständige Feuerwehr mit rund 30 Angehörigen sowie die Kantonspolizei St.Gallen. (kapo)
16:52 Uhr
Mittwoch, 5. August
Lichtensteig: Aufbau für Jazztage läuft

Die Jazztage, oder, wie sie heute heissen, das Little Big Festival, stehen in Lichtensteig bevor. Das Musikfestival, bei dem unter anderem die Lovebugs, Freshlyground und Sens Unik auftreten, findet am kommenden Wochenende vom 6. bis 8. August statt. (rop)
13:37 Uhr
Mittwoch, 5. August
Lions Club sammelt weiterhin alte Brillen

Der Lions Club Oberes Toggenburg setzt seine Sammelaktion für ausgediente Brillen und Brillenetuis bis Ende August 2026 fort. Dies geht aus einer Medienmitteilung hervor. Bereits im vergangenen Jahr kamen dank der Unterstützung der Bevölkerung 2155 Brillen und über 1000 Etuis zusammen. Sammelboxen stehen in den Gemeindehäusern Bütschwil, Ebnat-Kappel, Lichtensteig und Nesslau sowie in der Berit Klinik Wattwil, bei Vetsch Treuhand Nesslau und beim AVSV St. Gallen bereit.
Gespendet werden können Korrektur-, Lese- und Sonnenbrillen sowie passende Etuis. Im Lions-Brillenrecyclingzentrum werden die brauchbaren Sehhilfen gereinigt, vermessen, nach Sehstärken sortiert und für den erneuten Einsatz aufbereitet. Nicht mehr verwendbare Brillen werden fachgerecht recycelt.
Mit der Aktion unterstützt der Lions Club gemäss der Mitteilung Menschen in Ländern des Globalen Südens, für die eine Brille oft unerschwinglich ist. Fehlende Sehhilfen würden den Schulbesuch ebenso erschweren wie die Berufsausübung und den Alltag. (pd)
09:37 Uhr
Mittwoch, 5. August
St. Gallenkappel: Auffahrkollision zwischen Roller und Auto – Mann schwer verletzt

Am Montagnachmittag ist ein Mann auf der Rickenstrasse mit seinem Roller in das Heck eines Autos geprallt und dadurch schwer verletzt worden. Der Unfallhergang gemäss Kantonspolizei: Eine 63-jährige Frau fuhr kurz nach 16.15 Uhr mit ihrem Auto auf der Rickenstrasse von Neuhaus Richtung Gebertingen. Hinter ihr fuhr ein 64-jähriger Mann mit seinem Roller in die gleiche Richtung. Kurz vor der Allmeindstrasse bremste die 63-Jährige ihr Auto verkehrsbedingt bis zum Stillstand ab. In der Folge prallte der Mann mit seinem Roller in das Heck des Autos, stürzte und wurde schwer verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. Für die Unfallaufnahme mussten Teile der Strasse gesperrt werden. (kapo)

16:03 Uhr
Dienstag, 4. August
Open-Air-Kino im Klosterhof des Johanneums

Der Klosterhof des Johanneums Neu St.Johann wird im August wieder zum Open-Air-Kino. Von Dienstag, 18. August, bis Samstag, 22. August, stehen an fünf Abenden Filme unter freiem Himmel auf dem Programm.
Den Auftakt macht die Komödie «Das Kanu des Manitu», danach folgen «Garfield», «Bon Schuur Ticino», «Ziemlich beste Freunde» und zum Abschluss «Mein Name ist Eugen». Die Türen öffnen jeweils um 20 Uhr, die Vorführungen beginnen um 20.30 Uhr.
Der Eintritt ist kostenlos, das Johanneum freut sich über eine Kollekte. Bei schlechtem Wetter finden die Vorführungen nicht statt; Auskunft zur Durchführung gibt es jeweils ab 17 Uhr telefonisch beim Johanneum. Die Nummer lautet: 071 995 52 92. (pd)
14:28 Uhr
Dienstag, 4. August
Schülerin aus Brunnadern war an Linguistik-Olympiade dabei

Alicia Spirig aus Brunnadern hat mit dem Schweizer Team an der Internationalen Linguistik-Olympiade in Bukarest teilgenommen. Die Schülerin des Gymnasiums Friedberg gehörte zu den acht Schweizer Jugendlichen, die sich vom 26. Juli bis 2. August mit 450 Teilnehmenden aus 50 Ländern massen. Dabei ging es nicht in erster Linie darum, möglichst viele Sprachen zu sprechen, sondern um logisches Denken, Mustererkennung und das Entschlüsseln fremder Schriften.
Das Schweizer Team holte in Rumänien eine Bronzemedaille und zwei Ehrenmeldungen – erstmals seit der ersten Teilnahme vor vier Jahren gleich drei Auszeichnungen. Spirig schaffte es zwar nicht aufs Podest, zog aber dennoch eine positive Bilanz. «Ich fand es sehr interessant Menschen aus aller Welt zu treffen die ähnliche Interessen teilen, welche einen über Kulturen und Sprachen hinweg verbinden und für einen regen Austausch ausserhalb des Wettbewerbs sorgen.»
An der Linguistik fasziniere Spirig, dass es um mehr geht als nur um Sprache. Sprache gehe immer mit Kultur und Weltanschauung einher, hält sie fest. Zudem verlangten die Aufgaben ein Logikverständnis, das sonst nur selten gebraucht werde. (pd)
11:24 Uhr
Dienstag, 4. August
Brunnadern: Autos landen nach Kollision im Wiesland

In Brunnadern ist es am Montagnachmittag auf der Wasserfluhstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt, wurde eine 25-jährige Autofahrerin dabei leicht verletzt.
Die Frau war kurz nach 14.30 Uhr mit zwei weiteren Personen von Lichtensteig in Richtung St.Peterzell unterwegs. Kurz vor der Ortseinfahrt Brunnadern kam ihr Auto nach einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender 64-jähriger Autofahrer versuchte noch auszuweichen, konnte die Kollision aber nicht mehr verhindern.
Durch den Zusammenstoss wurden beide Autos ins angrenzende Wiesland abgewiesen, wo sie rund fünf Meter neben der Strasse zum Stillstand kamen. Die beiden Mitfahrenden sowie der 64-Jährige blieben unverletzt. An den Autos und der Strasseninfrastruktur entstand Sachschaden von über 35’000 Franken. (pd)
09:43 Uhr
Dienstag, 4. August
Sonnenhof und KJPD bilden gemeinsame Stiftung

Die Klinik Sonnenhof in Ganterschwil und die Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste St.Gallen haben sich zusammengeschlossen. Wie die Institutionen mitteilen, heisst die neue gemeinsame Stiftung «Kinder- und Jugendpsychiatrie St.Gallen», kurz KJPSG. Mit dem Eintrag ins Handelsregister ist die rechtliche Grundlage geschaffen; der neue Stiftungsrat und die Geschäftsleitung haben ihre Arbeit aufgenommen.
Ziel des Zusammenschlusses ist es, die Versorgung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu stärken. Die Angebote sollen gezielt weiterentwickelt, Fachwissen gebündelt und Synergien genutzt werden. Die organisatorische Zusammenführung erfolgt schrittweise, damit der laufende Betrieb und die Versorgung der Patientinnen und Patienten weitergeführt werden können.
Für das Toggenburg ist insbesondere die Klinik Sonnenhof in Ganterschwil wichtig. Sie bietet 46 stationäre Behandlungsplätze für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre an. Die KJPD St.Gallen sind für ambulante und teilstationäre Behandlungen zuständig und verfügen unter anderem über einen Standort in Wattwil. Beide Institutionen treten vorerst weiter unter ihren bisherigen Namen auf. (pd)
16:44 Uhr
Montag, 3. August
Stimmbeteiligung in Neckertal schon bei 29 Prozent

Am Sonntag, 16. August, wählt die Bevölkerung von Neckertal einen neuen Gemeindepräsidenten. Sowohl Michael Ledergerber (Die Mitte) als auch Bruno Schweizer (SVP) wollen Nachfolger von Christian Gertsch werden. Der amtierende Gemeindepräsident hatte per Ende Jahr aufgrund seiner bevorstehenden Pensionierung den Rücktritt angekündigt.
Per Anfang dieser Woche waren bei der Gemeinde Neckertal bereits 1300 Stimmcouverts für die Wahl eingetroffen. Damit entspricht die bisherige Stimmbeteiligung mit Stand vom Montag 29 Prozent. Dies teilt die Gemeindeverwaltung auf Anfrage mit. (lsf)
12:05 Uhr
Montag, 3. August
Mühlrüti: Motorradfahrer bei Selbstunfall leicht verletzt

Am Sonntagnachmittag wurde ein 21-jähriger Motorradfahrer bei einem Selbstunfall bei Mühlrüti leicht verletzt. Kurz vor 17 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Verkehrsunfall auf der Murgstrasse. Ein 21-jähriger Mann war mit seinem Motorradvon Mühlrüti Richtung Fischingen unterwegs. In einer Rechtskurve geriet er auf die Gegenfahrbahn, prallte gegen eine angrenzende Steinmauer und stürzte. Der Rettungsdienst versorgte den Mann vor Ort und brachte ihn anschliessend ins Spital. Am Motorrad und an der Steinmauer entstand Sachschaden von rund 4000 Franken, wie die Polizei mitteilt. (kapo)
11:26 Uhr
Montag, 3. August
Bauarbeiten an Rickenstrasse in Neuhaus

Das kantonale Tiefbauamt saniert ab Montag, 10. August, in Neuhaus einen Teil der Rickenstrasse. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte September. Während dieser Zeit ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen, wie der Kanton mitteilt.
Im Abschnitt zwischen der Bürgstrasse und der Aatalstrasse wird ein neuer Deckbelag eingebaut. Der Ersatz ist aufgrund des Zustands des bestehenden Belags notwendig. Eine neue Mittelschutzinsel auf der Bürgstrasse beim Gasthaus zum Ochsen erhöht die Verkehrssicherheit. Zudem werden die Einlenker der Bürg-, Jakob- und Frohburg-/Chastelstrasse erneuert.
Die Arbeiten an den Einlenkern beginnen am 10. August und dauern voraussichtlich bis Ende Monat. Der Verkehr wird durch einen Verkehrsdienst geregelt. Der Knoten Bürgstrasse ist voraussichtlich ab Montag, 17. August, während rund zehn Tagen nicht befahrbar. Eine Umleitung über das Ortszentrum von Eschenbach wird signalisiert. Im Anschluss folgen die Arbeiten am Einlenker Frohburg-/Chastelstrasse.
Um den Belagseinbau möglichst effizient und sicher auszuführen, erfolgen die Arbeiten nachts. Sie finden von Dienstag, 1. September, bis Dienstag, 15. September, jeweils von 19 bis 5 Uhr statt. Während des Belagseinbaus wird der Verkehr einspurig geführt und durch einen Verkehrsdienst geregelt.
Während der Arbeiten in Fahrtrichtung Eschenbach sind der Knoten Bürgstrasse sowie der Einlenker Frohburg-/Chastelstrasse nicht befahrbar. Eine Umleitung wird signalisiert. Die Arbeiten sind witterungsabhängig. Bei ungünstigen Wetterbedingungen werden sie auf den nächstmöglichen Termin verschoben. (pd)
17:32 Uhr
Sonntag, 2. August
Grabs: 17-jähriger Wanderer am Scheffloch tödlich verunglückt

Gemäss bisherigen Erkenntnissen war ein 17-Jähriger am Sonntagmorgen in Begleitung eines 56-jährigen Mannes zu Fuss vom Gamsberg in Richtung Sichelchamm unterwegs. Kurz vor 9.45 Uhr stürzte der 17-Jährige im Bereich Scheffloch aus bislang unbekannten Gründen rund 40 Meter in die Tiefe und erlitt tödliche Verletzungen. Er wurde mithilfe von zwei Rettungsspezialisten Helikopter der Alpinen Rettung Ostschweiz sowie eines Rega-Helikopters geborgen, wie die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung schreibt.
Die Unfallursache und der genaue Unfallhergang werden durch die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei St.Gallen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen abgeklärt.
Im Einsatz standen mehrere Patrouillen sowie Fachspezialisten und Fachspezialistinnen der Kantonspolizei St.Gallen, die Rega sowie zwei Rettungsspezialisten Helikopter der Alpinen Rettung Ostschweiz. (kapo/gir)
10:32 Uhr
Sonntag, 2. August
Beim Überholen schwer verunfallt
Am Samstagnachmittag ist es auf der Hulfteggstrasse zur Kollision zwischen einem Motorrad und zwei Autos gekommen. Der 24-jährige Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Unfallaufnahme führte zu teilweisen Sperrungen der Fahrbahn, wie die St.Galler Kantonspolizei meldet.
Gegen 16 Uhr waren eine 44-jährige Autofahrerin, ein 24-jähriger Motorradfahrer und ein 56-jähriger Autofahrer in dieser Reihenfolge auf der Hulfteggstrasse in Richtung Ortszentrum Mühlrüti unterwegs. Der 56-Jährige setzte mit seinem Auto zum Überholen an und fuhr dazu auf die Gegenfahrbahn. Gleichzeitig wollte der Motorradfahrer laut der Kantonspolizei das vor ihm fahrende Fahrzeug überholen.
Dabei prallte das Motorrad des 24-Jährigen mit dem überholenden Auto des 56-Jährigen zusammen. Der Töff knallte in der Folge ins vorausfahrende Auto der 44-Jährigen. Der Motorradfahrer stürzte zu Boden, rutschte über die Strasse und kam einige Meter weiter vorne zum Stillstand.
Der 24-jährige Töfflenker verletzte sich beim Unfall schwer. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die weiteren Unfallbeteiligten sowie die Beifahrerinnen und Beifahrer blieben unverletzt. Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 10’000 Franken. (kapo/dwa)
10:15 Uhr
Freitag, 31. Juli
Motorradfahrer bei Frontalkollision schwer verletzt
In Ennetbühl ist es am Donnerstagabend auf der Schwägalpstrasse zu einer Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen. Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilte, wurde der 46-jährige Motorradfahrer schwer verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.
Ein 59-jähriger Autofahrer war kurz nach 21.45 Uhr von Nesslau in Richtung Passhöhe unterwegs. Gleichzeitig fuhr der Motorradfahrer in die entgegengesetzte Richtung. Auf Höhe Stocken geriet dieser aus noch unbekannten Gründen in einer Rechtskurve links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem Auto.
Der Motorradfahrer wurde zunächst vom Rettungsdienst erstversorgt. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von 50’000 Franken. Im Einsatz standen der Rettungsdienst, die Rega und die Kantonspolizei St.Gallen. (pd)
17:56 Uhr
Donnerstag, 30. Juli
Brunnadern: Filmabend auf der Brücke
Die Organisatoren von Kultur im Dorf laden auf der Holzbrücke beim Kindergarten Brunnadern erneut zu einem Kinoerlebnis der besonderen Art ein. Beim traditionellen Bruggekino über dem Necker ist für grosse und kleine Filmfans etwas dabei. Dieses Jahr findet das Openair-Kino am Samstag, 15. August, statt.
Der Anlass beginnt um 15 Uhr mit dem Kinderfilm «Mein Freund Barry», einem warmherzigen und zugleich spannenden Abenteuer für die ganze Familie. In der Geschichte freundet sich ein Junge mit Barry an – einem ungewöhnlichen Begleiter. Gemeinsam erleben sie Abenteuer, entdecken neue Welten und wachsen an ihren Herausforderungen. Der Film ist grundsätzlich ab sechs Jahren geeignet. Die Organisatoren empfehlen in ihrem Pressetext, jüngere Kinder beim Kinoerlebnis zu begleiten. Wie es sich für einen Kinobesuch gehört, besteht die Möglichkeit, sich in der Pause eine Glace zu gönnen. Zudem erhalten die Kinder vor dem Filmstart gratis Sirup und Popcorn.
Abendessen vor dem Erwachsenenfilm
Die Erwachsenen dürfen sich auf den Abendfilm «Die einfachen Dinge» freuen. Passend dazu wird zwischen 18 und 20 Uhr ein Abendessen serviert: «assiette de salade mixte avec tomme grillée et baguette française». Auch für Desserts mit Kuchen und selbst gemachten Glacen ist gesorgt.
Der Film beginnt anschliessend um 20.15 Uhr. Zwei sehr unterschiedliche Menschen treffen in der Geschichte aufeinander: Der eine lebt zurückgezogen und schätzt die Ruhe, der andere ist ständig unterwegs und im Stress des Alltags gefangen. Durch eine unerwartete Begegnung prallen ihre Welten aufeinander. Was zunächst wie ein Zufall wirkt, entwickelt sich zu einer berührenden Reise voller Humor, ehrlicher Gespräche und neuer Perspektiven. Schritt für Schritt erkennen beide, dass wahres Glück nicht im Tempo des Lebens liegt, sondern in den kleinen Momenten: Zeit, Freundschaft und die Fähigkeit, den Augenblick zu geniessen.
Eine Bruggekino-Tageskarte kostet 15 Franken für Erwachsene. Unter der Holzbrücke ist man vor Regen geschützt und Wolldecken stehen zur Verfügung, sollte es am Abend etwas frischer sein. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Die Brücke ist den ganzen Samstag bis etwa um Mitternacht für jeglichen Verkehr – auch für Fussgänger – gesperrt. (pd)
10:43 Uhr
Donnerstag, 30. Juli
Belagssanierung in Wildhaus-Alt St.Johann
Im Kantonsstrassen-Abschnitt Eschen bis Horb in der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann werden die Gewässerdurchlässe saniert. Folgende Gewässerdurchlässe sind die für Sanierung vorgesehen:
- Bachdurchlass Eschen
- Bachdurchlass Horb
- Bachdurchlass Schreinerei Koller
Der Baustart der Sanierungsarbeiten ist für Montag, 17. August vorgesehen und dauert voraussichtlich bis November 2026.
Während den Bauarbeiten wird der Verkehr einspurig geführt und mit einer verkehrsabhängigen Lichtsignalanlage geregelt. Teilweise sind die Zufahrten in die Kantonsstrasse ebenfalls betroffen, schreibt das Tiefbauamt des Kantons St.Gallen in einer Mitteilung. (pd)
15:03 Uhr
Mittwoch, 29. Juli
Werner Schlegel und Damian Ott treten auf dem Ricken an
Diesen Sonntag, den 2. August, findet der 67. Rickenschwinget statt. Rund 120 Schwinger aus der Nordostschweiz und der Innerschweiz werden auf dem Ricken erwartet. Angeführt wird das Teilnehmerfeld von den beiden Toggenburger Eidgenossen Werner Schlegel und Damian Ott sowie vom Eidgenossen Marco Good aus Mels. Dies ist einem Newsbeitrag vom Schwingerverband Rapperswil und Umgebung zu entnehmen.
Insgesamt sind für den Anlass rund 120 Aktivschwinger aus den Nordostschweizer Kantonen und der Innerschweiz angemeldet. Gesucht wird der Nachfolger von Vorjahressieger Samuel Giger, der in diesem Jahr nicht antreten wird. «In besonders starker Form präsentieren sich derzeit Werner Schlegel und Damian Ott», heisst es in der Vorschau des Rickenschwingets. Schlegel feierte am vergangenen Wochenende beim Brünig-Bergklassiker den Co-Sieg. Ott belegte ebenfalls vor wenigen Tagen am Freiburger Kantonalschwingfest den dritten Rang. Werner Schlegel konnte den Rickenschwinget bereits 2024 für sich entscheiden.
Das Schwingfest beginnt mit dem Anschwingen um 8.30 Uhr. Nach dem Mittagessen werden die Wettkämpfe um 13.15 Uhr fortgesetzt. Die Rangverkündigung mit Preisverteilung ist auf 18 Uhr angesetzt.
Fixer Bestandteil des Rahmenprogramms ist der traditionelle Steinstosswettbewerb. Frauen und Männer können sich vor Ort anmelden. Der Wettbewerb findet von 10 bis 14 Uhr statt. (pd)
14:36 Uhr
Mittwoch, 29. Juli
Immerhin am Bahnhof Wattwil grünt es
Die bereits vierte Hitzewelle seit Mai ist angerollt. Auch im Toggenburg sind die Felder und Wiesen teilweise mehr gelb als grün wegen der anhaltenden Trockenheit. Wie lange die Trocken- und Hitzeperiode anhält, können die Meteorologen noch nicht sagen. Bis weit in den August rein ist kein flächendeckender Regen in Sicht.
Ungewohnt – und wohl auch ungewollt – grün ist es dieser Tage hingegen am Bahnhof Wattwil. Das Bild zeigt nicht etwa den Abstellbereich, sondern Gleise 1 und 2, auf denen regelmässig Züge verkehren. (sdu)
09:54 Uhr
Mittwoch, 29. Juli
Hermann Bollhalder schreibt Toggenburger Motorsportgeschichte
Am kürzlich erfolgten Bergrennen von Ayent nach Anzère gab es einen neuen Tourenwagen-Gesamtsieger. Hermann Bollhalder, der Garagist, Unternehmer, Familienvater und Vollblut-Motorsportler aus Wattwil wuchs im Wallis über sich hinaus und feierte mit dem kleinen Opel Speedster Turbo (400 PS) seinen ersten nationalen Tourenwagen Tagessieg.
Man muss das Rad der Zeit weit zurückdrehen, um ähnliche Leistungen von Toggenburger Rennfahrern zu finden. 1988, vor 38 Jahren, feierte Rolf P. Kuhn aus Ebnat-Kappel im Reynard Formel 3 den Tagessieg am Bergrennen Anzère.
Hermann Bolhalder fuhr in einer Zeit von 1:38,94 über den Walliser Asphalt. «Neuer Streckenrekord bei den Hüsliautos», schrie der Speaker bei der Zieleinfahrt des Wattwilers ins Mikrofon. Mit Hüsliautos sind Autos mit Dach gemeint. Kein anderer Tourenwagen fuhr unter 1:40. Der schnelle Toggenburger platzierte sich mit dem elften Rang im Gesamtklassement dicht an den Sportwagen. Dafür gab es für den passionierten Gleitschirmflieger Komplimente von allen Seiten.
Das nächste Schweizer Bergrennen findet am 15./16. August in St.Ursanne-Les Rangiers im Jura statt. Am 29./30. August steht das Bergrennen Oberhallau im Schaffhauser Klettgau an. (elc)
15:23 Uhr
Dienstag, 28. Juli
Churfirsten-Höhenfeuer werden verschoben
Die Höhenfeuer auf den sieben Gipfeln der Churfirsten können nicht wie geplant am 1. August 2026 entzündet werden. Aufgrund des aktuellen Feuerverbots muss die Durchführung der traditionellen Höhenfeuer verschoben werden. Die Holzträgete läuft jedoch weiterhin, wie Toggenburg Tourismus in einer Mitteilung schreibt.
Toggenburg Tourismus beobachtet die Situation stetig. Sobald das Feuerverbot vollständig aufgehoben ist, werden neue Informationen zur Durchführung bekanntgegeben. Die Höhenfeuer werden angezündet, sobald das Feuerverbot aufgehoben ist und eine sichere Durchführung auch im Zusammenhang mit der Wetter- und Wegsituation absehbar ist. Toggenburg Tourismus informiert laufend über die Website, über die sozialen Kanäle und gibt gerne auch persönlich Auskunft.
Holzträgete läuft weiter
Bis die Funken entzündet werden können, ist weiterhin Tatendrang gefragt. Auf den Gipfeln fehlen noch ein paar Schittli, damit die Höhenfeuer auch über das ganze Tal sichtbar sein werden. Der Holzstapel auf dem Zuestoll ist noch der kleinste, auf dem Selun ist ein Grossteil des Holzes hingegen bereits auf dem Gipfel. Die Holzträgete wird deshalb unverändert fortgesetzt. Alle aktuellen Informationen sowie den Status zu den Holzdepots finden sich unter toggenburg.swiss/funken. (pd)
14:11 Uhr
Dienstag, 28. Juli
So wird im Toggenburg der 1. August gefeiert
Das Toggenburg rüstet sich für den Bundesfeiertag, in vielen Gemeinden wird der Bevölkerung ein Fest geboten. Ein Novum erwartet die Gäste im Seniorenzentrum Solino Bütschwil. Erstmals wird mit Edgar Koller ein Bewohner die Festrede halten. «Wieso halten immer Politikerinnen und Politiker die Festrede am 1. August?» Diese Frage wurde Solino-Geschäftsleiter Ralph Rütsche letztes Jahr gestellt. So entstand die Idee, für 2026 eine Bewohnerin oder einen Bewohner für diese Aufgabe anzufragen. Der ehemalige Lehrer Edgar Koller sagte spontan zu. Seine selbst formulierten Gedanken widmet er der «Gelassenheit als Antwort auf eine unruhige Zeit». Die Feier beginnt um 15.30 Uhr auf dem Gelände des Solino und ist öffentlich.
In Wattwil beginnt die Feier bereits um 9.45 Uhr. Geladen wird in den Thurpark, für den Zmorge ist eine Anmeldung erforderlich. Für den offiziellen Teil im Anschluss jedoch nicht. Die Festansprache werden Michaela Bauer, Stellenleiterin der Arbeitsstelle für kirchliche Jugendarbeit, sowie Elena Policante, Stellenleiterin Peacks Kirche mit jungen Erwachsenen, gehalten. Die Feier wird von 9.45 bis 12.30 Uhr dauern. In Neu St.Johann findet die Bundesfeier ab 20 Uhr statt, die Festwirtschaft hat hingegen schon um 18.30 Uhr geöffnet. Die Feier auf dem Dorfplatz Sidwald wird von Mitgliedern verschiedener Musikgesellschaften begleitet, als Festrednerin konnte die Gemeinde Nesslau SVP-Ständerätin Esther Friedli gewinnen.
Lichtensteig verzichtet wie üblich auf eine Festansprache und lädt von 11 bis 16 Uhr auf den Goldenen Boden zur gemeinsamen Feier ein. Bei schlechtem Wetter findet die Bundesfeier in der Kalberhalle statt. Bereits um 10 Uhr startet die Feier in Ebnat-Kappel. Die Festansprache in der Badi wird SVP-Nationalrat Michael Götte halten. An der Feier findet auch die Sportlerinnen- und Sportler-Ehrung statt sowie der Empfang der Schützinnen und Schützen vom eidgenössischen Schützenfest. Der Anlass wird begleitet von einem freien Badi-Eintritt.
In Mogelsberg geht es um 18.30 Uhr los, in Hemberg um 19 Uhr. Dort wird ab 20 Uhr Michael Ledergerber, Gemeinderat von Neckertal, die Festrede halten. Kurz davor wird er schon in Dicken auftreten. Die Festansprache von Wildhaus-Alt St.Johann kommt um 17 Uhr im Berggasthof Oberdorf von SVP-Kantonsrat Christian Vogel. (pd/ser)
11:58 Uhr
Dienstag, 28. Juli
Bester Alpkäse gesucht
Noch bis zum 24. August können Älplerinnen und Älpler aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein ihre Käse für die 25. Alpkäse-Prämierung an der Olma anmelden.
Zum Jubiläum öffnet sich die traditionsreiche Prämierung laut einer Medienmitteilung erstmals stärker für die Öffentlichkeit: Am 9. Oktober können Olma-Besuchende die ausgezeichneten Käse nach der Preisverleihung degustieren. Seit 25 Jahren würdigt die Alpkäse-Prämierung das handwerkliche Können der Älplerinnen und Älpler sowie die Qualität traditionell hergestellten Alpkäses aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein.
Mit der Öffnung für das Publikum geht die Olma einen Schritt weiter: Die Preisverleihung im Forum der Halle 9.2 wird erstmals zum Treffpunkt für Käseliebhaberinnen und Käseliebhaber. Nach der Prämierung können die ausgezeichneten Käse laut Mitteilung degustiert werden. Fachpersonen und Produzierende stehen dabei für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
Eine unabhängige Fachjury bewertet die eingereichten Produkte in fünf Kategorien: «Halbhartkäse», «Hartkäse», «Hobelkäse / Alp-Sbrinz», «Mutschli» und «Ziegenkäse». Insgesamt werden Preisgelder von 14’000 Franken vergeben – ermöglicht durch die Unterstützung der Dachmarke Schweizer Alpkäse und weiterer Partner. (pd/cal.)
17:09 Uhr
Montag, 27. Juli
Öffentliche Probe im Klanghaus
Am Dienstag, 28. Juli, von 16 bis 18 Uhr öffnen die Teilnehmenden der Kammermusikwoche im Toggenburg ihre Proben im Klanghaus am Schwendisee für interessierte Besucherinnen und Besucher. Das schreibt die Klangwelt Toggenburg auf ihrer Website.
Man kann so den musikalischen Arbeitsprozess hautnah miterleben und in die besondere Atmosphäre des Klanghauses Toggenburg eintauchen – mitten in einer intensiven Woche voller Kammermusik, Austausch und gemeinsamer Klangarbeit.
Es werden Werke von Mozart, Schubert, Brahms und anderen gespielt.
Kursleitung: Christine und Philip Douvier
Der Eintritt ist frei – es gibt eine Kollekte (pd)
11:37 Uhr
Montag, 27. Juli
14. Königscamp in Wildhaus hat begonnen
Heute begann das 14. Königscamp in Wildhaus. Es wird dieses Jahr erstmals während zwei Wochen durchgeführt: vom 27. bis 31. Juli und vom 3. Bis 7. August. Das ist einer Medienmeldung zu entnehmen. Der Anlass richtet sich an 10 bis 15-jährige Jungschwinger – das Nachwuchscamp ist das nationale Trainingslager für 160 Schwinger in diesem Altersbereich. Heute Nachmittag werden die Jungschwinger begleitet von Matthias Sempach und Nöldi Forrer. Für Forrer ist es die 6. Teilnahme am Königscamp. (pd)
15:19 Uhr
Sonntag, 26. Juli
Hier gibt es die teuren Fotos
Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen. Im Toggenburg finden sich zurzeit Radaranlagen an den folgenden Standorten:
Kirchberg: Schalkhusen, Fischingerstrasse
Lütisburg: Unterrindal, Flawilerstrasse
Mosnang: Mühlrüti, Fischingerstrasse (kapo)
16:44 Uhr
Samstag, 25. Juli
Kanti Wattwil ist schon fast gezügelt
Die dritte von fünf Schulferienwochen ist vorbei. Doch in Wattwil war in den vergangenen Tagen reger Betrieb. Denn diesen Sommer zügelt die Kantonsschule Wattwil von der Näppisuelistrasse über die Thur in den neuen Campus. Der erste Schultag wird am 10. August sein. Auch Nachfrage beim Kanton St.Gallen heisst es, dass ein grosser Teil der Zügelarbeiten bereits erfolgt ist.
Zum Ende der ersten Schulwoche hat dann auch die Öffentlichkeit die Chance, die neue Wattwiler Kantonsschule zu besichtigen. Denn am Samstag, 15. August findet zwischen 10 Uhr und 16 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Die Anreise wird mit dem öffentlichen Verkehr empfohlen, da auf dem Areal der neuen Kantonsschule keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Der Campus ist ab dem Bahnhof in wenigen Gehminuten erreichbar. (pd/sdu)
16:42 Uhr
Freitag, 24. Juli
SRF zeigt Säntis-Dokumentarfilm «Hölde»
Am 31. Juli zeigt das Schweizer Fernsehen direkt im Anschluss an die 1. August-Ansprache von Bundespräsident Guy Parmelin um 22.50 Uhr den erfolgreichen Kinofilm Hölde – Die stillen Helden vom Säntis. Der Film hat in den Schweizer Kinos rund 60'000 Besucher fasziniert und zählt zu den erfolgreichsten Schweizer Dokumentarfilmen. Das schreibt das SRF in einer Mitteilung.
Nun zeigt das Schweizer Fernsehen den Film des Altstätters Victor Rohner am 31. Juli um 22.50 Uhr auf SRF 1. Das Schweizer Fernsehen ist Co-Produzent des erfolgreichen Dokumentarfilms (Regie DOK und Recherche V. Rohner, Regie Fiktion K. Bont) und zeigt den Film nun zum Nationalfeiertag. Geschichte und Machart des Films eignen sich sehr passend zum Geburtstag der Schweiz.
Die Zuschauer des Schweizer Fernsehens kommen in den Genuss von aussergewöhnlichen Naturbildern aus dem Alpsteingebirge und der grossartigen, aber auch sehr dramatischen Zeit der Wissenschafter und Säntisträger zwischen 1879 und 1935 auf dem Säntis. Hölde - Die stillen Helden vom Säntis, ist eine längst fällige Ehrung der Appenzeller Bergbevölkerung und der ehrgeizigen Wissenschafter, die am 1. September 1882 auf dem Säntis ein Bundesamt errichtet haben. (pd)
14:11 Uhr
Freitag, 24. Juli
Strasse zum Klanghaus teilweise gesperrt
Am Mittwoch, 5. August 2026, zwischen 7.45 Uhr und 11.30 Uhr, kann es auf der Vorderen Schwendistrasse (Höchi) in Wildhaus infolge Kranmontage zu Behinderungen kommen. Die Strasse, die von Wildhaus zum Klanghaus führt, kann teilweise ganz gesperrt werden. Das schreibt die Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann auf ihrer Website. (pd)
11:51 Uhr
Freitag, 24. Juli
Emil Ziemer fährt an Junioren-WM zu Bronze
Die Nachwuchsförderung von Swiss Moto trägt Früchte. An der kürzlich ausgetragenen Junioren-WM in Jinín (Tschechien) vermochten sich in der international hart umkämpften 125ccm-Kategorie gleich drei Schweizer für die Finalrennen zu qualifizieren. Unter ihnen der 15-jährige Emil Ziemer aus Unterwasser, der für einen historischen Moment sorgte. Und dies, nachdem er nach einer Erkrankung vor dem Wettkampf zwei Kilogramm Körpermasse verlor.
Erfolg ist keine Selbstverständlichkeit
Im ersten Lauf dominierte Ziemer während acht Runden das Rennen und fuhr schliesslich als starker Zweiter ins Ziel. Im zweiten Lauf verlief der Start nicht optimal, doch der Obertoggenburger kämpfte sich vom zwischenzeitlichen neunten Rang bis auf Platz sechs nach vorne. Trotz eines Sturzes blieb er fokussiert und sicherte sich in der Tageswertung den dritten Rang. Damit gewann Emil Ziemer die Bronzemedaille an der Junioren-Motocross-Weltmeisterschaft 2026. Es siegte Ricardo Bauer aus Österreich vor Sleny Goyer aus Frankreich.
Nach dem Vize-Weltmeistertitel von Jeremy Seewer im Jahr 2011 und dem dritten Rang von Mike Gwerder 2019 ist dies ein lang ersehnter Höhepunkt für den Schweizer Motocross-Sport auf Weltmeisterschaftsebene.
Dieser Erfolg ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass Emil Ziemer vor zwei Jahren nach einem schweren Unfall nicht einmal sicher sein konnte, ob Motorradfahren überhaupt wieder möglich sein würde. Die Leistung des Unterwässlers im tschechischen Jinín steht deshalb nicht nur für sportliches Talent, sondern auch für aussergewöhnliche mentale Stärke, Disziplin und Willenskraft. (pd)
17:13 Uhr
Donnerstag, 23. Juli
Mosnang dankt ehrenamtlich Tätigen
Menschen, die sich still und zuverlässig für das Dorfleben einsetzen, prägen das gesellschaftliche Miteinander. Dieses Engagement sichtbar zu machen und dafür Danke zu sagen, ist dem Gemeinderat ein wichtiges Anliegen, wie er im aktuellen Mitteilungsblatt Mosnangs schreibt. Mit einer neuen Veranstaltung soll ehrenamtliche Tätigkeit künftig bewusst gewürdigt werden – erstmals im Rahmen einer Pilotdurchführung im Jahr 2027.
Im Rahmen der Legislaturplanung 2025–2028 hat sich der Gemeinderat von Mosnang das Ziel gesetzt, alle zwei Jahre einen Anlass zur Würdigung ehrenamtlicher Tätigkeiten durchzuführen. Für die Ausarbeitung des Konzepts wurde eine Arbeitsgruppe bestehend aus Gemeinderat Gregor Schnellmann, Gemeinderätin Marlies Brändle sowie Ratsschreiberin Michelle Brunner eingesetzt. Bei der Erarbeitung zeigte sich, dass ein ursprünglich vorgesehener Zweijahresturnus gewisse Herausforderungen mit sich bringt. Insbesondere gestaltet sich die Erfassung der zahlreichen ehrenamtlich tätigen Personen über einen längeren Zeitraum hinweg schwierig. Die Arbeitsgruppe hat dem Gemeinderat deshalb vorgeschlagen, den Anlass jährlich durchzuführen.
Der Gemeinderat unterstützt dieses Vorgehen und hat beschlossen, im Jahr 2027 erstmals eine Pilotdurchführung zu organisieren. Mit dieser ersten Durchführung sollen Erfahrungen gesammelt werden, um den Anlass allenfalls für die Zukunft weiterzuentwickeln. Die Vereine werden durch die Ratskanzlei angeschrieben und erhalten die Möglichkeit, jeweils zwei Personen zu benennen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren. Zusätzlich zu den angeschriebenen Vereinen können auch Personen aus der Bevölkerung vorgeschlagen werden.
Als ehrenamtliche Tätigkeit gilt ein Engagement, für das bei regelmässigen Einsätzen eine jährliche Entschädigung von höchstens Fr. 1’000.00 ausgerichtet wird. Die Einladung erfolgt jeweils rückblickend für das vergangene Jahr, das heisst der Anlass im Jahr 2027 würdigt Leistungen aus dem Jahr 2026. Der Anlass findet grundsätzlich jeweils am letzten Mittwoch im Februar statt. Veranstaltungsort ist die Turnhalle der Oberstufe. Die erste Durchführung des Anlasses findet am 24. Februar 2027 statt. (pd)
16:29 Uhr
Donnerstag, 23. Juli
Besonderes Fussballcamp in Kirchberg
Vom 20. bis 24. Juli gastierte MS Sports mit dem Swisscom Football Camp in Kirchberg. 51 fussballbegeisterte Kids erlebten eine vielseitige und spassige Woche. Das schreibt MS Sports in einer Mitteilung.
Während einer Woche wurde auf der Sportanlage Sonnmatt des FC Kirchberg gekickt und trainiert. Das tägliche Programm dauerte jeweils von 9.30 Uhr bis 16 Uhr und umfasste zwei Trainingseinheiten mit einem motivierten und erfahrenen Trainerteam. Es wurde an technischen und taktischen Fähigkeiten gearbeitet, während die Kids ihrem Niveau entsprechend gefördert wurden. «Das Trainerteam war top, alle brachten sich mit viel Herzblut ein und sorgten dafür, dass die Kinder nicht nur fussballerisch, sondern auch menschlich eine unvergessliche Woche erlebten“, berichtete Campleiter Sebastian Bühl.
Die Begeisterung der Kids war während der gesamten Woche spürbar. So berichtete beispielsweise Leandro (8) aus Kirchberg: «Ich war zum dritten Mal dabei, weil es mir immer sehr gut gefällt.» Doch nicht nur Leandro, sondern auch viele weitere Teilnehmende waren bereits zum wiederholten Mal im Camp. Paul (11) aus Rickenbach Sulz nahm bereits zum zwölften Mal an einem Camp teil. «Die Trainings finde ich sehr gut, weil wir unterschiedliche Sachen machen: 1 gegen 1, passen, schiessen», erzählte er. In den Trainings konnten die Kinder viel Neues lernen und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln. Das berichtete auch die 8-jährige Junia aus Kirchberg: «Ich habe neue Tricks gelernt.»
Weitere Camps in der Region
Im Herbst findet ein weiteres Swisscom Football Camp in der Region statt: Vom 28. September bis 2. Oktober 2026 in Uzwil. Neben Fussball organisiert MS Sports Camps in acht weiteren Sportarten: Polysport, Tanzen, Racketsport, Reiten, Gaming & Sport, Biken, Outdoor & Sport sowie Ski & Snowboard. (pd)
15:47 Uhr
Donnerstag, 23. Juli
GC gastiert am 22. August in Bütschwil
Das Los hat es gut gemeint mit den 1.-Liga-Fussballerinnen von FF Toggenburg. In der ersten Cuprunde gastiert das Frauenteam der Grasshoppers (Super League) auf der Bütschwiler Breite. Mittlerweile ist auch bekannt, wann genau gespielt wird: am Samstag, 22. August, 19.00 Uhr. Knapp drei Stunden davor wird das Fanionteam der Bütschwiler Herren um 16.15 Uhr eine Art Vorspiel bestreiten und im Rahmen der 2. -Liga-Meisterschaft auf Romanshorn treffen.
Für FF Toggenburg ist das Spiel gegen GC ein früher Saisonhöhepunkt. Es wird aber nicht das erste Heimspiel nach der Sommerpause sein. Der Auftakt in die neue 1.-Liga-Saison erfolgt am Sonntag, 16. August, 13.30 Uhr. Dann gastiert Balerna auf der Breite. (sdu)
13:58 Uhr
DOnnerstag, 23. Juli
Markenauftritt der Klangwelt Toggenburg international ausgezeichnet
Vom regionalen Kulturprojekt zur Institution mit nationaler Relevanz und internationaler Ausstrahlung: Der vom renommierten Studio Marcus Kraft entwickelte Markenauftritt der Klangwelt Toggenburg wurde von vier der bedeutendsten Designjurys der Welt ausgezeichnet. Das schreibt die Klangwelt in einer Mitteilung.
Als die Stiftung Klangwelt Toggenburg vor rund drei Jahren begann, ihren Markenauftritt neu zu entwickeln, stand nicht die Gestaltung eines neuen Logos im Mittelpunkt. Vielmehr befand sich die gesamte Institution im Wandel. Mit dieser Transformation entstand auch eine neue Vision: Die Klangwelt Toggenburg will eine Kulturinstitution mit nationaler Relevanz und internationaler Strahlkraft sein. Ein solcher Anspruch verlangte nach einer visuellen Identität, die diesen Wandel sichtbar macht.
Gemeinsam mit dem Zürcher Studio Marcus Kraft entstand eine vollständig neue Markenidentität. Der neue Auftritt versteht Gestaltung nicht als dekoratives Element, sondern als strategischen Bestandteil der Institution. Architektur, Kommunikation, Typografie und digitale Anwendungen folgen derselben Haltung und bilden gemeinsam ein konsistentes Gesamtbild.
Die Entwicklung des neuen Erscheinungsbildes war eng mit der organisatorischen Transformation der Klangwelt verbunden. Studio Marcus Kraft begleitete den Prozess in engem Austausch mit dem Projektteam.
Dass dieser ganzheitliche Ansatz nun international ausgezeichnet wird, verleiht der Entwicklung besonderes Gewicht. Nach Auszeichnungen mit Silber beim Art Directors Club Schweiz sowie bei den European Design Awards wurde der Markenauftritt auch vom Type Directors Club New York sowie vom Tokyo Type Directors Club ausgezeichnet – zwei der weltweit renommiertesten Institutionen für Typografie und visuelle Kommunikation, so die Klangwelt. (pd)
11:06 Uhr
Donnerstag, 23. Juli
Topergebnis für Lehrling in Ebnat-Kappel
82 Coop-Lernende aus der Verkaufsregion Ostschweiz-Ticino haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Im Raum St. Gallen/Appenzell zählt Sara Brunner aus der Filiale Ebnat-Kappel zu den Besten. Das gibt Coop in einer Mitteilung bekannt.
Sara Brunner (18) blickt auf ihren hervorragenden Abschluss zur Detailhandelsfachfrau EFZ zurück. «Ich freue mich mega!», sagt sie strahlend. Für die junge Appenzellerin ist das Ergebnis (Note 5,3) die Belohnung für drei Jahre vollen Einsatz – und erst der Anfang ihres Weges bei Coop.
Ihr Erfolgsrezept: frühzeitig mit dem Lernen beginnen und sich gut organisieren. «I has enart scho probiert so z plane, dass i ke Stress han», erzählt die 18-Jährige schmunzelnd. Gemeinsam mit Kolleginnen versuchte sie, das Lernen so spassig wie möglich zu gestalten.
Aktuell arbeitet Sara Brunner im Coop Ebnat-Kappel – ihrer letzten Station in der Ausbildung. «Ich fand, es war eine mega schöne Zeit», sagt sie rückblickend. Begonnen hat sie ihre Lehre im Coop Wattwil. Danach führte ihr Weg kurz in die Hausbäckerei nach Rickenbach TG, bevor sie in Ebnat-Kappel landete. Nach dem Abschluss ihrer Lehre kehrt Sara Brunner wieder dorthin zurück, wo alles angefangen hat: in den Coop Wattwil. Dort verstärkt sie neu das Team im Rayon Brot und Molkerei. (pd)
09:32 Uhr
Donnerstag, 23. Juli
Wattwil: Weber-Gruppe organisiert sich neu
Per 1. August werden die Geschäftstätigkeiten der Pozzi AG (inklusive der zuvor integrierten Mock AG und Egloff AG) in die E. Weber AG eingebunden. Die bisherige Inhaberfamilie Grob hat mit der Weber AG eine Nachfolgelösung gewählt, die den gemeinsamen Werten und einer regionalen Lösung mit einem Familienunternehmen gerecht wird. Das schreibt die Weber AG in einer Mitteilung.
Die Schellenbaum AG fusioniert per Ende 2026 mit der E. Weber AG; der Standort Gähwil wird als Zweigniederlassung weitergeführt.
Die Fust Bauunternehmung AG, Bütschwil, die Slongo AG, Herisau, und die Baumann Bauunternehmung AG, Rapperswil-Jona, werden als eigenständige Tochtergesellschaften der E. Weber AG geführt.
Die Unternehmensleitung der Gruppe liegt bei Ueli Weber (Delegierter des Verwaltungsrats), Jonas Giezendanner (Operative Leitung) und Katarina Zoric (Finanzleitung). Die Geschäftsleitung der E Weber AG Wattwil verbleibt bei Michael Honegger (Hochbau) und Andreas Strässle (Strassenbau). Armin Blatter ist für den Tiefbau zuständig.
Mit dieser Neuorganisation der Weber-Gruppe werden regionale Kräfte gebündelt, fasst die Weber AG die Umstrukturierung zusammen. (pd)
16:02 Uhr
Mittwoch, 22. Juli
Höchstgelegene Badi Unterwasser sucht neuen Badmeister
Das Freibad Unterwasser sucht für die Sommersaison 2027 eine neue Badmeisterin oder einen neuen Badmeister. Die Badi liegt zwischen Säntis und Churfirsten auf 900 Metern über Meer und gilt als höchstgelegenes Freibad im Kanton St.Gallen.
Die Stelle umfasst während viereinhalb Monaten ein 100-Prozent-Pensum. Zu den Aufgaben gehören die Überwachung des Badebetriebs, die Sicherheit der Gäste, der Unterhalt der technischen Anlagen sowie die Führung des badeigenen Bistros.
Die Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann sucht eine Person mit entsprechender Rettungsausbildung, technischem Verständnis und Freude an einem lebendigen Saisonbetrieb mit Familien, Feriengästen und Einheimischen. (pd)
15:21 Uhr
Mittwoch, 22. Juli
Toggenburg spendet für Augenoperationen
Die Toggenburgerinnen und Toggenburger haben 2025 insgesamt 53’850 Franken an die CBM Christoffel Blindenmission gespendet. Wie die Organisation mitteilt, flossen davon 25’310 Franken in die Augenarbeit. Das entspricht 506 Operationen am Grauen Star für blinde oder augenkranke Menschen in armutsbetroffene Gebiete.
Der Graue Star ist laut CBM weltweit die häufigste Ursache für Blindheit, obwohl er behandelbar ist. In den Projektländern kostet eine Operation durchschnittlich 50 Franken – für viele betroffene Menschen übersteigt dieser Betrag jedoch die finanziellen Möglichkeiten. Hinzu kommt in Armutsregionen ein Mangel an Augenchirurginnen und -chirurgen.
Dank Spenden konnte die internationale CBM-Föderation im vergangenen Jahr 91’200 Grauer-Star-Operationen ermöglichen. Insgesamt erhielten 2025 1,47 Millionen Menschen augenmedizinische oder augenoptische Leistungen. (pd)
13:20 Uhr
MIttwoch, 22. Juli
Clientis Bank Toggenburg zufrieden mit Ergebnis
Die Clientis Bank Toggenburg blickt gemäss einem Communiqué auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2026 zurück. Die Regionalbank erzielte einen Geschäftserfolg von 2,7 Millionen Franken, dies trotz geopolitischer Unsicherheiten und schwankender Finanzmärkte. Für die zweite Jahreshälfte zeigt sich die Bank verhalten optimistisch.
Die Bilanzsumme stieg per Ende Juni gegenüber Ende 2025 um 25,7 Millionen auf 1,16 Milliarden Franken. Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft erhöhte sich um 810'000 Franken auf 5,4 Millionen Franken. Auch das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie der übrige ordentliche Erfolg entwickelten sich gemäss der Mitteilung positiv. Der Geschäftsaufwand fiel leicht höher aus.
Die Kundenausleihungen nahmen um 8,2 Millionen auf 994,2 Millionen Franken zu. Das Eigenkapital wurde weiter gestärkt. Zudem wuchs das Depotvolumen seit Jahresbeginn um 6,7 Prozent auf 212,3 Millionen Franken.
«Trotz der anhaltenden Marktunsicherheiten haben wir ein erfreuliches Halbjahresergebnis erzielt», sagt Andreas Fässler, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Die positive Entwicklung in allen Ertragsbereichen bestätige die regionale Ausrichtung der Bank.
Im ersten Halbjahr investierte die Clientis Gruppe zudem in das neue Digital Banking. Dieses wird schrittweise eingeführt und bietet unter anderem eine überarbeitete Mobile App, Multi-Banking, Instant Payments und Funktionen zur Budgetplanung. Die Ratingagentur Moody’s bestätigte Ende 2025 die guten Bonitätsbewertungen der Clientis Gruppe: «A2» für die langfristige Schuldnerqualität, die Höchstnote «P-1» für die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie «stabil» für den Ausblick. (pd/rop)
11:57 Uhr
Mittwoch, 22. Juli
Toggenburger Tandem-Fahrer am Gardasee angekommen
Am frühen Dienstagabend sind Emanuel Itten und Nick Ammann in Pacengo di Lazise am südlichen Ende des Gardasees angekommen. Die beiden Freunde aus Oberhelfenschwil und Flawil waren am Sonntag mit dem Tandem in Richtung Italien aufgebrochen. Als sie an ihrem Ziel ankamen, hatten die beiden 449 Kilometer und 4100 Höhenmeter zurückgelegt. Nick Ammann sagt: «Wir sind stolz und glücklich, aber auch erschöpft.» Das Duo plant auch schon die nächste Tour. Wo diese genau hinführt, ist noch offen. «Irgendwo ans Meer», so Ammann. (rop)
14:24 Uhr
Dienstag, 21. Juli
So wird im Toggenburg der 1. August gefeiert
Das Toggenburg rüstet sich für den Bundesfeiertag, in vielen Gemeinden wird der Bevölkerung ein Fest geboten. Ein Novum erwartet die Gäste im Seniorenzentrum Solino Bütschwil. Erstmals wird mit Edgar Koller ein Bewohner die Festrede halten. «Wieso halten immer Politikerinnen und Politiker die Festrede am 1. August?» Diese Frage wurde Solino-Geschäftsleiter Ralph Rütsche letztes Jahr gestellt. So entstand die Idee, für 2026 eine Bewohnerin oder einen Bewohner für diese Aufgabe anzufragen. Der ehemalige Lehrer Edgar Koller sagte spontan zu. Seine selbst formulierten Gedanken widmet er der «Gelassenheit als Antwort auf eine unruhige Zeit». Die Feier beginnt um 15.30 Uhr auf dem Gelände des Solino und ist öffentlich.
In Wattwil beginnt die Feier bereits um 9.45 Uhr. Geladen wird in den Thurpark, für den Zmorge ist eine Anmeldung erforderlich. Für den offiziellen Teil im Anschluss jedoch nicht. Die Festansprache werden Michaela Bauer, Stellenleiterin der Arbeitsstelle für kirchliche Jugendarbeit, sowie Elena Policante, Stellenleiterin Peacks Kirche mit jungen Erwachsenen, gehalten. Die Feier wird von 9.45 bis 12.30 Uhr dauern.
Lichtensteig verzichtet wie üblich auf eine Festansprache und lädt von 11 bis 16 Uhr auf den Goldenen Boden zur gemeinsamen Feier ein. Bei schlechtem Wetter findet die Bundesfeier in der Kalberhalle statt. Bereits um 10 Uhr startet die Feier in Ebnat-Kappel. Die Festansprache in der Badi wird SVP-Nationalrat Michael Götte halten. An der Feier findet auch die Sportlerinnen- und Sportler-Ehrung statt sowie der Empfang der Schützinnen und Schützen vom eidgenössischen Schützenfest. Der Anlass wird begleitet von einem freien Badi-Eintritt.
In Mogelsberg geht es um 18.30 Uhr los, in Hemberg um 19 Uhr. Dort wird ab 20 Uhr Michael Ledergerber, Gemeinderat von Neckertal, die Festrede halten. Kurz davor wird er schon in Dicken auftreten. Die Festansprache von Wildhaus-Alt St.Johann kommt um 17 Uhr im Berggasthof Oberdorf von SVP-Kantonsrat Christian Vogel. (pd/ser)
10:49 Uhr
DIenstag, 21. Juli
Lütisburg Station: Nach Streifkollision davongefahren
In der Nacht von Montag auf Dienstag ist es auf der H16 Höhe Neugonzenbach zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen. Ein 42-jähriger Autofahrer geriet auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs, wo es zur Streifkollision mit dem Auto eines 50-jährigen Mannes kam. Anschliessend fuhr der 42-Jährige weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Er konnte ermittelt und schliesslich an seinem Wohnort angetroffen werden. Er wurde als fahrunfähig eingestuft, wie die Kantonspolizei mitteilt.
Kurz vor 23.30 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung über einen Verkehrsunfall auf der H16. Ein 50-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto von Bütschwil in Richtung Wil. Gleichzeitig war ein 42-jähriger Mann mit seinem Auto in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Höhe Neugonzenbach geriet das Auto des 42-Jährigen auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs. Dort streifte es seitlich das korrekt entgegenkommende Auto des 50-Jährigen. Der 42-Jährige setzte seine Fahrt ohne anzuhalten in Richtung Bütschwil fort.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte der 42-Jährige wenige Stunden später an seinem Wohnort angetroffen werden. Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Es wurde die Entnahme einer Blut- und Urinprobe angeordnet und der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen. Es entstand Sachschaden von rund 2000 Franken. (kapo)
09:53 Uhr
Dienstag, 21. Juli
SAC rät zu Vorsicht im Gebirge
Die anhaltende Hitze verändert die Verhältnisse im Hochgebirge. Während einige Touren sehr gute Bedingungen bieten, sind andere aussergewöhnlich anspruchsvoll. Der Schweizer Alpen-Club SAC rät Berggängerinnen und Berggängern, ihre Touren sorgfältig zu planen und sich vorgängig über die aktuellen Verhältnisse zu informieren, wie der SAC in einer Mitteilung schreibt.
Der schneearme Winter, das sehr warme Frühjahr und die wiederholten Hitzeperioden seit Sommerbeginn haben die Bedingungen im Hochgebirge verändert. Auch der auftauende Permafrost wirkt sich auf die Verhältnisse aus. In einigen Gebieten nimmt die Steinschlaggefahr zu, und einzelne Geländeabschnitte können instabil werden.
Marcel Kraaz, Bergführer und Ressortleiter Breitensport beim SAC, rät Berggängerinnen und Berggängern, ihre Touren sorgfältig vorzubereiten: «Dazu gehört es, besonders gründlich Informationen über die aktuellen Verhältnisse einzuholen», sagt Kraaz.
Der Schweizer Alpen-Club SAC informiert in seinem Tourenportal über bekannte Gefahrenstellen und aussergewöhnliche Verhältnisse. Aktuelle Zustandsmeldungen und Tourenberichte helfen zusätzlich dabei, die Situation vor Ort einzuschätzen. (pd)
15:42 Uhr
Montag, 20. Juli
Remo Forrer geht mit neuer Musik auf Tour
Im Herbst startet der Toggenburger Musiker Remo Forrer seine grosse «Falling»‑Tour. Die Single «Falling» ist seine neueste Veröffentlichung. Der Song bewegt sich zwischen Melancholie und Hoffnung. Er zeigt, wie intensiv und gleichzeitig fragil Verliebtheit sein kann – ein Zustand, der schön ist, aber auch Angst macht, weil man sich verletzlich macht. Ab dem 5. November ist der Musiker mit zwölf Konzerten in der ganzen Schweiz unterwegs. In den vergangenen Monaten war Remo Forrer intensiv im Studio und wird auf der Tour auch neue Songs live präsentieren.
Bereits im August stehen noch zwei Konzertabende für den Toggenburger an: Am 4. August verzaubert er den Secret Garden Lenzerheide und am 20. August steht er mit seiner Band auf der Bühne am Teich in Rubigen (BE). Tickets gibt es auf seiner Website www.remoforrer.ch/live. (pd)
11:18 Uhr
Montag, 20. Juli
Lütisburg Station: Feuer in Mulde
In der Nacht von Sonntag auf Montag ist auf einem Wiesland in der Nähe von Lütisburg Station eine mit Sperrgut gefüllte Mulde in Brand geraten. Kurz vor 4.30 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung eines Autofahrers, wonach es zwischen Tufertschwil und Lütisburg Station im Bereich eines Waldes brenne. Während eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen die Örtlichkeit lokalisierte, meldete eine weitere Auskunftsperson denselben Brand. Die Einsatzkräfte trafen daraufhin rasch vor Ort ein und stellten fest, wo sich die Mulde in Vollbrand befand. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers verhindern und brachte den Brand anschliessend unter Kontrolle. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden, wie die Polizei mitteilt.
Im Einsatz standen die zuständige Feuerwehr mit 20 Angehörigen sowie die Kantonspolizei. Das Kompetenzzentrum Forensik hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. (kapo)
10:56 Uhr
Montag, 20. Juli
Kurzfristige Absage von Forchini an SM
Am Wochenende fanden die Schweizer Mountainbike-Meisterschaften in Leysin statt. Dies jedoch ohne die Toggenburgerin Ramona Forchini. Die Wattwilerin vom Bixs Cross-Country-Team musste ihren Start an den Meisterschaften kurzfristig absagen, wie ihr Team in einer Medienmitteilung schreibt. Nach der Rückkehr aus Andorra war Forchini gesundheitlich nicht vollständig fit. Gemeinsam mit dem Team fiel deshalb die Entscheidung, mit Blick auf die bevorstehenden Europameisterschaften kein unnötiges Risiko einzugehen. Bereits beim Rennen in Andorra vor Wochenfrist hatte die Toggenburgerin aufgrund von technischen Defekten einen Dämpfer wegzustecken.
Die internationalen Saisonhöhepunkte stehen allerdings erst bevor. Ramona Forchini wird voraussichtlich sowohl an den Europameisterschaften am Monte Tamaro (29. Juli bis 2. August) als auch an den Weltmeisterschaften in Val di Sole (26. bis 30. August) starten. An der EM ist sie für den Short Track (XCC) und für das olympische Cross-Country-Rennen selektioniert. Die definitive Selektion für die WM-Rennen erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. (pd)
18:01 Uhr
Freitag, 17. Juli
Thurwasserfälle: Ein Kommen und Gehen
Am Donnerstagnachmittag hatte diese Zeitung berichtet, dass der untere der beiden Thurwasserfälle bei Unterwasser komplett trocken liegt. Lange hatte dies nicht Gültigkeit. Denn am Donnerstagabend entlud sich ein heftiges Gewitter auch über dem Obertoggenburg. Dieses sorgte dafür, dass beide Thurwasserfälle wieder Wasser führten, wie ein Augenschein am Freitagvormittag zeigte.
Doch auch dies stellte sich als Momentaufnahme heraus. Denn schon um 14.30 Uhr war am Freitag der untere Thurwasserfall wieder versiegt. Und gleichwohl hörte man ein Rauschen, da der obere und grössere der beiden Fälle noch Wasser führte.
Ein unterirdisches Höhlensystem sorgt dafür, dass das Wasser schnell versickert – auch zwischen dem oberen und dem unteren der beiden Thurfälle. (csu/sdu)
17:32 Uhr
Freitag, 17. Juli
Neckertal: Medizinische Grundversorgung analysiert
Der Neckertaler Gemeinderat hat am 23. Juni 2026 das neue Konzept Gesundheitsversorgung Neckertal verabschiedet. Dies schreibt der Gemeinderat im aktuellen Mitteilungsblatt. Darin lässt sich Christian Gertsch, Gemeindepräsident in Neckertal, zitieren: «Eine gute Gesundheitsversorgung ist für unsere Gemeinde von zentraler Bedeutung.» Die Gesundheitsversorgung trage wesentlich dazu bei, dass Menschen jeden Alters, insbesondere aber ältere Einwohnerinnen und Einwohner, möglichst lange selbstbestimmt und gut begleitet in ihrem vertrauten Umfeld leben können.
Wie viele andere Gemeinden ist auch das Neckertal vom demografischen Wandel betroffen. Die Zahl der Menschen über 60 Jahre wächst kontinuierlich, während gleichzeitig die Suche nach qualifizierten Fachkräften anspruchsvoller wird. Diese Entwicklungen verlangen von Gemeinden, Gesundheitsinstitutionen und Freiwilligenorganisationen, dass sie ihre Angebote laufend überprüfen und gemeinsam weiterentwickeln.
Aus diesem Grund hat der Gemeinderat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche die Gesundheitsversorgung im Neckertal umfassend analysiert hat. Dies schreibt die Gemeinde im aktuellen Neckerblatt. Dabei zeigte sich, dass die Gemeinde heute bereits über ein erfreulich breites und gut funktionierendes Angebot verfüge.
Die medizinische Grundversorgung zeigt sich stabil, und auch bei der Liebenau Neckertal sowie der Spitex Neckertal bestehe derzeit erfreulicherweise kein Fachkräftemangel. Diese Ausgangslage sei alles andere als selbstverständlich und sei dem grossen Engagement der beteiligten Institutionen, ihrer Mitarbeitenden sowie vieler Freiwilliger zu verdanken. (pd)
14:20 Uhr
Freitag, 17. Juli
Lichtensteig: Meldefrist für Nachfolge von Petra Stump abgelaufen
Die Meldefrist für Kandidaturen der Schulpräsidiums-Ersatzwahl in Lichtensteig ist am Freitagmittag, 17. Juli, um 12 Uhr, ausgelaufen. Bei der Ratskanzlei sind vier Kandidaturen für die Nachfolge von Schulpräsidentin Petra Stump eingegangen. Sie hat ihren Rücktritt per 31. Dezember 2026 bekanntgegeben.
Die Kandidaturen fürs Schulpräsidium sind Margrit Bergamin, Kindergartenlehrperson, parteilos, Pascal Brändle, Polizist, FDP, Corinna Honegger, Hausfrau, parteilos, sowie Simone Kramer, Schulleiterin, Grüne. Am Dienstag, 1. September, findet eine öffentliche Vorstellung der Kandidierenden in der Kalberhalle statt.
Der Gemeinderat hat beschlossen, die Ersatzwahlen am 27. September 2026 durchzuführen. Ein 2. Wahlgang würde am 29. November stattfinden. Ist ein zweiter Wahlgang notwendig, müssen die Wahlvorschläge bis spätestens Freitag, 2. Oktober, 12 Uhr, bei der Ratskanzlei Lichtensteig eingereicht werden.
Weiter wurde das bisherige GPK-Mitglied Silvan Meile bei der Ersatzwahl vom 8. März 2026 in den Gemeinderat gewählt. Er hat sein Amt bereits im Juni 2026 angetreten, dadurch wird ein Sitz in der GPK frei.
Für den freien Sitz in der Geschäftsprüfungskommission sind zwei Kandidaturen eingegangen: Janine Brunner, Coiffeuse, parteilos, und Patricija Buzov, selbstständige Bürodienstleisterin, parteilos. (pd)
13:51 Uhr
Freitag, 17. Juli
Wattwil: Betreibungsamtliche Versteigerung eines VW Crafter
Am Freitag, 7. August, findet in Wattwil an der Grüenaustrasse 3 (hinter dem Gebäude) eine betreibungsamtliche Versteigerung statt. Versteigert wird ein VW Crafter 30 2.0 TDI mit einem Tachostand von 118'996 Kilometern. Das Startgebot liegt bei 1000 Franken – weitere Gebote müssen vorige Gebote um mindestens 100 Franken übersteigen.
Das Fahrzeug kann am Versteigerungstag von 15 bis 15.15 Uhr besichtigt werden. «Das Fahrzeug wird im bestehenden Zustand, wie besichtigt, ab Platz und ohne Garantie oder Gewährleistung versteigert. Interessenten wird empfohlen, das Fahrzeug vor der Versteigerung selbst zu besichtigen und zu prüfen.», schreibt die Gemeinde Wattwil auf ihrer Website.
Weiter gibt die Gemeinde die Steigerungsbedingungen bekannt. So muss der Zuschlag vom Meistbietenden sofort bar bezahlt werden. Kann der Zuschlagspreis nicht sofort in bar bezahlt werden, wird der Zuschlag aufgehoben und der Steigerungsakt wiederholt.
Interessierte können sich für weitere Informationen ans Betreibungsamt Wattwil unter der Telefonnummer 071 987 55 03 (Herr Horvat) wenden. (pd)
11:46 Uhr
Freitag, 17. Juli
Ebnat-Kappel: 28-Jähriger mit 0,9 Promille angehalten
Zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen hat die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt fünf Männer angehalten, die in einem fahrunfähigen Zustand oder alkoholisiert unterwegs waren. Einer der Männer war zuvor in einen Verkehrsunfall involviert gewesen. Die zuständigen Administrativbehörden prüfen Massnahmen.
Auch in Ebnat-Kappel war ein Mann unterwegs, der seinen Führerausweis abgeben musste. Der 28-Jährige wurde um 3.15 Uhr morgens auf der Hüslibergstrasse kontrolliert. Die beweissichere Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,43 mg/l, was 0,9 Promille entspricht. Dem Mann wurde der Fahrausweis auf der Stelle abgenommen. (kapo)
10:35 Uhr
Freitag, 17. Juli
Neckertal: Neckerbrücke ist schadhaft und muss saniert werden
Der Gemeinderat Neckertal hat für die Neckerbrücke bei Grütli in Necker eine Analyse zum baulichen Zustand angeordnet. Für diese Untersuchung ist im Budget 2026 ein Betrag von 30’000 Franken vorgesehen, gekostet hat die Analyse rund 6150 Franken. Die nun vorliegende Analyse der Wälli AG, Arbon, hat bei dieser Brücke einen schadhaften Zustand festgestellt. Es sind kurz- und mittelfristige Sanierungsmassnahmen notwendig.
Der Gemeinderat hat beschlossen, für die Sanierung der Brücke ein Vorprojekt zu starten. Damit kann aufgezeigt werden, wie die Brücke saniert werden muss. Finanziert wird dieses Vorprojekt mit den nicht gebrauchten Mitteln aus dem Untersuchungskredit. (pd)
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